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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

56 Beiträge, Schlüsselwörter: Papst, ROM, Römisches Reich, Kaiser, Päpste

Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

11.06.2008 um 13:08
Und Menschen wollen gerne das haben was andere haben.


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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

11.06.2008 um 13:16
Das auch , aber vorallem wird kopiert wie bei den chinesen.


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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

11.06.2008 um 13:24
Vielleicht werde wir die Kopierer des Universums?


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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

11.06.2008 um 14:37
Die Kirche hat sich in allen möglichen Kultsystemen bedient, oft war es praktisch, heidnische Gottheiten regional durch sogenannte Heilige zu ersetzen - praktisch Ersatzgötter mit privilegierten Zugang zur Obergottheit (ein klarer Verstoss gegen das erste Gebot der Bibel "du sollst keine anderen Götter neben mir haben").

Emotionales Brennmaterial des Kultsystems der Kirche sind das gepflegte Selbstmitleid und der Vergeltungsbedürfnis sowie das In- und Outgroup-Prinzip, was man auch im Nationalismus und beim Fussball findet: Du bist dabei, dir gehört die wahre Religion.

Besonders sticht hier der Marienkult der RKK hervor, in diesem Kult nehmen sadomasochistische Naturen ein wahres emotionales Bad mit Unterwerfungsgestus und dem Selbstmitleid, dass sich durch die ausgiebig gepflegte Sündigkeit vor Gott ergibt.

Wer der RKK als williger Zahler und Lebenszeitverschwender zum Opfer gefallen ist oder fällt, ist nicht nur ein Opfer des eigenen Nichtdenkenkönnens, er ist darüber hinaus noch mehr ein Gefangener seines emotionales Systems und dem Bedürfnis, ständig Schuld und Vergeltung auf andere Menschen projezieren zu müssen.


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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

11.06.2008 um 19:49
also ... die Nachfolge der römischen Kaiser sind ... die Ost und West römischen Kaiser ... dann die Merowinger, dann die Karolinger, die Ottonen, dann die Salier, die Staufer ... ehrm ... der Papst hat nix mit der weltlichen Macht der Kaiser zu tun ... das hätten sie mal gerne gehabt (ich glaube der Spass fing bei den Saliern an und ab da wurde es ständig wieder versucht, da hörte es nemmich auf, das der König/Kaiser den Papst ernennt) aber der KAISER wurde ernannt um den Glauben zu schützen, der Papst um ihn zu wahren und zu verkünden (gesalbt um zu töten/gesalbt um zu segnen), der Kaiser war quasi der Diktator und der Papst sein Propagandaminister (obwohl viele Kaiser erst von den Herzögen zum König GEWÄHLT wurden, die Sachsen waren damals gut bei so was)... also definitiv : NEIN DIE PÄPSTE HABEN NIX MIT DEM 'AMT' DES KAISERS ZU TUN, sie existierten getrennt (auch wenn mal die einen und mal die anderen mehr Macht hatten Papst=/=Kaiser)


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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

11.06.2008 um 22:32
Das ist so nicht ganz richtig, der Papst hatte insoweit mit der weltlichen Macht zu tun, als er für die Einsegnung zum Kaiser zuständig war, d.h. die Fürstendynastien stützten ihre Macht auf die Religion ("Gottesgnadentum", Herrschaft der zwei Schwerter, siehe u.a. http://www.histosem.uni-kiel.de/legitimation/glossar/zweigewaltenlehre.html). Dass die Kirche durchaus weltliche Macht hatte - wenn auch indirekt geliehen - sieht man schon an dem Kirchenrecht und seiner tatsächlichen Ausübung.

Im übrigen ging es gar nicht darum, dass der Papst das Amt des Kaisers inne hatte, sondern um die Übertragung weltlicher auf ideologische bzw. psychologische Macht.


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Bonesman
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

12.06.2008 um 11:18
mitras hat im großen und ganzen als einziger mit diesem beitrag verstanden worum es bei diesem thema wirklich geht :)

"Natürlich hat der Threadersteller vollkommen Recht, der Potifex-Maximus-Titel beruht auf dem Cesaren-Titel, der Papst ist festgeschriebener Nachfolger des römischen Imperiums. Es heisst ja auch römisch katholische Kirche und Petrus gilt als der erste Papst, auch wenn diese Stelle eine offizielle Fälschung ist. Wer das nicht glaubt, studiere bitte die Geschichte und lese über "Konstantin den Großen" und vielleicht noch Clodwig.

Die Kirche ist die Weiterführung des Römisches Reiches mit anderen Machtmitteln, nämlich mit der Verlagerung von der technische Kriegsführung auf die psychologische, im Gepäck mit dabei wurden unters unterschwellige Geheimdienst-ähnliche Verhörmethoden wie der Ohrenbeichte verwendet und den Entsündigungs-Ritus (Ave Maria u.ä. Mantren).

Wie kann man eine Lehre mundtot, also unwirksam machen? Indem man den Verkünder bevormundet. Unter anderen indem man die Lehren umschreibt, mit Exegese seziert und auslegt sowie als Gottes Wort ausgibt, um einen Absolutheitsanspruch davon abzuleiten, psychologisch mit der ewigen Hölle untermauert. Die lateinische Sprache nutzt man, um von den Gläubigen (Schafen) die verfänglichen Inhalte (Bergpredigt usw.) geheim zu halten. Nichts anderes hat die Kirche schon immer getan. Macht als Selbstzweck, der Guru und sein Verein verdient Cash."


