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Selbsterkenntnis

oneisenough
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Selbsterkenntnis

10.11.2013 um 15:10
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Die Vorstellung zu haben das auch der Traum Realität sein könnte und die "Realität" ein Traum.
Wenn ich mit Realität etwas Vergängliches meine, dann besitzt weder das Wachsein noch das Träumen das Qualitätskriterium wahr. Denn wahr ist nicht nur manchmal wahr, sondern immer.

In diesem Fall ist die wahre Realität das, was mir den Wechsel zwischen diesen beiden Qualitäten ermöglicht.


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Selbsterkenntnis

10.11.2013 um 15:32
@oneisenough
Das sehe ich auch so. Der augenblickliche Moment ist die Wahrheit, nicht das vorhin oder das später, sei’s im Traum oder im Wachzustand, gänzlich egal. Wahr ist das Jetzt.

Diese Aussage verliert natürlich nicht ihre Gültigkeit da sie ja nach dem Schreiben und Absenden schon Vergangenheit ist. Das Jetzt ist der Moment in dem die Gedanken und die Wahrnehmung ist, also jeder der den Beitrag (egal wann ließt) und wahrgenommen wird, erlebt das Jetzt und dessen Bewusstheit als Wahrheit :)


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kore
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Selbsterkenntnis

18.11.2013 um 09:11
Der Text kann sich nicht selbst zur Wahrheit erheben.
Diese hat Dauer und unterliegt so weder der Zeit noch dem Moment. Daß Du denkend etwas aussagen kannst über den Moment unterliegt immer noch der Zeit. Andererseits kann man dauerhaft Wahrhaftiges erkennen, dies löst dann aus der Zeit auch wenn man leiblich in derselben sich befindet. Der Geist ist immer frei.
Wer nur Geschriebenes oder Gelesenes aus trockenen Buchstaben einfach übernimmt, ist weder im Jetzt noch in der Wahrheit, selbst dann nicht wenn der Text Wahrheiten enthält, weil hierzu das Verlebendigen der Wahrheit im eigenen Selbst gehörte.
Weshalb alle wörtliche Bibelauslegung und starre Wortreue wenig Sinn hat, allein Sinn hat das Überführen ins geistig- lebendige, das nicht von der Zeit angekränkelt wird und nicht vom Untergang starrer dogmatischer Formen bedroht ist, die sich ja leider von allem Irrtum am längsten halten.


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lemar
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Selbsterkenntnis

25.11.2013 um 11:44
cRAwler23 schrieb am 08.11.2013:Absolut, ich hab mich sogar recht lange mit ihm beschäftigt, moderner, "atheistischer" Satanismus, in der man sein eigener "Gott" ist. Leider hat er mir zu egozentrische Prinzipien geprägt, bis hin zu sozialdarwinistischen Prinzipien. Aber er hat die Freiheit des einzelnen im Sinn gehabt, die Freiheit von Glaube, von Ideologie und von Kollektivismus. Satan war in dem Fall nur ein Synonym für die Freiheit. Eigentlich ein angenehmer Anarchismus :)
Die sind mir aufgefallen aber ich sehe diese eher noch im zeitlichen Kontext. Mitte der Sechziger war man in den USA noch nicht so sensibilisiert wie heute. Aber seine philosophische Sicht ist schon interessant.
...und die Partys im "Hotel California" waren bestimmt auch nich schlecht! ;)
cRAwler23 schrieb am 08.11.2013: sie alle haben erkannt das man die Wahrheit in sich selbst suchen und finden muss um sich selbst zu erkennen
"Wenn du erkennst, dass die Wahrheit bereis in dir ist, dann erkennst du dich selbst."
Buddha

mfg


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Selbsterkenntnis

25.11.2013 um 16:25
lemar schrieb:Die sind mir aufgefallen aber ich sehe diese eher noch im zeitlichen Kontext. Mitte der Sechziger war man in den USA noch nicht so sensibilisiert wie heute. Aber seine philosophische Sicht ist schon interessant.
Das finde ich auch und wenn man diese Philosophie nicht zu sehr auf das Ego verlagert, könnte dies tatsächlich auch auf solidarischer Basis interessant sein (Zwangs Altruismus wird aber strikt abgelehnt). Man muss irgendwo eine Balance in diesem Thema wie diesem finden:

