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Milliardärssohn Markus Würth entführt

Milliardärssohn Markus Würth entführt

27.04.2017 um 01:20
Die wichtigsten Erkenntnisse , die in der heutigen Sendung genannt wurden und sich aus Sprachanalysen ergaben : 

Täterbeschreibung: Der Täter ist vermutlich zwischen 40 und 52 Jahre alt und stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien, wahrscheinlich aus der Region Sandžak im Grenzgebiet zwischen Serbien und Montenegro. Vermutlich kam er vor 2001 nach Deutschland und hat dann erst Deutsch gelernt. Auf der Tonbandaufnahme spricht er mit Dialekt aus dem Rhein-Main-Gebiet.

http://www.e110.de/update-unternehmersohn-entfuehrt/


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

27.04.2017 um 18:00
Nach der erneut übers Fernsehen ausgestrahlten Tätersuche kamen bis Donnerstagmittag rund 50 Hinweise zusammen. „Wir rechnen noch mit weiteren Tipps. Aber es sind auch schon vielversprechende Hinweise dabei, die wir überprüfen werden“, sagte Christian Stahl vom Polizeipräsidium Osthessen in Fulda. Thomas Hauburger von der Staatsanwaltschaft Gießen sagte in der Fernsehsendung, dass ein Telefonanruf des Kidnappers erneut untersucht worden sei. Dadurch sei eine Stimmanalyse entstanden, zudem sei ein Bewegungsbild des Täters erstellt worden. Geldübergabe im Entführungsfall scheiterte Der vermutlich aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende Mann spreche mit deutlichem Akzent. Den Erkenntnissen nach habe er Deutsch im Rhein-Main-Gebiet gelernt. Man könne davon ausgehen, dass er dort gelebt oder gearbeitet habe. Laut der Analyse dürfte der Täter zwischen 40 und 52 Jahre alt sein. Wahrscheinlich stamme er aus dem Raum Sandzak im Grenzgebiet zwischen Serbien und Montenegro. Der behinderte Sohn des baden-württembergischen Schrauben-Milliardärs Reinhold Würth aus Künzelsau war am 17. Juni 2015 in Schlitz (Hessen) gekidnappt worden. Der damals 50-Jährige lebte dort in einer integrativen Wohngemeinschaft. Einen Tag später wurde er in einem Wald bei Würzburg unversehrt an einen Baum gekettet gefunden. Zuvor hatte ein Entführer die Geodaten des Ortes preisgegeben. Zu einer Übergabe der drei Millionen Euro Lösegeld kam es nach Darstellung der Ermittler nicht, eine Übergabe scheiterte. Der Würth-Sohn lebt inzwischen an einem anderen, geheim gehaltenen Ort. Gesuchter Mann vermutlich im Umgang mit Menschen geübt Aus der Stimmanalyse zogen die Ermittler weitere Rückschlüsse. Beruflich sei der Mann wahrscheinlich im Umgang mit Menschen geübt. Jobs als Fahrdienstleister für Personen oder als Bote seien ebenso denkbar wie eine Beschäftigung im sozial-karitativen Bereich oder in der Gastronomie. Seine Höflichkeit und die wiederholte Verwendung des Wortes „bitte“ führen auf diese Fährte, wie Stahl auf Nachfrage erklärte. Neben der Stimmanalyse wertete die Polizei Handydaten aus. Dadurch sei ein Bewegungsbild des Täters entstanden, sagte Hauburger. Nach den Erkenntnissen der Ermittler habe der Kidnapper an verschiedenen Orten sein Handy-Guthaben aufgeladen. Er habe dafür im Rhein-Main-Gebiet in verschiedenen Geschäften sogenannte Cash-Codes erworben, am Tattag in einem Supermarkt in Würzburg-Eisingen, in der Nähe des späteren Auffindeort des Opfers. Die Belohnung für Hinweise, die zum Täter führen, wurde laut Hauberger von 5000 auf 30 000 Euro erhöht. In dem Fall hatten die Ermittler schon einmal auf die Fernsehfahndung im ZDF gesetzt. Im Juli 2015, kurz nach der Tat, waren einige Hinweise eingegangen, die aber nicht zum Durchbruch führten. Damals hieß es, der Anrufer sei wahrscheinlich zwischen 35 und 60 Jahre alt und komme dem Akzent nach aus Osteuropa oder dem ehemaligen Jugoslawien. Die Sonderkommission zu dem Fall wurde im September 2015 aufgelöst, die Ermittlungen liefen aber weiter.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nach-aktenzeichen-xy-neue-hinweise-im-entfuehrungsfall-wuerth.65bcc216-c8a9-497...


