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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

735 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Frau, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

02.10.2026 um 15:52
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Aber was auch noch wichtig ist zu erwähnen, der Bauer hatte in seinem riessigen Mist- und Erdhaufen auch Schlachtabfälle als Düngerbeigabe. Was auch gängige Praxis und erlaubt ist.
Oh, das hatte ich nicht auf dem Schirm und erklärt es ansatzweise...


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

02.10.2026 um 16:53
Bei der Absuche soll ein Stück des Schienbeins von Delphine Jubillar gefunden worden sein

Im Zuge dieser jüngsten Suchmaßnahmen wurden laut einer mit dem Fall vertrauten Quelle Tierknochen gefunden. Zudem wurden weitere Knochenstücke entdeckt. Diese wurden entnommen und zur Analyse an das Institut für Kriminalforschung der Gendarmerie nationale (IRCGN) weitergeleitet. Nach unseren Informationen könnte es sich dabei insbesondere um ein Knochenfragment handeln, das mit einem Stück des Schienbeins von Delphine Jubillar übereinstimmt, das bei den ersten Suchmassnahmen im vergangenen Juli gefunden wurde.
Quelle: https://www.ladepeche.fr/2026/10/02/direct-affaire-jubillar-nouvelle-reconstitution-judiciaire-de-la-nuit-de-la-mort-de-delphine-ce-vendredi-dans-le-tarn-13579144.php

Die Tierknochen, vermutlich aus den Schlachtabfällen, sind vor Ort wahrscheinlich ein großes Problem. Es dürften sehr viele davon herumliegen und Fragmente davon sind nicht immer so leicht von menschlichen Knochen zu unterscheiden.


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

03.10.2026 um 00:07
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Die Tierknochen, vermutlich aus den Schlachtabfällen, sind vor Ort wahrscheinlich ein großes Problem. Es dürften sehr viele davon herumliegen und Fragmente davon sind nicht immer so leicht von menschlichen Knochen zu unterscheiden.
Ich glaube du machst dir von diesen Schlachtabfällen falsche Vorstellungen. Und die haben mit einer Ähnlichkeit von menschlichen Knochen wenig zu tun.
https://vegpool.de/magazin/schlachtabfaelle-duenger-bio.html#:~:text=Diese%20Tierprodukte%20w

Es liegen die ersten Aussagen der Rechtsanwälte zur Rekonstruktion vor.
Ich weiß viele haben die Artikel und Aussagen schon gelesen. Ich werde sie trotzdem morgen hier einstellen.


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

03.10.2026 um 18:50
Youtube: Cédric Jubillar : après les aveux, son ex-avocate explique sa défense - L'INTERVIEW
Cédric Jubillar : après les aveux, son ex-avocate explique sa défense - L'INTERVIEW
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„Als ich den Fall übernahm, sagte er mir, er sei unschuldig.“ Rechtsanwältin Emmanuelle Franck blickt auf den Fall Cédric Jubillar und ihre Verteidigung des Angeklagten zurück, während nach dessen Geständnis das Berufungsverfahren vorbereitet wird.
In diesem Exklusivinterview spricht die ehemalige Anwältin insbesondere über die Aussagen ihres ehemaligen Mandanten, die Ereignisse, die ihren Werdegang in diesem Fall geprägt haben, und ihre neue Bekanntheit.

An einer Stelle sagt sie den bemerkenswerten Satz, dass sie weder Richterin noch Polizistin ist und es nicht ihre Aufgabe sei ihren Mandanten zu einem Geständnis zu bewegen, auch wenn er schuldig ist und dies wie im vorliegenden Fall später dann tatsächlich auch macht.


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

07.10.2026 um 08:36
2. Cédric Jubillar hat das Würgen seiner Ehefrau nachgestellt

Der erste Teil der Nachstellung begann gegen 9:30 Uhr in dem Haus in der Rue Yves-Montand in Cagnac-les-Mines.

Dort stellte Cédric Jubillar die Geste nach, die er nach eigenen Angaben in der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2020 ausgeführt haben soll. Seiner neuen Schilderung zufolge soll er seine Ehefrau im Verlauf eines Streits gewürgt haben. Ein Gerichtsmediziner war bei der Szene anwesend, um die vom Angeklagten beschriebenen Handgriffe auf ihre Plausibilität hin zu überprüfen.

Für Rechtsanwalt Philippe Pressecq, der eine Cousine von Delphine Aussaguel vertritt, hat diese Szene nicht die erhoffte Klarheit gebracht: „Er hat seine Lügen nachgespielt“, meinte er am Ende des Tages.