Diskussion: Altruismus und Egoismus
lemar schrieb:...und die Partys im "Hotel California" waren bestimmt auch nich schlecht!
Stell ich mir auch vor, bestimmt sehr extatisch das Ganze :D
lemar schrieb:"Wenn du erkennst, dass die Wahrheit bereis in dir ist, dann erkennst du dich selbst."
Buddha
:)


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lernender
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Selbsterkenntnis

25.11.2013 um 17:49
@lemar
Selbsterkenntnis, Geist Gottes ...

Ich weiß, dass das schwierige Kost ist, denn auch mein "Herz" stellte sich mir als unschuldig, freundlich und warmherzig dar, aber nicht alles, was sich so darstellt, ist auch so. Also finde ich, dass man ruhig einmal hinter die Kulissen seines Handelns schauen sollte, was relativ einfach ist, weil andere Menschen das oft besser als man selbst einschätzen können. Und dann Selbstbeobachtung, also durch den emotionalen Nebel hindurchsehen wollen. Gar nicht so einfach, aber wichtig.

Von daher finde wirklich, dass das für uns wichtige Fragen sind. Da ist z.B. die Frage, wer ich als Bewußtsein bin, warum ich Gefühle habe, die ich vom Verstand her nicht verstehen kann, ob ich wirklich einen Geist in mir haben möchte und was das überhaupt sein soll.
Sollte die Welt - was ich für wahrscheinlich halte - einen Schöpfer haben, ist es gut, sich damit zu befassen. Dazu gehört für mich auch die Frage, ob die gefühlte Wahrheit auch wirklich etwas mit der Realität zu tun hat, oder ob das - wie bei mir - völliger Unsinn ist.
Bei mir ist es so, dass ich erfahren habe, dass ich - schön emotional - der "Elephant im Porzellanladen" war und vom Gefühl her sind jetzt die anderen böse und ich bin auch ein Versager. Ich hatte in dieser Zeit bewußten Einfluß auf dieses Verhalten nehmen wollen, was mir nicht gelang. Also war mein Leben nur eine Vorführung des Unbewußten, mit dem Gefühl dabei, immer im Recht zu sein und als Bewußtsein selbst zu handeln und Empörung über die - oft wahren - Worte "der anderen".
Wenn aber nichts zusammenpasst und ich auch noch den Eindruck bekommen soll, dass ich als Bewußtsein gehandelt habe und meine Meinung immer vertreten wurde, dann hat das für mich philosophische Konsequenzen. Denn in einer atheistischen Welt macht ein derartiges Belügen des Bewußtseins gar keinen Sinn.
Und da fragt man sich, ob das Unbewußte nicht Fausts Mephisto, also der Geist ist, der die Seele, also das Bewußtsein vorführt. Das ist meine Sicht der Dinge und darüber sollte man zumindest einmal nachgedacht haben.

In den Religionen wird dieser Geist übrigens oft sehr positiv dargestellt, nach Altem Testament z.B. kann man nur durch ihn Gott erfahren. Da der aber im "Herzen" sitzt, widerspricht da Jesus Christus in Matthäus 15,19 und meint, dass aus dem Herzen das kommt, was den Menschen unrein macht. Nach meinen Erfahrungen hat Jesus da die Wahrheit ausgesprochen.

Mein Herz hat für sich jetzt entschieden, dass es die Welt nicht mag, ja sogar hasst. Denn die Menschen waren ja alle so schlimm(bewußt gesehen waren sie in Wirklichkeit sehr tolerant). Wenn es mir das mit Gedanken erklärt, erkläre ich ihm nur noch, dass es dann ruhig sterben darf.

Ja, ich finde Selbsterkenntnis sehr wichtig.


