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Pyramiden in Gizeh

10.736 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Pyramiden, Gizeh, Görlitz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Pyramiden in Gizeh

07.02.2026 um 23:47
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Hast Du irgendwas vorgebracht, worauf man sich dabei stützen könnte? Nein.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Schönes Beispiel dieses porentiefe Mörtelreingeflutsche. Ein Mal inne Wikipedia reingeschaut und mit der Suchfunktion des Browsers nach "Mörtel" gelinst, und Du hättest gewußt, daß 1) der Mörtel für die Außensteine ein anderer ist als der im Kernmauerwerk, sowie daß 2) der Mörtel der Verkleidungssteine zwar dünnflüssiger gemacht werden kann, aber keine organischen Materialien für C14 enthält; bei dem groben Mörtel für den Kern kann man auf dem beigefügten Foto sogar die Verunreinigungen erkennen; unter denen findet man dann Organisches zum Datieren. Ohnehin hätte klar sein können, daß Sand und Pflanzenfasern nicht besonders fließfähig sind, um gar noch "Poren" zu füllen. Du schreibst einen Schwachsinn, versuchst Null, Dich selber wenigstens ein kleines Bißchen kundig zu machen, ob das mit Deinem Mörtelszenario sein könnte.
Mir ist bewusst, dass verschiedene Bereiche der Pyramide unterschiedliche Mörtelzusammensetzungen aufweisen und dass der Mörtel der Verkleidung sehr wahrscheinlich nicht für C14 geeignet ist. Mein Punkt war nicht, fertige Erklärungen zu präsentieren, sondern mögliche Überlegungen zur Bauweise anzusprechen. Dass diese aus deiner Sicht nicht zutreffen, ist in Ordnung , das macht sie aber nicht automatisch „Schwachsinnig“.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Bei wem fehlen jetzt vorgebrachte Argumente? Und was sind persönliche Angriffe? Wenn Du Null Ahnung hast zu den Sachen, von denen Du da gesprochen hast, dann ist das doch keine Beleidigung, sondern ne Feststellung, wenn ich das benenne. Na und daß Du Null Ahnung hast, das zeigst Du doch selber. Sprichst es sogar selber an, daß Du Null Sachen hast, die für das sprechen, was Du hier behauptest oder als These / Denkmöglichkeit vorschlägst.
Inhaltliche Kritik ist völlig legitim. Persönliche Bewertungen meiner „Ahnung“ oder Absichten tragen jedoch nichts zur Sache bei. Man kann unterschiedlicher Meinung sein, ohne den anderen abwertend darzustellen. Ich habe nie behauptet, vollständige Belege zu liefern oder eine abschliessende Theorie aufzustellen. Ich habe Gedanken zur Bauweise und Materialverwendung geäussert. Dafür muss ich nicht sämtliche archäologischen Evidenzen beibringen, um überhaupt diskutieren zu dürfen.

Ich möchte die Diskussion gern sachlich halten. Persönliche Kommentare bringen uns dabei nicht weiter. Wenn wir beim Thema bleiben, ist das völlig ausreichend.
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:Ist auch nicht so. Die Merer-Papyri sind ein absoluter Glücksfall weil sie Einzelheiten des Transports der Steine zur Pyramide behandeln.
Aber eben, die Merer-Papyri sagen genau das was du geschrieben hast aus. Aber mehr sagen diese indizien nicht aus, wie du ja selbst erwähnt hast.
Meine Überlegung bezieht sich darauf, dass die Kalkverkleidung und die im Merer-Papyrus erwähnten Lieferungen sich auf Arbeiten unter Khufu beziehen, was für mich die Möglichkeit offen lässt, dass er eher ein Renovator als der ursprüngliche Erbauer gewesen sein könnte.
Die Vorstellung, dass die Pyramide älter ist und Khufu beschädigte Bereiche neu verkleiden liess, ist eine Interpretation einer überlegung, nicht eine fertige Behauptung, die ich „beweisen“ müsste.


