Anti-Gottesbeweis
02.10.2026 um 13:07Der Tod definiert sich erst durch das Leben. Das Leben definiert sich selbst.Niselprim schrieb:Nur halt, dass Gott nichts mit dem Tod zu tun hat, denn er ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten.
Der Tod definiert sich erst durch das Leben. Das Leben definiert sich selbst.Niselprim schrieb:Nur halt, dass Gott nichts mit dem Tod zu tun hat, denn er ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten.
du zählst hier doch zu den "Gläubigen" - also Christ ?, dann müsstest du das doch wissen:Niselprim schrieb:Nur halt, dass Gott nichts mit dem Tod zu tun hat, denn er ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten.
7 Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT/Prediger12
Der Tod definiert sich nicht. Klar, wenn man tot ist, lebt man nicht. Ansonsten tut oder ist im Tod nichts. Der Geist ist dem Körper entschwunden und der Körper wird zu Nährboden zerlegt.KwithoutPath schrieb:Der Tod definiert sich erst durch das Leben.
Könnte man so sagen, ja @KwithoutPathKwithoutPath schrieb:Das Leben definiert sich selbst.
Nö @Parcours Bevor du jemand über den Inhalt der Bibel aufklären willst, solltest du erstmal versuchen zu verstehen, was du da liest, wenn du es liest. Denn der Prediger spricht von der Nichtigkeit des Materiellen: "12,8 Nichtigkeit der Nichtigkeiten! spricht der Prediger. Alles ist Nichtigkeit!". - Mein Rat für dich hierfür: Lies auch Kapitel 11 - vielleicht verstehst du dann, dass der Schöpfer, also Gott, auch in den Worten des Predigers absolut gar nichts mit dem Tod zu tun hat.Parcours schrieb:die "Heimkehr" zu "Gott" ; der Tod = Rückkehr zu Gott/dem Schöpfer - laut der Bibel ! also hat "Gott" auch mit dem Tod zu tun
Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT/Prediger12Parcours schrieb:du zählst hier doch zu den "Gläubigen" - also Christ ?, dann müsstest du das doch wissen:
7 Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.
Er wird durch das Leben definiert. Ohne die Definition des Lebens, keine vom Tod. Was nach dem Ableben tatsächlich kommt, können manche scheinbar durch eine Erfahrung erahnen. Gesichert ist dadurch nichts, genau wie auch bei deinem Standpunkt.Niselprim schrieb:Der Tod definiert sich nicht. Klar, wenn man tot ist, lebt man nicht. Ansonsten tut oder ist im Tod nichts. Der Geist ist dem Körper entschwunden und der Körper wird zu Nährboden zerlegt.
Hmm... Das Leben ist viel mehr als nur eine Definition, während der Tod lediglich bedeutet, dass dort kein Leben bzw. nichts ist.KwithoutPath schrieb:Er wird durch das Leben definiert. Ohne die Definition des Lebens, keine vom Tod.
Wenn jemand etwas erfährt, also wahrnimmt, dann ist man in dem Moment sicherlich nicht tot, sondern eher bewußtlos oder dergleichen, aber nicht tot, weil ja die Wahrnehmungen ja nur zustande kommen können, wenn das Gehirn noch nicht gestorben ist, da es ja noch "arbeitet", also der Tod noch nicht eingetroffen ist. Sicher ist der Tod jedenfalls erst dann, wenn der Hirntod bestätigt ist. - Und dann gibt es auch nichts mehr zu erahnen oder zu berichten.KwithoutPath schrieb:Was nach dem Ableben tatsächlich kommt, können manche scheinbar durch eine Erfahrung erahnen. Gesichert ist dadurch nichts, genau wie auch bei deinem Standpunkt.
Ja. Es erkennt sich auch ohne Definition. Der Tod braucht das Leben für seine Bedeutung. Was ist das Leben "viel mehr" für dich?Niselprim schrieb:Hmm... Das Leben ist viel mehr als nur eine Definition, während der Tod lediglich bedeutet, dass dort kein Leben bzw. nichts ist.
Ja deshalb nennt man sie Nahtoderfahrungen nicht Todeserfahrung. Ob das dort Gesehene allerdings rein nur zufällige Bilder eines sterbenden Organs sind, oder sie etwas wesentliches zeigen, wissen wir nicht. Wir wissen nicht einmal wo im Gehirn das Bewusstsein sitzt, warum und wie es überhaupt zustande kommt. Auch wenn wir wissen, dass das Gehirn eine zentrale Schnittstelle zu sein scheint.Niselprim schrieb:Wenn jemand etwas erfährt, also wahrnimmt, dann ist man in dem Moment sicherlich nicht tot, sondern eher bewußtlos oder dergleichen, aber nicht tot, weil ja die Wahrnehmungen ja nur zustande kommen können, wenn das Gehirn noch nicht gestorben ist, da es ja noch "arbeitet", also der Tod noch nicht eingetroffen ist. Sicher ist der Tod jedenfalls erst dann, wenn der Hirntod bestätigt ist. - Und dann gibt es auch nichts mehr zu erahnen oder zu berichten.
