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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

27.08.2012 um 10:00
Can schrieb:ich bin auch moslem aber nicht besonders gläubig, aber ich kann mich jetzt auch nicht unbedingt mit D identifizieren, das sind eher kulturelle unterschiede
Und das ist ganz wunderbar so!

Ich finde gerade kulturelle Unterschiede unheimlich interessant... und leider ist es ja so, dass radikale Kräfte, die eigentlich IMMER in der Minderheit sind, so ein unglaublich schrilles Medienecho hinterlassen in unserer Landschaft... es wird aufgebauscht und der typische BLÖD Leser schließt dann von einzelnen Gruppen auf Millionen Menschen.

Die Muslime hier in Deutschland leben zu 99% friedlich mit uns und wollen auch, dass es so bleibt.

Die Salafisten und ihre Aktion da, beispielsweise, haben viel zu viel Aufmerksamkeit in den Medien bekommen... der Verfassungsschutz beobachtet solche extremen Positionen schon... da brauchen wir uns keine Sorgen zu machen... und die greifen schon ein, wenn's zu schlimm wird (ich weiß, ich weiß... 'wir sind auf dem rechten Auge blind'... blablabla. Es ist etwas schief gegangen in der Vergangenheit, aber es wird jetzt besser werden.)

Es ist ein zweischneidiges Schwert... ich möchte natürlich auch informiert werden, wenn so Vorgänge wie bei den Salafisten zu Tage kommt, aber ich finde, man muss dann einfach auch vor Übertreibungen warnen... während seriöse Tageszeitungen wie die FAZ, die TAZ oder andere überregionale Zeitungen sich davor hüten, eine ganze Volksgruppe zu verhetzen und sachlich beim Thema bleiben, sind dann so Revolverblätter wie die schon angesprochenen BLÖD eben darauf aus, Stimmung zu machen und Volkshetze zu betreiben... leider werden eben solche Schundblätter von so vielen gelesen und für 'gut' befunden, da liegt ein großes Potential an Schwierigkeiten und Probleme verborgen.

Jedenfalls finde ich eine funktionierende multikulturelle Gesellschaft ungeheuer interessant, mir gefällt das... ne schöne Moschee ist für mich eine architektonische Bereicherung für jedes Stadtbild!


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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

16.05.2013 um 13:38
@hallo
Falls überhaupt, ist der Islam auch selbst Schuld daran. Ein total radikaler Glaube, der in der "heiligen Schrift" zum Töten aller Andersgläubiger aufruft. Da ist das eigentlich keine so dumme Idee, den Islam in der jetzigen Form auszumerzen.. wenn mal so etwas wie "Menschenrechte" in diese Religion bzw. Kultur einheim finden würden, dann wäre es ja ganz interessant über ein Einbinden dieser Religion zu diskutieren.
Ah komm schon, welche heilige Schrift, die überhaupt nicht mehr konform mit der heutigen Zeit ist, ruft denn nicht zur Auflehnung gegen Andersgläubige auf? Denkst du denn, die Bibel ist in dem Punkt heiliger? Was war denn mit den ganzen Kreuzzügen damals?
Außerdem fallen Moslems als solche nur schlecht auf. Also ich will jetzt nicht verallgemeinern, aber entweder sehe ich total prollige Türken auf der Straße die rummucken, oder lese geistig verarmte Texte von welchen, oder höre aus Medien und durch Freunde, wie sie sich nicht integrieren wollen, bzw. um bei der Türkei zu bleiben auch noch von ihrem Staatsoberhaupt gesagt bekommen, dass sie sich hier in Deutschland nicht assimilieren sollen.
Das die Medien oftmals gekauft oder parteiisch sind, solltest du nicht ausser Acht lassen. Man sollte sich nicht auf die Medienpropaganda stützen, sondern sich ein eigenes, unabhängiges Bild machen.
Fällt dir ein "prolliger Türke" auf der Straße auf, muss es direkt ein Moslem sein? Vielleicht ist er ja gar kein Türke? Oder vielleicht ist er Türke, aber gehört einen anderen Religion als dem Islam an? Aber das erste, was dir in den Sinn kommt, ist der Islam. Warum? Selektive Wahrnehmung? Was ist mit den ganzen konvertierten Moslems? Oder fragst du deinen Arzt, Apotheker, Lehrer welcher Religion sie angehören? Man sieht einem Menschen seine Religionszugehörigkeit nicht an und das ist auch ganz egal. Niemand ist mehr oder weniger Wert, nur weil er einer bestimmten Religionsgemeinschaft angehört.
Also wenn ich mal endlich einen anständigen und vernünftigen und nicht gerade sogut wie hirnlosen Mensch aus dieser Kultur kennenlerne, dann verwerfe ich die Thesen, oder räume Ausnahmen ein.. aber bisher ist mir so einer noch leider nicht untergekommen...
Von daher: Selbst schuld!
Schau ein wenig über den Tellerrand hinaus!