3. Der Transport der Leiche hätte ihn in Schwierigkeiten gebracht

Dies ist einer der auffälligsten Punkte, die im Anschluss an die Rekonstruktion berichtet wurden. Cédric Jubillar soll Schwierigkeiten gehabt haben, als er zeigen sollte, wie er die Leiche seiner Ehefrau transportiert hätte.

„Er war nicht in der Lage, Delphines Leiche zu tragen. Als er in die Situation versetzt wurde, geriet er sofort in Schwierigkeiten“, erklärte Rechtsanwalt Mourad Battikh, der die Angehörigen von Delphine Aussaguel vertritt, nach Abschluss der Tatnachstellung gegenüber mehreren Kollegen.

Ein Punkt, der keineswegs unbedeutend ist. Seit seinem Geständnis behauptet Cédric Jubillar, die Leiche seiner Ehefrau selbst transportiert zu haben, bevor er sie in die Gegend von Mailhoc brachte. Die Nachstellung hatte genau zum Ziel, diese neue Darstellung mit den sehr konkreten Einschränkungen zu konfrontieren, mit denen er in jener Nacht hätte konfrontiert sein müssen.

4. Seine Fahrt nach Mailhoc wirft weiterhin Fragen auf

Die von Cédric Jubillar beschriebene Route zu dem Ort, an dem er die Leiche angeblich versteckt hat, wirft ebenfalls Fragen auf.

Den nach der Rekonstruktion gemeldeten Angaben zufolge hätte ihn seine Schilderung insbesondere über Albi geführt, bevor er Mailhoc erreichte. Ein Umweg, der Rechtsanwalt Philippe Pressecq stutzig macht: Hätte Cédric Jubillar die Leiche seiner Ehefrau auf einer solchen Strecke transportiert, hätte er sich dem Risiko einer Kontrolle oder einer Begegnung mit den Ordnungskräften ausgesetzt. Auch hier stellt sich die wichtige Frage: Die Untersuchungsrichterin versucht nun, genau zu ermitteln, wie sich die Ereignisse zugetragen haben und ob die Darstellung, die er heute liefert, der Realität entspricht.

5. In Mailhoc zeigte er, wie er Delphine begraben hätte

Der zweite Teil der Tatnachstellung fand im Gebiet von Mailhoc statt, wo im vergangenen Juli die ersten Knochenreste von Delphine Aussaguel gefunden worden waren. Cédric Jubillar schilderte, wie er gegraben und die Leiche seiner Ehefrau im Boden vergraben hätte. Die Justiz versucht insbesondere zu klären, unter welchen Umständen er diesen Ort gewählt hätte und ob diese Versteckung spontan oder vorbereitet gewesen sei.

In seiner neuen Schilderung erklärt der Angeklagte, er habe sich an Erdhügel erinnert, die zum Zeitpunkt der Tat in diesem Gebiet vorhanden waren. Auch diese Frage wird einen Teil der Verhandlung bestimmen: Kann die Wahl des Ortes einer in der Eile getroffenen Entscheidung entsprechen oder zeugt sie von einer vorherigen Überlegung? Mit anderen Worten: Hat der Ehemann seine Tat vorsätzlich begangen?
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)


Quelle: https://www.letarnlibre.com/actualite-15019-affaire-jubillar-etranglement-deplacement-du-corps-ossements-retrouves-les-7-choses-a-retenir-de-la-reconstitution


Hier zusammengefasst die Erkenntnisse aus der Tatrekonstruktion am 2.10.2026


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

08.10.2026 um 19:56
„Er war nicht in der Lage, Delphines Leiche zu tragen. Als er in die Situation versetzt wurde, geriet er sofort in Schwierigkeiten“, erklärte Rechtsanwalt Mourad Battikh, der die Angehörigen von Delphine Aussaguel vertritt, nach Abschluss der Tatnachstellung gegenüber mehreren Kollegen.
Danke für das Update!
Gibt es mittlerweile Anhaltspunkte dafür, dass eine zweite Person bei der Verbringung beteiligt gewesen sein könnte oder eine andere Theorie, die diesen Umstand erklärt?


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

09.10.2026 um 10:58
Dennoch geben die Ermittler die Hoffnung nicht auf und gehen daher allen Spuren nach. Dazu gehört auch die Spur eines möglichen Komplizen, der Cédric Jubillar dabei geholfen haben könnte, Delphine verschwinden zu lassen. Diese Hypothese passt zu der von den Ermittlern in Betracht gezogenen Vorgehensweise beim Verstecken der Leiche.
Quelle: https://www.letribunaldunet.fr/faits-divers/affaire-jubillar-cedric-complice-nouvelle-piste.html

Es gab zumindest mal die Idee, das CJ einen Komplizen gehabt haben könnte. Ich denke aber, dass er kräftig genug war die nicht besonders schwere Delphine alleine in das Auto zu verfrachten. Als Handwerker auf dem Bau war er es sicher gewohnt schwere Lasten zu tragen und der Adrenalinstoss dürfte noch zusätzliche Kräfte mobilisiert haben.


