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Erzeugen Reisen durch Wurmlöcher Zeitparadoxa?

42 Beiträge, Schlüsselwörter: Überlichtgeschwindigkeit, Wurmloch, Zeitparadoxa

Erzeugen Reisen durch Wurmlöcher Zeitparadoxa?

20.08.2020 um 07:34
Zitat von Peter0167
Peter0167
schrieb:
Weil die mathematische Struktur der RT es ausschließt
Ach Peter du Dummerchen, du laberst mal wieder Scheiße!

Natürlich schließt die RT ÜLG nicht aus, das tut sie nur für lichthafte Teilchen (masselose), massebehaftete Teilchen könnten schon, wenn sie denn wollten (mathematisch kein Problem).

Man hat sogar hypothetische Teilchen postuliert, die gar nicht anders können, nämlich die sagenumwobenen Tachyonen. Die sind so schnell unterwegs, dass sie dir deine Energiefelder harmonisieren, bei Krebs und Schlafstörungen helfen können, und alles andere auch noch.

Naja, da sieht man mal wieder, dass die Mathematik ne super Sache ist, um die Gesetzmäßigkeiten in der Natur zu beschreiben, aber man darf niemals vergessen, dass sie auch Dinge beschreiben kann, von der die Natur noch nie was gehört hat. :D



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Erzeugen Reisen durch Wurmlöcher Zeitparadoxa?

20.08.2020 um 20:37
Zitat von sirlazarus
sirlazarus
schrieb:
Aus dem OT Bereich finde ich jetzt persönlich die Vorstellung beunruhigend, dass etwas nicht existiert, nur weil man es nicht gefunden hat, es sowieso nicht geht, weil zu exotische Bedingungen nötig sind und es sich "nur" um ein mathematisch mögliches Konstrukt handelt. Es impliziert, dass man Experimente erst gar nicht anfängt, weil es ja sowieso unmöglich ist. So habe ich Physik noch nie empfunden und ich denke, so sollte es nicht sein, schließlich können wir nicht wissen, was wir noch nicht wissen.
So, wie du es beschreibst und Peter darstellt, ist es auch definitiv nicht.

Beispiele:

SRT und ART beruhen letzten Endes auf der Annahme, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum unter allen Umständen konstant und absolut ist. Diese Annahme wurde bis heute nie widerlegt.

Aus dieser Annahme konnte Einstein mit nichts anderem als Stift und Papier seine Theorien rein mathematisch herleiten. Aus den sich ergebenen Formeln waren Vorhersagen möglich - z. B. die Tatsache, dass sich Licht von großen Massen ablenken lässt, die durch Eddingtons Beobachtungen während einer Sonnenfinsternis auch bestätigt wurde.

Ähnliches gilt für die theoretische (also mathematische) Vorhersage der Existenz von Schwarzen Löchern und Neutronensternen, die erst viel später experimentell bestätigt (also beobachtet) wurden.

Wurmlöcher und auch Weiße Löcher sind hypothetische Konstrukte, mit denen sich gleichwohl echte Koryphäen beschäftigen. Fragen z. B. nach Zweitparadoxien ließen sich nur mit den Kenntnissen eines Kip Thorne beantworten. Rumstöbern bei Wikipedia reicht hier definitv nicht. Auch wenn diese bisher nicht beobachtet wurden, kann man sie nicht endgültig ausschließen.

Nebenbei: Einer meiner Uniprofessoren meinte: "Die wichtigste Eigenschaft eines Naturwissenschaftlers ist Fantasie."



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