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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

40 Beiträge, Schlüsselwörter: Bayern, Baden-württemberg, Allgäu, Ölfleck

Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

01.10.2013 um 13:52
auffallend ist, dass er den Beginn der Motorradsaison bevorzugte.
Man müsste alle Todesfälle (Frau/Freundin?) im Straßenverkehr der Region hernehmen und auf eine Mottorradbeteiligung untersuchen.


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z3001x
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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

02.10.2013 um 00:31
Hier der Link zur angesprochenen Sendung vom 29.9. in Spiegel.TV auf RTL

http://www.spiegel.tv/filme/oelfleckmoerder/

Es wir vermutet, dass der Täter bereits seits 6 Jahren aktiv ist und viele Fälle bisher nicht als zur Serie gehörig erkannt wurden.


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z3001x
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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

02.10.2013 um 00:56
Der Profiler sagt ja, dass der Fall am ehesten Paralleln zu demjenigen des Autobahn-LKW-Schützen aufweist. Der hatte ja über Jahre aus seinem LKW auf andere LKW auf der Gegenfahrbahn geballert.
Das Motiv war bei dem diffus, er sagte, dass es mal von einem anderne LKW abgedrängt worden sei und außerdem dass der Autobahnverkehr per se Krieg sei.
Von seine Nachbarn wurde er, wenn wundert es, als ganz feiner Kerl und richtig dufter Kumpel beschrieben, sehr hilfsbereit und völlig anständig ;)
Von daher kann es auch sein, dass der Täter selbst ein Motorradfahrer ist und er einen wie auch immer begründeten Hass auf bzw. pervertiertes Konkurrenzverhalten gegenüber anderen Biker hegt.


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z3001x
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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

02.10.2013 um 01:23
lawine schrieb:Spannend ist auch die DNA Spur die so besonders sein soll. was kann man sich darunter denn vorstellen?
bislnag nahm ich an, dass jeder Mensch seine ganz einmalige eigene DNA hat.
Ja genau ;)
Ich glaube die gefundene DNA ist einfach besonders gut erhalten und rein, evtl. auch einfach viel Material, so dass der DNA-Fingerprint ganz besonders eindeutig und sicher in der Einordnung ist. Also wenn die Menge zu gering ist, kann es eben mehr Fehler geben, weil dann das Material mittels PCR enzymatisch vervielfältigt wird. Dabei schleichen sich Fehler ein und die Zuordnung hat dann eine grössere Unschärfe.

Hier sagt ein Polizist, dass die DNA-Qualität ungewöhnlich gut ist, ab 0:37s.
So ganz schlau wird man aus der Formulierung aber auch nicht :)
http://www.sat1bayern.de/news/20121106/an-update-soko-oelfleck/

Hier außerdem noch was zur Reihenuntersuchung in dem Fall:



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Vernazza2013
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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

08.10.2013 um 12:40
ALLGÄU
Serientäter lockert Radmuttern: Ölfleck-Attentäter als Vorbild?
15 Mal lockerte ein Unbekannter Radmuttern - in der Region, in der auch ein Ölfleck-Attentäter seit Jahren sein Unwesen treibt. Zwischen den Fällen gibt es Parallelen. Von Janina Funk

Innerhalb eines Jahres passierte es 15 Mal: An Autos und Lkw in der Region Buchloe lockerte ein Unbekannter Radmuttern. Die Polizei geht von einem Serientäter aus.
Kriminologe: "Aggression gegen die Allgemeinheit"
Die Fälle erinnern an die Ölfleck-Anschläge, die seit 2007 eine tödliche Spur durch Süddeutschland ziehen. Zwischen Markt Rettenbach und Ottobeuren im Unterallgäu starb ein Familienvater im April 2011, als er mit seinem Motorrad auf einen solchen Ölfleck geriet. Auf den Straßen im südlichen Bayern und Baden-Württemberg gehen insgesamt mindestens acht Fälle auf das Konto des Unbekannten, der mit Altöl gefüllten Wein- und Sektflaschen lebensgefährliche Fallen stellt.
"Der Täter berauscht sich in beiden Fällen an dem Machtgefühl", sagt Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen. Pfeiffer vermutet, dass es sich bei den Ölfleck-Anschlägen und dem Fall der gelockerten Radmuttern um zwei unterschiedliche Täter handelt, die jedoch viele Gemeinsamkeiten haben.
Der Unbekannte habe entweder ein Problem mit einer bestimmten Gruppe von Menschen, wie etwa Auto- oder Motorradfahrer, oder eine "Aggression gegen die Allgemeinheit", sagt Pfeiffer. Die Täter seien oft Menschen, "die im Alltag gescheitert sind."
Gelockerte Radmuttern: Kein bestimmtes Tatmuster
Bei dem Unbekannten, der die Radmuttern in Buchloe lockert, könnte es sich um einen Nachahmer handeln, vermutet Pfeiffer. Vielleicht jemand, der sich den Ölfleck-Attentäter zum Vorbild genommen habe.
Der Ölfleck-Attentäter ging durch die Medien. Der Fall wurde bei "Aktenzeichen XY" behandelt, vor kurzem berichtete Spiegel-TV über die Anschläge. Da der Täter die Folgen seiner Tat nicht unmittelbar miterleben könne, hoffe er geradezu darauf, dass am nächsten Tag etwas darüber in der Zeitung stehe, erklärt Pfeiffer. Wer solche Anschläge verübt, wolle Angst und Verunsicherung verbreiten.