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lemar
Diskussionsleiter
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Selbsterkenntnis

03.12.2013 um 08:04
cRAwler23 schrieb am 25.11.2013:Man muss irgendwo eine Balance in diesem Thema wie diesem finden
Das ist ein Stichwort.
Ich bin ja eher so drauf, dass ich die "lauten Menschen" die ihre Sicht der Dinge als Ideologie verkaufen, dort einen Kreis drum ziehen und zu den möglichen Anhängern sagt: "Friß oder stirb!"

oder anders ausgedrückt

Warum darf ein SPDler nicht der Meinung eines CDUler zustimmen? Das ist Links/Konservativ, da können wir schon per see nicht zustimmen! (man kann das natürlich beliebig variieren)

Es find en sich überall gute Ideen, und wie heißt es doch so schön "Recht ist, auch vom Feind zu lernen!" ...und sei es nur der politische! ;)
Ich habe sogar manchmal das Gefühl, dass wir uns mit unseren betonierten Meinungen und Ansichten und Ideologien mächtig selbst im Weg stehen.
Wir erleben da auch grad ein schönes Beispiel. Als es damals die Diskussion gab über die Einführung des Euro, saßen die Abgeordneten der (damals) PDS auf ihren Plätzen und hatten "Euro,so nicht!" Schilder dabei. Es ging ihnen damals nicht um Ablehnung dieser gemeinsamen Währung, sondern um die Voraussetzungen, die die Mitglieder erfüllen müßten und natürlich auch um die Voraussetzungen, die eine neue Währung erfüllen muß.
Gysi hat damals eine interessante Rede gehalten. ( http://www.flegel-g.de/PDF/Gregor-Gysi-zur%20Euro-Einfuehrung.pdf ) ...für Interessierte....

Entweder hat man sich nicht drum geschert, weil er von der falschen Partei ist oder man verstand erst gar nicht was er sagt, weil man schlicht und ergreifend keine Ahnung hatte. Natürlich könnte es auch sein, dass man sich durchaus der Probleme bewußt war aber die Lobby im Nacken wog schwer....

Das soll nicht heißen dass andere Parteien keine guten Einwände und Ideen haben, denn genau darum geht es ja, sie haben sie. ;)

Also, warum ist eine Idee schlecht oder wird nicht angenommen? Sie kommt aus dem falschen ideologischen Lager! Und das ist ehrlich gesagt doof! Es behindert uns und es spaltet und auch.
Schau quer durch die Foren. Wo über Politik diskutiert wird, fliegen zwischen den Ideologien oft die Fetzen. Ein Wort bedient das andere und ganz schnell ist man auf der persönlichen Ebene gelandet und die Diskussion ist nur noch ein Schatten seiner selbst.

Kann man aus Pragmatismus nicht irgendwas Massenkompatibles stricken? :)

...ich geh mal in mich! ;)

mfg


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Selbsterkenntnis

03.12.2013 um 09:10
Ich frage mich, warum suchen die Menschen immer so extrem nach antworten, was das thema Gott etc. angeht. Ich glaube einfach nur und werde es erfahren, wenn ich sterbe.

Einst sagte ein Philosoph. (KP wer es war)
Ich weiß, das ich nichts weiß...

Ihr müsst es euch mal klar machen, wir Menschen sind weder das gleichnis Gottes noch wissen wir was nach dem Tod ist und ob es einen Gott gibt oder nicht. Selbst die meinen es zu glaube - Leute, wir Menschen sind hier auf der Erde um Êrfahrungen zu sammeln und natürlich um zu leben.
Wir werden alles schon früh genug erfahren...


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lemar
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Selbsterkenntnis

03.12.2013 um 10:36
lernender schrieb am 25.11.2013:Und da fragt man sich, ob das Unbewußte nicht Fausts Mephisto, also der Geist ist, der die Seele, also das Bewußtsein vorführt. Das ist meine Sicht der Dinge und darüber sollte man zumindest einmal nachgedacht haben.
Zu Anfang, ich hab im Eingangsbeitrag das religiöse als Metapher verwendet. Ich selbst hab mit einem Gott (wie auch immer) so meine Probleme aber das soll hier ja nicht Hindernis eines Gespräches sein. ;)

Ja, die große frage nach dem "Gibt es da mehr?"

