Stirnsänger schrieb:Wer Auren sieht,
Aura war zwar einer der schwächeren Argento Filme, aber sooo schlimm war der auch nicht. Trotz beklopptem medizinischem Personal dort😃
Uniform und die holde Weiblichkeit (warum eigentlich nur die? Irgendwie hab ich jetzt gewisse schwule Gothic Musiker mit deutschem WW2 Uniform Fimmel im Kopp)
Ganz früher war ein Soldat oder gar Offizier jemand, zu dem man aufgesehen hat. Wie ein Lehrer - nur in cool und heldenhafter.
Nach dem ersten und besonders dem zweiten Weltkrieg änderte sich das in Deutschland - spätestens in den Siebzigern war es dann eher uncool. Wehrdienst musste sein, aber die Klamotten flogen nach Feierabend schnell in die Ecke.
Sonderlich beeindruckt hat man damit nicht.
In den 80ern kam der schwarze Militär Uniform Stil besonders in der frühen EBM (Front 242, DAF, Nutzer Ebb, Die Krupps etc), Avantgarde (Laibach, NON) und Gothic Szene (Joy Division, Death In June) auf.
Eine Art Mischung aus Körperbetonung, Symbol für Disziplin, Kämpfermythos und gleichzeitig Provokation und Kritik an Ideologien durch Selbstüberhöhung - und für einige spielte das Thema Erotik vermutlich auch eine Rolle.
Kurzum - die Uniform wurde (aus den Untergrund Clubs kommend) irgendwann auch im Mainstream für einige zu dem, was es ganz früher war - ein Symbol für Kraft, Heldentum und der Soldat zu jemand, der Sicherheit vermitteln kann.
Heutzutage halt männlich wie weiblich.
Und - in heutigen Zeiten wird der Soldat wieder als jemand abgesehen, der wichtig für ein Land ist. Das negative Image ist in der Allgemeinheit weg bzw in Nischen verschwunden.
"Die" Frauen lieben aber keine Soldaten, sondern hoffentlich ihren Partner 😃.
Mit und ohne Uniform.
Und wenn jemand auf Postboten-Uniformen steht - viel Spaß.