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

12.06.2008 um 12:23
Sehe ich ähnlich - die römisch-katholische Kirche ist die Weiterführung des alten römischen Reiches. Nicht von ungefähr wird in dieser Kirche bis heute gerne Latein gesprochen und nennt sich der Papst Pontifex Maximus nach Cäsar. Allerdings ist von der damaligen Ausdehnung des Weltreiches Rom heute nur noch der Vatikan-Staat übrig geblieben. Der Einfluss ist also ziemlich geschrumpft.

Ich sehe es allerdings nicht ganz so negativ wie du, Bonesman, sondern mehr als "Aufgabe" der Kirche, ihre Schäflein recht zu leiten. Seit der Trennung von Staat und Kirche ist daher auch der Machteinfluss geringer geworden in unserer Weiterführung des ehemaligen heiligen römischen Reiches deutscher Nation. Dafür ist allerdings auch die Eigenverantwortung jedes einzelnen katholischen Christen wiederum um einiges größer geworden.


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snoogans
ehemaliges Mitglied

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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

12.06.2008 um 17:51
@ bonesman

Nein Mitras at dir als einzige vollkommen Recht gegeben. Das eine nicht mit dem anderen verwechseln :)


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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

13.06.2008 um 12:36
hier wird in manchen Texten die Geschichte verdreht.

Der Pontifex-Maximus-Titel ist älter als die Cäsaren. Das Papsttum ist weit jünger als dieser Titel. Der Titel wird schon in der Republik Rom verwendet, bevor es einen römischen Kaiser gab.

Der Papst war der einzige der einen König zum Kaiser salben konnte. HRRDN ist der geschichtliche Beweis dafür. Der Papst hatte mit der kirchlichen Macht, meist mehr Gewalt als der Herrscher. Ich erinnere hier an den Bußgang nach Canossa und die Geschichte um Heinrich IV. Aber auch die Päpste mussten manchmal zurückstecken, ich erinnere da an die Reformation und den Abfall der Protestanten.

Somit kann man sagen, das es immer auf die einzelnen Personen ankam. War der Papst schwach, konnte der Herrscher machen was er wollte. War der Papst stark, dann hatte meist der Herrscher schlechte Karten. Waren beide stark, hatten andere Religionen die schlechten Karten, siehe dazu die Geschichte der Kreuzzüge.


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Abu-Haydar
ehemaliges Mitglied

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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

18.06.2008 um 02:06
Und deshalb AllahU akbar und ein Al Hamduillah, dass er uns vor der Göttlichkeit Jesu gewarnt hatte bzw. vom gefälschten Christentum.

www.einladungzumparadies.de


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

18.06.2008 um 11:36
@Abu-Haydar: Wir reden hier vom Papst und seinem Titel, nicht vom Christentum allgemein. - Es gibt auch noch Christen, welche nicht dem Pontifex-Maximus unterstehen !


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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

21.06.2008 um 11:18
@mitras nur mal so ein kleiner Auszug aus dem Lexikon des MA von Metzler ... geht um Heinrich III. also den Vater von H IV. :
Die der Leitung eines Hofgeistlichen (capellarius) unterstellte Hofkapelle entwickelte sich zu einem zentralen Herrschaftsinstrument. Uneingeschränkt beanspruchte H. das Recht der Investitur mit Ring und Stab; im Unterschied zu seinem Vater enthielt er sich hierbei jedoch aller simonist. Praktiken (Simonie). Die vornehml. nach staatspolit. Gesichtspunkten ausgewählten Bf.e bildeten eine zuverlässige Stütze sal. Herrschaft. Mit seinem Eingreifen in die röm. Angelegenheiten (Synoden v. Sutri und Rom 1046) stellte sich H. in die Tradition der Rom- und Italienpolitik der otton. Herrscher. Die Erneuerung des Patriziats (Patricius) bei seiner Ks.krönung Weihnachten 1046 sicherte ihm auch künftig eine entscheidende Mitsprache bei der Papstwahl. Unter den von H. erhobenen dt. Päpsten, Clemens II. (Suidger v. Bamberg), Damasus II. (Poppo v. Brixen), Leo IX. (Brun v. Toul) und Viktor II. (Gebhard v. Eichstätt), die sämtl. ihre Bm.er beibehielten, kam es zu einer bes. engen Verbindung zw. Rom und der Reichskirche im Dienste der Kirchenreform.
Unter der Regierung H.s bestand die frühma. Einheit von »regnum« und »sacerdotium« noch ungebrochen fort. Den aus dem theokrat. Herrschaftsgedanken abgeleiteten Führungsanspruch vermochte er auch gegenüber der Kirche mit Erfolg zu behaupten.

hing also immer von der einzelnen Person ab, wenn der Papst nicht wollte, holte sich der König einen neuen ... achso: die Reichskirche unterstand dem König direkt
und um mich zu wiederholen: der Papst und der Kaiser sind voneinander getrennte Gewalten, was mit der 'Zwei Schwerter' Sache auch klar dargelegt ist, sie brauchen einander und arbeiten miteinander aber es sind zwei voneinander klar getrennte Gewalten


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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

21.06.2008 um 14:49
Protestrede von Bischof Strossmayer gegen die Unfehlbarkeitserklärung des Papstes am Konzil 1870 in Rom

http://www.offenbarung.de/papst-als-gotteslaesterer.php#protestredeVonBischofStrossmayer


die sagt alles...
Nun, wenn wir weder sagen können noch dürfen, daß die apostolische Kirche eine ketzerische war, so müssen wir auch bekennen, daß die Kirche nie schöner, reiner und heiliger war als in den Tagen, wo es keinen Papst gab.


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Die Päpste-Nachfolger der antiken römischen Kaiser?

22.06.2008 um 21:04
Bei den Kirchenfürsten gibt es die selbe Regel wie in der Wirtschaft und in der Politik. "Schrubbst Du mir den Rücken, schrubb ich Dir den Rücken". Und das war in jedem Zeitalter so.


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