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

28.04.2017 um 10:55
Mein Profil des Taeters:

- hat keine Erfahrung mit Verbrechen
- hat eine technische Ausbildung, und hat seine technischen Kenntnisse auch in Deutschland verwendet
- er hat einen Bezug zum Wohnort der Eltern
- er hat das Opfer bei einer Veranstaltung gesehen
- er hat keinen offiziellen Sprachkurs absolviert
- er arbeitet jetzt in einem niedrig qualifizierten Beruf
- er ist intelligent
- er kann gut mit Menschen umgehen

Zur Sprache faellt mir eigentlich nur auf, dass seine Muttersprache aus dem slawischen Bereich kommt. Normales Serbisch hoert sich anders an. Wenn sich die Polizei an die richtigen Universitaetsinsitute wendet, sollten sie aber schnell herausbekommen, wo er her kommt.

Ich hoere auch einen Suedhessischen Zungenschlag heraus.

Er macht viele grundlegende grammatikalische Fehler, und muss manchmal nach Worten suchen, aber er kennt dann ungewoehnliche Worte wie "Dezimalgrad". 


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

28.04.2017 um 16:49
@AnnaKomnene 
Ich glaube, wir dürfen getrost davon ausgehen, dass die Ermittler sich ein kompetentes Institut zur Sprachanalyse herausgesucht haben und die genaue Eingrenzung der Herkunftsregion nicht leichtfertig veröffentlicht wurde. 


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

14.03.2018 um 15:36
Die Bild-Zeitung meldet eben, dass heute morgen der Entführer von Markus Würth in Offenbach gefasst wurde. Der Link ist leider kostenpflichtig (Bild plus). Da bin ich mal gespannt, was man da heute noch näheres erfährt.


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

14.03.2018 um 16:04
Hier ein Link, für den man nicht bezahlen muss:

https://osthessen-news.de/n11584299/fahndungserfolg-kidnapper-von-milliardarssohn-markus-wuerth-53-gefasst.html


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

14.03.2018 um 19:17
Ein 48 Jahre alter Offenbacher mit serbisch-montenegrinischer Staatsbürgerschaft habe vermutlich den Sohn des Industriellen Reinhold Würth entführt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

Kripo-Beamte durchsuchten seine Wohnung nach möglichen Beweismitteln. Zu der Festnahme kam es den Angaben zufolge am Mittwochmorgen. Gegen den Mann sei Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts des erpresserischen Menschenraubes erlassen worden. Er befinde sich in einer Justizvollzugsanstalt, hieß es am späten Nachmittag.
Es scheint, als hätten sich die Erkenntnisse der Sprachanalyss tatsächlich bewahrheitet. Der TV ist 48 Jahre alt und stammt aus dem zuvor analysierten Bereich Serbien-Montenegro.

Morgen erfolgt eine ausführliche PK zur Festnahme des Tatverdächtigen!

https://www.abendblatt.de/vermischtes/article213719717/Tatverdaechtiger-nach-Entfuehrung-von-Milliardaerssohn-gefasst.ht...


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

14.03.2018 um 21:38
@Gartenbauer

Wahnsinn. Wenn der das war, dann Hut ab fuer die Linguisten, die das herausgehoert haben.


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

15.03.2018 um 11:06
Pressekonferenz läuft seit ca. 5 Minuten auf dem hr.


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

15.03.2018 um 11:34
Hier ein Bericht mit Video von gestern:

http://www.hessenschau.de/panorama/polizei-fasst-entfuehrer-von-wuerth-sohn-in-offenbach,wuerth-festnahme-100.html

So bald die Pressekonferenz als Video zur Verfügung steht, verlinke ich sie auch hier.


