Literatur
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Buch gesucht...

161 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hilfe, Bücher, Vergessen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Buch gesucht...

22.06.2025 um 12:10
Zitat von PusemuckelPusemuckel schrieb:Wow, sehr spannend:) Also unter der Rubrik Gefunden/Nicht gefunden 🙂
Kommando zurück. Nachdem ich jetzt ewig nach den Titeln von Joan Aiken gesucht habe, habe ich die KI nach der genauen Quelle gefragt und gesagt, dass ich unter den Titeln nichts finde. Daraufhin hat sie sich entschuldigt und mir einen anderen Autoren genannt, mit anderen Buchtiteln. Brigitte Blobel diesmal. Dann hat das Spiel von neuem angefangen. Die von der KI genannten Titel gibt es nicht von Brigitte Blobel. Also erneut gefragt. KI hat sich entschuldigt und mir erneut einen anderen Autoren genannt. Thomas Brezina, wieder das Spiel von vorne.

Das ging einige Male so hin und her. Anscheinend zieht die KI einfach irgendwelche Autoren raus und denkt sich dazu irgendwelche Titel aus.
Am Ende hat sie sich entschuldigt und meinte sie findet das Buch nicht. :(
Ich bin richtig enttäuscht.


melden

Buch gesucht...

22.06.2025 um 12:42
KI halt :shrug:

"The Companion" scheint auf jeden Fall von Joan Aiken zu sein:
1979: Ein Hauch von Frost (A Touch of Chill) Oetinger, 1981 (15 Erzählungen, 10 in deutscher Version, jeweils 7 unterschiedliche Erzählungen in britischer und amerikanischer Version, insgesamt 22 Erzählungen, 15 davon in keinem vorhergehenden Erzählungsband)

Lodgers
He
The Sawenee Glide
Listening
Time to Laugh
Power-out
Who Goes Down this Dark Road
A Game of Black and White
The Companion
The Helper
The Cat Flap and the Apple Pie
She Was Afraid of Upstairs
The Birthday Party
Mousework
A Long Way to Swim
Quelle: Wikipedia: Joan Aiken

"The Third Wish" auch, findet sich u. a. hier:
https://de.scribd.com/document/103309732/The-Third-Wish-by-Joan-Aiken
Ist das eine der Geschichten?

Zu "The Nameless One" hab ich auf Abhieb nichts gefunden.


1x zitiertmelden

Buch gesucht...

22.06.2025 um 12:56
Zitat von soomasooma schrieb:"The Companion" scheint auf jeden Fall von Joan Aiken zu sein:
Kann aber nirgendwo reinlesen ob es tatsächlich meine Geschichte ist. Und auch da passt der Rest leider nicht.
Zitat von soomasooma schrieb:"The Third Wish" auch, findet sich u. a. hier:
Ja, das hatte ich auch gefunden. Passt aber null zum Inhalt meiner Geschichte. Weder Namen, noch Orte, noch Inhalt sind gleich. Ist eine komplett andere Story.


1x zitiertmelden

Buch gesucht...

24.06.2025 um 07:16
Zitat von TeegardenTeegarden schrieb:Passt aber null zum Inhalt meiner Geschichte.
Gestern war der Tag der Suchmaschinen allgemein und der Metasuchmaschinen dazu.
Konntest du nicht einfach Edgar Allan Poe lesen? ;-)
Als einzige Möglichkeit sehe ich nun mehr, die Weisheit des Bibliothekars.
Gerade nicht sehr mobil, werde ich das baldmöglichst auch machen.


melden

Buch gesucht...

24.06.2025 um 07:32
Zitat von TeegardenTeegarden schrieb am 13.05.2025:Irgendwann beginnt die Freundin nachts im Urlaub an stark zu träumen. Sie sieht eine Frau in der Tür des Schlafzimmers stehen. Die Frau wirkt nicht gesund. Erst hat sie furchtbar Angst, nachdem sich die Träume immer weiter wiederholen, bemerkt sie, dass die Frau irgendwas von ihr will. Die Frau gibt wohl irgendwelche Zeichen mit ihr mit zu gehen und scheint traurig und flehend zu sein. Zuerst traut sich das Mädchen das nicht. Irgendwann geht sie aber der Frau im Traum hinterher. Die Frau geht in den Keller, jedoch traut sich das Mädchen nicht zu in den Keller zu gehen.
Das klingt fuer mich nach Ursula Isbel:

Wikipedia: Ursula Isbel

Sie hat neben dieser Pferdebuchreihe 'Reiterhof Dreililien' viele von diesen 'Grusel'-Buechern geschrieben (so nannte man die damals, meine ich).
Ab 1977 (Schloss im Nebel) kamen diese Buecher heraus, sie werden aber immer wieder aufgelegt.


