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Droge: Crystal Meth

1.160 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Sucht, Crystal, Methamphetamin
Draiiipunkt0
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Droge: Crystal Meth

29.08.2014 um 00:31
Flaky schrieb:Hmm dann lieber gar keines an sich ranlassen
Jeder halbwegs reflektierte User wird dir bestätigen, dass die einzige Möglichkeit, nicht abhängig zu werden, ist, es niemals zu probieren.
Das gilt auch für alle anderen Drogen.

Wenn du einmal süchtig bist, bist du es dein Leben lang, und die Sucht unter Kontrolle zu kriegen und besonders zu halten ist verdammt schwer.


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Scox
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Droge: Crystal Meth

29.08.2014 um 14:19
@bofh
@Flaky
bofh schrieb:Also es ist kein großes Problem das abzusichern und es gibt bei weitem wertvolle dinge die man so klauen könnte und auch leichter zu geld machen.
Hinzukommt wennst es in dem Land stiehlst wos freigegeben ist wird kaum was davon zu gutem Geld loswerden.
Du vergisst einen entscheidenden Aspekt, nämlich die Versteuerung. Bei 1 €/g müsste der Steuerbeitrag schon enthalten sein, wobei davon auszugehen wäre, dass dieser nicht allzu gering sein dürfte. Der Restanteil muss die Versorgungs-, Produktions- und Verwaltungskosten abdecken. Ein wirklicher Gewinn kommt da kaum noch bei rum. In der Konsequenz entpuppt sich das 1 €-Beispiel leider als Utopie. Anhand von Tabakprodukten ist schon ersichtlich, welche Dimensionen die Versteuerung annehmen kann. Wir reden hier also von mehreren Euro nur für Versteuerung! Es müssen aber noch Umsatzressourcen und ein Anteil für den Reingewinn übrig bleiben, andernfalls wäre das kein ertragreiches Geschäft.

Und im Hinblick auf diese Tatsache wäre eine Motivation für den Schwarzmarktsektor durchaus gegeben. Ähnlich läuft es auch mit Zigaretten, die z.B. in Ostberlin in legendärer Weise von Gangs zum Null-Steuersatz veräußert werden, was aber immer noch verlockend genug zu sein scheint, dass Geringverdiener auf zermahlene CD-Bestandteile im Tabak einfach scheißen. Bei Steuererhöhungen auf Alkohol kannst du mit einer progressiven Kurve bei schwarz gebrannten Produkten rechnen.

Von daher ist deine Aussage
bofh schrieb:Würde man es Weltweit legalisieren dann können sich noch soviele Kartelle auf die Hinterbeine stellen sie wären über Nacht Arbeitslos. Wenn sie schlau sind arbeiten sie in dem Bereich mit ansonsten gibts genug Flächen und Bauern.
leider unrealistisch.
bofh schrieb:Man müsste es auch nicht Konzernen überlassen, allesfalls eine Qualitätskontrolle und Handling wegen transport und verpackung der verkauf könnte über kleinstgeschäfte gehen.
Nein, müssste man nicht, würde man bei steigenden Verkaufszahlen aber. Monopolbildungen und Zentralisierungen liegen in der Natur unseres kapitalistischen Wirtschaftssystems, weshalb das offenkundige Interesse von Monsanto am Cannabis-Markt z.B. nicht mehr verwundert.
bofh schrieb:Die Gefahr das jemand hier versucht illegal ins geschäft zu kommen oder riesige Mengen zu verschieben passiert nicht WEIL ERS NICHT VERKAUFEN KANN
Anknüpfend an den Steuer-Aspekt wäre noch die Option, synthetisch Abarten der gewünschten Droge herzustellen und diese dann illegal zu verkaufen. Um Derartiges zu verhindern, bieten sich Patentierungen auf die Wirkstoffe von Seiten (großer) Unternehmen geradezu an. Womit wir wieder bei Monsanto wären. :vv:
bofh schrieb:Natürlich wär eine Globale Legalisierung Ideal, aber nicht vorrausetzung.
Unter welcher Prämisse wäre das hier durchgespielte Gedankenexperiment denn sonst durchführbar?
Flaky schrieb:Wenn jemand mit geringen Mengen erwischt wird, einfach den Stoff einziehen und ein Bußgeld kassieren und Nichts weiter. Keine Aktenvermerke, keine weitreichenden Probleme machen.
Beim Fahren mit dem Auto unter aktiven(!) Wirkstoffen halt entsprechend hart Bestrafen, siehe Alkohol.

