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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

100 Beiträge, Schlüsselwörter: Erziehung, Linkshänder, Rechtshänder

Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

09.05.2018 um 10:34
@Ford

Da kann ich dir zustimmen! Die "dominante" Hand ist oftmals eher die "meistens genutzte Hand" und nicht unbedingt die, mit der man schreibt. Ich schreibe und Zeichne mit links, mach aber fast alles andere mit rechts. Besonders was Grob- und Feinmotorik angeht bestimmt, welche Hand dafür eingesetzt wird. Ist jedenfalls bei mir so.


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

09.05.2018 um 23:34
@karina95
Das merkt man recht schnell, wenn man mal darauf achtet, mit welcher Hand man die meisten Sachen greift.
Ich kann die Computermaus nur mit rechts bedienen. Auch Wasserflaschen öffne ich mit rechts. Aber feine Bewegungen klappen eher mit links und meist packe ich Sachen mit links.


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

09.05.2018 um 23:59
@lela
Also ich bin selbst Linkshänder und wurde nicht umgeschult oder ähnliches.
Ich komme damit auch gut klar, das Einzige "doofe" ist halt, dass beim schreiben oft alles verschmiert und viele Dinge für Rechtshänder ausgelegt sind und man als Linkshänder da etwas umdenken muss, aber das ist ja auch nicht unbedingt etwas schlechtes. ^^


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

10.05.2018 um 00:42
Ford schrieb:Das merkt man recht schnell, wenn man mal darauf achtet, mit welcher Hand man die meisten Sachen greift.
Merkt man das wirklich schnell? Ich bin Rechtshänder, mache trotzdem viel mit links (wenn ich mit links zu schreiben versuche, würde sich ein Kindergartenkind über das Ergebnis schlapp lachen). Theoretisch würde ich behaupten, das meine "Handnutzung" relativ ausgewogen ist aber etwas nach rechts tendiert.

Trotzdem würde ich manchmal schon gefragt, ob ich Linkshänder bin. Sehr oft, weil ich meine Uhren rechts trage.

Gibt das nun irgendwie Aufschluss darüber, welche Hand meine dominante ist? :ask:


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

10.05.2018 um 00:58
@KFB
Ganz festlegen kann man sich nicht. Irgendwas macht man immer mit der anderen Hand.
Du musst einfach schauen, mit welcher Hand du unbewusst Dinge greifst oder benutzt. Über meinem Schreibtisch hängt mittig eine aufgeklebte Batterielampe, die man abnehmen kann. Vorhin habe ich sie abgenommen, um die Batterien zu prüfen. Da sie mittig hängt, könnte ich sowohl mit links als auch mit rechts greifen. Ich habe sie mit der linken Hand abgenommen.

Sowas meine ich. Man denkt nicht nach und tut spontan etwas mit der dominierenden Hand.
Aber wie gesagt, manche machen sehr viel mit beiden Händen, andere fast alles mit einer Hand. Dein Beispiel mit der Uhr ist super. Früher habe ich Armbanduhren getragen und die habe ich immer nur an der linken Hand gehabt. Das deutet doch eher auf Rechtshänder hin. Obwohl meine Muskeln für Feinarbeit in der linken Hand ausgeprägter sind, habe ich es nur mit Mühe geschafft, die Uhr an der rechten Hand anzubringen.


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10.05.2018 um 12:34
Ford schrieb:Obwohl meine Muskeln für Feinarbeit in der linken Hand ausgeprägter sind, habe ich es nur mit Mühe geschafft, die Uhr an der rechten Hand anzubringen.
Das finde ich interessant, ich hatte mir nie Gedanken darüber gemacht, wer nun eine Uhr wo trägt. Hab dann mal ein bisschen drauf geachtet und es ist meistens wohl wirklich so, dass Rechtshänder die Uhr links tragen.

Anlegen kann ich sie links übrigens ganz problemlos, fühlt sich beim Tragen aber falsch an.


Die rechte Flosse hau ich mir öfter irgendwo an als die linke. Benutz ich die nun einfach mehr oder ist die ungeschickter?