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Pyramiden in Gizeh

08.02.2026 um 07:28
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Mir ist bewusst, dass verschiedene Bereiche der Pyramide unterschiedliche Mörtelzusammensetzungen aufweisen und dass der Mörtel der Verkleidung sehr wahrscheinlich nicht für C14 geeignet ist.
Schön wärs. Als Du
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Um die Platten sauber an die Pyramidenstruktur anzupassen, könnten sie damals die Fugen mit einem sehr dünnflüssigen Mörtel ausgegossen haben. Technisch wäre das vor rund 4500 Jahren vermutlich möglich gewesen. Der Mörtel hätte sich bis in die feinsten Poren verteilt und erst dann wurden die Abdeckplatten aufgesetzt. Sehe ich kein Problem.
schriebst, war es Dir nicht bewußt.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Dass diese aus deiner Sicht nicht zutreffen, ist in Ordnung , das macht sie aber nicht automatisch „Schwachsinnig“.
Sie treffen nicht aus irgendwessen Sicht nicht zu, sie treffen nicht zu. Du stellst Dich der sachlichen Darlegung nicht, Du nennst sie "Sichtweise" und gehst einfach nicht drauf ein.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Inhaltliche Kritik ist völlig legitim. Persönliche Bewertungen meiner „Ahnung“ oder Absichten tragen jedoch nichts zur Sache bei.
Sagt der, der zwar ordentlich Beiträge hier reinsetzt, sich aber der sachbezogenen Auseinandersetzung mit den Entgegnungen seiner Gesprächsgegenüber komplett entzieht. Wie willst Du Dich darüber mokieren, wenn bei anderen auch mal was "nichts zur Sache bei" trägt?
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Man kann unterschiedlicher Meinung sein, ohne den anderen abwertend darzustellen.
Man vielleicht, Du nicht:
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Man klammert sich an relativ kleine Indizien(geschmier), die dann von Leuten wie Zahi Hawass und dem restlichen archäologischen Establishment(Mafia) als scheinbar eindeutige Beweise präsentiert werden, vermutlich auch, um am Bild der „stolzen ägyptischen Erbauer“ festzuhalten.
Mokier Dich nicht drüber, wenn andere etwas so machen wie Du.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Ich habe nie behauptet, vollständige Belege zu liefern
Richtig. Erwartet ja auch keiner. Nur: Du hast durchaus einiges behauptet, dafür aber nicht mal den Hauch einer Fundierung erbracht, weder von Dir aus noch auf Anfrage hin. Lüg also nicht, was man Dir vorgehalten habe.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Dafür muss ich nicht sämtliche archäologischen Evidenzen beibringen, um überhaupt diskutieren zu dürfen.
Und wieder lügst Du hier. "Sämtliche" und "überhaupt". Das wird schon notorisch
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Ich möchte die Diskussion gern sachlich halten.
Dann fang endlich damit an, was zur Sache beizusteuern. "Halten", i think i spider!


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Pyramiden in Gizeh

08.02.2026 um 22:20
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Ah du meinst Khufu der Renovator?
Mehr hat der auch nicht gemacht, davon gehe ich aus. Es steht nirgends Schwarz auf Weiss, das Khufu diese Pyramide gebaut hat.
Doch in den Entlastungskammern, wie ich schon mehrfach erwähnt habe. Und es gibt nur eine Möglichkeit die anzubringen: beim Bau der Pyramide.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Naja, gibt vieles das wohl nicht ganz stimmt. Das Puzzle ist noch nicht fertig.
Soso, was stimmt denn angeblich nicht? Los liste das doch mal auf.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Aber sein Name - in Kartusche, also als Pharaonenname! - kommt in einer Kammer vor,
Und nicht zu vergessen den, auch heute noch, ziemlich unbekannten Horusnamen. Kein Schwurbler spricht je die unteren Kammern an, alles ist "die eine Kartusche". Weil sonst ihre Blase platzt.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Das Bild, das ihr zeichnet, wirkt im Moment so, als würden die einzelnen Indizien wie die Merer-Papyri alles sauber abrunden.
Genau das macht es.
Nicht das Cheops der Bauherr war, das stand in der modernen Wissenschaft immer fest, sondern über den Aufbau und die Wirkungsweisen der Transportteams in der Altägyptischen Wirtschaft und in der Logistik.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Die Vorstellung, dass die Pyramide älter ist und Khufu beschädigte Bereiche neu verkleiden liess, ist eine Interpretation einer überlegung, nicht eine fertige Behauptung, die ich „beweisen“ müsste.
Doch. Wer behauptet muss belegen, einfache Regel.


