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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

39 Beiträge, Schlüsselwörter: Tod, Mord, Hitler, Diktator, Totschlag, Notwehr, Stgb, BGB, Königsmord, Regizid

Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

15.02.2014 um 03:08
robert-capa schrieb:wäre hitler 1944 gestorben, wäre der krieg wohl nicht direkt beendet worden, die wehrmacht wäre aber wesentlich besser geführt worden.
Ist mir zu viel Wenn und Aber.
Agnodike schrieb:Wie kommst jetzt auf die Weimarer Republik?
Weil's eine Demokratie war und Hitler dort gelebt hat. Du hast ja geschrieben:
Agnodike schrieb:In unserer heutigen Demokratie sind alle gleich, von daher wird die Person die Hitler ermordet hat, dementsprechend gesetzlich verurteilt.


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Agnodike
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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

15.02.2014 um 03:09
Ich frage mich gerade, wo die Diskussion wieder hinführen soll?
Der Mann ist Tod, hat sich vielleicht feige aus dem Leben geschlichen.
Ich habe hier nur meine Gedanken geäußert.
Wir waren Alle nicht dabei (Krieg) und wissen es nur von Menschen die dabei waren.


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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

15.02.2014 um 03:16
@Narrenschiffer
Narrenschiffer schrieb:Ist mir zu viel Wenn und Aber.
das war die ofizielle strategie stauffenbergs, im westen um frieden ersuchen im osten weiterkämpfen.

die allierten hatten in teheran aber beschlossen das sie nur eine bedingungslose kapitulation deutschlands akzeptieren würden. der grund dafür war stalins angst davor das die westallierten sich mit einem deutschlad ohne hitler gegen ihn verbünden. england und die usa hatte schon nach dem ersten weltkrieg gegen die bolschewisten gekämpft und churchill war ein absoluter anitkommunst.

der krieg wäre also auch nach einem erfolgreichen attentat nicht beendet worden.


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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

15.02.2014 um 03:23
robert-capa schrieb:das war die ofizielle strategie stauffenbergs, im westen um frieden ersuchen im osten weiterkämpfen
Stauffenberg war auch unter Annahme eines erfolgreichen Attentats in keinerlei Position irgendwas zu entscheiden, was die Alliierten betrifft.

Du schreibst ja richtig:
robert-capa schrieb:die allierten hatten in teheran aber beschlossen das sie nur eine bedingungslose kapitulation deutschlands akzeptieren würden
Und weiter:
england und die usa hatte schon nach dem ersten weltkrieg gegen die bolschewisten gekämpft und churchill war ein absoluter antkommunst.
Die einzige Gelegenheit wäre der Überfall auf Polen gewesen. Seit dem 21. Juni 1941 und Pearl Harbor war die Zerschmetterung der faschistischen Kriegsstaaten oberste Priorität.

Was aber nicht heißt, dass es zwischen GB und den USA keine Nickligkeiten gab. So haben die USA unterbunden, dass die Briten von Italien aus Richtung Westbalkan ziehen: Kotau vor der Sowjetunion.


Aber das ist eigentlich ein anderes Thema und sprengt den Thread, so interessant es auch ist.


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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

15.02.2014 um 13:20
@hemen
ADOLF du nazi-sau
Leicht offtopic, aber passt trotzdem irgendwie:




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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

15.02.2014 um 23:02
Jetzt grabt den hitler doch nicht wieder aus.


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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

16.02.2014 um 02:33
Gajumarth schrieb:In der Antike haben sie sich über das thema auch schon den Kopf zerbrochen... und ich glaube, sie kamen zu dem Ergebnis, dass Tyrannenmord Pflicht sei, bin aber net sicher, zumindest legitim soweit ich weiss.
in der Antike kam man auch zu der erkenntnis, das jemand der sich über zu viele dinge den Kopf zerbricht mit sanften druck dazu gezwungen werden muss Selbstmord mittels Giftbecher zu begehen.