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

10.05.2018 um 13:44
@KFB
Das mit der Uhr ist mir vorher auch noch nicht aufgefallen, bevor du es in deinem vorletzten Beitrag angesprochen hast. :D

Das Uhrtragen muss aber nicht unbedingt was damit zu tun haben, ob man Links- oder Rechtshänder ist. Klar, als Rechtshänder bringt man die Uhr mit der rechten Hand am linken Handgelenk an, weil man diese feinen Bewegungen mit der rechten Hand besser machen kann.
Ich frage mich aber echt, wieso ich die Uhr auch immer am linken Handgelenk getragen habe. Denn auch wenn ich viele Dinge mit rechts mache, ist die linke Hand die Dominante. Es ist mir nie aufgefallen und als ich irgendwann mal aus Spaß die Uhr am rechten Handgelenk tragen wollte, war ich überrascht, dass das mit links doch ganz schön schwierig ist.

Manches ist einfach nur Übungssache. Die Computermaus nutzen viele Linkshänder mit rechts. Gangschaltung am Auto können Linkshänder auch mit rechts bedienen. In Ländern mit Linksverkehr können die Rechtshänder die Gangschaltung mit links bedienen.

Und eben ist mir was aufgefallen, was ich mein ganzes Leben lang nicht bemerkt habe. Die Fernbedienung benutze ich nur mit rechts. Habs eben mit der linken Hand ausprobiert und das fühlt sich so falsch an. :D


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04.09.2018 um 04:05
Also ich kann nur von eigenen Erfahrungen berichten:

Wenigstens die eine Sache haben sie in der Schule ganz gelassen, sie haben mich nicht umtrainiert. Eins der großen Probleme beim Umtrainieren ist die Tatsache, daß man für etwas gerügt oder gar bestraft wird, das sich ganz natürlich anfühlt. Hatte ich nicht, brauch ich auch ehrlich nicht noch dazu.

Ich habe unter dem Schulzwang, der Inhaftierung mit kleinen Sadisten, genug gelitten. Die Vorstellung, daß mit 6 Jahren mein Innerstes dann auch noch falsch gemacht worden wäre, die ist beängstigend.

Die ganzen linkshänderfreundlichen Gimmicks interessieren mich nicht, haben mich nie interessiert, brauche ich nicht. Da klemme ich die Schere halt ein bißchen und es tut ein bißchen weh, mache ich ja nicht 10 Stunden am Tag. Die Uhr ist trotzdem links und die Gitarre wird/wurde halt mit der falschen Hand gepickt. Wahrscheinlich hat es meinen Lösungsfindemuskel trainiert.

Aber: Ich bin ein ziemlich extremer Linkshänder gewesen. Ich konnte damals immer nur entweder essen oder trinken. Ich hatte Talent zum Zeichnen, für Musik, für Mathematik, für technisches (Lego)

Das Schreiben ist natürlich schwieriger. man muß die ganze Zeit drücken anstatt zu ziehen. Man sieht das geschriebene nicht so einfach, weil es unter der Hand oder dem Stift verschwimmt. Man lernt mit Füller (was wäre am guten 2B von Faber eigentlich falsch gewesen?) und verschmiert viel leichter, weil die Tinte keine Zeit zum Trocknen hat..

Ich weiß nicht, ob es vielen Linkshändern so geht, aber das ganzheitliche Denken bestimmt mich. Ich habe Abgrenzungen und Schubladen längst nicht so gern wie jeder, den ich kenne. Wo andere bei Menschen sofort denken: "nicht ich" da denke ich "auch ich". Für mich ist die Dominanz der rechten Gehirnhälfte eine komplett andere Wahrnehmung oder Gewichtung. Alles hat mit allem zu tun. Und jeder ist wichtig.

Das Zeichentalent ist deshalb so ausgeprägt, weil man zum räumlichen Zeichnen nun mal die rechte Gehirnhälfte nutzen muß. Ansonsten läuft alles schief. Die rechte sieht die Dinge vorurteilsfrei und muß sie nicht in Schächtelchen und Abstrakta einordnen. Dann ist ein Würfel eben ein Würfel, auch wenn er Dank Perspektive keine rechten Winkel und keine gleich großen Seiten hat. Sondern nur drei geschickt schiefe Vierecke.

Buchtip zum Zeichnen, der beste, den ich kenne: Betty Edwards, "Drawing on the right side of the brain". Auf Deutsch trägt es den beknackten Titel: "Garantiert Zeichnen lernen". Es enthält Übungen für den Rechtshänder, die die linke Hälfte so langweilen, daß die richtige Hälfte übernimmt. Zum Beispiel Zwischenräume zeichnen. Sehr lesenswert.

Ein anderer Tip, der klar macht, wie sehr sich meine Wahrnehmung von den anderen 90% unterscheidet:

https://www.ted.com/talks/jill_bolte_taylor_s_powerful_stroke_of_insight?language=de

Stroke of insight. Eine Gehirnforscherin erlebt den Wegfall ihrer linken Gehirnhälfte. Den Zustand beschreibt sie als Nirvana. Der Wegfall aller Grenzen, alles ist eins. Der Himmel auf Erden.

Für mich ist das Leben unter Abgrenzern die Hölle. Rechtshänderscheren kann ich ab, Rechtshänderdenken nicht.

Also ja, Umerziehen kann massiv schädigen. Auf der ersten Seite steht ja ein langes Interview.


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06.09.2018 um 10:16
Ich bin umerzogene Linkshänderin. Kann gar nicht zählen, wie oft ich als Kind den Satz hörte "schreib mit der rechten Hand" oder "mach dies mit der rechten Hand"
Weil wir haben ja einen aufrechten Charakter und keinen Linkischen.
Als ob das was mit dem Charakter eines Menschen zu tun hätte.

Tatsache ist, dass bei mir die linke Hand eindeutig dominiert und alles, worauf meine Familie keinen Einfluss mehr hatte, mache ich auch mit links. So zum Beispiel bügeln oder Knopf annähen, Staub wischen, putzen.
Ich kann auch mit links schreiben, aber es ist sehr ungewohnt.

Bei meinem Sohn konnte ich das erfolgreich verhindern, nach einigem rumprobieren ist er Rechtshänder.


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06.09.2018 um 10:41
Mein Vater ist umerzogener Linkshänder. Er schreibt mit beiden Händen sehr schön und geschwungen. Ich habe noch nie einen Mann mit so einer schönen Schrift gesehen.
Ich werde ihn mal fragen inwieweit er das erlebt hat.

Ich wurde in der Grundschule auch gezwungen meine schreibhaltung zu ändern ( Ende 90er).

Ich schrieb zwar mit rechts halte aber wie meine Mutter und meine Oma den Stift anders als andere. Das sieht zwar verkrampft aus ist es aber nicht.

Ich habe darunter gelitten und meine Mutter verbat der Lehrerin mich zu zwingen den Stift anders zu halten.


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

29.10.2018 um 17:48
Ich finde es grundsätzlich sinnvoll, beide Hände zu trainieren, egal ob Rechts- oder Linkshänder,
weil dadurch beide Gehirnhälften aktiviert werden und das führt in der Regel zu ganz anderen Leistungen.

Pianisten haben im Schnitt 15 IQ-Punkte mehr aufzuweisen,
der Stirnlappen bildet sich anders aus.


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

03.11.2018 um 01:17
Ich denke, dass die Umerziehung schadet. Heute wird sie ja gottlob in der Schule auch nicht mehr vollzogen. Man läßt die Kinder Linkshänder sein.

Bei meinem Bruder damals war es noch anders. Er ist Linkshänder, und als er in die Schule kam, wurde er nach dem damaligen Stand der Pädagogik gedrillt, mit rechts zu schreiben und alles mit der rechten Hand zu machen. Als Folge fing er an, fürchterlich zu stottern, obwohl er bisher normal gesprochen hatte. Er bekam auch oft jähzornige Anfälle.