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

15.03.2018 um 12:02
So, hier nun die Zusammenfassung der Pressekonferenz in einem brandaktuellen Artikel des hr:

http://www.hessenschau.de/panorama/frau-erkannte-handwerker-als-mutmasslichen-wuerth-entfuehrer,wuerth-entfuehrung-press...

Allerdings habe ich das, was hier geschrieben wurde so nicht in Erinnerung:

"Die Frau war demnach eine Kundin des Verdächtigen, der als Handwerker tätig war. Sie war durch ein Fahndungsplakat auf den Fall aufmerksam geworden und hatte nach eigenen Angaben "aus Langeweile" bei der Polizei angerufen. Das könnte sich nicht nur für die Ermittler gelohnt haben. Denn zur Ergreifung des Täters ist eine Belohnung in Höhe von 30.000 Euro ausgesetzt worden."

Die Frau sagte, sie hätte in einer Pause aus Langeweile die Telefonnummer angerufen, auf der man die Stimme des Entführers noch einmal anhören konnte. Als sie diese wiedererkannte, hat sie die Polizei angerufen.... Ein gänzlich anderer Sachverhalt als der im Artikel geschilderte, auch wenn es nur ein kleines Detail ist.


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

15.03.2018 um 13:40
Jetzt ist alles berichtigt und der Artikel auch um eine gute Zusammenfassung der Pressekonferenz ergänzt.

http://www.hessenschau.de/panorama/frau-erkannte-handwerker-als-mutmasslichen-wuerth-entfuehrer,wuerth-entfuehrung-press...


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

21.06.2018 um 10:41
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43558/3976609
Die Staatsanwaltschaft Gießen hat nunmehr Anklage wegen des dringenden Verdachts des erpresserischen Menschenraubes gegen den 48 Jahre alten Angeschuldigten erhoben. Die zuständige Große Strafkammer des Landgerichts Gießen wird in den kommenden Wochen anhand des umfangreichen Aktenmaterials über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

27.11.2018 um 12:25
Der Angeklagte ist heute freigesprochen worden. Das Landgericht Gießen sah es nicht als erwiesen an, dass der Mann die Tat begangen hat. Hier berichtet die Hessenschau:
https://www.hessenschau.de/panorama/angeklagter-im-entfuehrungsfall-wuerth-freigesprochen,freispruch-im-wuerth-prozess-1...

Da bin ich mal auf die nähere Begründung gespannt, zumal sich die Gutachter ihrer Sache ja extrem sicher waren. Andererseits, wenn man dem Mann nichts nachweisen konnte, ist der Freispruch die logische Konsequenz. Dennoch dürfte er jetzt vor den Trümmern seiner Existenz stehen. Schon bitter.


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

27.11.2018 um 13:57
In der Haut der Zeugin, die die Stimme erkannt haben wollte, möchte man jetzt bestimmt auch nicht stecken wollen. War es nicht so, dass sie seinerzeit angab, die Stimme des Serben von Handwerksarbeiten gekannt zu haben?

Wie kann sich ein wissenschaftliches Sprachgutachten so irren? Oder fehlten einfach weitere Beweise und das Stimmgutachten alleine war nicht ausschlaggebend?


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Milliardärssohn Markus Würth entführt

27.11.2018 um 18:56
Ich war bei diesem Prozess an vielen Tagen als Zuhörerin im Gerichtssaal anwesend, und ich kann nur sagen, dass ich den Eindruck hatte, dass sich Gericht, Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Gutachter sehr sehr sicher waren, dass es sich bei dem Angeklagten um den Täter handelt.
Das merkte man ja an der Art und Weise, wie sie z. B. Zeugen befragten, auf das Gutachten der Sprachsachverständigen eingingen etc.
Die Indizien waren aber wohl nicht ausreichend für eine Verurteilung, so dass ein Freispruch die juristisch sicherere Entscheidung war. Vielleicht hofft man auch, auf lange Sicht noch weitere Tatverdächtige ermitteln zu können, denn ein Einzeltäter hätte diese Entführung sowieso nicht alleine bewerkstelligen können. Darüber war man sich einig.
Ich weiß allerdings nicht, ob in dieser Sache überhaupt noch weiterermittelt wird oder ob der Fall nun als abgeschlossen gilt.


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