1x zitiertmelden

Buch gesucht...

24.06.2025 um 07:40
Zitat von TeegardenTeegarden schrieb am 13.05.2025:Das Au-pair sucht Informationen und findet in irgendwelchen Akten einen Polizeibericht. Es gab drei Mädchen, Freundinnen. Die sind vor vielen Jahren mit einem Boot aufs Meer gefahren, als es stürmisch war. Das Boot ist gekentert und alle drei ertrunken. Teilweise gab es Übereinstimmungen mit den Namen. Auch diese Geschichte hat ihr die Tochter immer erzählt.
Das koennte das 'Haus der fluesternden Schatten' sein, auch von Ursula Isbel.

Schau mal:
Das Haus der flüsternden Schatten« Nur zögernd geht Valerie auf das Angebot von Angus O`Hagan ein, mit ihm nach Irland zu kommen und dort die Gesellschafterin seiner Schwester Ethel zu werden. Immer wieder wird sie von geheimnisvollen Träumen von einem großen Landhaus oberhalb einer Steilküste und einer geisterhaften Gestalt namens Lilith gequält. Valerie ist verblüfft, als sie in Rose Manor, ihrem neuen Zuhause, das Haus aus ihren Träumen wieder erkennt. Ethel behandelt Valerie wie eine alte Freundin, die nach langer Zeit endlich zurückgekehrt ist. Als Valerie sich gegen dieses Verhalten wehrt, kommt es zum Eklat. In einer stürmischen Nacht läuft Ethel fort und versteckt sich in einer Höhle am Strand. Es ist Lilith, die Valerie den Weg zu der völlig verzweifelten Ethel weist. Nun kann sich Valerie auf das Unfassbare einlassen, nämlich dass sie schon einmal vor vielen Jahren zusammen mit Ethel und Lilith an diesem Ort gelebt hat. Die drei Mädchen sind damals bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen. Doch das Schicksal hat sie nun wieder zusammengeführt und Lilith findet endlich Frieden.
Quelle:
https://www.buecher.de/artikel/buch/das-haus-der-fluesternden-schatten-das-schwarze-herrenhaus/20845588/


melden

Buch gesucht...

24.06.2025 um 08:22
@Teegarden

Es gibt den Sammelband 'Unheimlich'.
Auf Google Books kannst Du reinlesen, die Autorin wird hier Ursula Isbel-Dotzler genannt.

https://books.google.com/books?id=7TqpEAAAQBAJ&printsec=frontcover&dq=inauthor:%22Ursula+Isbel-Dotzler%22&hl=de&newbks=1&newbks_redir=0&source=gb_mobile_search&ovdme=1&sa=X&ved=2ahUKEwid-NK_tImOAxWB9wIHHYD6E2wQ6AF6BAgLEAM

Die Geschichte mit den 2 Maedels im Urlaub (Schweden) sollte 'Warte, bis es dunkel ist' sein.
Muss die Freundin nicht ins Krankenhaus, nachdem sie auf einer alten Schaukel geschaukelt hat und diese abgrerissen/abgebrochen ist? Und die Protagonisten muss dann fuer ein paar Tage alleine in dem Haus ausharren?

Die Geschichte in Oesterreich - evtl 'Nacht ueber Uhlenau', aber da klingelt bei mir nichts.
Ich habe das Buch in jungen Jahren gelesen und erinnere es nicht so, wie Du es beschreibst.


1x zitiertmelden

Buch gesucht...

24.06.2025 um 19:39
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Das klingt fuer mich nach Ursula Isbel:
Ich glaube du hast es gefunden. Beim Namen Angus klingelt was bei mir.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Warte, bis es dunkel ist' sein.
Muss die Freundin nicht ins Krankenhaus, nachdem sie auf einer alten Schaukel geschaukelt hat und diese abgrerissen/abgebrochen ist? Und die Protagonisten muss dann fuer ein paar Tage alleine in dem Haus ausharren?
Leider kann ich mich daran nicht erinnern. Es ist auch die Geschichte an die ich sehr wenige Erinnerungen habe.

