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Familientragödie in Hamburg

76 Beiträge, Schlüsselwörter: Familie, Hamburg, Tragödie

Familientragödie in Hamburg

20.10.2016 um 19:50
@LittleEagle
Es gibt Fotos von Leuten, die vermisst wurden, bevor man sie tot fand. So auch hier von der Mutter. Die Kinder wurden nicht vermisst, also brauchte es auch keine Veröffentlichung der Bilder. Auch Tote haben Persönlichkeitsrechte. Unter welchem Vorwand sollte eine Zeitung nun diese Bilder veröffentlichen? Schaut her, so niedlich waren die armen Kleinen? Vielleicht noch gespickt mit Familienfotos aus schönen Zeiten? Fänd ich auch pietätlos.


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Familientragödie in Hamburg

20.10.2016 um 19:55
@LittleEagle

Die Veröffentlichung von Fotos der Kinder wäre schlichtweg rechtswidrig. Das Recht am eigenen Bild besteht auch über den Tod hinaus. Fotos dürfen nicht ohne Einwilligung der Angehörigen verbreitet werden (vgl. § 22 Kunsturheberrechtsgesetz). Eine der im § 23 dieses Gesetzes genannten Ausnahmen greift hier nicht. Bei einem Verstoß kann man sich strafbar machen (siehe § 33 dieses Gesetzes). Daher wird sich ein verantwortungsvoller Redakteur schon deshalb nicht darauf einlassen, mal eben Fotos der Kinder zu verbreiten.


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Familientragödie in Hamburg

20.10.2016 um 20:58
Wenn die Großeltern es wollten dann würde es gemacht werden

Ich finde es besser wenn man die Kinder zeigen würde-damit sie besser im Gedächtnis der Menschen bleiben statt nur die Namen zu Nennen-wirkt leider unpersönlich


In der Bild Zeitung hat sogar mal die Mutter eines ermordeten Mädchens das Foto der Tochter mit einer Puppe im Sarg abbilden lassen( ich weiß noch genau das Kissen war mit einem Arielle die Seejungfrau Motiv)


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Familientragödie in Hamburg

20.10.2016 um 21:15
@LittleEagle
Im Gedächtnis bleiben macht doch nur Sinn, wenn man noch nach Opfern oder Täter sucht. Aber welches Interesse sollten denn hier die Angehörigen haben, dass ihre Enkel wildfremden Menschen im Gedächtnis bleiben? Möchtest du, wenn eins deiner Kinder oder Enkel stirbt, dass Wildfremde an sein Grab pilgern o.ä.? Ich würde das nicht wollen, mich würde es nerven. Es gibt hier für die Angehörigen schlicht keinen Grund, ihre Trauer und ihr Leid mit der Öffentlichkeit zu teilen. Schlimm genug, dass sie wegen der ganzen Umstände nun im Fokus sind und nicht privat trauern können. Da sollen sie jetzt noch Fotos an die Presse geben? Die haben jetzt wahrscheinlich andere Sorgen.


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fauchi
ehemaliges Mitglied

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Familientragödie in Hamburg

20.10.2016 um 22:04
@LittleEagle
ich seh auch keinen grund die kinder jetzt auch noch per foto an die öffentlichkeit zuzerren.
bei der mutter glaubte man sie könnte noch irgendwo am leben sein - da macht ein foto sinn.

was da passiert ist,ist auch so schlimm genug.
jetzt wünsche ich der familie nur noch ruhe und des sie es irgendwie schaffen die tragödie zuverarbeiten.


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Familientragödie in Hamburg

21.10.2016 um 13:46
http://m.abendblatt.de/hamburg/article208459703/Gedenkstunde-nach-Familientragoedie-in-Wedel.html
Laut den Ermittlern ertränkte der 49-Jährige am Sonnabendvormittag den zwei Jahre alten Valentin und die fünf Jahre alte Viktoria in der Badewanne des Bungalows. Für Sonntagvormittag bestellte er seine Eltern zum Haus – angeblich, um gemeinsam mit den Großeltern der Kinder einen Ausflug zu machen. Als niemand die Tür öffnete, nutzten die Großeltern gegen 10.30 Uhr ihren Schlüssel und fanden die toten Kinder. Andreas R. hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits das Leben genommen. Er sprang um 8.30 Uhr vom Dach eines siebenstöckigen Hochhauses in Rissen, in dem die Familie eine Einzimmerwohnung besaß.
Neu an diesem Artikel hier ist mir, dass der Vater die Großeltern selbst zum Haus bestellt hat, oder war das schon länger bekannt und ich habe es verpasst?