Später besserte sich alles, er schrieb dann mit rechts, macht aber bis heute instinktiv vieles mit links, wie Federballspielen etc. Heute ist er quasi beidhändig, und er stottert nur, wenn er sehr aufgeregt ist.

Rückschauend meine ich, dass ihm die schnelle und gewaltsame Umerziehung auf rechts in der Schule geschadet hat. Er hatte wegen des Stotterns wahnsinnige Schwierigkeiten, wurde deswegen auch gehänselt, und war jahrelang merkbar verstört. Klar, wenn man einem Kind vermittelt, dass es nicht so in Ordnung ist, wie es ist, reagiert es auch entsprechend.

Der Vorteil des Ganzen ist aber, dass mein Bruder eben heute beidhändig ist. Sollte er sich mal den Arm oder das Handgelenk brechen (was ich ihm natürlich nicht wünsche), könnte er problemlos gleich gut die unverletzte andere Hand benutzen.


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

03.11.2018 um 11:45
Mir würde es niemals einfallen, jemanden eine Umerziehung aufzudrücken.
In unserer Familie sind zwar alle Rechtshändler (mein mittleres Kind schreibt zwar meistens rechts, benützt aber sonst beide Hände gleichwertig), trotzdem hätte ich kein Problem wenn jemand Linkshändler wäre.

Da sieht man wieder einmal, mit welch lächerlichen Dingen sich manche Leute befassen.


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

03.11.2018 um 17:58
Ja,es schadet.Weil es Linkshändern extrem viel Energie abverlangt auf rechts umzupolen.Man vermutet das bei Linkshändern die rechte Hirnhälfte nicht unbedingt ausgeprägter ist, aber eine dominantere Rolle spielt als die Linke.Es hat schon seinen Sinn und ist auch gut so!
Ich bin Ergotherapeutin und sehe täglich die Folgen wenn Kinder umerzogen wurden! Konzentrationsprobleme,Mangelndes Selbstbewusstsein weil sie glauben, "falsch" zu sein


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

03.11.2018 um 18:01
https://linkshaenderei.de/umschulung/

Gilt übrigens auch als Körperverletzung Kinder umzuerziehen auf eine andere Händigkeit


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

25.11.2018 um 01:24
Während es im Allgemeinen unsinnig ist, ausgehend von bodenlosen Ansichten ("linke Hand - schlechte, böse Hand") einem Kind die Linkshändigkeit auszutreiben, was ohnehin nicht vollumfänglich möglich ist, glaube ich jedoch, dass die Umerziehung von Links- auf Rechtshändigkeit zumindest bei Tätigkeiten wie Schreiben und Besteck- sowie Werkzeuggebrauch, so sie denn nicht von fragwürdigen Maßnahmen wie Schimpfen oder gar Schlägen begleitet ist, schlicht aus praktischen Gründen von Vorteil sein kann und dem linkshändigen Kind keine großen Probleme bereiten wird. Jedes Kind, ob links- oder rechtshändig, hat anfangs Schwierigkeiten, überhaupt einigermaßen leserliche Buchstaben zu Papier zu bringen. Dass die Linkshändigkeit bei zum Rechtshändigschreiben erzogenen Kindern, die das Gefühl für das Schreiben - genauso wie die rechtshändigen Kinder - ja erst entwickeln müssen, derart nachteilig und hemmend ins Gewicht fallen soll, kann ich mir nicht vorstellen. Da unsere lateinische Schrift eine waagrechte rechtsläufige Schrift ist, bevorzugt sie die rechte Hand. Wer darauf achtet, hat gewiss schon des Öfteren die geradezu ungesund nach innen gekrümmte Hand eines Linkshänders beim Schreiben beobachtet, wenn er beim Schreiben nicht gerade den Ellenbogen so weit vom Körper wegschiebt, dass eine solch starke Krümmung der linken Schreibhand nicht mehr notwendig ist. Die tintenbeschmierte Hand bei falscher Schreibhaltung bei Linkshändern kommt als unangenehmer Nebeneffekt noch dazu. Waagrechte rechtsläufige Schriften mit links zu schreiben erfordert besondere Aufmerksamkeit im Bezug auf die Handhaltung, auch wenn Rechtshänder sowie auf rechts umerzogene Schreiber nicht immer leichter und problemloser eine ordentliche Handhaltung beim Schreiben rechtsläufiger Schrift erzielen, wie man bei Luminita sieht: Beitrag von Luminita, Seite 3