Aber ansonsten passen auch die anderen Geschichten mit den Namen (bis auf Carolin), aber Alf ist mit dabei und das ist jetzt kein üblicher Name.
Ich war auch ein Pferdemädchen, dementsprechend könnte es gut sein, dass meine Eltern nach Autoren ausgesucht haben und deshalb dieses Gruselbuch gekauft haben.

Vielen Dank, für deine Mühe!


melden

Buch gesucht...

09.08.2026 um 13:56
Ich mal wieder. Ich suche schon wieder ein Buch und natürlich wieder eins aus meiner Kindheit. Ich hoffe die Informationen reichen aus und jemand kennt das Buch.

Das Buch ist eine Art von Biographie beziehungsweise nach wahrer Begebenheit und handelt von einem chilenischen Jungen. Der Autor ist (mehrfach( nach Chile gereist, genauer gesagt in die Hauptstadt Santiago de Chile und hat dabei einen Jungen kennengelernt (ich glaube der Name des Jungen beginnt mit dem Namen M, bin mir aber nicht mehr sicher). Der Junge war vielleicht 10 bis 12 Jahre alt, schätze ich.

Jedenfalls war dieser Junge entweder obdachlos, lebte in den Slums oder ähnliches. Er hatte keine guten Voraussetzungen fürs Leben.

Um Geld zu verdienen war der Junge "Autoputzer". Zu der Zeit war es wohl üblich, dass Straßenkinder sich auf diese Weise Geld verdienten. An einer roten Ampel sprangen die Kinder vor die Autos und haben die Scheiben und Spiegel geputzt, vorwiegend natürlich von Touristen und nicht Einheimischen. Wenn die Ampel auf grün sprang, haben sie Geld verlangt und versucht für den Fahrer so an der Weiterfahrt zu hindern.

Ich meine mich erinnern zu können, dass der Autor des Buches das Kind auch so kennengelernt hat.

Jedenfalls hat er den Jungen dann eine Weile begleitet (eventuell mehrfache Besuche in Chile?) und sein Leben dokumentiert. Leider kann ich mich nicht mehr an viel erinnern. Der Junge war jedenfalls von irgendwas abhängig, er hat geschnüffelt. Ich glaube es war eine Art von Klebstoff, ich kann mich da aber auch irren. Der Junge hat den Autoren mit in seine Welt genommen, gezeigt wie er lebt, warum er arbeitet und er wollte von seiner Abhängigkeit loskommen.

An mehr kann ich mich leider nicht erinnern.

Das Buch haben wir in der Schule gelesen, in der 5. Klasse. Ich gehe also davon aus, dass der Junge im Buch ein ähnliches Alter hatte, damit man sich besser identifizieren kann. An eine weitere Begebenheit kann ich mich auch noch erinnern, eine Freundin und ich wollten unbedingt wissen wie es dem Jungen geht. Also hat mein damaliger Lehrer vorgeschlagen dem Autor doch einen Brief zu schreiben. Das haben wir auch gemacht und sogar eine Antwort erhalten.
An den Brief kann ich mich auch nur noch bruchstückhaft erinnern. Lediglich, dass der Autor noch mehrfach in Chile war, er scheint also das Land mehrmals besucht zu haben und hat eventuell eine Vorliebe (vielleicht handeln andere Bücher auch über Chile?)
Auch die Nachfrage nach dem Jungen hat er beantwortet, er hat den Jungen bei weiteren Besuchen nicht mehr angetroffen.

Vielleicht kennt jemand das Buch? Würde mich auf alle Fälle freuen.


1x zitiertmelden

Buch gesucht...

12.08.2026 um 22:45
Zitat von TeegardenTeegarden schrieb am 09.08.2026:Das Buch ist eine Art von Biographie beziehungsweise nach wahrer Begebenheit und handelt von einem chilenischen Jungen. Der Autor ist (mehrfach( nach Chile gereist, genauer gesagt in die Hauptstadt Santiago de Chile und hat dabei einen Jungen kennengelernt (ich glaube der Name des Jungen beginnt mit dem Namen M, bin mir aber nicht mehr sicher). Der Junge war vielleicht 10 bis 12 Jahre alt, schätze ich.