Trotz zahlreichen Zeugenaufrufen und einer Belohnung über 53.000 Euro fehlt vom Ölfleck-Täter bisher jedoch jede Spur. Auch im Fall der gelockerten Radmuttern fehlen konkrete Hinweise. Die Polizei kann noch kein bestimmtes Tatmuster erkennen, denn der Täter manipulierte verschiedene Auto-Typen und auch Lastwagen-Reifen.
Die Polizei will nun vermehrt Zivilstreifen einsetzen und zusätzlich in den Bereichen Landsberg, Fürstenfeldbruck und Weilheim ermitteln - denn auch Pendler könnten von dem Radmutter-Täter betroffen sein. Es sei allerdings schwierig, den Tatzeitraum exakt zu bestimmen, da viele Fahrer die lockeren Reifen erst nach einiger Zeit bemerken.

Hinweise zum Fall der gelockerten Radmuttern erbittet die Polizei unter der Telefonnummer 08241/9690-0. Zeugen, die Angaben zu den Ölfleck-Anschlägen machen können, werden gebeten, sich unter der 0831/9909-0 bei der Polizei zu melden.


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Vernazza2013
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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

17.10.2013 um 17:44
IMMER NOCH KEINE HEISSE SPUR ZUM ÖLFLECK-ATTENTÄTER


vor 1 Std. 2 Min.
ANSCHLAGSSERIE
50 Hinweise nach TV-Beitrag zum Ölfleck-Attentäter

Nach der TV-Reportage zu den Ölfleck-Anschläge sind 50 neue Hinweise bei der Polizei eingegangen.

Seit sechs Jahren verteilt ein Unbekannter immer wieder Ölflecke auf den Straßen Süddeutschland, indem er Altöl in Glasflaschen füllt und sie auf die Straße wirft. Zahlreiche Unfälle, auch ein tödlicher, gehen auf das Konto des unheimlichen Ölfleckattentäters. Obwohl die Taten durch die Medien gingen, fehlt vom Täter weiter jede Spur.
Vor zwei Wochen haben sich die Ermittler des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West noch einmal an ein breites Publikum gewendet. In einer TV-Reportage wurde die Ölfleck-Attentate bundesweit vorgestellt.

Seit der Ausstrahlung am Sonntag, 29. September, sind rund 50 neue Hinweise bei den Ermittlern eingegangen. Ein Polizeisprecher ist vorsichtig. "Die Hinweise müssen jetzt abgearbeitet werden."
Die heiße Spur ist wohl wieder nicht dabei.

Im Polizeipräsidium ist man nicht sehr optimistisch: "Es sieht so aus, als ob die heiße Spur wieder nicht dabei ist!"

Dabei war es im Bericht relativ konkret geworden. Es wurde von einem Zeugen aus Höchstädt im Kreis Donau-Ries berichtet, der der Täter sein könnte. Ihm war eine Spur zerbrochener Flaschen aufgefallen und er war ihr gefolgt. Dabei fiel ihm dunkles Auto auf.

Es soll sich um einen schwarzen Mitsubishi handeln. Trotz getönter Scheiben meint er Flaschen auf der Rückbank des Autos gesehen zu haben. Den Fahrer beschreibt er als einen zwischen 1,75 und 1,85m großen Mann, der etwa 35 bis 55 Jahre alt war.

Die Polizei bestätigt nicht, ob es sich um den Ölfleck-Attenäter handeln könnte.

Ob es sich bei dem beschriebenen Mann tatsächlich um den Täter handelt, wurde von der Polizei nicht bestätigt. Auch die DNA-Analyse der Spuren an den Flaschen führte bisher zu keinem Ergebnis. Da die Methode des Unbekannten variiert, gibt es vielleicht Ölfleck-Fallen, die ihm noch nicht zugeordnet werden können. Die Polizei bittet deshalb um Hinweise aus der Öffentlichkeit. Denn bisher spreche nichts dafür, dass der Täter aufhört, lebensgefährliche Fallen zu legen und damit Menschenleben zu riskieren. dvd


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Vernazza2013
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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

28.12.2013 um 14:46
OSTALLGÄU
Unbekannter lockert immer wieder Radmuttern eines Autos
In Biessenhofen im Ostallgäu lockert ein Unbekannter bereits seit mehreren Wochen die Radmuttern eines bestimmten Autos.


Wie die Polizei mitteilt, wird ein Autobesitzer aus Biessenhofen immer wieder Opfer eines Unbekannten, der die Radmuttern an seinem Auto lockert. Zuletzt passierte es in der Nacht von Donnerstag, 26. Dezember, auf Freitag, 27. Dezember.
Die Polizei Marktoberdorf bittet um Hinweise unter Telefon 08342/96040.

In der Region um Buchloe und Kaufbeuren kommt es einigen Monaten immer wieder zu Fällen gelockerter Radmuttern. 40 Fälle rechnet die Polizei bislang dazu. Eine heiße Spur auf den oder die Täter fehlt.

Unbekannter lockert immer wieder Radmuttern eines Autos - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Unbekannter-lockert-immer-wieder-Radmuttern-eines-Autos-id28242302.html


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Vernazza2013
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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

05.02.2014 um 13:17
Molotow-Cocktail bei Betzigau: Zusammenhang mit tödlichem Ölfleck-Anschlag?
Fieberhafte Suche nach „absoluten Spinnern“

Kriminalität · Es sind Straftaten, die weit über die Grenzen der Region für Schlagzeilen gesorgt haben: Unbekannte hatten in den vergangenen Jahren immer wieder mit Öl gefüllte Flaschen auf verschiedene Straßen geschleudert.

Vor knapp drei Jahren, am 17. April 2011, verunglückte auf einer so entstandenen Ölspur zwischen dem Unterallgäuer Markt Rettenbach und Ottobeuren ein 37-jähriger Motorradfahrer tödlich. Vergangenes Wochenende warf ein Unbekannter einen Molotow-Cocktail auf eine Straße bei Betzigau (Oberallgäu). Ein Zusammenhang mit anderen Straftaten wird geprüft.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Ölfleck-Anschlägen und den Tätern, die Radschrauben lockerten und dadurch eine große Gefahr für andere darstellen? Es gebe dazu keine Erkenntnisse, sagt Kripo-Mann Erb. Auf die drei verschiedenen Tatkomplexe (Ölflecken, gelockerte Schrauben, Molotow-Cocktail) angesprochen, sagt Kriminalist Erb: „In jedem Fall waren absolute Spinner am Werk.“ Man habe die unterschiedlichen Taten miteinander verglichen, daraus aber keine neuen Schlüsse ziehen können.

http://www.all-in.de/nachrichten/rundschau/Molotow-Cocktail-bei-Betzigau-Zusammenhang-mit-toedlichem-Oelfleck-Anschlag;a...


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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

28.03.2014 um 15:24
Leider gibts nix neues zu diesem Fall.
Da nun aber wieder die Zweirad Saison eröffnet ist, möchte ich diesen thread wieder pushen!
jeder sollte die Augen offen halten und verdächtiges ernst nehmen.
allen Bikern viel spass.


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Vernazza2013
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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

14.04.2014 um 08:23
Drei Jahre nach dem Anschlag
Tödliche Ölspur: Viele Hinweise - hohe Belohnung

Kempten - Drei Jahre ist es her, dass ein Unbekannter im Allgäu Ölspuren gelegt hat. Ein Motorradfahrer kam dabei ums Leben. Die Polizei sucht noch immer nach dem Täter. Die Biker haben den Anschlag nicht vergessen.