Dealen und Herstellung von großen Mengen, die zum Verkauf gedacht sind, gleich behandeln wie bisher auch.
Um die Beschaffungskriminalität effektiv zu bekämpfen, bräucht's ne Gleichschaltung aller Drogen hinsichtlich gesetzlicher Beschränkungen. Am Besten wäre natürlich die Komplett-Legalisierung und -Regulierung sämtlicher verfügbarer Rauschmittel mit Niedrigpreisen und möglichst hoher Qualität. Dazu gehört auch eine Öffnung von Mengenbegrenzungen, denn sonst wird das Problem nur unzureichend gelöst und der schwarze Block bekommt wieder genügend Anreize. ;)
Flaky schrieb:Wenn die Sache privatisiert wird, hmm was ändert sich denn abgesehen von Streckmitteln und dem Wegfallen der Kriminalität ? :)
Würde die Droge überhaupt günstiger werden?
Bei Privatisierung überwiegt leider die Erwartung ins Negative. Man müsste mit Qualitätseinbußen und unverschämten Preisschrauben rechnen. Das zeigen die Erfahrungen in anderen Privatisierungssektoren.


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Droge: Crystal Meth

29.08.2014 um 22:04
@Scox
du hast doch gerade selbst ein beispiel gegeben das es keine utopi ist.
wieg doch mal ein packl zigaretten, in anderen drogen wär sowas wohl ein mehrwöchiger vorrat und
das kostet 4 € und da ist alles drinn mit allen drum und drann

und glaubs oder nicht aber potentiell ist die zigarettenprodukt keineswegs zwingend billiger oder einfacher

btw 1€ ist ein ansatz, obs nun 1 2 oder 3 € sind spielt weniger die rolle.
wichtig ist das es derart billig ist das sich schwarzhandel nicht auszahlt und selbst der ärmste sozialhilfeempfänger nicht einbrechen muss ums zu finanzieren denn aus finanziellen gründen hat noch keiner aufgehört.


btw: es würde sich eben nicht mehr rentier abarten herzustellen.
und der vergleich mit den zigaretten hinkt etwas weil es weder ein problem noch strafrechtlich relevant ist daovn riesen mengen zu besitzen bzw in machen ländern auch herzustellen.
erst ab dem grenzübnertritt wirds illegal.

in unserem beispiel bleibt der besitz und die herstellung großer mengen nach wie vor untersagt.

der transport und prod. illegaler droger bleibt ja genauso teuer - selbst bei 4 € pro tagesdosis wäre das ein minus geschäft für den illegalen markt
Scox schrieb:Unter welcher Prämisse wäre das hier durchgespielte Gedankenexperiment denn sonst durchführbar?
National. Und wer jetzt angst vor Drogentouristen hat könnte man die Abgabe ja einfach nur an Wohnhafte machen registrieren muss man sich ohnehin.
Scox schrieb:Um die Beschaffungskriminalität effektiv zu bekämpfen, bräucht's ne Gleichschaltung aller Drogen hinsichtlich gesetzlicher Beschränkungen. Am Besten wäre natürlich die Komplett-Legalisierung und -Regulierung sämtlicher verfügbarer Rauschmittel mit Niedrigpreisen und möglichst hoher Qualität. Dazu gehört auch eine Öffnung von Mengenbegrenzungen, denn sonst wird das Problem nur unzureichend gelöst und der schwarze Block bekommt wieder genügend Anreize. ;)
natürlich aller Drogen. Nie von was anderem gesprochen.
Im Gegenteil wenn alle legalisiert sind besteht eine chance das bestimmte wieder verschwinden da einige einfach aufgrund des preises so weit verbreitet wurden.


Der Unterschied zu Alkohol und Tabak ist einfach die Herstellung und verfügbarkeit. Ein guter Teil der Drogen muss aus den Fernen Osten bwz Südamerika importiert werden. Für andere brauchst ein Labor. Und dann noch der Sicherheitsfaktor und die qualität.