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Blondine
ehemaliges Mitglied

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Familientragödie in Hamburg

21.10.2016 um 13:57
das würde heißen, er hat zumindest den Mord an seinen Kindern und seinen Suizid geplant.
Und den Großeltern - seine Eltern - zugemutet (oder sogar gewollt), die Kinder tot vorzufinden.


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Familientragödie in Hamburg

21.10.2016 um 14:14
Wenn man denkt es kann gar nicht grausiger werden, dann noch solch eine Meldung.

Was für ein abartiger, böser Mensch muss das gewesen sein. Es ist unfassbar. Nur zum Kotzen.


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Blondine
ehemaliges Mitglied

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Familientragödie in Hamburg

21.10.2016 um 14:20
sieht - für mich - immer mehr danach aus, dass er einfach sehr "unangenehm" oder psychisch krank (auch sehr schwierig für Familienmitglieder) war und die Frau versuchte - wahrscheinlich mit den Kindern - , dieser Situation zu entkommen. Als eine Trennung bevorstand, hat er dann alle abgestraft . Einschließlich seiner Kinder und Eltern. Sehr traurig.


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Familientragödie in Hamburg

21.10.2016 um 14:20
@HansAlbers

Vielleicht wollte er auch nur, dass sie schnell gefunden werden?


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Familientragödie in Hamburg

21.10.2016 um 21:30
die Aussage von @E_M finde ich sehr beachtenswert und empathisch und finde es durchaus schlüssig, an ein solches Szenario zu denken.


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Blondine
ehemaliges Mitglied

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Familientragödie in Hamburg

21.10.2016 um 22:15
hätte er nur wollen, dass man seine (von ihm ermordeten) Kinder schnell findet, hätte er Polizei, Feuerwehr, das Jugendamt usw. benachrichtigen können, und hätte das Auffinden nicht den Großeltern der Kinder (die sicherlich ihre Enkel sehr liebten) zumuten müssen. Hier liegt eine Aneinanderkettung grausiger - nicht erklärbarer - Ereignisse vor.

Den Mord an seiner Frau (oder auch Totschlag) könnte man ja noch als Affekthandllung oder als einen paranoiden Schub versuchen zu erklären, aber die (viel) spätere Ermordung der Kinder (auf recht grausame Art und Weise) und dann die Planung, dass Oma und Opa die toten Enkel finden, lässt sich nicht mehr so leicht erklären.


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Familientragödie in Hamburg

21.10.2016 um 22:45
Schade, dass er sie nicht lebend im Haus zurück gelassen hat 😢

@E_M
Ich denke auch, dass er wollte, dass sie schnell gefunden werden, aber warum von den Großeltern? Späte Rache/Genugtuung?


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fauchi
ehemaliges Mitglied

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Familientragödie in Hamburg

21.10.2016 um 22:57
@Fyra
vlt. hast du mit der späten rache/genugtung recht...
----------
oder
er hatte einen psychotischen schub nach dem er seine frau getötet hat und brachte die kinder erst um als er sich da total reingesteigert hatte.
hinterher könnte er die tat durchaus bereut haben und wollte nicht,dass fremde seine kinder so finden.
(die kinder sollten auch im tod noch einmal einen moment des geliebtwerdens haben?)


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Familientragödie in Hamburg

22.10.2016 um 11:20
----Die Großeltern sollen am Morgen einen Notruf abgesetzt haben, weil sie sich Sorgen um die Familie machten.

Als die Beamten das Einfamilienhaus überprüfen, wird aus Ungewissheit schreckliche Realität:---

Ich glaube nicht das die Großeltern ihre Enkelkinder gefunden haben. Das hört sich oben etwas anders an.


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Blondine
ehemaliges Mitglied

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Familientragödie in Hamburg

22.10.2016 um 11:25
@MATULINE


siehe link von @Strigoaica

http://m.abendblatt.de/hamburg/article208459703/Gedenkstunde-nach-Familientragoedie-in-Wedel.html

Laut den Ermittlern ertränkte der 49-Jährige am Sonnabendvormittag den zwei Jahre alten Valentin und die fünf Jahre alte Viktoria in der Badewanne des Bungalows. Für Sonntagvormittag bestellte er seine Eltern zum Haus – angeblich, um gemeinsam mit den Großeltern der Kinder einen Ausflug zu machen. Als niemand die Tür öffnete, nutzten die Großeltern gegen 10.30 Uhr ihren Schlüssel und fanden die toten Kinder. Andreas R. hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits das Leben genommen. Er sprang um 8.30 Uhr vom Dach eines siebenstöckigen Hochhauses in Rissen, in dem die Familie eine Einzimmerwohnung besaß.


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