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Gajumarth
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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

16.02.2014 um 14:29
@nahtern
Manchen Erkenntnissen scheint eine gewisse Zeitlosigkeit inhärent zu sein, wa? ;)


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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

16.02.2014 um 16:17
Tyrannenmord ist immer gerechtfertigt. Der einzige legitime Mord den man begehen kann und sollte...


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martt
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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

16.02.2014 um 16:19
Nur die Frage, wer ein Tyrann ist, ist nicht nicht ganz so einfach zu beantworten.


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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

16.02.2014 um 16:24
Naja, in den meisten Fällen ist das ziemlich eindeutig. Man nehme nur mal Adolf Hitler und Josef Stalin...


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martt
ehemaliges Mitglied

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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

16.02.2014 um 16:24
Nicht zu der Zeit, in der sie lebten.


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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

16.02.2014 um 16:33
Auch ein Tyrannenmord bleibt formaljuristisch ein Tötungsdelikt. Vor allem dann, wenn die Strukturen der Tyrannei überleben. Andernfall könnte die Tötung auch als Heldentat gefeiert werden.


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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

16.02.2014 um 18:42
Wie andere bereits festgestellt haben, stellt sich diese Frage nur, wenn ein Systemwechsel mit dem Mord verbunden ist. Das neue System sollte dann den Tyrannenmörder verurteilen und einsperren, da ein Mord, wie bereits mehrfach angeführt, immer noch eine Straftat ist. Nachdem der Häftling eine symbolische Zeit im Gefängnis war, sollte er dann allerdings begnadigt werden und evtl. mit einer Leibrente versehen werden.


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martt
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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

16.02.2014 um 18:44
Africanus schrieb:da ein Mord, wie bereits mehrfach angeführt, immer noch eine Straftat ist
In dem Fall wäre es aber eine legitime Tötung und damit kein Mord mehr und somit auch keine Straftat.


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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

16.02.2014 um 19:50
martt schrieb:In dem Fall wäre es aber eine legitime Tötung und damit kein Mord mehr und somit auch keine Straftat.
Kommt drauf an wer über ihn richtet. Wenn es das diktatorische Regime ist, dann wird er wohl verurteilt werden. Kommt die Opposition an die Macht hätte er vielleicht eine Chance. Eine Straftat bleibt es in jedem Fall, möchte ich mal meinen. Evtl. werden von der Opposition aber mildernde Umstände geltend gemacht. :-)


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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

16.02.2014 um 22:50
Ich denke nicht das es eine Straftat ist jemanden zu liquidieren der sonst einen Genozid auslöst und sich bereichert während das Volk verhungert...


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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

16.02.2014 um 22:58
@Luyten
Hach Tyrannenmord,wie romantisch

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
Damon, den Dolch im Gewande:
Ihn schlugen die Häscher in Bande,
"Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"
Entgegnet ihm finster der Wüterich.
"Die Stadt vom Tyrannen befreien!"
"Das sollst du am Kreuze bereuen."

"Ich bin", spricht jener, "zu sterben bereit
Und bitte nicht um mein Leben:
Doch willst du Gnade mir geben,
Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen."

Da lächelt der König mit arger List
Und spricht nach kurzem Bedenken:
"Drei Tage will ich dir schenken;
Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
Eh' du zurück mir gegeben bist,
So muß er statt deiner erblassen,
Doch dir ist die Strafe erlassen."

Und er kommt zum Freunde: "Der König gebeut,
Daß ich am Kreuz mit dem Leben
Bezahle das frevelnde Streben.
Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
So bleib du dem König zum Pfande,
Bis ich komme zu lösen die Bande."

Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
Und liefert sich aus dem Tyrannen;
Der andere ziehet von dannen.
Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
Eilt heim mit sorgender Seele,
Damit er die Frist nicht verfehle.