Selbst wenn es sich dann noch rentieren würde illegal zu verkaufen wie solld as funktionieren.
nur ein geringer bruchteil der leute würde sich das antun sowohl ein legales risiko als auch ein medizinsiches in kauf zu nehmen wären dide dealter tonnen absetzen müssen um auf den selben umsatz wie jetzt mit kilo zu kommen.

http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/wissenswert/studie-zur-preisentwicklung-von-harten-drogen-globalisierung-v...

also 1g coain sind laut drogenkult dot net 20 portionen (keine ahnung aber raten wir mal ins blaue)
ok sagen wir mal wir geben 5 portionen für 1 € ab.
also 1g = 4€ = 4000€/kilo

laut handelsblatt wäre der vk wert von einem kilo bei 100 000€
produktion bei 1% also 1000 € (wobei ich das immernoch für zu hoch halte aber ok chemiker wollen auch essen)

so in unserem beispiel wären dann noch 3000€ übrig für den Handel, Steuern und DHL und den Importeur (den verkauf finde ich zwingen wichtig über kleine lizensierte Einzelhändler zu machen)
der aufwand für das händling von 1 Kilo irgendwas ist minimal, freilich gäbe es nicht alzuviele händler da der das geschäft nur über die masse machen kann.

fakt aber ist das man bei lebensmitteln weit weniger verdient und man auch eine gigantische logitisch schiwerige distributionskette hat die dazu noch meist gekühlt laufen muss.
trotzdem sind lebensmittel ein gutes geschäft trotz hoher steuern

und von mir aus mach 2 € draus und geben wir einen dem staat.


für den illegalen handel wären das 3000€ spanne vom prodzenten zum endverkäufer
muss aber dabei an 4000 !!! Endkunden verkaufen selbst wenn er nur grammweise verkauft sind das noch 1000 endkunden.
so rechnen wir mal seinen stundensatz. nehmen wir an er ist ein top dealer alle rennen zu ihm.
er ist auch nicht sehr vorsichtig und verkauft alle 5 minuten ein packerl.
aka 20 000 minuten. sind 333,33 stunden oder eine 83 stunden woche.
nehmen wir weiter an sowohl die schmuggler als auch produzenten gestehen ihm den halben umsatz zu - nimmt er illegal 2000€ ein - pro monat mit einer 83 stunden woche

bitte wer würde sowas machen?


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Scox
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Droge: Crystal Meth

30.08.2014 um 19:30
@bofh
bofh schrieb:wieg doch mal ein packl zigaretten, in anderen drogen wär sowas wohl ein mehrwöchiger vorrat und
das kostet 4 € und da ist alles drinn mit allen drum und drann
Zigaretten werden nicht nach Gewicht gemessen, sondern nach Anzahl. Willst du das auf Pulver projizieren, käme es aufs Gleiche raus - eine bestimmte Menge (hier 1 g) zu einem bestimmten Festpreis, der Produktions-, Vertriebs- und Steuerkosten abdeckt.
bofh schrieb:wichtig ist das es derart billig ist das sich schwarzhandel nicht auszahlt und selbst der ärmste sozialhilfeempfänger nicht einbrechen muss ums zu finanzieren denn aus finanziellen gründen hat noch keiner aufgehört.
Wie ich darlegte, läge der Anreiz für den Schwarzmarkt auch dann noch vor, nämlich über Steuerflucht. Dass das ein Kriterium sein kann und sich auch rentiert, habe ich anhand des Beispiels mit dem Zigarettenschmuggels belegt.
bofh schrieb:btw: es würde sich eben nicht mehr rentier abarten herzustellen.
und der vergleich mit den zigaretten hinkt etwas weil es weder ein problem noch strafrechtlich relevant ist daovn riesen mengen zu besitzen bzw in machen ländern auch herzustellen.
erst ab dem grenzübnertritt wirds illegal.
Synthetische Abarten können sich per se immer rentieren, allein im Hinblick auf Sortimenterweiterung und damit verbundenen Kundenfang.
Und illegale Zigaretten sind NICHT versteuert und genau DESHALB attraktiv, s. oben.
bofh schrieb:in unserem beispiel bleibt der besitz und die herstellung großer mengen nach wie vor untersagt.
Dann streichen wir das mal besser. Sonst gäben wir dem Schwarzmarkt wieder eine Lücke, die er auffüllen kann. ;)
bofh schrieb:National. Und wer jetzt angst vor Drogentouristen hat könnte man die Abgabe ja einfach nur an Wohnhafte machen registrieren muss man sich ohnehin.
Du meinst auf ähnliche Weise, wie man es bei dem unsäglichen Wiet-Pass versuchte?
bofh schrieb:nur ein geringer bruchteil der leute würde sich das antun sowohl ein legales risiko als auch ein medizinsiches in kauf zu nehmen wären dide dealter tonnen absetzen müssen um auf den selben umsatz wie jetzt mit kilo zu kommen.
Bin ich ganz bei dir, aber du kennst ja den Spartrieb mancher Menschen. Man müsste eine Steuerbremse etablieren, damit die Preise konstant blieben, die Fiskaleinnahmen aber nach wie vor in hohem Maße generiert werden können. Ein lohnender Kompromiss wäre also wünschenswert. Bei Tabak scheiterte das ja so schön. Und die Alternative E-Zigarette wird von der Politik madig gemacht, eben, weil sie nicht derartig besteuert ist. Was wiederum bescheuert ist.