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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied

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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

16.05.2013 um 14:10
Ich denke schon, dass der Nazi und der gesunde Volkszorn im Moslem endlich mal wieder einen salonfaehigen Juden gefunden hat. Da geht noch was.


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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

16.05.2013 um 15:20
Gerade in "Cicero" gefunden:

Das Multikulti-Bekenntnis der Wehrmacht

Von Stefan Weidner
13. Mai 2013

Das „Dritte Reich“ war gemeinhin nicht für Toleranz bekannt. Ein Propagandawerk über den Islam von 1941 beschreibt diesen jedoch überraschend sachlich und weist einige Überschneidungen mit dem auf, was heute als Multikulti-Denken in der Schusslinie von Kulturkämpfern steht.

Man denkt immer, die Neonazis heißen so, weil sie sich auf die Nazis berufen. Und den Islamgegnern bis hin zu Sarrazin ist oft vorgeworfen worden, sie würden sich an Stereotypen bedienen, die Überschneidungen mit dem Gedankengut des „Dritten Reiches“ aufweisen. Dass Nazideutschland, wie schon das Kaiserreich, Verbündete in der islamischen Welt suchte, ist bekannt. Aber welches Islambild die Nazis in Deutschland wirklich vermittelten, ist in Vergessenheit geraten. Werfen wir zur Aufklärung einen Blick in ein verbreitetes Propagandawerk, die „Tornisterschrift des Oberkommandos der Wehrmacht, Abt. Inland“ mit dem Titel „Der Islam“ aus dem Jahr 1941 („Nicht sammeln, sondern weitergeben!“, heißt es auf dem feldgrünen Umschlag). Ich erstehe das 64-seitige Heftchen für einen Euro fünfzig in einem Kieler Antiquariat. Ganz hinten stehen „Leitsätze für das Verhalten des Europäers in mohammedanischen Ländern.“ Ihr Verfasser könnte Hans Küng sein. Sie beginnen:

1. Sei Dir stets bewußt, daß der Islam eine hochstehende Religion ist, die dem Christentum in der Auffassung von Gott nicht nachsteht.

2. Begegne daher dem Muslim mit der gleichen Achtung und Duldsamkeit, wie Christen verschiedener Konfessionen einander immer begegnen sollten.

Die erste, reichlich irritierende Erkenntnis lautet: Diese Verhaltensmaßregeln könnte man noch heute jedem Touristen, jedem Soldaten in Afghanistan mit auf dem Weg geben. Aber es ist klar: Das sind Regeln für den Umgang mit Muslimen in besetzten Ländern. Vorsicht und Respekt sind womöglich nur Gebote der militärischen Klugheit (und waren es doch zumindest in Osteuropa offenbar nicht). Interessanter für unsere Zwecke ist, wie der Islam als solcher beschrieben wird. Gleich im Vorwort lesen wir, was auch heute noch vielen schwerfällt anzuerkennen, nämlich dass der Islam ein Plural ist: „Bei allen Gemeinsamkeiten in den Grundlagen der Lehre zeigen sich wesentliche Unterschiede in den äußeren Erscheinungsformen innerhalb des Geltungsbereichs des Islams in den verschiedenen Gebieten.“

Die Verblüffung wächst. Ein Vorurteil über den Islam nach dem anderen wird auf den folgenden Seiten auseinandergenommen. Fast alles, was in diesem Text steht, taugt heute als Argument gegen die Anti-Islambewegung, gleich ob christlicher oder rechts-nationaler Couleur. „So ist es eine ganz irrige Vorstellung, wenn wir einmal im Geschichtsunterricht gelernt haben, der ‚Islam‘ sei ‚mit Feuer und Schwert‘ von den Arabern und Türken ausgebreitet worden. [...] Dieser historische Irrtum [könnte] vielleicht praktisch für unsere Haltung in muslimischen Ländern gleichgültig sein, vorausgesetzt, dass wir unter seiner Suggestion nicht in jedem Muslim unseren natürlichen Feind sehen.“ Das ist sehr hübsch gesagt. Genau diese Suggestion ist nämlich unter den anti-islamischen Bewegungen massiv verbreitet.

