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Der Vierfachmord von Setagaya

142 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Familie, Japan ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Vierfachmord von Setagaya

05.04.2021 um 12:16
Zitat von cecil_XYcecil_XY schrieb:Bleibt noch die Frage, warum er nicht das gesamte Bargeld mitnahm. Eventuell war das geraubte Geld genau der Betrag, den er für was auch immer gerade benötigte
wäre auch meine Vermutung, dass er einen bestimmten Betrag mitgenommen hat, den er zeitnah ausgeben wollte. Meine Vermutung wäre, dass er mit einem Frachter in die Repubilik Korea übersetzen wollte.

Dass er nicht das gesamte Bargeld mitgenommen hat ist wirklich ziemlich auffällig.

Gründe die mir einfallen wären:
falls er ein Angehöriger der japanischen Mafia war, hätte er vielleicht Probleme mit ihnen bekommen, wenn sie erfahren hätten, dass er die Tat begangen hat und dabei erheblich finanziell profitiert hätte ohne mit ihnen zu teilen.

vielleicht wollte er sich nach Nordkorea absetzen um der Strafverfolgung (und/oder Verfolgung durch die Mafia) zu entgehen.
Westliche Währung in der Tasche wäre vermutlich kontraproduktiv gewesen.


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Der Vierfachmord von Setagaya

05.04.2021 um 16:50
Zitat von mehrklangmehrklang schrieb am 31.03.2021:Der Immobilienverkauf der Miyazawas könnte eine Verbindung zur Yakuza gewesen sein.
Mitglieder der Yakuza müssen sich als Berufsverbrecher bei der Polizei registrieren lassen, die Gangs haben offizielle Büros (die Größe der Gang-Logos an den Büros ist gesetzlichen Beschränkungen unterworfen, sehr zu ihrem Leidwesen) und stehen im Telefonbuch. "Entmietungen" sind eigentlich Kerngeschäft der Yakuza, aber in diesem Fall hatte sich die Stadt ja schon mit der Familie geeinigt. Insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass hier ein Bezug besteht.

Außerdem ist der Gedanke absurd, dass Yakuza bei solch einer Sache selbst Hand anlegen würden. Die japanische Unterwelt ist strikt hierarchisch strukturiert. Ganz oben stehen die semi-legalen Yakuza mit ihren Büros und schicken Anzügen. Das Rotlichtgeschäft ist komplett in der Hand von Farbigen. Man kann den ganzen Tag durch Tokio laufen ohne je ein schwarzes Gesicht zu sehen, aber in den Rotlichtvierteln könnte man meinen, in Afrika zu sein. Für Schutzgelderpressung und andere handfeste Aufgaben sind Chinesen zuständig. Ob das damals schon so war, entzieht sich meiner Kenntnis, aber heutzutage hört man in miesen Spelunken mehr Chinesisch als Japanisch. Ganz unten in der Nahrungskette stehen Nordkoreaner, die für kleines Geld Auftragsmorde und dergleichen begehen.

Nordkoreaner sind die ärmsten Schweine Asiens und machen überall das, was die Einheimischen selbst nicht machen wollen. Auch in China z. B. sind das die Leute fürs Grobe. Wenn überhaupt, wäre der Mord an der Familie somit ein Job für einen Nordkoreaner gewesen.


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Der Vierfachmord von Setagaya

07.04.2021 um 05:18
@VanDusen
Vielen Dank für deine Ausführungen, das ist sehr interessant.
Zitat von mehrklangmehrklang schrieb:Meine Vermutung wäre, dass er mit einem Frachter in die Repubilik Korea übersetzen wollte.
Das wäre ebenfalls eine Möglichkeit für die Verwendung des Geldes.


Das der Täter im Auftrag von jemandem aus dem Bereich der organisierten Kriminalität gehandelt hat, halte ich aber trotzdem für eher unwahrscheinlich, da diese Szene wiegesagt kein Motiv hätte, außer der Entschädigung, und ich persönlich stufe diese Motivlage eher als gering ein.
Das zweite was gegen jemanden aus der organisierten Kriminalität sprechen würde ist, das man wahrscheinlich sämtliche Personen aus diesen Kreisen bereits polizeilich überprüft hat.


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