Zu deiner Rechnung:

Ich denke, das kann man so stehen lassen, find ich ganz gut veranschaulicht. :)
Bei nur regionaler Legalisierung sollte man IMO allerdings einen großen Fehler vermeiden - Drogentourismus einzudämmen. Mittlerweile reagieren selbst die holländischen Kommunen allergisch darauf und wollen wieder Lockerungen einführen. An für sich zielführend, wenn man die Schwächung des ausländischen Schwarzmarkts da noch bedenkt.


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Droge: Crystal Meth

30.08.2014 um 23:38
@Scox
Scox schrieb:Zigaretten werden nicht nach Gewicht gemessen, sondern nach Anzahl. Willst du das auf Pulver projizieren, käme es aufs Gleiche raus - eine bestimmte Menge (hier 1 g) zu einem bestimmten Festpreis, der Produktions-, Vertriebs- und Steuerkosten abdeckt.
Du verstehst es nicht oder?
Es ist Irrelevant . Natürlich hab ich es in Gramm umgerechnet,
Es geht um Produktionspreis, Transport, Verkauf Steuern Endpreis in Relation.
Scox schrieb:Wie ich darlegte, läge der Anreiz für den Schwarzmarkt auch dann noch vor, nämlich über Steuerflucht. Dass das ein Kriterium sein kann und sich auch rentiert, habe ich anhand des Beispiels mit dem Zigarettenschmuggels belegt.
Nein wärs nicht.
Zigaretten setzen sich in höheren Mengen um da deren Besitz unbegrenzt erlaubt ist und der Erwerb selbst in hohen Mengen relativ einfach selbst die Reproduktion ist leicht und Praktisch überall machbar.Ausserdem wird man nach dem Finanzgesetz angezeigt nicht nach dem BTM.

Es ist nicht so einfach an zb Cocain zu kommen oder es irgendwohin zu transportieren.
Auch sind die Verlustquoten relativ hoch. Das ganze wirds trotzdem gemacht weil es extrem hohe Gewinnespannen gibt. Würde der Strassenverkauf auf ein viertel von heute Fallen glaube ich kaum das sich das noch auszahlen würde.

Leute gehen ein hohes persönliches Risiko ein weil die Gewinne so hoch sind.
Scox schrieb:Ich denke, das kann man so stehen lassen, find ich ganz gut veranschaulicht. :)
Bei nur regionaler Legalisierung sollte man IMO allerdings einen großen Fehler vermeiden - Drogentourismus einzudämmen.
Eben Steuervorteil hin oder her dieses Produkt ist zu aufwenidg für die eigenproduktion.

Gutes Beispiel ist Bezin. Noch viel mehr Steuern drauf und riesen Mengen im Absatz.
Trozdem kannst du nicht einfach steuerfreies Bezin im keller brauen.
Zigaretten aber schon.

Das gilt praktishc für alle Drogen, selbst Meth braucht erstmal einige Grundbestandteile die sehr mühsam zu bekommen sind. Fällt der Preis auf ein zentel oder ein 40tel geht die Rechnung nicht mehr auf selbst bei 100% steuern


Warum den Tourismuss eindämmen?
Ist es Relevant? nicht wirklich. Ist es auch heute nicht.
Wenn ein Politiker sagt wir müssen das oder jenes stoppen sollten wir mal nachfragen warum eigentlich.

Also Frag ich dich warum den Drogentourismus stoppen?
Gibts weniger Süchtige? Kaum.
Also wo ist der Schaden, achja Deutschland bestraft ja seine Bürger sogar für Handlungen im Ausland wenn diese im eigenen Land illegal sind auch wenn diese im Ausland legal sind.

Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.


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Scox
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Droge: Crystal Meth

31.08.2014 um 14:03
@bofh
bofh schrieb:Du verstehst es nicht oder?
Es ist Irrelevant . Natürlich hab ich es in Gramm umgerechnet,
Es geht um Produktionspreis, Transport, Verkauf Steuern Endpreis in Relation.
Ok, nochmal von vorn.

Du hast in deinem Beispiel angeführt, warum ein Grammpreis von 1 € (oder mehr) in der Endsumme genug abwerfen würde, damit der Schwarzmarkt auf dem Abstellgleis gelandet wäre. Daraufhin entgegnete ich, in dem angegebenen Beispiel würden Steuern nicht berücksichtigt, die den Preis nicht nur empfindlich erhöhen, sondern auch wiederum einen Anreiz für den Schwarzmarkt liefern würden, nämlich durch den Verkauf unversteuerter - und daher billigerer - Ware.
Um das zu verdeutlichen und mit einer Gegebenheit im jetzigen realen Leben zu erklären, zog ich das Zigarettenbeispiel heran, worauf du dann...
bofh schrieb:du hast doch gerade selbst ein beispiel gegeben das es keine utopi ist.
...schriebst, wo der Zusammenhang nur leider absolut nicht mehr ersichtlich ist.

Dein folgender Einwand...
bofh schrieb:wieg doch mal ein packl zigaretten, in anderen drogen wär sowas wohl ein mehrwöchiger vorrat und
das kostet 4 € und da ist alles drinn mit allen drum und drann
...hatte primär nichts mehr mit dem Zigarettenvergleich zu tun, sondern leitet eine neue alte Thematik ein, und zwar einen bloßen Stückpreis (quasi das, was du zu anfangs ausgedrückt hattest), was aber nicht Gegenstand MEINES Einwands war, weshalb ich hiermit...
Scox schrieb:Zigaretten werden nicht nach Gewicht gemessen, sondern nach Anzahl. Willst du das auf Pulver projizieren, käme es aufs Gleiche raus - eine bestimmte Menge (hier 1 g) zu einem bestimmten Festpreis, der Produktions-, Vertriebs- und Steuerkosten abdeckt.
...nochmal klarstellen wollte, dass der Produktpreis aus mehreren Komponenten - eben auch der Steuer - zusammengesetzt ist. Allerdings passte dein obiger Einwand betreffs Gewicht einer Kippenschachtel nicht mehr, denn das Zigarettengewicht ist für deren Preis unwichtig, bei Andenschnee & Co. hingegen nicht, d.h., der Preis wird dort anders gemessen als bei Zigaretten (unter der Voraussetzung, dass Koks oder Meth weiterhin als Pulver verkauft werden würden).

Mir ging es darum, zu erklären, warum der Schwarzmarkt immer noch eine Lücke hätte, und das war's auch schon. Daher wäre anzunehmen, dass 1 €/g mehr als utopisch sind, und der Preis tatsächlich einige Euro höher wäre. Die Kriminalität könnte sich die Preisspanne ohne Versteuerung zunutze machen und gleiches Zeug billiger verscherbeln, daher schrieb ich unterstreichend auch...
Scox schrieb:Wie ich darlegte, läge der Anreiz für den Schwarzmarkt auch dann noch vor, nämlich über Steuerflucht. Dass das ein Kriterium sein kann und sich auch rentiert, habe ich anhand des Beispiels mit dem Zigarettenschmuggels belegt.
Ich hoffe, es sind nun alle Unklarheiten beseitigt.^^
bofh schrieb:Zigaretten setzen sich in höheren Mengen um da deren Besitz unbegrenzt erlaubt ist und der Erwerb selbst in hohen Mengen relativ einfach selbst die Reproduktion ist leicht und Praktisch überall machbar.Ausserdem wird man nach dem Finanzgesetz angezeigt nicht nach dem BTM.
Mit Bezug zu Obigem: Stell dir vor, Coca-Besitz wäre auch unbegrenzt erlaubt. Vllt. wird's dann klarer, was ich meine. ;)
bofh schrieb:Gutes Beispiel ist Bezin. Noch viel mehr Steuern drauf und riesen Mengen im Absatz.
Trozdem kannst du nicht einfach steuerfreies Bezin im keller brauen.
Zigaretten aber schon.
Der Benzin-Vergleich hinkt aber schon. Drogen kannste beliebig im Underground nachproduzieren, mit Benzin ist das schon erheblich komplizierter, denn du brauchst ne Ölquelle und das Equipment zur anschließenden Raffinierung. Sowas kannste nich so easy heimlich im Keller starten. :D
bofh schrieb:Das gilt praktishc für alle Drogen, selbst Meth braucht erstmal einige Grundbestandteile die sehr mühsam zu bekommen sind. Fällt der Preis auf ein zentel oder ein 40tel geht die Rechnung nicht mehr auf selbst bei 100% steuern
Bei totaler Legalisierung könnte man Meth in Serie produzieren. Fraglich nur, ob sich das lohnen würde. Denn um die Kosten wieder zu decken, müsste der Umsatz stimmen und dafür wiederum müsste das Produkt beworben werden. Wäre es ethisch vertretbar, eine hoch Sucht erzeugende Substanz zu vermarkten, um dadurch Gewinne zu generieren? Für die Wirtschaft auf Dauer eher tödlich, wenn immer mehr Menschen nur noch auf Meth arbeiten könnten.^^

