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Wann merkt ihr, dass ihr „anders“ als die anderen seid?

70 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kriminalität, Anders ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wann merkt ihr, dass ihr „anders“ als die anderen seid?

gestern um 20:16
Ich fotografiere sehr gerne, v.a. Tier- und Landschaftsfotografie. Die Fotos bearbeite ich auch, sortiere sie, schaue sie mir wieder an, lasse sie ggf. Freunden/ anderen mit ähnlichen Interessen zukommen. Genau aus diesem Grund habe ich aber eine gute Digitalkamera. Diese kommt mit in den Urlaub, beim Wandern etc.
Dass am Handy auch eine Kamera dran ist ist mal nützlich um irgendwo den Busfahrplan oder Öffnungszeiten abzufotografieren und dergleichen - durchaus praktisch, kann aber jedes Handy.
Zitat von geisterhandgeisterhand schrieb:Ich wüsste auch nicht was an einem Handy Status sein soll. Meine Lebensqualität ändert sich da auch nicht, durch materielle Werte. Da ist das menschliche miteinander und Gesundheit wichtiger.
Meine Zustimmung. Im Einzelfall ändert sich zwar schon die Lebensqualität durch Materielles (darum erwähnte ich oben die Brille: eine akkurate Brille ermöglicht es mir, meinem Beruf (der mich zudem interessiert), Hobbies und ganz allgemein dem Alltag ohne Augenermüdung, Kopfschmerzen nachzugehen) und sie tut es allgemein auch bei kleineren Dingen (ein Pulli der einen warm hält ist etwas Materielles, ein Dach überm Kopf auch), aber das hat nichts mit Status zu tun. Ich habe nichts davon, ob jemand mein Einkommen über- oder unterschätzt. Diejenigen sind Fremde. Andere sind Freunde, und da geht es auch nicht um Materielles - schon neurodivergeht zu sein "sortiert" hierbei deutlich.
Wovon ich aber etwas habe: Wie sich das Gerät, oder allgemein die Anschaffung, nutzen lässt: ist es praktisch, nervt nicht... und wie viel Geld noch übrig bleibt für Dinge bei denen ich den Eindruck habe, durch die materielle Anschaffung ändert sich wirklich etwas für mich, ggf. auch gesundheitlich (da war die Brille ein Beispiel, aber auch z.B. ein hochwertiger Stehschreibtisch der stabil ist und nicht beim Arbeiten wackelt gehört dazu) oder im menschlichen Miteinander (sodass z.B. eine finanziell etwas aufwendigere Hilfe, die ich gerne tätigen möchte (z.B. jemanden finanziell unterstützen, jemanden besuchen obwohl die Anreise kostet), auch einfacher leisten kann).


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Wann merkt ihr, dass ihr „anders“ als die anderen seid?

gestern um 20:20
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Genau aus diesem Grund habe ich aber eine gute Digitalkamera. Diese kommt mit in den Urlaub, beim Wandern etc.
Ich auch. Ohne 'echte' Kamera ist das alles nix. Und bei Familienfeiern muss sie natürlich auch dabei sein.

Handys kaufe ich gebraucht und habe diese so lange, bis sie nicht mehr Whatsapp-tauglich sind oder eine andere App nicht mehr drauf läuft, die ich brauche.


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Wann merkt ihr, dass ihr „anders“ als die anderen seid?

gestern um 20:23
@Justsaying
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Und bei Familienfeiern muss sie natürlich auch dabei sein.
Da auch. (Hatte ich gesondert zu erwähnen vergessen, bzw. unter "Urlaub" mit eingerechnet, da wir weiter weg von der Familie wohnen.)


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Wann merkt ihr, dass ihr „anders“ als die anderen seid?

gestern um 20:26
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Die Fotos bearbeite ich auch
Das mache ich wiederum nicht (oder nur rudimentär). Das macht ein Freund fuer mich gg Bezahlung. (Also von Fotos von bes. Urlauben oder Anlaessen. Zum Beispiel wenn ich ein Fotobuch verschenken möchte.) Der kann das. Und ich sitze eh schon genug am Schreibtisch.


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Wann merkt ihr, dass ihr „anders“ als die anderen seid?

gestern um 20:31
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Im Einzelfall ändert sich zwar schon die Lebensqualität durch Materielles (darum erwähnte ich oben die Brille: eine akkurate Brille ermöglicht es mir, meinem Beruf (der mich zudem interessiert), Hobbies und ganz allgemein dem Alltag ohne Augenermüdung, Kopfschmerzen nachzugehen) und sie tut es allgemein auch bei kleineren Dingen (ein Pulli der einen warm hält ist etwas Materielles, ein Dach überm Kopf auch), aber das hat nichts mit Status zu tun. Ich habe nichts davon, ob jemand mein Einkommen über- oder unterschätzt. Diejenigen sind Fremde. Andere sind Freunde, und da geht es auch nicht um Materielles - schon neurodivergeht zu sein "sortiert" hierbei deutlich.
Bei solchen Dingen stimmt es das die Lebensqualität in dem Sinn verbessert wird wie eine Brille um das sehvermögen zu verbessern, warme Kleidung, ein Zuhause, was zum Essen oder jegliche andere Dinge die einem wirklich hilfreich sind oder die zum Leben grebraucht werden.