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Pyramiden in Gizeh

08.02.2026 um 22:56
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Richtig. Erwartet ja auch keiner. Nur: Du hast durchaus einiges behauptet, dafür aber nicht mal den Hauch einer Fundierung erbracht, weder von Dir aus noch auf Anfrage hin. Lüg also nicht, was man Dir vorgehalten habe.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Dann fang endlich damit an, was zur Sache beizusteuern. "Halten", i think i spider!
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Soso, was stimmt denn angeblich nicht? Los liste das doch mal auf.
Angenommen, die Pyramide wäre älter als die üblichen 4500 Jahre, sagen wir etwa 9000 Jahre.
Die Frage wäre dann: Würde dieses Szenario grundsätzlich mit den bekannten Indizien vereinbar sein?

Es wurden Kalksteinplatten transportiert, wie viele insgesamt benötigt wurden und wie lange es bräuchte, alle drei grossen Pyramiden zu verkleiden, wird darin jedoch nicht erwähnt. Auch nicht ob es überhaupt z.B. für die Cheops war.

Die Ereignisse fanden vor rund 4500 Jahren statt, aber die Papyri sagen nicht aus, wie lange die Pyramide vor diesem Zeitpunkt bereits existiert haben könnte.

Khufu wird erwähnt, vermutlich als der verantwortliche Herrscher dieser logistischen Aktivitäten und als Zieladresse.

Das sind die belegbaren Punkte des Papyri aus meiner Sicht, aber nicht mehr. Sie beweisen z.B. nicht eindeutig, dass die Pyramide genau zu dieser Zeit gebaut wurde, sondern nur, dass zu dieser Zeit Arbeiten stattfanden. Aber nicht das er der Erbauer ist.

Aus meiner Sicht steht nicht ausdrücklich in den Quellen, dass die Pyramide unmittelbar nach ihrer Errichtung vollständig mit Kalksteinplatten verkleidet wurde. Diese Annahme ist verbreitet, aber nicht in jeder Hinsicht gesichert. Es existieren auch Hinweise darauf, dass Pyramiden im Laufe der Zeit restauriert wurden, einschliesslich Ergänzungen und Erneuerungen der Verkleidung.

Solange eine Pyramide nicht verkleidet war, wären ihre Eingänge zudem wesentlich sichtbarer und leichter zugänglich und bekannt gewesen.

Daher entstand mein Gedanke, dass die Pyramide theoretisch älter sein könnte oder aber das nichts dagegenspräche, und die Merer‑Papyri lediglich bestätigen würden, dass zur Zeit Khufus Kalk-Steinlieferungen und Arbeiten stattfanden, aber nicht, wann die ursprüngliche Konstruktion erfolgt ist und wo.

Mit anderen Worten: Ich sehe in den Papyri kein unüberwindbares Argument gegen eine mögliche ältere Datierung.
Beim Restaurieren könnte man Zwischenräume aufgefüllt haben, die Kalksteinplatten neu gesetzt und damit die Oberfläche wieder geschlossen haben. Erst durch eine geschlossene Kalkverkleidung wäre ein normaler Zugang deutlich erschwert worden.
Vielleicht entsprach die Oberfläche der Pyramide Khufus Vorstellungen nicht mehr, ähnlich wie wir heute historische Gebäude restaurieren oder verändern.