Übrigens eine Kernfrage. Wie soll man mit legalisiertem Meth umgehen? Soll es staatliche Förderprogramme zwecks kontrollierter Abgabe an eh schon Abhängige geben, oder soll Meth professionell verkauft werden? Wie kann man den Schwarzmarkt aushebeln? Fragen über Fragen.
bofh schrieb:Also Frag ich dich warum den Drogentourismus stoppen?
Womöglich hast du mich missverstanden. Ich schrieb sinngemäß, es wäre ein Fehler, den Drogentourismus zu stoppen und nicht, dass der Drogentourismus der Fehler sei. Oder ist das eine rhetorische Frage von dir?
bofh schrieb:Also wo ist der Schaden, achja Deutschland bestraft ja seine Bürger sogar für Handlungen im Ausland wenn diese im eigenen Land illegal sind auch wenn diese im Ausland legal sind.
Joo, diese Eindämmung bringt mehr Schaden als Nutzen für alle involvierten Länder, seh ich auch so. Da besteht dringender Handlungsbedarf.


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Droge: Crystal Meth

31.08.2014 um 23:12
@Scox
Scox schrieb:Der Benzin-Vergleich hinkt aber schon. Drogen kannste beliebig im Underground nachproduzieren, mit Benzin ist das schon erheblich komplizierter, denn du brauchst ne Ölquelle und das Equipment zur anschließenden Raffinierung. Sowas kannste nich so easy heimlich im Keller starten. :D
nö kannst du nicht. bei hanf lass ichs mir noch einreden.
bei den anderen natürlciehn drogen geht das nicht.
die künstlichen sind auch nicht so einfach und bei den minimalen gewinnspannen nur mit der steuer zuu machen zahlt sich eben nicht aus


du verglecihst zigaretten mit drogen, der vegleich hinkt noch mehr.
drogen sind illegal enorm aufwendig in der Produktion und transport.
daher werden ja auch preise jeseits von 50€ pro gramm und mehr je nach droge verlangt.

würde der strassenverkauf bei 1, 2 oder von mir aus 3 euro sein bleibt da einfach nix mehr übrig für herrn und frau dealer.
du würdest pro stunde weniger als ein hilfskellner verdienen, wenn überhaupt. bei importdrogen wärst sogar schon im minus wenn man den zahlen glauben kann die immer wieder kolpotiert werden


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Scox
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Droge: Crystal Meth

31.08.2014 um 23:20
@bofh
bofh schrieb:nö kannst du nicht. bei hanf lass ichs mir noch einreden.
bei den anderen natürlciehn drogen geht das nicht.
Kannst du da auch ne Begründung dranpappen oder soll ich das als subjektive Ignoranz werten?
bofh schrieb:die künstlichen sind auch nicht so einfach und bei den minimalen gewinnspannen nur mit der steuer zuu machen zahlt sich eben nicht aus
Die meisten 'künstlichen' Drogen sind pflanzlichen - natürlichen - Ursprungs. Doch selbst, wenn nicht, isses Scholle. Du kannst auch THC-Produkte synthetisch herstellen und vertreiben, dazu brauchst du keine Hanfplantage.
bofh schrieb:du verglecihst zigaretten mit drogen, der vegleich hinkt noch mehr.
Dir ist schon klar, dass Zigaretten Nikotin enthalten, welches eine Droge ist?