Die gewachsenen Umstände sowie schlichtweg die Mehrheit der Rechtshänder können es für einen Linkshänder (natürlich eher im Kindes- als im Erwachsenenalter) also oftmals ratsam machen, sich bei der Ausführung gewisser Tätigkeiten (Händeschütteln, Schreiben, Essen, auf Rechtshändigkeit ausgerichtete Werkzeuge u. Instrumente, etc.) den Gebrauch der rechten Hand anzugewöhnen. Die Vorteile liegen auf der Hand und die Umgewöhnung bringt bis auf ein paar kleine Unsicherheiten am Anfang keine Schäden mit sich. Die umgeschulten Linkshänder, die ich kenne, Leben alle noch.


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

25.11.2018 um 17:51
@kreativbinichn
kreativbinichn schrieb am 06.09.2018:Ich wurde in der Grundschule auch gezwungen meine schreibhaltung zu ändern ( Ende 90er).
Das hätte ich nicht gedacht. Ich dachte das wäre seit den 70ern oder 80ern nicht mehr gemacht worden. Kommt wohl auf die Gegend (und die Lehrer) an.
Ich bin selber Linkshänderin und wurde zu nichts gezwungen. Allerdings benutze ich Scheren mit der rechten Hand. Schreiben und die meisten anderen Dinge erledige ich mit links.
Wissenschaftlich gesehen kann eine Umerziehung wohl auch negative Auswirkungen haben:
Wenn ein linkshändiges Kind gezwungen wird, immer die rechte Hand zu benutzen, wird die dominante rechte Gehirnhälfte ständig unterfordert, die schwächere linke überfordert. Die Folgen sind gravierend und können das ganze Leben negativ beeinflussen. Folgeschäden wie Minderwertigkeitskomplexe und psychosomatische Beschwerden sind so vorprogrammiert.
Was ich ganz interessant finde:
haben festgestellt, dass das gesamte Weltbild der Linkshänder anders ist. Die Gründe dafür liegen in den zwei Gehirnhälften, die ein anderes Bild erzeugen.
https://www.gesundheit.de/medizin/psychologie/psychologische-fragen/linkshaender-sehen-die-welt-anders-hirnaktivitaet-ve...

Mir ist auch schon aufgefallen, dass meine visuelle Wahrnehmung manchmal tatsächlich eine etwas andere zu sein scheint als die von meinem Umfeld.


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

25.11.2018 um 21:03
Nur eine gewaltsame Umerziehung schadet. Ansonsten kann ich nicht erkennen, warum es schädlich sein sollte, ein ähnliches oder gleich gutes Niveau mit der natürlicherweise schwächeren Hand zu erreichen.

In vielen Zusammenhängen wie Kampfkunst oder Selbstverteidigung oder in sportlichen Bereichen gehört das selbstverständlich zum Training und zur Entwicklung.
Ist ja auch logisch, was macht man, wenn die starke Hand und der starke Arm blockiert sind, man sich aber trotzdem verteidigen muss?
Oder was macht ein Mechaniker, wenn er aus irgendeinem Grund nicht mit seiner starken rechten Hand an ein zu bearbeitendes Teil herankommt, sondern nur mit der linken? Seinen linkshändrigen Kollegen rufen, der immer in der Nähe ist?
Wohl nicht.

Man kann sich auch Beidhändigkeit oder Beidfüßigkeit antrainieren.


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Schadet die Umerziehung zum Rechtshänder?

26.11.2018 um 13:20
Spookywoman schrieb:Das hätte ich nicht gedacht. Ich dachte das wäre seit den 70ern oder 80ern nicht mehr gemacht worden.
Ich wurde so etwa 2003, 2004 umerzogen. Manche Sachen halten sich (wenn auch nur vereinzelt) sehr hartnäckig.


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