Ich meinte es in dem Sinne das der Zwang keine Lebensqualität ist, nur weil der andere das tollere, teurere oder beliebtere hat muss jemand das auch haben.


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Wann merkt ihr, dass ihr „anders“ als die anderen seid?

gestern um 21:10
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Das mache ich wiederum nicht (oder nur rudimentär). Das macht ein Freund fuer mich gg Bezahlung. (Also von Fotos von bes. Urlauben oder Anlaessen. Zum Beispiel wenn ich ein Fotobuch verschenken möchte.) Der kann das. Und ich sitze eh schon genug am Schreibtisch.
Sehe ich ein. Mir macht es einfach Spaß. Es sind meist auch nur geringfügige Anpassungen, da ich kein Interesse habe, auf Fotos etwas dazu- bzw. wegzumogeln.
Solche Sachen wie ein Fotobuch (oder andere verschenkbare Druckware mit Illustrationen), Karikaturen, Logos... mache ich aber auch gerne. Der Vollständigkeit halber: von Hand, nicht per KI.

(Sitze beruflich und mit einigen Hobbies auch viel am Schreibtisch.)
Zitat von geisterhandgeisterhand schrieb:Ich meinte es in dem Sinne das der Zwang keine Lebensqualität ist, nur weil der andere das tollere, teurere oder beliebtere hat muss jemand das auch haben.
Da pflichte ich dir ganz bei. Schon allein "andere haben es auch". Dass andere etwas auch haben, ist für mich kein Grund - insbesondere, wenn mich die Sache gar nicht interessiert. Es ging mir da schon im Kindes- und Jugendalter so, dass mich "alle haben..." nicht lockte sondern es mir vielmehr sinnvoller erschien mein Taschengeld (später das erste selbst erarbeitete Geld) für die Dinge auszugeben die mich echt interessierten, und nicht pauschal für die die als angesagt galten. Hatte z.B. die einen Gameboy. Ich hätte ihn mir leisten können, habe mir Taschengeld, Geburtstags- und Weihnachtswünsche aber lieber für andere Dinge aufgespart.


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Wann merkt ihr, dass ihr „anders“ als die anderen seid?

gestern um 21:41
Zitat von crimemädelcrimemädel schrieb am 23.05.2026:Wann merkt ihr, dass ihr „anders“ als die anderen seid?
Ich hab ewig versucht jemand zu finden der genau so ist wie ich, hab aber nie einen gefunden.
Da habe ich gemerkt, dass ich anders als alle anderen bin.


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Wann merkt ihr, dass ihr „anders“ als die anderen seid?

gestern um 23:01
Zitat von FishfaceFishface schrieb:Ich hab ewig versucht jemand zu finden der genau so ist wie ich, hab aber nie einen gefunden.
Da habe ich gemerkt, dass ich anders als alle anderen bin.
In wie weit meinst du das? Hobbys? Lebenssituation? Beruf?


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Wann merkt ihr, dass ihr „anders“ als die anderen seid?

gestern um 23:10
@Fishface

Ich frage mich gerade, ob es von dir ironisch gemeint ist (da natürlich kein anderer Mensch "genauso" ist wie man selbst, und natürlich jeder anders als alle anderen ist was m.E. auch wichtig zu berücksichtigen ist), oder ob du dich tatsächlich auf Abweichungen beziehst die klar auffallen bis hin zu im Alltag Probleme bereiten können, z.B. wenn du in vielem deutlich andere Bedürfnisse, Charakter, Verhaltensweisen, Stärken, Schwächen hast als man sie typischerweise von einem Menschen deines Alters annimmt.

Beispiel: Klar ist jeder Mensch anders. Falls man zu den wenigen gehört die z.B. Menschen kaum am Gesicht erkennen können, ist das eine deutliche Abweichung von a) den Fähigkeiten der meisten, b) dem was man als üblich annimmt. Selbiges bei anderem das sehr viele können, mögen... andere nicht - oder auch nur, umgekehrt, wenige können, mögen.
Um sich auf genau das zu beziehen was du geschrieben hast:Mir fällt es z.B. relativ schwer, jemanden zu finden mit dem es "passt" (Freunde, Partner etwa, Leute die sich charakterlich ähnlich sind, Leute die ein Interesse teilen), während mir auffällt, dass vielen Menschen es leichter zu gelingen scheint passende Menschen zu finden. Ebenso seit Kindheit, dass "übliche" Dinge oft massiv unpassend waren.


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gestern um 23:56
Ich muss ja wohl anders sein, denn ich habe kein Smartphone, ja nicht mal ein Handy. Brauche ich nicht.


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