Da gießt unendlicher Regen herab,
Von den Bergen stürzen die Quellen,
Und die Bäche, die Ströme schwellen.
Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
Da reißet die Brücke der Strudel herab,
Und donnernd sprengen die Wogen
Des Gewölbes krachenden Bogen.

Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
Wie weit er auch spähet und blicket
Und die Stimme, die rufende, schicket.
Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
Der ihn setze an das gewünschte Land,
Kein Schiffer lenket die Fähre,
Und der wilde Strom wird zum Meere.

Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
Die Hände zum Zeus erhoben:
"O hemme des Stromes Toben!
Es eilen die Stunden, im Mittag steht
Die Sonne, und wenn sie niedergeht
Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
So muß der Freund mir erbleichen."

Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
Und Welle auf Welle zerrinnet,
Und Stunde an Stunde ertrinnet.
Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut
Und wirft sich hinein in die brausende Flut
Und teilt mit gewaltigen Armen
Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

Und gewinnt das Ufer und eilet fort
Und danket dem rettenden Gotte;
Da stürzet die raubende Rotte
Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord
Und hemmet des Wanderers Eile
Mit drohend geschwungener Keule.

"Was wollt ihr?" ruft er vor Schrecken bleich,
"Ich habe nichts als mein Leben,
Das muß ich dem Könige geben!"
Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
"Um des Freundes willen erbarmet euch!"
Und drei mit gewaltigen Streichen
Erlegt er, die andern entweichen.

Und die Sonne versendet glühenden Brand,
Und von der unendlichen Mühe
Ermattet sinken die Kniee.
"O hast du mich gnädig aus Räubershand,
Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
Und soll hier verschmachtend verderben,
Und der Freund mir, der liebende, sterben!"

Und horch! da sprudelt es silberhell,
Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
Und stille hält er, zu lauschen;
Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
Und freudig bückt er sich nieder
Und erfrischet die brennenden Glieder.

Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
Und malt auf den glänzenden Matten
Der Bäume gigantische Schatten;
Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
Da hört er die Worte sie sagen:
"Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen."

Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
Ihn jagen der Sorge Qualen;
Da schimmern in Abendrots Strahlen
Von ferne die Zinnen von Syrakus,
Und entgegen kommt ihm Philostratus,
Des Hauses redlicher Hüter,
Der erkennet entsetzt den Gebieter:

"Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
So rette das eigene Leben!
Den Tod erleidet er eben.
Von Stunde zu Stunde gewartet' er
Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
Ihm konnte den mutigen Glauben
Der Hohn des Tyrannen nicht rauben."

"Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
Ein Retter, willkommen erscheinen,
So soll mich der Tod ihm vereinen.
Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,
Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
Er schlachte der Opfer zweie
Und glaube an Liebe und Treue!"

Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
Das die Menge gaffend umstehet;
An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:
"Mich, Henker", ruft er, "erwürget!
Da bin ich, für den er gebürget!"

Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
In den Armen liegen sich beide
Und weinen vor Schmerzen und Freude.
Da sieht man kein Augen tränenleer,
Und zum Könige bringt man die Wundermär';
Der fühlt ein menschliches Rühren,
Läßt schnell vor den Thron sie führen,

Und blicket sie lange verwundert an.
Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen,
Ihr habt das Herz mir bezwungen;
Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn -
So nehmet auch mich zum Genossen an:
Ich sei, gewährt mir die Bitte,
In eurem Bunde der dritte!"


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Wenn jemand einen Diktator umgebracht hätte….

17.02.2014 um 05:58
@McMurdo
Ich denke eine Straftat ist es nur für das System und befreundete Staaten.
Für die Opposition und verfeindete Staaten dürfte der Attentäter straffrei davonkommen.
Vorallem dann wenn sich die Länder im Kriegszustand befinden.
Also ein Hitlerattentäter hätte von Russen und Allierten kaum ein Urteil befürchten müssen... eher nen Orden.


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