Anscheinend verwendest du den Begriff 'Droge' nur bei illegalen Substanzen und differenzierst sie von legalen. Auf die Begründung bin ich mal gespannt.^^
bofh schrieb:würde der strassenverkauf bei 1, 2 oder von mir aus 3 euro sein bleibt da einfach nix mehr übrig für herrn und frau dealer.
Mit entsprechenden Hintertürchen bleibt für die Pusher IMMER was übrig. Ganz exemplarisch darf dafür jetzt mal Holland mit seinem geduldeten Cannabis herhalten. Nu denk mal nach, warum.


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Droge: Crystal Meth

01.09.2014 um 15:34
Scox schrieb:Kannst du da auch ne Begründung dranpappen oder soll ich das als subjektive Ignoranz werten?
Was für eine Begründung es geht einfach nicht.

SIcherlich könnte man Cocainstauden kpnstlich züchten aber dman benötigt bei weitem höhere Mengen an Planzen. Man braucht 300 kilo blätter für 1 Kilo cocain, vom chemischen prozess dem dazugehörigen Labor nicht erst zu reden. KLar machtr das dann jeder im Keller :))
Scox schrieb:Die meisten 'künstlichen' Drogen sind pflanzlichen - natürlichen - Ursprungs. Doch selbst, wenn nicht, isses Scholle. Du kannst auch THC-Produkte synthetisch herstellen und vertreiben, dazu brauchst du keine Hanfplantage.
ja mit labor, wichtiger noch die grundbestandteile die es nicht in jeder apotheke gibt.
die organisation dieser dinge ist sehr teuer und riskant. es zahlt sich nicht aus.

illegaler handel verkauft immer weit weniger mengen als legaler je "verkaufstelle"
die mengen die man bei minipreisen braucht kannst du illegal gar nicht umsetzen.

wie wilslt du wöchentlich hunderte wenn nicht tausende einheiten vertreiben und das bei minimalen spannen ?
Scox schrieb:Dir ist schon klar, dass Zigaretten Nikotin enthalten, welches eine Droge ist?

Anscheinend verwendest du den Begriff 'Droge' nur bei illegalen Substanzen und differenzierst sie von legalen. Auf die Begründung bin ich mal gespannt.^^
Der Vergleich hinkt nicht wegen der Definition was Drogen sind oder nicht sondern die Herstellung, Gesetze und Mengen im Verkauf andere sind.
Tabakplantagen sind nicht illegal und weit verbreitet.

Tabak selbst auch nicht und kann jeder Privatmann in riesen Mengen selbst bestellen.
Daher ist die Produktion von gefälschten Zigaretten viel leichter und weit billiger.
Du Produzierst ja auch nicht wirklich sondern verpackts den tabak in papierhüllen :))

Btw trozdem werden diese Zigaretten vor allem im Osten oder 3te Welt Länder produziert weils kostentechnisch bei uns es sich nicht auszahlt.

aber zb cocain udn opium lassen sich nicht überall anbauen, da gibts nru wenige länder in denen das wächsts und ins traibhaus stellt das keiner. die produktionskosten würden explodieren.
also baut man lieber uboote um das zeug zu transportieren immer noch einfacher als vorort produktion


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01.09.2014 um 15:50
bofh schrieb:vom chemischen prozess dem dazugehörigen Labor nicht erst zu reden.
0o
Zur Extraktion des Alkaloids Kokain werden die getrockneten, zerkleinerten Kokablätter mit Wasser und Schwefelsäure in großen Holz- oder Betonbehältern eingeweicht. Nach 12 bis 24 Stunden, in denen die so genannten pisacocas (Kokatreter) die breiige Masse stampfen, wird Kerosin, Kalziumkarbonat, Natriumkarbonat und andere lösende Chemikalien beigemischt.

Die Alkaloide werden mit Lösungsmitteln extrahiert und der Auszug verseift (Esterspaltung). Die Ecgonine werden dann mit Benzoylchlorid und Methanol zum Kokain verestert.

An der Wasseroberfläche entsteht so eine gelbliche bis weißliche „rohe“ Kokapaste. Dieser Prozess ist sehr arbeitsintensiv, verlangt aber keine besonderen Geräte oder Laborausrüstung, sondern nur Kenntnis über die chemischen Substanzen und ihr Mischungsverhältnis.
Quelle: http://www.mh-hannover.de/21838.html


Sind keine 300 Kilo sondern ungefähr 200 Kilo da der Gehalt zwischen 0,5% und 1% liegt.