Die Angst fährt mit: Auch drei Jahre nach dem tödlichen Ölfleck-Anschlag auf einen Motorradfahrer im Allgäu sind viele Biker in der Region verunsichert und gehen den Saisonstart ruhiger an. „Auf bestimmten Strecken wird noch vorsichtiger gefahren. Und man achtet seit dem Vorfall mehr auf Flecken auf der Straße“, sagt der Motorradfahrer Frank Lebetz aus Kempten.

Die Gedanken kreisen um ein Verbrechen, das bundesweit für Aufsehen sorgte: Auf einer Ausfahrt vor Ostern gerät ein Motorradfahrer am 17. April 2011 bei Markt Rettenbach im Unterallgäu mit seiner Maschine in einer Kurve auf eine Ölspur. Der 37-jährige Familienvater schleudert frontal gegen ein entgegenkommendes Auto und stirbt. Die 60-jährige Autofahrerin wird leicht verletzt.

Die Staatsanwaltschaft Memmingen ermittelt wegen Mordes. Denn schon bald kam die Polizei zu dem Ergebnis, dass der Anschlag vorsätzlich verübt wurde. Der unbekannte Täter hatte mit Altöl gefüllte Flaschen auf der Straße zertrümmert und so die gefährlichen Schleuderfallen gelegt. In der Nähe der beliebten Motorradstrecke im Unterallgäu, auf der sich der Unfall ereignete, fanden die Beamten neun weitere Öl-Lachen mit Splittern von zertrümmerten Flaschen.

Im Laufe der Ermittlungen ergab sich eine ganze Serie von Ölfleck-Anschlägen in Bayern und Baden-Württemberg. Nach Angaben der Polizei in Kempten wurden seit dem Frühjahr 2007 sieben weitere vergleichbare Fälle bekannt, bei denen ebenfalls vorsätzlich Schleuderfallen gelegt und teilweise auch Menschen verletzt wurden. „Nach der Art der Tatausübung ist nach derzeitigem Stand der Ermittlungen davon auszugehen, dass wir es immer mit dem gleichen Täter zu tun haben“, sagt Polizeisprecher Christian Owsinski.

Bisher verfolgte die Ermittlungsgruppe „Ölfleck“ etwa 500 Hinweise und Spuren. Ihre Arbeit ist aber noch lange nicht beendet. „Es kommen immer wieder neue Hinweise rein, die geprüft werden“, sagt Owsinski. Vor allem nach dem zweimaligen Fahndungsaufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ und nach der Ausstrahlung der „Spiegel-TV“-Reportage „Der Ölfleckmörder“ meldeten sich viele Menschen bei den Ermittlern. „Es gab überwiegend abstrakte Hinweise, die uns nicht weitergeholfen haben. Eine heiße Spur war leider nicht dabei.“

Nach dem ersten Fahndungsaufruf hatte sich ein Geschäftsmann aus Nordrhein-Westfalen gemeldet. Er erhöhte die Belohnung für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, von ursprünglich 8000 Euro auf insgesamt 50 000 Euro. Der Mann soll selbst Motorradfahrer sein.

Die Sonderkommission hatte in der Anfangsphase der Ermittlungen vermutet, dass es sich bei dem Täter um einen Motorradfahrer-Hasser handelt. Nachdem die weiteren Fälle bekanntgeworden sind, gilt Machtausübung als Motiv. „Die Anschläge richten sich gegen Verkehrsteilnehmer im allgemeinen und nicht speziell gegen Motorradfahrer“, sagt Owsinski. Nach Einschätzung von Polizei-Profilern ist der Täter vermutlich ein eigenbrötlerischer Mensch, der sein geringes Selbstwertgefühl durch das Erzeugen von Angst und Verunsicherung aufwerten will.

Obwohl die Tat inzwischen drei Jahre zurückliegt, hoffen die Ermittler, den Täter noch zu finden. An den sichergestellten Glasscherben hat die Kripo seinen genetischen Fingerabdruck identifiziert. „Es wäre nicht das erste Mal, dass die DNA auch nach Jahren noch zur Aufklärung einer Tat beiträgt“, sagt Owsinski. Eine freiwillige DNA-Reihenuntersuchung blieb bisher allerdings ohne Erfolg. Mehr als 1400 Speichelproben wurden ausgewertet.