Ein weiteres häufig genanntes Indiz sind die sogenannten Khufu‑Graffiti in der Entlastungskammer der Cheops‑Pyramide. Diese wurden später als Nachweis für die Zuschreibung an Khufu gewertet.
Allerdings wirkt es für mich persönlich ungewöhnlich, dass ein Herrscher, der sonst hochwertige Steininschriften und monumentale Bauwerke hinterliess, in einem so bedeutenden Monument nur relativ schlichte Schriftzeichen hinterlassen haben soll. Dieser Punkt wirft für mich Fragen auf ohne dass ich damit sagen möchte, dass die Zuweisung falsch ist.

Dass Davison’s Chamber keine, die oberen Kammern aber viele Markierungen zeigen, ist zumindest diskussionswürdig, auch wenn es bauorganisatorische Erklärungen geben kann.

Ohne publizierte, belastbare Labordatierung des Ockers bleiben Interpretationen zur Farbe und zu Überläufen spekulativ, in beide Richtungen.

Vyse war gebildet, kannte einschlägige Werke (z. B. Champollion/Rosellini) und hatte Interesse an Hieroglyphen.

Die Aufschriften sind in der Regel roter Ocker auf roh belassenem Kalkstein. Ohne Laborbefunde, die die Pigmente eindeutig zeitlich festlegen würden, bleibt offen, ob Überläufe/Schlieren von der ursprünglichen Applikation, auch von möglichen Nachzeichnungen oder von späteren Umwelteinflüssen stammen. Eine gesicherte naturwissenschaftliche Datierung der Farbe, die die Debatte final entscheidet, ist nach meinem Kenntnisstand nicht publiziert oder es wurde keine Analyse gemacht. Damit bleibt es legitim, die Materialität (Art des Pigments, Bindemittel, Schichtfolge) zu hinterfragen, ohne daraus voreilig Schlüsse zu ziehen.

Abschließend möchte ich klarstellen:
Ich möchte nicht gegen die etablierte Ägyptologie argumentieren. Es handelt sich lediglich um Gedanken, die mich unsicher machen, ob die Pyramide nicht doch älter sein könnte. Ich sehe bislang keine Indizien, die eine ältere Entstehung völlig ausschliessen würden, aber ich behaupte es auch nicht.


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Pyramiden in Gizeh

08.02.2026 um 23:20
Nur mal als Beispiel für Denkfehler.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Ein weiteres häufig genanntes Indiz sind die sogenannten Khufu‑Graffiti in der Entlastungskammer der Cheops‑Pyramide. Diese wurden später als Nachweis für die Zuschreibung an Khufu gewertet.
Allerdings wirkt es für mich persönlich ungewöhnlich, dass ein Herrscher, der sonst hochwertige Steininschriften und monumentale Bauwerke hinterliess, in einem so bedeutenden Monument nur relativ schlichte Schriftzeichen hinterlassen haben soll.
Nicht die "Maler" die für Hieroglyphen-Beschriftungen zuständig waren haben die hinterlassen. Sie hatten also keinen kultischen oder rituellen "Aufgaben", sie sind was sie sind. Umgesetzt auf heute "Kilroy was here". Also stellt sich die Frage eigentlich nicht oder nicht so!

Und zum Rest? Ist dir, in den 10 Jahren in denen ich hier bin, so ziemlich alles mehr als einmal von Menschen mit Engelsgeduld erklärt worden, mit, teilweise wissenschaftlichen Quellen erklärt worden. Und dennoch kommst du in aller Regelmäßigkeit mit denselben, ollen Kamellen um die Ecke. Daher bin ich mir sicher, das du die angebotenen Quellen genauso regelmäßig ignorierst, zumindest aber nicht im Zusammenhang liest bzw sie in einen stellst.