Jedenfalls war dieser Junge entweder obdachlos, lebte in den Slums oder ähnliches. Er hatte keine guten Voraussetzungen fürs Leben.

Um Geld zu verdienen war der Junge "Autoputzer". Zu der Zeit war es wohl üblich, dass Straßenkinder sich auf diese Weise Geld verdienten. An einer roten Ampel sprangen die Kinder vor die Autos und haben die Scheiben und Spiegel geputzt, vorwiegend natürlich von Touristen und nicht Einheimischen. Wenn die Ampel auf grün sprang, haben sie Geld verlangt und versucht für den Fahrer so an der Weiterfahrt zu hindern.

Ich meine mich erinnern zu können, dass der Autor des Buches das Kind auch so kennengelernt hat.

Jedenfalls hat er den Jungen dann eine Weile begleitet (eventuell mehrfache Besuche in Chile?) und sein Leben dokumentiert. Leider kann ich mich nicht mehr an viel erinnern. Der Junge war jedenfalls von irgendwas abhängig, er hat geschnüffelt. Ich glaube es war eine Art von Klebstoff, ich kann mich da aber auch irren. Der Junge hat den Autoren mit in seine Welt genommen, gezeigt wie er lebt, warum er arbeitet und er wollte von seiner Abhängigkeit loskommen.
Vor Jahren sah ich mal eine Reportage der DON BOSCO Mission über Straßenkinder in Chilie. Da ging es vorwiegend um Straßenkinder, die sich zu "Kindergangs" zusammenschlossen, da sie in den eigenen Familien statt Geborgenheit nur Gewalt erlebten. Fluchtmittel aus der Realität des Alltags waren für sie Klebstoffe/Lösungsmitteln/Drogenmissbrauch. Um ihren Lebensunterhalt zu sichern, versuchten sie mit "niederen" Arbeiten oder Kleinkriminalität wie Diebstahl und Betteln der Kälte und dem Hunger zu entkommen. Ein Leben ohne Perspektive!


Zu den Angaben/Erinnerungen an den Lesestoff während deiner Schulzeit wurden mir folgende Bücher 😃📚 nahegelegt, aber so wirklich passt keins, :shrug: grrr.

https://www.berenberg-verlag.de/buecher/der-plakatwaechter
Der Plakatwächter
Originaltitel: El hombre del cartel
Aus dem Spanischen von Peter Kultzen


https://www.berenberg-verlag.de/buecher/kramp
Originaltitel: Kramp
Aus dem Spanischen von Peter Kultzen


https://literaturzeitschrift.de/book-review/review145/
Mit brennender Geduld von Antonio Skármeta


https://www.suhrkamp.de/buch/alejandro-zambra-die-erfindung-der-kindheit-t-9783518423349
Die Erfindung der Kindheit von Alejandro Zambra
Aus dem Spanischen von Susanne Lange


https://quetzal-leipzig.de/printausgaben/ausgabe-15-16-linke-in-lateinamerika/carlos-cerda-
Santiago – Berlin, einfach von Carlos Cerda

https://shop.verlagdrkovac.de/products/strassenkinder-in-chile-anregungen-fuer-die-sonderpaedagogik-in-deutschland
Hans-Joachim Friedemann - Straßenkinder in Chile


Manchmal klickt :idee: es ja auch, wenn man den Namen des Autors hört, wie zB Hernán Rivera Letelier oder Antonio Skármeta?
:sun: Licht aufgegangen?
Nöö, dann liegst heute an der Sonnenfinsternis.


2x zitiertmelden

Buch gesucht...

