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Für die Psychologen unter euch! Suche Erklärung für bestimmtes Verhalten

28 Beiträge, Schlüsselwörter: Glück, Trauer

Für die Psychologen unter euch! Suche Erklärung für bestimmtes Verhalten

20.06.2011 um 11:28
Ach, jeder badet gerne ab und an in Melancholie.

Is gar nichts dabei @HollywoodHank

Zieh dir weiter Radiokopf rein, kauf dir einen Fake Plastic Tree und `falls du Hasen hast geb acht auf die Myxomatosis.

Sollte es dir vermehrt schlecht gehen dann ruf eben die Karma Police! :D


Ne Spaß beiseite.

Ich bin zum Beispiel eine überschäumende Tasse voller Freude und Glücksseligkeit, dennoch sule ich mich nur zu gerne in Melancholischen Gefühlen und höre dabei auch gerne Radiokopf oder Anathema und les traurige Sachen.


Alles in Ordnung mit dir!


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HollywoodHank
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Für die Psychologen unter euch! Suche Erklärung für bestimmtes Verhalten

20.06.2011 um 17:52
Man :) ich muss euch wieder Loben: ein klasse Forum so viele gute Antworten ich mach mich mal ans Lesen und beantworte/ kommentiere ein paar Posts.

Erstmal zu @neonnhn Ich bin 18 Jahre alt .... und vieleicht hast du Recht.
Das ganze fühlt sich in so fern gesund an, da es mich auf irgendeine Weiße fastziniert und teils auch erleichternt ist. Und wirklich "ungesund" kann es denke ich auch nicht werden, da ich nur selten über das berüchtigte Thema Selbstmord nachdenke und wirklich nicht der Typ für sowas bin (nur damit ich hier nicht missverstanden werde :) )



@sixuns Nunja .... leider kann ich mit meinen Kumpels nicht wirklich über sowas reden, ich bin unter meinem Freundeskreis zwar schon bekannt als der Mann von uns der am meisten Gefühle zeigt und versucht den anderen zu helfen ect. Aber man kann über sowas irgendwie nicht wirklich mit jemandem reden finde ich weil das ganze was man denkt ect. sowieso kaum in Worte zu fassen ist ... aber das ist nicht schlimm da ich traurige Filme, Spaziergänge ect. mit guter Musik irgendwie als Ersatz dafür sehe und es scheint auch zu funktionieren.

@Aldaris .... mach mir nun keine Angst. Diese Gefühle hab ich eigentlich noch nicht besonders lange. Seid damals mein Vater (dem ich wirklich SEHR nah stand) urplötzlich gestorben ist gings mir eine ganze Zeit richtig GUT. Jap gut, warum kann ich nicht erklären aber ich hab plötzlich aufgehört über jegliche Dinge nachzudenken die einen traurig machen könnten ect. Als dann ungefähr ein Jahr später einer von meinen besten Freunden daran verstorben ist, dass er etwas gegessen hat wogegen er allergisch war hab ich mich fast gottgleich gefühlt, den ich konnte JEDEM helfen seine Trauer ect. zu verarbeiten und so weiter. Letztendlich hab ich selbst eigentlich keine Trauer oder Ähnliches mehr gespürt, das hat mir nunmal so sehr gefallen. Jetzt seid ... ich weiß nicht vieleicht 2 3 oder 4 Wochen, vieleicht auch schon ein paar Monaten fang ich wie gesagt urplötzlich an wie aus dem nichts nachdenklich und traurig zu werden. Erst nur wenn man Abends alleine ist und Pause macht und inzwischen schon mitten im Alltag. Seid da gehe ich auch nicht mehr mit meinen Freunden abends oder so weg, weil ich lieber meine Ruhe haben möchte. Die einzige Person die mich am Wochenende noch zu gesicht bekommt ist meine Mutter weil ich eben weiß wie schnell sowas passiert und ich das Gefühl habe, dass sie langsam alt wird und sie sich immer sehr über mich freut (ich mich aber auch über sie). Ein paar Freunde hab ich auch dadurch verloren, dass ich mich am Wochenende nicht mehr mit ihnen treffe jedoch interessiert mich das nicht, weil sie letztendlich nur Saufkompanen waren. Richtig Spass in Form von unterhaltungen und witzen hab ich mit meinen engsten Freunden zu denen das Verhältniss sehr gut ist (obwohl ich sie nicht mehr so oft sehen will, aber ich glaub sie verstehen es oder nehemn es einfach hin).