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

09.10.2026 um 14:17
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Als Handwerker auf dem Bau war er es sicher gewohnt schwere Lasten zu tragen
Er hat doch kaum noch gearbeitet und dann wahrscheinlich nur das, was er wollte bzw. was nicht so anstrengend für ihn war! 🙄


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

11.10.2026 um 01:49
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb am 07.10.2026:Hier zusammengefasst die Erkenntnisse aus der Tatrekonstruktion am 2.10.2026
Vielen Dank für die Zusammenfassung und die Stellungnahmen der Nebenkläger.
„Er war nicht in der Lage, Delphines Leiche zu tragen. Als er in die Situation versetzt wurde, geriet er sofort in Schwierigkeiten“, erklärte Rechtsanwalt Mourad Battikh, der die Angehörigen von Delphine Aussaguel vertritt, nach Abschluss der Tatnachstellung gegenüber mehreren Kollegen.

Ein Punkt, der keineswegs unbedeutend ist. Seit seinem Geständnis behauptet Cédric Jubillar, die Leiche seiner Ehefrau selbst transportiert zu haben, bevor er sie in die Gegend von Mailhoc brachte. Die Nachstellung hatte genau zum Ziel, diese neue Darstellung mit den sehr konkreten Einschränkungen zu konfrontieren, mit denen er in jener Nacht hätte konfrontiert sein müssen.
Das könnte auch eine Taktik seiner ReA gewesen sein. Denn wie hat er sie aus dem Haus getragen? Über diese steile Außentreppe mit ca. 60 kg über der Schulter? Oder die Kellertreppe nach unter und über die Garage zum AUTO? Im Haus selber (zl B. Kellertreppe) hat man keine Schleifspuren gefunden.

Seine neuen Anwälte sind Profis. Die haben das garantiert nicht dem Zufall hinterlassen. Konnte er das überhaupt?

Was wichtig ist zu wissen, Cedric J. mußte nicht die Rekonstruktion selber nachstellen. Wenn er angibt, dass er psychisch überfordert ist, wird dies von einem Gendarmen mit gleicher Statur übernommen.
Es ist immer noch zu wenig bekannt über diese Nachstellung.
„Was den Täter betrifft, muss man auch damit rechnen, dass er nicht an der Tatnachstellung teilnehmen will, selbst wenn er als Verfahrensbeteiligter dabei ist“, fährt Thomas Cassuto fort. „In diesem Fall greift man auf einen Statisten zurück“, dessen Gesten mit den Angaben in den Verfahrensunterlagen oder den Aussagen des Beschuldigten übereinstimmen müssen.

Meistens werden diese „Rollen“ von Polizisten oder Gendarmen übernommen. Wenn die Handlungen, die der Beschuldigte nachstellen soll, zu gewalttätig sind, kann eine Puppe den Menschen ersetzen, wie bei der Nachstellung des Mordes an der kleinen Maëlys de Araujo.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
"Pour l’auteur, il faut aussi anticiper qu’il ne veuille pas participer à la reconstitution, même s’il y assiste en tant que partie de la procédure", poursuit Thomas Cassuto. "À ce moment-là, on fait appel à un figurant" dont les gestes devront coller à ce qui est décrit dans la procédure ou à ce qu'a déclaré le mis en examen.

La plupart du temps, ces "rôles" sont incarnés par des policiers ou des gendarmes. Lorsque les gestes que doit reproduire le mis en examen sont trop violents, un mannequin peut remplacer l'humain, comme lors de la reconstitution du meurtre de la petite Maëlys de Araujo.
Vielleicht verstehe ich das auch falsch. Für mich ist das verwirrend ausgedrückt . Ich versuche mal diesen rechtlichen Paragraphen zu finden.


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

11.10.2026 um 08:21
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Das könnte auch eine Taktik seiner ReA gewesen sein.
Aber welchen Zweck sollte solch eine Taktik verfolgen?
Weshalb sollte es ihrem Mandanten zum Vorteil gereichen, wenn der Ablauf wie im Geständnis geschildert als nicht durchführbar dargestellt wird?