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01.09.2014 um 15:57
bofh schrieb:ja mit labor, wichtiger noch die grundbestandteile die es nicht in jeder apotheke gibt.
die organisation dieser dinge ist sehr teuer und riskant. es zahlt sich nicht aus.
Sag das mal den Laborbedarfshändlern die 10 verschiedene synthetische Cannbinoide im Angebot haben.
Die ganze RC scheisse lohnt sich definitv sonst würde die Supplier nicht wie Pilze aus dem Boden schiessen.


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Scox
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01.09.2014 um 20:31
@bofh

Erstmal was zu deiner Kokain-Rechnung.

Anstatt wie es früher war, kaufen die Mexikaner heutzutage den Schnee von den Kolumbianern und Peruanern, und zwar für 2000 $ das Kilo, und schauen hinterher zu, wie sich der Preis in Mexiko auf 10.000 hochschraubt. Nach Grenzübertritt verticken die das an die Amis für 30.000 im Großhandel, wobei im Einzelhandel der Preis nochmal ansteigt und am Ende fette 100.000 pro Kilo einbringt. Und mittlerweile liefern die Mexis auch Weed, Hero und Crystal, wobei die Preisdynamik nicht groß anders aussieht: http://www.welt.de/print/wams/article107613566/Das-Kokain-Kartell.html

Für dasselbe Kilo liegen in den einzelnen US-Bundesstaaten nochmal durchgehend verschiedene Preise an. Da kommst du in Texas auf 15.000-18.000 $, während du in Boston schon fast das Doppelte auf den Tisch kloppen musst.
Und falls du glaubst, in DL sähe das anders aus, muss ich dich enttäuschen. In München ist das Kilo Puder gut 2x teurer als in Berlin, wo du um die 80 € hinblättern musst. Deine Rechnung funktioniert nicht, auch nicht im Falle einer Legalisierung.

Wie @Schmandy ja schon angedeutet hat, ist der Aufwand zur Kokainherstellung überschaubar. Bei Crytal isses noch geschmeidiger, denn was Billigeres hinsichtlich der Herstellung gibt es kaum. Das LKA Bayern schätzt da die Kosten auf 1-2 €/gr. An der tschechischen Grenze schlägt das Gramm für 20-30 € zu Buche und wird selbstredend mit sattem Aufpreis z.B. in der Hauptstadt für 80-120 auf der Straße verbimmelt.
Selbst bei einem staatlich regulierten Verkauf (was bei Crystal vermutlich eh nich passieren wird) käme bei nem Preis von 10 €/gr immer noch genügend für den Gegensektor rum.
bofh schrieb:Der Vergleich hinkt nicht wegen der Definition was Drogen sind oder nicht sondern die Herstellung, Gesetze und Mengen im Verkauf andere sind.
Tabakplantagen sind nicht illegal und weit verbreitet.
Dann stell dir halt vor, Hanf- und Coca-Plantagen wären auch nicht illegal. Wovon reden wir denn hier die ganze Zeit? Wir gehen von einer legalisierten Basis aus und du argumentierst jetzt damit, dass Tabakplantagen nicht illegal seien und deshalb der Vergleich hinke. Schwachfug.
bofh schrieb:aber zb cocain udn opium lassen sich nicht überall anbauen, da gibts nru wenige länder in denen das wächsts und ins traibhaus stellt das keiner. die produktionskosten würden explodieren.
Was soll am Anbau von Schlafmohn so kompliziert sein? Keimende Mohnsame kannste problemlos in der Kaufhalle bekommen und die Pflanze selbst gedeiht auch unter den uns bekannten Klimabedingungen. Das große Hindernis ist das Verbot, nicht der zu erwartende Aufwand.


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Droge: Crystal Meth

01.09.2014 um 20:38
Scox schrieb:Was soll am Anbau von Schlafmohn so kompliziert sein?
Wer sich genug auskennt findet ihn hier teilweise noch in in Gärten und verwildert. Man muss dazu natürlich PApaver Somniferum von den anderen wilden Mohnsorten unterscheiden können aber das ist nicht wirklich schwer.


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Scox
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Droge: Crystal Meth

01.09.2014 um 21:12
@Schmandy

Hast natürlich vollkommen Recht, danke für die Ergänzung. :)


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