Noch etwas was mit auffällt, was dir vieleicht dabei helfen kann mich einzuschätzen ist, dass ich von 70 Kilo inzwischen auf 49 -50 abgenommen habe obwohl ich eigentlich wie voher esse und mich ernähre und dass ich nach und nach an allem die Interesse verliere. Ich interessier mich für nichts mehr was auf dieser Welt passier weil ich irgendwie jedes mal nur noch im Kopf habe "habt ihr denn nicht andere Probleme ?!" oder ganz einfach weil ich manchmal gar nichts im kopf hab und meine eigentlichen Gedanken ganz woanders sind. Ist voher auch nie so gewesen. Ich hoffe ich konnte dir ein paar Dinge aufschreiben aus denen du vieleicht deine Vermutung wiederlegen oder bestätigen, oder sogar verdeutlichen kannst.

@DamageControl
Ja ich kenne auch jemanden in meinem Bekanntenkreis der den ganzen Tag nur am Lachen ist, nur am Witze machen und so weiter. Ich frage mich ob er jegliche Gefühle einfach abgestellt hat, und vor allem ob er sich denn NIE Gedanken macht ?! ... mir sind solche Leute auch Suspekt, und ich fänd es nett wenn auch dir dir meinen Post komplett durchlesen könntest :) ich bin für jede Hilfe dankbar, da ich irgendwie sehr unsicher mit den Gefühlen und so bin, weil ich es nicht so richtig kenne und nicht weiß ob das so okay ist. Wie ein "Zombie" habe ich mich gefühlt bevor ich mich mit absicht versucht habe traurig zu machen. (steht aber auch in dem Text oben genauer beschrieben)


@Unicorn2005 Klingt auch merkwürdig... wie hat es sich denn zu heute noch weiterentwickelt ? Bei mir war es aber leider nicht wirklich ähnlich .... :/

@TundraLdbz
(falls das auf mich bezgen war) Vieleicht ja, vieleicht nein, das kann ich dir wriklich nicht beantworten, da ich es selbst nicht mehr einschätzen kann.

@Zeo
:) hört sich wirklich ein bisschen nach mir an würd ich sagen... Aber wieso ist man denn gerne traurig... keiner ist gerne traurig ... !?

@Keysibuna
Ich denke nicht, dass das etwas mit Aufmerksamkeit zu tun hat, da es so gut wie keiner von mir weiß. Ausser ihr, aber da das Internet eben so schön Anonym ist kann ich es euch erzählen, denn durch euch wird das ganze nicht ans Licht kommen. Ob ich irgendetwas unterbewusst, ohne es zu merken, versuche weiß ich natürlich nicht .. aber dann würde ich es denke ich irgendwem erzählen oder so ... ist auch ne schwierige Frage

@Floris
Die Gefühle die ein Mensch entwickeln kann sind echt kompliziert .... Aber du hast Recht: ich finde das gefühl der Trauer eigentlich ziemlich schön / beeindruckent

@Hammelbein
Hahahahahaha :D Dein Text hat mich wirklich dazu gebracht kurz und laut zu lachen obwohl ich komplett alleine im Zimmer sitze :) gute Arbeit...

Ja ... ich hab ja jetzt auch den ein oder andere Post hier gelesen, von Leuten die das auch haben.


Vieleicht kennt das ja jeder Mensch, nur nicht jeder will es zugeben und ich sollte mir ganz einfach keine Gedanken darüber machen :) ...

Danke nochmal für alle Antworten, hab selten gesehen, dass grade bei so einem Thread nicht einer dabei ist, der unsinn schreibt.


