<"Sowohl der Geheimdienst CIA als auch die Bundespolizei FBI stehen gern zu Gesprächen mit Regisseuren zur Verfügung. Neuestes Mitglied in dem elitären "Berater-Klub" ist Bobbie Faye Ferguson vom Ministerium für Heimatsicherheit.
Die Ziele aller Ministerien und Behörden sind identisch: positive Darstellung ihrer Organisationen. Als Gegenleistung gibt es Originalgerät, kostenlose Drehorte auf Militärbasen, Kriegsschiffen und in Geheimdienstbüros sowie Beratung durch Experten, damit alles möglichst wirklichkeitsgetreu aussieht.
Für Verbindungsbeamte wie Strub, Ferguson oder ihren CIA-Kollegen Chase Brandon ist diese Unterstützung "das Normalste auf der Welt", während nicht wenige in Hollywood von einer "unerträglichen staatlichen Einflußnahme" auf Filme sprechen und das Gekungel anprangern. David Robb, Autor des Buches "Operation Hollywood; How the Pentagon shapes and censors the Movies", nennt die Zusammenarbeit "Hollywoods kleines, dreckiges Geheimnis" und resümiert sarkastisch: "Das einzige, was Hollywood noch lieber mag als einen guten Film, ist ein guter Deal." ">
aus:
"Wenn das Pentagon in Hollywood Regie führt"
http://www.abendblatt.de/daten/2005/03/22/412825.html (Archiv-Version vom 06.09.2005)DAS geht ,denke ic,h schon etwas darüber hinaus, was John Holmes für möglich hält.
Andersdenkende sind oft ganz anders, als wir denken.
© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker