spiky schrieb:Dies macht einen groß angelegten Atomkrieg wieder irrational und reduziert die Chancen auf so einen Angriff auf Null
Das glaubt er doch selbst nicht. Selbstverständlich hätte die USA noch Zeit und auch die Möglichkeit, einen Gegenschlag durchzuführen.

Mal wieder Zeit für einen kalten Krieg?
spiky schrieb:Für den Analysten werden diese Waffen die westlichen Länder zwingen, sich an den Verhandlungstisch zu setzen und den Druck und die restriktiven Maßnahmen gegen Russland aufzugeben.
Sieht fast so aus. Danke, Trump. Danke, Putin...

Aber zurück zum Thema.

@spiky

Hier noch ein anderer Link, nach meiner Prüfung sollte dieser stehen bleiben, habe jedenfalls nichts Verdächtiges gefunden...

www.businessinsider.de - Yellowstone-Ausbruch könnte Katastrophe auslösen

Ein paar Auszüge:
Weil in der Region noch so viel Aktivität messbar ist, haben Wissenschaftler nun versucht zu ermitteln, wann der Vulkan erneut ausbrechen könnte. Einer neuen Studie zufolge, die bei einer Konferenz der International Association of Volcanology and Chemistry of the Earth's Interior vorgestellt wurde, könnte das sehr viel schneller der Fall sein, als Forscher bislang befürchtet hatten.

Um aus seinem ruhenden Zustand zu erwachen, muss der Vulkan über einen längeren Zeitraum durch Magma in einer unterirdischen Kammer angereichert werden. Bisher gingen die Experten davon aus, dass dieser Prozess über mehrere hundert Jahre andauere und sie den Beginn bemerken würden. Man hätte also einen langen Zeitraum, um sich auf den Ausbruch vorzubereiten.

Tatsächlich soll der Prozess aber nur wenige Jahrzehnte andauern, wie man nun bei den Untersuchungen des letzten Ausbruchs vor 631.000 Jahren herausfand. Der Erdmantel des Vulkans steigt momentan jedes Jahr um circa 15 Zentimeter an, was anzeigen könnte, dass der Druck in der Magmakammer bereits steigt und der Prozess des „Aufwachens“ begonnen hat.

„Es ist schockierend, wie wenig Zeit zwischen der absoluten Ruhe eines Vulkans und dem Ausbruch vergehen kann“, sagte Hannah Shamloo, Absolventin der Arizona State University und Leiterin der Studie, zur „New York Times“. Dennoch sei es noch zu früh dafür, einen genauen Zeitraum für einen Ausbruch zu bestimmen.
Jahrzehnte statt Jahrhunderte. Beruhigende Aussichten sehen anders aus.

Andererseits: füllt sich die Kammer wirklich? Oder ist es eher eine Art "Atmung"?

Die NASA mischt jetzt auch mit:
Wissenschaftler sind in Alarmbereitschaft und überwachen den Supervulkan in Yellowstone permanent, um bereits kleinste Anzeichen für einen bevorstehenden Ausbruch zu erkennen. Auch die Nasa hat einen milliardenteuren Plan, um die Erde vor ihrer Zerstörung durch den Supervulkan zu retten.

Die Lösung: Zehn Kilometer tief in den Supervulkan bohren und unter hohem Druck Wasser hinabpumpen, um den Vulkan abzukühlen. Das würde die Temperatur Tag für Tag langsam senken. Wichtig sei vor allem, seitlich zu bohren, anstatt direkt an der Spitze des Magmareservoires, da eine Bohrung dort den Ausbruch des Vulkans sogar beschleunigen könnte. Doch der Plan hat seinen Preis: mehr als drei Milliarden Euro.

Einen Vorteil hat das Ganze dann aber doch. „Indem man auf diese Art ein Loch bohrt, könnte man [die Hitze] nutzen, um ein Erdwärmekraftwerk aufzubauen, das elektrische Energie bei extrem günstigen Preisen von rund 0,08 Euro pro Kilowattstunde produziert“, erklärte Brian Wilcox aus dem Labor für Stahlantrieb der NASA der BBC.
Ich hoffe, die Entscheidungsträger reden vorher nochmal mit Vulkanologen, ob dies wirklich so eine tolle Idee ist. Wasser in einen Vulkan leiten? Da würde der Druck immens ansteigen, fürchte ich...

Hier noch ein Link betreffend des Plans der NASA:

www.businessinsider.de - NASA will die Erde vor der Zerstörung durch einen Supervulkan retten

Dürfte schon etwas älter sein.

ALLERDINGS!

Könnte auch sein, dass die Sache mit der NASA Quatsch ist:

blogs.discovermagazine.com - No, NASA Isn’t Going to Drill to Stop Yellowstone from Erupting