...ich kann die nicht beantworten, weil ich sie mir noch nie gestellt habe! Auch ich hab keinen Rat, Tipp oder eine Anregung. Diese Diskussion ist auch für mich offen und das ist auch gut so.

Aber zurück zum Thema...
Warum muß es denn mehr geben? Will uns unsere Imaginationsfähigkeit einen kleinen Streich spielen?
Reichen uns unsere Erklärungen denn nicht? Irgendwie ist doch manchmal schon alles gesagt oder alles gefragt, warum dann immer die selben Wege gehen, nur anders?
Sind wir dumm, weil jede Generation sich aufs neue auf die Suche macht? Natürlich nicht. Denn jeder muß seine eigene Wahrheit finden. Etwas von jemand anderen zu übernehmen, das als das eigene akzeptieren, endet oft in Unzufriedenheit. Im inneren merkt man, dass die Übernommene einen nicht ausfüllt oder befriedigt.

Ich versuche mal jemanden zu Wort kommen zu lassen, der eigentlich über "Das Lernen" an und für sich spricht aber dabei auch ein übergeordnetes Funktionsprinzip erklärt, das sich mit unseren Fehlern beschäftigt.


Ich habe selbst mal Menschen unterrichtet. Meine Ausbildung dahin war von ähnlichen Ansichten geprägt. Mein Lehrer damals, war eher ein "Coach" der erwähnten Sorte.
Wir haben auch trainiert uns selbst zu "beobachten" und nicht nur unsere/meine Lerngruppe zu analysieren.

Alles sehr hilfreich und spannend! Heute fast 20 Jahre danach, zehre ich immer noch von diesen Erfahrungen. Und diese sagen mir, wenn es einfach mal zu viel wird, das System voll ist, kein Input mehr möglich ist, dann laß dich mal gehen! Mach Dinge ohne zu kalkulieren und abzuschätzen ob sie funktionieren, spontanen Dumfug! ;)

Leider läßt unser Leben und die Umstände dies nur selten zu. Gesellschaftliche Konventionen verbieten schon mal einige Dinge, weil man die in dem Alter nun mal nicht macht oder weil es sich nicht geziemt.

Der Druck sich an diese gesellschaftlichen Konventionen zu halten ist hoch und das Umfeld bildet sich ja schließlich auch eine Meinung.
Und wie man in unserer Gesellschaft mit Fehlern umgeht, soll jeder selbst beurteilen.
Ich bin der Meinung, Fehler müssen für einen gesunden Lernprozess einfach gemacht werden. Wir definieren uns über unsere Fehler und wir (im optimalen Fall) lernen aus diesen Fehlern.
Letzteres ist ganz wichtig!

"Denn Wahnsinn ist, immer das gleiche zu tun aber andere Ergebnisse zu erhoffen!"

mfg


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Selbsterkenntnis

19.05.2014 um 00:41
"[...] Um sich selbst zu kennen, müsste man das gesamte Universum verstehen.

Unterdessen verwenden populäre Psychologieratgeber und die Selbsthilfe-Literatur doch recht simple Ansätze. Allgemein basieren sie auf der Annahme, es gebe ein unabhängiges "Selbst", das identifiziert, analysiert, umprogrammiert und verbessert werden könne. Aber was geschieht, wenn man nach diesem Selbst fahndet?

Je mehr man es zu lokalisieren versucht, um so mehr begegnet man den komplexen, nichtlinearen Wechselbeziehungen zu dem, was "außerhalb" des Selbst ist.

Buddha fragt, ob unser Ich in unseren Empfindungen existiert, in der Gestalt des Körpers und des Gehirns oder irgendwo in der Kette der Ursachen und Wirkungen, Aktionen und Reaktionen.

Je mehr man nach diesem Ich, dem einfachen, wesentlichen Selbst sucht, um so mehr entzieht es sich als unabhängige Einheit und wird zu einem Spiegel, der die Welt reflektiert.[...]" Briggs und Peat "Seven Life Lessons of Chaos"


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