12.08.2026 um 23:43
@Teegarden
Schau mal unter Anatol Feid - er hat auch mehrer Buecher mit Bezug zu Chile geschrieben.
Anatol Feid OP (* 17. Juli 1942 in Wormditt; † 24. Dezember 2002 in Frankfurt am Main, auch Anatol Feid-Flohr, Anatol Phaint, Anatols Feids) war als Priester Angehöriger des Dominikanerordens und ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller. Er war zeitlebens in der Friedensbewegung engagiert und arbeitete in der Frankfurter Drogenszene.
Quelle: Wikipedia: Anatol Feid

Ich kenne seine Buecher nicht, aber vielleicht passt dieses?
Im Mittelpunkt der Erzählung steht die zehnjährige Maria, die mit ihrer Familie in der Elendssiedlung San Gabriel am Rande von Santiago de Chile lebt. Vor allem der ältere Bruder Juan, den Maria liebt und dem sie vertraut, sorgt für den Unterhalt der Familie. Maria weiß, dass er dafür oft stehlen und andere erpressen muss; aber sie weiß auch, dass es kaum eine andere Möglichkeit gibt, in den Slums zu überleben. Juan wird von der Polizei bei einer Razzia heimtückisch erschossen. Als der Alkalde von den Slumbewohnern verlangt, an einem staatlich verordneten Jubelfest vor Fernsehkameras teilzunehmen und dabei den Tod Juans gutzuheißen, lassen sie sich trotz ihrer anfänglichen Empörung über dieses Ansinnen umstimmen. Maria setzt sich verzweifelt für den Ruf ihres ermordeten Bruders ein; aber schließlich stehen nur noch ein paar Kinder, die Lehrerin Marta, der alte Regimegegner Enrique Molina und Padre Andres, der Seelsorger von San Gabriel, auf ihrer Seite.

Wie es Maria und ihren Freunden doch noch gelingt, den Plan des Polizeichefs zu vereiteln und die Bewohner zur Besinnung zu bringen, gibt der Geschichte einen fast heiteren und versöhnlichen Schluss.

Dieser Schluss täuscht jedoch nicht über den bitteren Ernst der Elendssituation der Slumbewohner und ihre bleibende Gefährdung durch das Regime hinweg.

Anatol Feid ist mit den Verhältnissen in Chile gut vertraut. Er hat in seiner Erzählung nichts beschönigt; im Nachwort erfährt man, dass der Geschichte eine tatsächliche Begebenheit zugrunde liegt. Bei allem Engagement für die Armen und Entrechteten hütet sich der Autor jedoch vor einseitigen Urteilen.

In der Gestalt des Padre Andres wird das Bild einer Kirche gezeichnet, die sich der Ärmsten der Armen annimmt, für ihre Rechte eintritt und ihnen zu helfen versucht.

Anatol Feid hat eine sprachlich dichte Erzählung gestaltet, die ein Stück sozialer und kirchlicher Wirklichkeit unserer Zeit für junge Leser von etwa 12 Jahren an transparent macht und sie tief beeindruckt.

Padre Andres, so sagt das Nachwort, ist inzwischen einem Mordanschlag zum Opfer gefallen.
Quelle:

https://www.dbk.de/themen/auszeichnungen-der-deutschen-bischofskonferenz/katholischer-kinder-und-jugendbuchpreis/preisbuecher/1987-keine-angst-maria


melden

Buch gesucht...

13.08.2026 um 01:03
Ein bisschen OT:
Ich habe letztes Jahr eine Doku zu Sao Paolo gesehen, auch dort wurden bei einer Razzia viele (junge) Maenner getötet und die Muetter, Ehefrauen und Schwestern haben sich zusammengetan und gegen diese Gewalt gewandt.

Das Thema ist also nach wie vor aktuell, in manchen Teilen Südamerikas:
Brasiliens Polizei: «Entweder wir töten sie oder sie töten uns.»
Es ist der 6. Mai 2021, Morgendämmerung im Norden von Rio de Janeiro. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Favela Jacarezinho werden von Polizeihubschraubern und Schüssen geweckt. 250 schwer bewaffnete Polizisten rücken in das Armenviertel vor, um gegen die Drogengang «Comando Vermelho», das «Rote Kommando», vorzugehen. Das ist eine der grössten kriminellen Organisationen Brasiliens.

Am Ende der Operation sind 28 Menschen tot. Nie zuvor war eine Razzia in Rio de Janeiro blutiger verlaufen, nie hatte es mehr Todesopfer gegeben.