So vieles ist selbst aus gegenwärtiger Sicht an dieser Propagandaschrift sachlich und psychologisch korrekt, dass einem fast ein wenig unwohl zumute wird. Doch scheint, allein weil der Islam nicht als Gegner galt, der sonst so ideologische Blick der Nazis auf die Welt urplötzlich außer Kraft gesetzt. Auch dem Bild von Mohammed als Psychopathen und Betrüger, einem der ältesten anti-islamischen Klischees, tritt der Verfasser entschieden entgegen: „Die Annahme ist unhaltbar, hier habe ein ehrgeiziger Politiker sich mit einer neuen Religionsbildung ein Werkzeug bilden wollen, um zur Macht zu gelangen […]. Von Betrug, von Lüge, Fälschung, auch von Selbsttäuschung kann keine Rede sein.“ Muss man den Islamgegnern wünschen, von einer nationalsozialistischen Tornisterschrift etwas zu lernen?

Nur ein propagandistischer Unfall?

Wäre der Verfasser, Oberfeldarzt Dr. Ernst Rodenwaldt, nicht erwiesenermaßen den Nazis nahe gestanden (ausführlich geht darauf die Heidelberger medizingeschichtliche Dissertation über Rodenwaldt von Manuela Kiminus aus dem Jahr 2002 ein), er müsste im islamkritischen Milieu für einen „Islamisierer“ gehalten werden. Rodenwaldt erörtert detailliert, „welches außerordentliche Maß von Toleranz und Takt dem Muslim Andersdenkenden gegenüber zu Gebote steht.“

Eigenartig ist daran freilich, dass der Autor trotz seiner unkritischen Haltung zum nationalsozialistischen Regime Toleranz und Takt für Werte hält, die zu vertreten einem Mann zur Ehre gereichen. Oder wollte er sagen, dass Takt und Toleranz Andersdenkenden gegenüber, nur dem Muslim zu Gebote stehen? Tatsächlich heißt es am Ende des Kapitels über die Scharia: „Für viele menschliche Beziehungen ermöglichen diese Auffassungen eine Toleranz, sowohl im weltlichen wie im religiösen Verhalten von Mensch zu Mensch, deren der im abendländischen Denken erzogene Mensch kaum fähig ist.“ Dieser Gedanke wird heute in der Islamwissenschaft wieder aufgegriffen, so zum Beispiel bei Thomas Bauer, der die dogmatische Verhärtung des Islamismus als Angleichung an abendländische Vorstellungen deutet.

Fast könnte man denken, es handle sich bei dieser Schrift um eine Art propagandistischen Unfall. Aber das Heft ist klar im Bewusstsein des Machtanspruchs Deutschlands und der zivilisatorischen Überlegenheit Europas geschrieben. Als bedrohlich „für die europäische Vorherrschaft im Orient“ – es wird gar kein Hehl daraus gemacht, dass diese besteht und erwünscht ist – deutet Rodenwaldt, in Erinnerung an die Aufstände im Sudan gegen die Briten in den 1880er Jahren, allerdings lediglich die messianische Vorstellung eines „Mehdi“, eines revolutionären Erlösers und Führers. „In ihr liegt eine nie aufgehobene, wahrscheinlich nie aufhebbare Möglichkeit religiös politischer Explosionen.“

An anderen Stellen weist die Argumentation des Autors eher Überschneidungen mit dem auf, was heute als Multikulti-Denken in der Schusslinie von Kulturkämpfern steht. Es kommt ihm zum Beispiel nicht in den Sinn, den Islam, die Muslime, verbessern zu wollen. Das wird offenbar, wenn er Status und Lage der muslimischen Frau schildert, von der er unverhohlen, aber ohne die Sachlage zu kritisieren, feststellt, „wieviel geringer als der Mann sie bewertet wird“. Wichtig ist für ihn nur, sich angesichts dieser Situation korrekt zu verhalten. Der vierzehnte Leitsatz lautet: „Musst du an einem muslimischen Hause eine Auskunft einholen, so klingle oder klopfe, drehe dann aber der Tür den Rücken zu, damit du eine etwa öffnende Frau nicht ansiehst.“ Welche Absichten auch immer Nazi-Deutschland im Orient hatte – die Lage der orientalischen Frau zu verbessern, wird es nicht gewesen sein.