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Pyramiden in Gizeh

gestern um 02:50
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Angenommen, die Pyramide wäre älter als die üblichen 4500 Jahre, sagen wir etwa 9000 Jahre.
Die Frage wäre dann: Würde dieses Szenario grundsätzlich mit den bekannten Indizien vereinbar sein?
Die Evidenz sagt aber etwas anderes, und das komplett überprüfbar.

Es gibt genügend C14-Datierungen (siehe Oben) welche die Pyramiden in die Zeit um 2.500 BC datieren, und das sind kalibrierte Messungen, also keine Schwankungen von Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden möglich. Djosers Regierungsbeginn ist auf das Jahr 2.691 BC bis 2.625 BC datiert, durch die Königslisten wissen wir das Cheops/Chephren/Mykerinos NACH Djoser kamen. Diese Chronologie kann man auch bei Jürgen von Beckerath nachlesen, und auch wie er auf seine Datierung kommt, kurz gesagt über Handel und Schriftverkehr mit dem Ausland. In den Regierungszeiten mag es Schwanklungen geben aber die Reihenfolge ist definitiv bekannt.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Es wurden Kalksteinplatten transportiert, wie viele insgesamt benötigt wurden und wie lange es bräuchte, alle drei grossen Pyramiden zu verkleiden, wird darin jedoch nicht erwähnt. Auch nicht ob es überhaupt z.B. für die Cheops war.
Es wurde nur eine Pyramide zur selben Zeit gebaut. Es gab keine Bauten die schon vorher begonnen wurden. Starb der Pharao beim Bau seines Grabmals dann wurde es in der Zeit wo die Einbalsamierung stattfand provisorisch so fertig gebaut das ein Totenkult stattfinden konnte. Es gab da nur sehr wenige Ausnahmen die aber keine Fertigstellung sondern den Totenkult im Auge hatten.