Auch die Motorradfahrer im Allgäu setzen darauf, dass der Unbekannte mit Hilfe der sichergestellten DNA-Spuren noch gefasst wird. „Jetzt muss Kommissar Zufall noch mitspielen“, sagt Frank Lebetz vom Motorradbekleidungs-Shop „Motorbike-Parts“ in Kempten. Dort sei der folgenschwere Ölfleck-Anschlag nach wie vor ein Thema. „Es wird natürlich nicht mehr so viel darüber gesprochen wie nach dem Unfall, aber aus den Köpfen ist die Sache noch lange nicht.“ Lebetz ist davon überzeugt, dass die Polizei dem Täter eines Tages auf die Spur kommen wird. „Irgendwann bekommt der noch seine gerechte Strafe.“

von Birgit Ellinger

http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/toedliche-oelspur-viele-hinweise-hohe-belohnung-3481079.html?cmp=defrss


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Granola
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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

14.04.2014 um 09:35
Hallo, habe noch etwas zu dem Fall beizutragen. Dies ist erst letzte Woche passiert.
Es scheint wohl ein Trittbrettfahrer zu sein. Ich nehme aber auch an ,dass man seitdem dieser Fall öffentlich wurde auch achtsamer geworden ist.

http://www.aachener-nachrichten.de/kripo-sichert-spuren-zwei-weitere-olspuren-vorsaetzlich-gelegt-1.801770?fb=1


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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

14.04.2014 um 17:01
Mit dem Verschütten von Öl, da muss keine Absicht dahinter sein. Es könnte sich auch um einen Öltransport gehandelt haben. Schnell noch vor d en Feiertagen, womöglich noch betrunken mit deutlich übrhöhter Geschwindigkeit und kurvenschneidend Ölflaschen verloren. Die sind "von selbst geflogen!


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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

14.04.2014 um 22:33
http://www.polizei-news.net/2014/04/update-zu-aachen-ol-auf-straen-gekippt.html#.U0xFHB5S8b4


Ich glaube nicht daran,daß es aus Versehen verschüttet wurde.


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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

14.04.2014 um 22:52
War eine Idee, die mir dazu gekommen ist!


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Allgäu: Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird

31.03.2016 um 21:11
Achtung Augen offen halten, die Zweirad Saison beginnt wieder und der Täter ist noch nicht gefasst.

Neuester Fall September 2015 im Chiemgau??
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Hat-der-Oelfleck-Moerder-jetzt-bei-Traunstein-zugeschlagen-id35567947.html
Viereinhalb Jahre nach dem tödlichen Ölfleck-Anschlag auf einen Motorradfahrer im Allgäu gibt es jetzt eine ähnliche Tat in Traunstein. Steckt der gleiche Attentäter dahinter?
Von Sascha Borowski
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Am späten Nachmittag des 17. April 2011 geschah das Unfassbare: Auf einer Ölspur zwischen Markt Rettenbach und Ottobeuren im Unterallgäu stürzte ein 37 Jahre alter Motorradfahrer und prallte mit einem Auto zusammen. Der Familienvater erlag seinen schweren Verletzungen.

Schon bald kam die Polizei zum Ergebnis, dass der Anschlag vorsätzlich verübt worden war. Der unbekannte Täter hatte mit Altöl gefüllte Flaschen auf der Straße zertrümmert und so die gefährlichen Schleuderfallen gelegt. In der Nähe der beliebten Motorradstrecke im Unterallgäu, auf der sich der Unfall ereignete, fanden die Beamten neun weitere Öl-Lachen mit Splittern von zertrümmerten Flaschen.

Foto: Polizei
Die Spur des Ölfleck-Attentäters
Die Kripo richtete eine Sonderkommission "Ölfleck" ein - und fand in umfangreichen Ermittlungen heraus, dass es sich offenbar um einen Serientäter handelte. "Wir gehen heute davon aus, dass der Täter für acht Anschläge vergleichbarer Art verantwortlich ist", sagt Björn Bartel, Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.

Die Fahnder sprechen dabei ganz bewusst von einem Täter. An einem Tatort konnte nämlich ein genetischer Fingerabdruck gesichert werden - "eine männliche DNA-Spur".

Obwohl die Allgäuer Fahnder inzwischen 500 Spuren und Hinweise abgearbeitet haben, konnte der Täter bislang nicht gefasst werden. Die Sonderkommission selbst wurde daher inzwischen aufgelöst. "Aber zwei Beamte der damaligen Soko stehen noch immer jederzeit parat, wenn neuen Hinweisen nachgegangen werden muss", sagt Bartel. "Denn wir werden nichts unversucht lassen, den Täter zu fassen."