Ernst Rodenwaldt war einer der bekanntesten Tropenmediziner Deutschlands und vor dem Krieg in islamischen Gebieten Asiens und Afrikas tätig. Den rassehygienischen Vorstellungen der Nationalsozialisten haben manche seiner Forschungen zugearbeitet. Dass eine Darstellung des Islams ausgerechnet aus der Feder dieses Verfassers keinerlei Überschneidungen und Anknüpfungsmöglichkeiten für die heutige Anti-Islambewegung bereithält, sondern eher für deren Gegner, deutet darauf hin, wie unreflektiert und frei von Lebenserfahrung die derzeit kursierenden anti-islamischen Auffassungen sind. Der Verfasser war ein Praktiker, hatte als Arzt unter Muslimen gelebt. So sehr er an die Überlegenheit seiner Kultur glaubte, für pauschale Abwertung sah er keinen Grund.

Ernst Rodenwaldt starb 1965 im Alter von siebenundachtzig Jahren und konnte das Erstarken des politischen Islams ebenso wie die islamische Einwanderung nicht voraussehen. Beides, so lassen seine Biografie und seine rassenhygienischen Schriften vermuten, würde ihm wahrscheinlich nicht gefallen haben. Vielleicht hätte er gegen die Einwanderung ähnliche erbbiologische Vorbehalte gehabt, wie sie bei Thilo Sarrazin aufscheinen. Das ändert nichts daran, dass sich Neonazis und Islamkritiker in ihrer Ablehnung des Islams nicht einmal auf diesen Nazi berufen können.

Stefan Weidner ist Islamwissenschafter. Von ihm erschien zuletzt der Essayband: „Aufbruch in die Vernunft. Islamdebatten und islamische Welt zwischen 9/11 und den arabischen Revolutionen“.


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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

16.05.2013 um 15:28
Ich habe heute noch gesprochen mit jemand.
Sind seit viele viele jahre verheiratet sie Deutsch er aus Iran.
Sie lernte sich kurz nachdem das buch rauskam, nicht ohne meine tochter.

Was das vor eine welle ausgelöst hat direkt danach, da lohnte es sich bestimmt noch mal ein Buch drüber raus zu bringen.


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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied

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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

16.05.2013 um 15:38
@Doors
Sehr interessanter Beitrag. Danke .


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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

16.05.2013 um 15:54
@Doors

Und was soll uns das jetzt sagen? Zur Projektionsfläche der gesamtgesellschaftlichen Paranoia kann jede Minderheit werden.


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Camoran
ehemaliges Mitglied

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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

16.05.2013 um 16:15
Ich als Mensch mit "morgendländlicher Herkunft" kann mich nur anschließen.
In den Medien vor allem gibt es eine Hetze gegen Moslems/Islam.
Ständig Bedrohung hier, ständig Bedrohung dort.
Über jeden Schund wird berichtet, übertrieben und gelogen bis sich die Balken biegen.
Das in fast ganz Europa.


Das gleiche auf der "anderen" Seite---jahrhundert lange Besetzung und Bestimmung(Imperialismus der bis heute andauert) gehen nicht einfach an einem Land vorbei--
Die sind auch nicht gut zu sprechen auf den Westen.


Mit den Menschen selbst in Deutschland gibt es aus meiner Erfahrung keine Probleme.
Nette Menschen die offen sind für Freundschaften in allen Altersklassen.
Hier und dort gibt es natürlich Hobby-Faschisten...wie überall.

Ich werde das die nächsten Jahre noch beobachten ... wenn sich hier in Deutschland nichts tut, werde ich nach meiner erfolgreichen einbürgerung und Fachausbildung dieses schöne aber traurige Land verlassen.Schade...so ein schönes Land mit tollen Leuten und die Politiker und Medien verbreiten Hass und Lügen...

ps: mir geht religion am hintern vorbei, soll jeder glauben an was er will solange er nicht anderen dabei auf die füße tritt


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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

16.05.2013 um 17:47
@Camoran
Camoran schrieb:n den Medien vor allem gibt es eine Hetze gegen Moslems/Islam.
Verwechsel da nicht Islam mit Islamismus. Ich merke zb recht wenig von dieser angeblichen Hetze.
Camoran schrieb:Über jeden Schund wird berichtet, übertrieben und gelogen bis sich die Balken biegen.
Das in fast ganz Europa.
Eher auf der ganzen Welt. Ist nichts neues.
Camoran schrieb:und die Politiker und Medien verbreiten Hass und Lügen...
Was liest du den für Medien? :D


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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

16.05.2013 um 20:44
interrobang schrieb:Was liest du den für Medien? :D
Bei bestimmten einschlägigen Medien stimmt das sogar. Falls @Camoran diese konsumiert, sollte er sich lieber andere suchen.