Sinnvoll wäre das nur, wenn ihm tatsächlich jemand bei der Verbringung geholfen hat und man die Glaubwürdigkeit dieser Behauptung im Vorfeld dadurch stützen wollte, dass man sie widerwillig und erst, wenn dem Gericht klar ist, dass er es alleine nicht hätte schaffen können, offenbart.


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

11.10.2026 um 17:22
Zitat von SkepsiSkepsi schrieb:Aber welchen Zweck sollte solch eine Taktik verfolgen?
Meine Meinung war eher, dass sie es so darstellen wollten, als könnte Cedric J. die Szene nicht darstellen, da sie ihn psychisch zu sehr belastet.
Und Cedric J. hat diese psychische Karte lt. Aussage von ReA Pressecq gezogen aber nicht beim tragen der Puppe sondern bei der Rekonstruktion der Strangulationsgeste.
Die Tatnachstellung hat jedoch die Anwälte der verschiedenen Zivilparteien nicht zufrieden gestellt, die Cédric Jubillar „Lügen“ vorwerfen. Nach etwa drei Stunden der Nachstellung berichtet Rechtsanwalt Philippe Pressecq, der die Cousine des Opfers vertritt, gegenüber BFMTV, dass „es einen Moment gab, in dem Jubillar etwas bewegt war“, als er sagte, er „könne“ die Würgegeste nicht nachstellen.
https://www.bfmtv.com/police-justice/des-mensonges-la-reconstitution-de-la-mort-de-delphine-aussaguel-avec-cedric-jubillar-decoit-les-parties-civiles_AV-202610030217.html
Zitat von SkepsiSkepsi schrieb:Weshalb sollte es ihrem Mandanten zum Vorteil gereichen, wenn der Ablauf wie im Geständnis geschildert als nicht durchführbar dargestellt wird?
Da hast du natürlich recht. Ich konnte mir aber einfach nicht vorstellen, dass seine ReA dies nicht vor einer so wichtigen Rekonstruktion überprüft haben, ob er dazu überhaupt in der Lage war.

Ich habe jetzt einige Artikel über diese Rekonstruktion gelesen. Und es wird von den Anwälten der Nebenkläger berichtet, dass Cedric J. wirklich nicht in der Lage war, die Puppe aufzuheben, die in etwa dem Gewicht von Delphine entsprach.
Hier die Aussage von ReA Mourad Battikh
Eine Darstellung, die der Aussage eines Nachbarn widerspricht, der behauptet, Delphine an jenem Abend auf der Straße schreien gehört zu haben. „Er bestreitet, sie draußen getötet zu haben, obwohl er heute nicht in der Lage war, die Puppe anzuheben, die in etwa Delphines Gewicht entsprach. Er sieht sich also, wenn man so will, mit praktischen Fakten konfrontiert, auf die er keine Antwort hat. Und daher sind es Lügen, Lügen, Lügen und noch mehr Lügen“, meint Rechtsanwalt Mourad Battikh, der den Onkel von Delphine Aussaguel vertritt.
https://www.franceinfo.fr/faits-divers/disparition-de-delphine-jubillar/cedric-jubillar-a-l-epreuve-de-la-reconstitution-il-est-confronte-a-des-elements-pragmatiques-auxquels-il-est-incapable-de-repondre-pointe-l-avocat-de-l-oncle-de-delphine_8220337.html

Cedric J. hat jahrelang gelogen als er Abstritt Delphine getötet zu haben.
Cedric J. hat bei seinem Geständnis gelogen.
Und er wird weiter Lügen .


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

11.10.2026 um 21:05
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Ich habe jetzt einige Artikel über diese Rekonstruktion gelesen. Und es wird von den Anwälten der Nebenkläger berichtet, dass Cedric J. wirklich nicht in der Lage war, die Puppe aufzuheben, die in etwa dem Gewicht von Delphine entsprach.
Hier die Aussage von ReA Mourad Battikh
Vielen Dank für's Einstellen!
Mir fällt keine Alleintäter-Theorie ein, die unter Berücksichtigung des Umstandes, dass er den Körper nicht allein hätte tragen können, plausibel ist.
Hätte er sie erst am Ablageort getötet, hätte er ihre Jacke und ihr Handy nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft entsorgt, da Delphine beides mutmaßlich mit sich geführt hätte.
Zumindest für das Handy können wir davon ausgehen, dass es den Nahbereich nie verlassen hat.

Aber vielleicht war es tatsächlich das Adrenalin, wie @GrafOskar angeführt hat, das ihn damals zu körperlichen Leistungen befähigt hat, die ihm heute abgehen.