Und es wird sehr wohl erwähnt das es für Cheops gedacht war, nämlich durch Erwähnung von "Ro she khufu", des Logistikzentrums von "Achet khufu".
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Die Ereignisse fanden vor rund 4500 Jahren statt, aber die Papyri sagen nicht aus, wie lange die Pyramide vor diesem Zeitpunkt bereits existiert haben könnte.
Gar nicht, weil sie erst gebaut wurde.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Khufu wird erwähnt, vermutlich als der verantwortliche Herrscher dieser logistischen Aktivitäten und als Zieladresse.
Nein, er wird erwähnt weil es SEINE Nekropole ist die da gebaut wurde.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Aus meiner Sicht steht nicht ausdrücklich in den Quellen, dass die Pyramide unmittelbar nach ihrer Errichtung vollständig mit Kalksteinplatten verkleidet wurde. Diese Annahme ist verbreitet, aber nicht in jeder Hinsicht gesichert.
Doch ist es, weil man nach dem Tod des Pharao nicht mehr weiter baute am Grabmal. Sieht man zum Beispiel an der Pyramide von Mykerinos.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Es existieren auch Hinweise darauf, dass Pyramiden im Laufe der Zeit restauriert wurden, einschliesslich Ergänzungen und Erneuerungen der Verkleidung.
Na dann mal her mit GENAUEN Quellen!
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Solange eine Pyramide nicht verkleidet war, wären ihre Eingänge zudem wesentlich sichtbarer und leichter zugänglich und bekannt gewesen.
Verschlossen wurden die Pyramiden und Gräber, die Pharaonen wussten um Grabräuber.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Daher entstand mein Gedanke, dass die Pyramide theoretisch älter sein könnte oder aber das nichts dagegenspräche, und die Merer‑Papyri lediglich bestätigen würden, dass zur Zeit Khufus Kalk-Steinlieferungen und Arbeiten stattfanden, aber nicht, wann die ursprüngliche Konstruktion erfolgt ist und wo.
pJarf ist nicht wegen den Transportdaten so faszinierend, es ist deswegen so wertvoll weil wir eine Zeitangabe haben (13. Mal der Zählung).
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Beim Restaurieren könnte man Zwischenräume aufgefüllt haben, die Kalksteinplatten neu gesetzt und damit die Oberfläche wieder geschlossen haben. Erst durch eine geschlossene Kalkverkleidung wäre ein normaler Zugang deutlich erschwert worden.
Nein, ist nicht möglich.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Vielleicht entsprach die Oberfläche der Pyramide Khufus Vorstellungen nicht mehr, ähnlich wie wir heute historische Gebäude restaurieren oder verändern.
Jeder Pharao wollte sein Grabmal fertig haben, das war sein Ticket in die Ewigkeit, damit hat kein Pharao rumgespielt. Schepeskaf zum Beispiel hat sich gegen eine Pyramide entschieden und sich eine Mastaba errichten lassen, die aber von klassichen Mastaba abweicht.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Ein weiteres häufig genanntes Indiz sind die sogenannten Khufu‑Graffiti in der Entlastungskammer der Cheops‑Pyramide. Diese wurden später als Nachweis für die Zuschreibung an Khufu gewertet.
Weil sie genau das sind. Die wurden beim Bau bzw. in den Steinbrüchen angebracht und konnten nicht mehr verändert werden bis zur Öffnung der Kammern durch Howard Vyse.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Allerdings wirkt es für mich persönlich ungewöhnlich, dass ein Herrscher, der sonst hochwertige Steininschriften und monumentale Bauwerke hinterliess, in einem so bedeutenden Monument nur relativ schlichte Schriftzeichen hinterlassen haben soll.
Da folgst Du deinem Vorbild dem Erich mal wieder vollkommen.
Weil auch der hatte keine Ahnung von der Altägyptischen Schrift, das was man in den Entlastungskammern auffindet ist Kursivhieroglyphisch (man kann auch Hieratisch dazu sagen, aber anderes Thema), oder kurz gesagt: die Schreib oder Alltagsschrift. Hierogylphen heißen nicht umsonst "Heilige Zeichen", in denen steckte für die Alten Ägypter eine Magie.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Dieser Punkt wirft für mich Fragen auf ohne dass ich damit sagen möchte, dass die Zuweisung falsch ist.
Weil Du keine Ahnung hast wie die Kultur des Alten Ägyptens funktioniert. Weil das ist nicht wirklich kompliziert, und wurde von mir in diesem Thread schon zig mal erläutert.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Ohne publizierte, belastbare Labordatierung des Ockers bleiben Interpretationen zur Farbe und zu Überläufen spekulativ, in beide Richtungen.
Das ist TUSCHE womit die Baugrafitos geschrieben wurden, eine von drei möglichen Farben. Woraus die besteht ist schon seit Jahren geklärt und in der Fachliteratur nachzulesen.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Vyse war gebildet, kannte einschlägige Werke (z. B. Champollion/Rosellini) und hatte Interesse an Hieroglyphen.
Und?
Zu der Zeit war Kursivhieroglyphisch nicht entschlüsselt, Vyse kannte nicht einmal die Grammatik des Alten Reiches (war auch nicht bekannt zu der Zeit). Also wie soll er da so etwas fälschen, weil das ist es wo du in Wirklichkeit hin willst. Du willst Vyse zum Fälscher abstempeln um diesen knallharten Beleg vom Tisch zu bekommen.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Die Aufschriften sind in der Regel roter Ocker auf roh belassenem Kalkstein. Ohne Laborbefunde, die die Pigmente eindeutig zeitlich festlegen würden, bleibt offen, ob Überläufe/Schlieren von der ursprünglichen Applikation, auch von möglichen Nachzeichnungen oder von späteren Umwelteinflüssen stammen.
Man kann Tusche nicht datieren, kann man auch zig mal hier im Thread nachlesen. Auch wurde da nichts nachgezeichnet. Oder ist Perttizauberfee da in der Nacht reingeschwebt und hat das mit Feenstaub an die Wände gezaubert? Und ich lese aus deinen Worten auch schon wieder Einzahl heraus, aber es gibt nun einmal nicht nur die Kartusche in der obersten Kammer. Sondern, inklusive Vermessungsmarker, noch viel mehr.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Eine gesicherte naturwissenschaftliche Datierung der Farbe, die die Debatte final entscheidet, ist nach meinem Kenntnisstand nicht publiziert oder es wurde keine Analyse gemacht.
Weil es physikalisch nicht geht.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Damit bleibt es legitim, die Materialität (Art des Pigments, Bindemittel, Schichtfolge) zu hinterfragen, ohne daraus voreilig Schlüsse zu ziehen.
Nein, es zeugt nur davon das Du dich nicht wirklich mit der Materie auseinander gesetzt hast. Weil das Thema wurde hier im Thread auch schon bis zum erbrechen wieder und wieder angesprochen.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Ich sehe bislang keine Indizien, die eine ältere Entstehung völlig ausschliessen würden, aber ich behaupte es auch nicht.
Anders rum wird ein Schuh draus:

Es gibt keinerlei Indizien das die Pyramiden auf dem Gizeh Plateau älter sein könnten als sie datiert sind und das ihre Bauherren andere als Cheops/Chephren/Mykerinos sind.


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Pyramiden in Gizeh

gestern um 07:37
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Die Frage wäre dann: Würde dieses Szenario grundsätzlich mit den bekannten Indizien vereinbar sein?
Nein, das ist nicht die Frage. Hab ich aber schon erklärt.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Es wurden Kalksteinplatten transportiert, wie viele insgesamt benötigt wurden und wie lange es bräuchte, alle drei grossen Pyramiden zu verkleiden, wird darin jedoch nicht erwähnt. Auch nicht ob es überhaupt z.B. für die Cheops war.
Falsch.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Die Ereignisse fanden vor rund 4500 Jahren statt, aber die Papyri sagen nicht aus, wie lange die Pyramide vor diesem Zeitpunkt bereits existiert haben könnte.
Tscha, is nu mal die älteste Erwähnung des Trumms. Wenn was inner Geschichte immer wieder mal erwähnt wird, aber zu nem Zeitpunkt erstmals, zuvor jedoch nicht, dann hammers! Nicht auf den Tag genau, aber pi mal Daumen. Grundsätzlich wäre zwar auch anderes möglich, aber vertreten werden kann das nur, wenn irgendwelche anderen harten Evidenzen dafür sprechen. Einfach so, weil, schließts ja nich aus, is Guano.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Khufu wird erwähnt, vermutlich als der verantwortliche Herrscher dieser logistischen Aktivitäten und als Zieladresse.
Khufu wird nicht erwähnt. Erwähnt werden Pyramide (Achet Khufu) und Hafen ((Ro) She Khufu).

Und zugleich ist der Merer-Bericht damit eine Evidenz für die Erwähnung der Cheops-Pyramide als Gebäude. Wenn etwas zu nem Zeitpunkt A erstmals erwähnt wird, ab da immer wieder mal, zuvor jedoch nie, hamwa die Datierung via terminus a quo. Um annehmen zu dürfen, daß etwas dennoch älter ist, brauchts schon irgendner anderen Evidenz. Etwa der ausdrücklichen Erwähnung von "Renovierungsarbeiten".
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Ich sehe in den Papyri kein unüberwindbares Argument gegen eine mögliche ältere Datierung.
Was Du so siehst, ist völlig irrelevant. Bring Evidenz, nicht ein "was bisher angeführt wird, schließt X nicht aus". Wie gesagt, es schließt auch kein Y oder Z aus, womöglich Millionen weiterer Alternativen nicht. Deswegen sind die aber noch lange nicht im Rennen und ernstzunehmende Alternativen. So läuft das nun mal nicht. Aufgebrachtes Schwein muß sein!
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Allerdings wirkt es für mich persönlich ungewöhnlich, dass ein Herrscher, der sonst hochwertige Steininschriften und monumentale Bauwerke hinterliess, in einem so bedeutenden Monument nur relativ schlichte Schriftzeichen hinterlassen haben soll.
Hat er auch nicht. Das sind Bauarbeiternotizen. Nicht, daß Dir das noch nie jemand gesagt hätte. Wieder und wieder, über viele Jahre hinweg. Das früheste Mal, daß ichs Dir gesagt habe, zumindest das früheste Mal, das ich finden konnte, ist 11 1/2 Jahre her: Das Cheops-Projekt (Seite 28) (Beitrag von perttivalkonen)
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Ohne publizierte, belastbare Labordatierung des Ockers bleiben Interpretationen zur Farbe und zu Überläufen spekulativ, in beide Richtungen.
Auch dazu hatte ich schon in dem grad verlinkten Post was zu geschrieben (und wiederholt seither). Kam von Dir da ne Entkräftung? Nö, Du ignorierst und wiederholst Deinen Schei* einfach nur. Is erledigt. In die Fuge rein kann die Kartusche nicht gezeichnet worden sein. Der User Tron hats dann sogar mal selber ausprobiert (und das auch noch unter günstigeren Bedingungen). Geht einfach nicht.