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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

27.12.2013 um 15:34
Irgendwann dreht sich der Spieß um und dann wird man sehen, dass kein Volk und keine Glaubensrichtung immer das Gelbe vom Ei ist.


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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

27.12.2013 um 16:02
Die Juden waren nie Sündenböcke. Wir sind einfach daran gewöhnt so zu glauben. Bis jetzt leben wir mit diesem Schuldkomplex.
Nein natürlich nicht. Ist ja nicht so das antisemitische Klischees seit dem Mittelalter politisch genutzt würden. Ich teile ja nicht die Antisemitismusdefinition eines Justus Wertmüller, aber was du da schreibst ist wirklich Bullshit.


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Ela-gözlü
ehemaliges Mitglied

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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

28.12.2013 um 19:21
Also manchmal frage ich mich warum man wegen ein paar Idioten die ihren Glauben radikal ausleben,
gleich alle Muslime in eine Kiste steckt. Das machen leider sehr viele. Ich erlebe es immer wieder. :(

Dann kommt mir selbst manchmal der Gedanke das es langsam genau so wird wie damals mit den Juden, allein schon diese Schilder die damals an jeder Ecke hingen. "Freiheit statt Islam" Hallo? Warum nicht gleich "Muslime raus"? Das sind dann so Sachen die mir ein bisschen Angst machen für die Zukunft. :( Und wenn ich sehe wie extrem bei manchen Menschen die Islamophobie schon ausgeprägt ist und sie ihren Hass auch noch an unschuldigen Menschen raus lassen, dann denke ich mir erst Recht, dass ich eines Tages lieber weg gehen sollte von Deutschland.

Bis jetzt mache ich mir nicht ganz so große Sorgen, da solche Menschen zum Glück in der Minderheit sind, so wie auch radikale Muslime in der Minderheit sind, die mir ebenfalls Angst machen, aber hier leben möchte ich keine 10 Jahre mehr, weil ich irgendwie den Gedanken habe das man als Muslima/Muslim in der Zukunft hier immer weniger erwünscht sein wird. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber das sind halt so meine Gedanken.


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Sind Moslems die neuen "Juden"-die neuen Sündenböcke der Gesellschaft?

28.12.2013 um 20:59
@Ela-gözlü
Ela-gözlü schrieb: allein schon diese Schilder die damals an jeder Ecke hingen. "Freiheit statt Islam" Hallo? Warum nicht gleich "Muslime raus"?
Erinnert mich an hm.. ich glaub england wars.. England wo Muslime Alkoholverbot in ihren Vierteln aussprachen als ob sie dort regieren würden. Estremistische Dödel gibt es eben überal aber solange sie nicht gewalttätig sind muss man sie ertragen. Sobald sie aber aggressiv werden gehört auf solche leute reagiert.
Ela-gözlü schrieb: Und wenn ich sehe wie extrem bei manchen Menschen die Islamophobie schon ausgeprägt ist und sie ihren Hass auch noch an unschuldigen Menschen raus lassen
Jo, genauso sieht man das bei den Muslime dan die verachtung auf atheisten. Wie gesagt gibt es Dödel bei allen.
Ela-gözlü schrieb: dann denke ich mir erst Recht, dass ich eines Tages lieber weg gehen sollte von Deutschland.
Wer will schon in Deutschland leben? Bei dem Arbeitsrecht? Niemals...
Ela-gözlü schrieb:Bis jetzt mache ich mir nicht ganz so große Sorgen, da solche Menschen zum Glück in der Minderheit sind, so wie auch radikale Muslime in der Minderheit sind, die mir ebenfalls Angst machen, aber hier leben möchte ich keine 10 Jahre mehr, weil ich irgendwie den Gedanken habe das man als Muslima/Muslim in der Zukunft hier immer weniger erwünscht sein wird.
Wie gesagt reichen mir persönlich schon die arbeitsrechtlichen aspekte um nicht in Deutschland leben zu wollen...


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