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Zeo
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20.06.2011 um 20:02
HollywoodHank schrieb::) hört sich wirklich ein bisschen nach mir an würd ich sagen... Aber wieso ist man denn gerne traurig... keiner ist gerne traurig ... !?
Das würde ich nicht sagen. Weißt du, was ein Masochist ist? :D
Die Vernunft sagt, niemand mag es, verletzt zu werden. Dennoch gibt es Menschen, die Freude daran haben. Das, wovon wir hier sprechen, ist doch ziemlich ähnlich. Vielleicht baust du unbewusst emotionalen Druck ab, indem du dich der Traurigkeit ergibst. Melancholie findet auch in der Kunst ihren Ausdruck. In Gedichten, Geschichten, Bildern und Filmen. Und es gibt viele Leute, denen das gefällt. Also keine Sorge, du bist nicht verrückt. ^^


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Gorgarius
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20.06.2011 um 20:27
@HollywoodHank
Kommt auf die Trauer an...

Trauer bezogen auf Liebe usw. ist manchmal auch nichts schimmes....
Eventuell ist es einfach eine Art Romantische Ader....


Oder magst du auch die Trauer, wenn du von einem entführten Kind liest... (nur os als Beispiel) ???


Ich hör mir auch gern traurige Lieder an und genieße danach meine Stimmung.... sozusagen....


*räusper* hast du n Beispiel für n trauriges Lied, was du gern hörst ? ^^ *nach PN schrei*


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HollywoodHank
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20.06.2011 um 23:03
@Gorgarius
Pn hab ich geschrieben ich hoffe ich hab ungefähr deinen geschmack getroffen :)

Also "Liebe" ist ein weiter Begriff (bruderliebe, nächstenliebe, liebe wie "verliebt sein" und so weiter) aber eigentlich geht es mir nie wirklich um soetwas.

Ich mag am liebsten Geschichten, in denen jemand durch ein Autounfall verstorben ist und die Betroffenen runterschreiben was sie so denken.

Nich ganz so gerne (vom Gefühl an sich her) mag ich Geschichten, in den jemand Selbstmord begeht und keiner so recht weiß wieso. Aber das fine ich eher ganz nüchtern gesehen "interessant" als dass es mir dieses merkwürdige Gefühl von Glück gibt. Dieses Gefühl habe ich wie gesagt am stärksten wenn es um Autounfälle geht.


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21.06.2011 um 08:07
@Plan_B
Ich habe das auf irgendeiner Seite im I-net gefunden, ich weiß nicht mehr wo, aber ich schau mal ob ichs wieder finde... :-)

Liebe Grüße
Luma30


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21.06.2011 um 09:45
@Luma30
Danke. Das Ding ist wirklich gut und ein Volltreffer in Sachen Opferrolle, wie ich sie in meinem Umfeld erlebe.

@HollywoodHank
HollywoodHank schrieb:dieses merkwürdige Gefühl von Glück gibt. Dieses Gefühl habe ich wie gesagt am stärksten wenn es um Autounfälle geht.
Ein wenig schräg klingt das schon. Ich versuche gerade, mich da hinein zu denken. Empfindest du Glück, wenn jemand stirbt oder wenn jemand traurig ist und seine Trauer zum Ausdruck bringt? Ist es der Autounfall an sich mit seinen schrecklichen Bildern oder sind es die trauernden Hinterbliebenen?

Ich bin mal an einem Autounfall vorbei gefahren, der unmittelbar vorher passiert sein musste. Es waren ja nur wenige Sekunden, die ich das im Vorbeifahren gesehen habe, aber die Bilder kriege ich nicht mehr aus dem Kopf. Das fühlt sich negativ an.


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21.06.2011 um 10:25
@HollywoodHank
Du sagst, du hast dich, bevor du dich absichtlich traurig gemacht hast, zombiehaft gefühlt. Ich denke, dass auch das ein Grund dafür ist, warum dir dieses Traurigsein so gefällt: Du merkst, dass du eben nicht nur ein Zombie bist, der keine Gefühle hat und das tut gut. Du fühlst dich menschlich und anwesend, so in etwa?

Dass dich Autounfälle und Tode sehr nahe stehender Personen glücklich machen und beflügeln kommt mir allerdings auch etwas seltsam vor. Man könnte es mit zweierlei Gedanken verbinden: Diese Menschen müssen jetzt nicht mehr leiden.
ODER: " Klasse, jetzt hab ich endlich einmal einen Grund, mich auf emotionaler Ebene auszutauschen und anderen zu helfen, wie ich es die ganze Zeit schon versuche."


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