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

11.10.2026 um 23:07
Zitat von SkepsiSkepsi schrieb:Mir fällt keine Alleintäter-Theorie ein, die unter Berücksichtigung des Umstandes, dass er den Körper nicht allein hätte tragen können, plausibel ist.
Das war hier im Thread lange Zeit ein Diskussionsthema aber auch ein Thema bei den Ermittlungen. Im Auto von Delphine wurden keinerlei Spuren gefunden. Im Haus wurden keinerlei Spuren gefunden. Also ich meine hier Spuren von Blasen- und Darmentleerung.
Was ja zu erwarten gewesen wäre. Es wurden einige Autos vom Verwandten- und Freundeskreis von Cedric J. untersucht. NICHTS!

Was jetzt sicherlich gemacht wird, dass das Auto von Delphine, das immer noch beschlagnahmt ist, nochmals untersucht wird auf diese Erde des Erdhügels. Man kann doch davon ausgehen, wenn jemand mit bloßen Händen 10 Minuten lang eine Leiche vergräbt, dass dann auch Erde von den Schuhen oder Händen im Auto vorhanden sein müsste.

Ich selber kann mir schon eine Alleintäter-Theorie vorstellen. Delphine fühlt sich bei dem Streit massiv bedroht, flüchtet nach draußen (Zeugin die die Schreie gehört hat). Jeder kennt die steile Treppe am Haus. Er geht ihr nach, stoßt sie hinunter und erwürgt sie im Hof. Aber der massive Streit (die zerbrochenen Brillengläser) fanden im Haus statt.

Es ist erstmal gut, dass der 2. Prozess verschoben wurde damit die Ermittler weiter ihre Arbeit machen können.


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

11.10.2026 um 23:30
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Er geht ihr nach, stoßt sie hinunter und erwürgt sie im Hof. Aber der massive Streit (die zerbrochenen Brillengläser) fanden im Haus statt.
Wenn es sich so zugetragen hat, kann er das natürlich nicht zugeben. Denn wenn sie sich bewusst der Situation entzieht und er ihr hinterher geht, ist eine Affekthandlung schwer zu verkaufen.

Vom Hof ins Auto wäre dann ja auch ein wesentlich kürzerer Weg und eher zu bewältigen.

Was hälst du von seiner Behauptung, mit bloßen Händen gegraben zu haben?
Ich kann mir das nur sehr schwer vorstellen.
Wenn er bei diesem Punkt ebenfalls lügt, dann weil der wahre Ablauf vielleicht Vorbereitung offenlegen würde.


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

12.10.2026 um 14:28
Zitat von SkepsiSkepsi schrieb:Denn wenn sie sich bewusst der Situation entzieht und er ihr hinterher geht, ist eine Affekthandlung schwer zu verkaufen.
So sehe ich das auch. Die Strategie seiner Anwälte ist offensichtlich. Delphine hat ihn provoziert und er hat sie im Affekt getötet. Er wollte nur das sie ruhig ist. Die ganzen Indizien, die Ermittlungsergebnisse und die Zeugenaussagen aus dem 1. Prozess sind alle falsch. Er hat gestanden und er sagt die Wahrheit. Alles was im 1. Prozess zu einer Verurteilung gereicht hat, vergessen wir halt mal. Ich glaube nicht oder besser gesagt, ich hoffe es nicht, dass das Berufungsgericht dieses Spiel mitspielt.


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Der Femizid an Delphine (Jubillar) Aussaguel

14.10.2026 um 10:35
Cédric Jubillar: Wird sein Haus bald versteigert?

Die Versteigerung des Hauses in Cagnac-les-Mines hängt jedoch von den Schritten ab, die die Eigentümer oder ihre möglichen Gläubiger einleiten. Auch wenn bislang noch keine offiziellen Schritte bekannt sind, wäre dies laut einem Immobilienexperten der wahrscheinlichste Ausgang für diese Art von Immobilie. Der Startpreis könnte bei etwa 40.000 Euro liegen – ein für den Markt sehr niedriger Preis, da es schwierig ist, einen Käufer zu finden. Zu diesem Betrag kommen noch die mit dem Verkauf verbundenen Kosten hinzu. Ein lächerlicher Preis, da das Ehepaar Jubillar dieses Haus zum Preis von 46.000 Euro (Grundstück) erworben hatte, zu dem noch etwa 137.000 Euro für Bau- und Renovierungsarbeiten hinzukamen.
Quelle: https://www.femmeactuelle.fr/actu/news-actu/affaire-jubillar-que-va-devenir-la-maison-de-cagnac-les-mines-2212380

Das klingt nach einem Schnäppchen, es wird sich aber trotzdem nur schwer ein Käufer für dieses Haus finden.


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