Na und daß sich der Ocker mangels organischen Materials nicht C14-datieren läßt, hat Dir ebenfalls damals schon, ebenfalls in jenem Thread, der unvergessene FrankD verklickert: Das Cheops-Projekt (Seite 29) (Beitrag von FrankD)
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Vyse war gebildet, kannte einschlägige Werke (z. B. Champollion/Rosellini) und hatte Interesse an Hieroglyphen.
Und auch das wurde schon x-mal gesagt, daß in den Entlastungskammern mehrere verschiedene Namen des Pharao Cheops vorkommen (Pharaonen hatten stets mehrere), nur daß zur Zeit der Öffnung der Entlastungskammern durch Vyse einige davon noch überhaupt nicht bekannt waren. Da nützt Vyses Partizipierung am damaligen Bildungsstand nicht die Bohne!
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Es handelt sich lediglich um Gedanken, die mich unsicher machen
Dicke! Fette! Lüge!

Denn alles, was Dir "zur Beruhigung" zur Hand gegeben wurde, ignorierst Du seit Jahren immer und immer wieder, diffamierst es gar.


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Pyramiden in Gizeh

um 19:40
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Es existieren auch Hinweise darauf, dass Pyramiden im Laufe der Zeit restauriert wurden, einschliesslich Ergänzungen und Erneuerungen der Verkleidung.
Na dann mal her mit GENAUEN Quellen!
Habe das nochmals überprüft, das alles ist in der Neuzeit passiert und in der Vergangenheit wurde nichts grosses aufgeschrieben, ob Reparaturen gemacht wurden. Korrekt, es gibt keine Quellen die das bezeugen, zumindest ist mir keine bekannt. Mein Fehler.

Diese links beschreiben mehrheitlich nur die Reparaturen in der Neuzeit:
https://gizapyramids.org/ (sphinx)
https://whc.unesco.org/en/soc/3862/
https://www.smithsonianmag.com/smart-news/restoration-egypts-oldest-pyramid-may-be-harming-it-180952602/


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Pyramiden in Gizeh

um 19:56
Zitat von continuumcontinuum schrieb:und in der Vergangenheit wurde nichts grosses aufgeschrieben, ob Reparaturen gemacht wurden.
Nein, wie sollte man überhaupt auf so eine Idee kommen. Dokumentiert ist im Wesentlichen Raubbau und Plünderung. Und zwar bei jeder Pyramide so ungefähr ab Stunde Null nach Versiegelung und/oder Beginn einer neuen Epoche eines neuen Königs. Wer sollte auch jemals Interesse an einem Erhalt, geschweige denn einer Instandsetzung gehabt haben :palm: Außer vielleicht Tourismus-Minister der Moderne. Auch das ist alles seit Jahren hier im Thread und woanders erst recht nachzulesen oder besser noch: nachzudenken :shrug:


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