Das Leben ist die Wahrheit, das Sein, das Dasein, das Leben ist alles was ist. Im Tod hingegen ist nichts - da ist einfach gar nichts.KwithoutPath schrieb:Was ist das Leben "viel mehr" für dich?
Richtig. Tod bedeutet: nicht leben; oder: kein Leben.KwithoutPath schrieb:Der Tod braucht das Leben für seine Bedeutung.
Auch richtig. Denn dem Tod ganz nahe zu sein, ist nicht das Gleiche wie tot zu sein. Also hat auch die sogenannte Nahtoderfahrung nicht wirklich was mit dem Tod zu tun, sondern ist man allemal kurz davor.KwithoutPath schrieb:Ja deshalb nennt man sie Nahtoderfahrungen nicht Todeserfahrung.
Jedenfalls aber hat das nichts mit dem Tod zu tun, eben weil noch nicht tot. Hinzukommend ist der Umstand, dass ein toter Mensch nichts mehr erzählen oder berichten wird.KwithoutPath schrieb:Ob das dort Gesehene allerdings rein nur zufällige Bilder eines sterbenden Organs sind, oder sie etwas wesentliches zeigen, wissen wir nicht.
Wir wissen aber, dass wir zum leben das Gehirn benötigen -> deshalb wird im Todesfall der Hirntod bestätigt.KwithoutPath schrieb:Wir wissen nicht einmal wo im Gehirn das Bewusstsein sitzt, warum und wie es überhaupt zustande kommt.
:hä: Häh?KwithoutPath schrieb:Auch wenn wir wissen, dass das Gehirn eine zentrale Schnittstelle zu sein scheint.
Ja, aber wir können zB. nicht sagen, wo genau das Bewusstsein tatsächlich sitzt, oder ob das Gehirn "nur" Empfänger und Verarbeitung ist. Gib dir zum Beispiel mal den Fall eines französischen Beamten aus 2007, der Mann lebte völlig normal. Weil sein Bein schwach wirkte, ging er zum Arzt. Am Ende stellte sich dass hier raus:Niselprim schrieb:Wir wissen aber, dass wir zum leben das Gehirn benötigen

Sein Gehirn war krankheitsbedingt am Schädelrand gedrängt und komprimiert. Unterdurchschnittliche Intelligenz und einige Symptome.KwithoutPath schrieb:Gib dir zum Beispiel mal den Fall eines französischen Beamten aus 2007, der Mann lebte völlig normal. Weil sein Bein schwach wirkte, ging er zum Arzt. Am Ende stellte sich dass hier raus:
Dass du Bewußtsein hast, das ist dir aber hoffentlich klar @KwithoutPath Und dass dieses Bewußtsein nicht mehr ist, wenn du nicht mehr lebst, das ist dir auch klar? Deinen Ausführungen nach könnte man im Tod von Gott etwas wahrnehmen. Dem aber ist nicht so, weil man im Tod nichts wahrnehmen kann - da ja das Hirn tot ist und ohne Hirn man nichts ...KwithoutPath schrieb:Ja, aber wir können zB. nicht sagen, wo genau das Bewusstsein tatsächlich sitzt, oder ob das Gehirn "nur" Empfänger und Verarbeitung ist.
Nein schon noch im Leben. Aber eben nahe am Tod. Ob es Gott ist, kann ich dir nicht sagen. Eventuell auch durch Ausnahmesituationen für den Körper/Verstand. Drogentrips. Wenn das eigene "ich" sich scheinbar dadurch auflöst. "Stirb, bevor du stirbst, damit du nicht stirbst, wenn du stirbst", trifft es hier gut. Da das, was dadurch oft scheinbar bleibt, nicht mehr komplett als getrennt vom Sein erfahren wird, sondern als zugehörig zu allem, was ist.Niselprim schrieb:Deinen Ausführungen nach könnte man im Tod von Gott etwas wahrnehmen.
@TenzinTenzin schrieb am 14.09.2026:Würde mich als Pantheist bezeichnen, weil nur das für mich Sinn ergibt. Gott ist das Universum.

Jo @Unschweigsam Es ward durch Ihn und in Ihm ;)Unschweigsam schrieb:Ein Gott in Raum und Zeit ist doch kein Gott er muss Raum und Zeit geschaffen haben oder? Zumindest denke ich, dass der christliche Gott so beschrieben wird.
Naja - nur weil einige Leute etwas gesehen haben wollen und oder es behaupten, wird wohl jetzt nicht unbedingt ein Anlass dafür sein müssen, es für wahr zu halten. Zumal von den beschriebenen Schöpfungstagen wohl kein Mensch irgendwie etwas tatsächlich bestätigen kann und die paar Leutchen damals vor etwa 2.000 Jahren in Israel auf die Menschheit bezogen sicherlich nicht viele sind.Unschweigsam schrieb:durch viele Augenzeugen bestätigt ist zu glauben