Die Ölfleck-Attentate
6. April 2007: Bei Bad Schussenried im Landkreis Biberach werden auf der Landstraße zwischen Ingoldingen und Reichenbach vier Ölflecken entdeckt. Die Brisanz des Vorfalls wird damals nicht erkannt: Mitglieder der örtlichen Feuerwehr beseitigt lediglich die Spuren, die Polizei wird nicht eingeschaltet.
29. April 2007: Auf der Staatsstraße 2214 bei Rennertshofen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) kommt ein 48-Jähriger mit seinem Motorrad auf einem Ölfleck ins Rutschen und stürzt. Der Mann verletzt sich. Es stellt sich heraus: Ein Unbekannter hatte auf der Strecke insgesamt zwei Öllachen gelegt. Das Altöl hatte sich in Glasflaschen befunden, die auf der Fahrbahn zerbrochen wurden.
28. Oktober 2007: Auf der Staatsstraße 2033 bei Wittislingen im Landkreis Dillingen gerät ein 31-Jähriger mit seinem Auto am Ausgang einer Kurve auf einer Ölspur ins Schleudern. Das Auto überschlägt sich und bleibt neben der Fahrbahn auf dem Dach liegen. Der Fahrer wird im Autowrack eingeklemmt und schwer verletzt. Beamte entdecken am Unfallort grüne Glassplitter und eine Verschlusskappe, zudem sieben zertrümmerte Flaschen auf den Strecken von Hausen nach Zöschlingsweiler und zwischen Wittislingen und Ziertheim.
30. Oktober 2007: Auf der A92 Richtung Deggendorf werden bei Freising auf einer Strecke von 1,5 Kilometern insgesamt zwölf Ölflecken entdeckt. Sie wurden durch zerbrochenen Glasflaschen gelegt. Mehrere Verkehrsteilnehmer können einen Unfall gerade noch verhindern.
12./13. April 2008: Auf Straßen bei Leibertingen im Landkreis Sigmaringen werden insgesamt 19 Ölfallen entdeckt, glücklicherweise kommt es zu keinem Unfall.
21. Dezember 2009: Ein Zeuge will beobachtet haben, wie in der Nacht auf der Staatsstraße 2212 zwischen Höchstädt an der Donau und Binswangen (Landkreis Dillingen) aus einem vor ihm fahrenden Fahrzeug mit Anhänger etwa fünf Flaschen auf die Fahrbahn geworfen werden.
21. März 2010: Bei Schwendi (Landkreis Biberach) zwischen Regglisweiler und Orsenhausen werden an drei Stellen Ölflecken aufgefunden. Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verlaufen wie schon 2008 im Landkreis Sigmaringen ergebnislos.
17. April 2011: Ein 37-jähriger Familienvater gerät auf der Staatsstraße 2013 zwischen Markt Rettenbach und Ottobeuren (Landkreis Unterallgäu) mit seinem Motorrad in einer Kurve auf eine Ölspur und schlittert frontal in ein entgegenkommendes Auto. Der Mann stirbt noch an der Unfallstelle. Die Ermittlungen der Polizei ergeben, dass die Ölspur absichtlich gelegt wurde.
6/8
Tatsächlich kam es in den Jahren nach dem tödlichen Anschlag immer wieder zu Anfragen anderer Dienststellen, bei denen es zu ähnlichen Vorfällen gekommen war. Die Taten wurden daraufhin jedes Mal abgeglichen - ohne Erfolg. "Nach 2011 gab es keinen Fall mehr, der zu dieser einen Serie gehört hätte", so der Präsidiumssprecher.

Doch jetzt alarmiert ein neuer mutmaßlicher Öl-Anschlag in Bayern die Fahnder. Ein Unbekannter hat am Wochenende auf einer Kreisstraße zwischen Dorfen und Petting (Kreis Traunstein) eine Ölspur gelegt. Das Öl war nach Ansicht der Polizei auch in diesem Fall bewusst über der Fahrbahn verteilt worden, um Motorradfahrer verunglücken zu lassen.

Steckt der gleiche Täter wie im Allgäu dahinter? "So lange wir nicht mehr wissen, ist das Spekulation", sagt Bartel. Ausschließen können und wollen die Ermittler aber nichts. "Es wird auf jeden Fall einen Abgleich mit unserer Serie geben".

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Attentäters von Markt Rettenbach führen, ist weiter eine Belohnung von 53.000 Euro ausgesetzt.


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