Ich war von Anfang an besorgt, weil mein Bruder dort unten wohnte, wo ich die Schüsse hörte.
Autor:Regiane da Silva Pires
Bewohnerin von Jacarezinho
Tod zahlreicher Strassenkindern ungeklärt
Schon seit Jahren werden Polizisten für Vergehen im Dienst nicht gebüsst. Bereits 1993 erschütterten gleich vier Massaker in Favelas die Millionenstadt Rio de Janeiro. Über 50 Menschen, darunter auch viele Strassenkinder, wurden dabei von der Militärpolizei getötet. Die Fälle wurden nie aufgeklärt.
Quelle:

https://www.srf.ch/news/international/unschuldige-unter-den-opfern-bei-razzien-in-favelas-gilt-toeten-oder-getoetet-werden


melden

Buch gesucht...

13.08.2026 um 01:13
Weiterhin Off-Topic
Aber ich bringe es trotzdem ein, die Thematik bewegt mich sehr
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Vor Jahren sah ich mal eine Reportage der DON BOSCO Mission über Straßenkinder in Chilie. Da ging es vorwiegend um Straßenkinder, die sich zu "Kindergangs" zusammenschlossen, da sie in den eigenen Familien statt Geborgenheit nur Gewalt erlebten. Fluchtmittel aus der Realität des Alltags waren für sie Klebstoffe/Lösungsmitteln/Drogenmissbrauch
Da gibt es auch den Dokumentarfilm zu Straßenkinder in Nepal - sehr ähnlich, zu dem, was Du beschreibst.

Er heisst "Kleine Woelfe" :
und es hat auch eine aktuelle Komponente:
Kleine Wölfe – Sonu lebt auf den Straßen von Katmandu. Sein Alltag in der chaotischen Hauptstadt ist ein routinierter Kampf ums Überleben: immer auf der Suche nach Essen, Drogen, leichtgläubigen Touristen und vor allem – wie kleine Jungs nun einmal sind– nach Spaß und Abenteuer. Das Leben von Sonu und seinem Rudel ist geprägt von Gewalt und Abhängigkeit, aber auch von glücklichen, kindlichen Momenten der Freiheit auf der Straße.
Vor 17 Jahren entstand auf den Straßen von Kathmandu der preisgekrönte Dokumentarfilm „Kleine Wölfe“. 10 Jahre später haben die Filmemacher die Straßenkinder wieder gesucht und gefunden: Es entstand der zweite Teil „street line“. Justin Peach und Lisa Engelbach gründeten Kleine Wölfe e.V. und gaben dem 24 jährigen Straßenkind Sonu ein Versprechen: Sollte er es schaffen, sein Leben dauerhaft zu verändern, würden sie ihn nach Deutschland einladen.

Heute – nach sechs Jahren ohne Drogen und als fürsorglicher Vater seiner Tochter Sona – wird dieses Versprechen Wirklichkeit.

Im Rahmen der durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz 2026 geförderten „Kleine Wölfe KinoTour 2026“ reisen Sonu, seine Tochter Sona sowie zwei weitere Protagonistinnen erstmals nach Deutschland.
Quelle: https://streetline-film.com/


1x zitiertmelden

Buch gesucht...

14.08.2026 um 07:11
Hier koennte noch etwas sein:
Das gesuchte Jugendbuch heißt „Mit brennendem Fuß“ (veröffentlicht 1993) oder alternativ „Nico, genannt Chango“ (1995) von dem deutschen Autor Michael Höhn.Er hat in den 1990er-Jahren eine Reihe sehr bekannter, sozialkritischer Jugendbücher über Straßenkinder und das Überleben in den Elendsvierteln (Poblaciones/Slums) von Santiago de Chile geschrieben.Details zu den Büchern von Michael Höhn:„Mit brennendem Fuß“ (1993): Erzählt die Geschichte eines chilenischen Jungen, der unter schwierigen Bedingungen in den Armenvierteln von Santiago aufwächst.„Nico, genannt Chango“ (1995): Begleitet das Schicksal von Nico, der sich als Straßenkind in Santiago de Chile durchschlagen muss.
Quelle:
Google KI Antwort zu:
jugendbuch Deutscher autor 90er jahre ueber einen jungen, der im slum in santiago de chile aufwaechst
zu dem Bunch selbst finde ich nichts...


melden

Buch gesucht...

15.08.2026 um 07:36
Zum vorherigen Beitrag:
Ich glaube, die KI hat da einiges durcheinandergebracht:

Folgende Buecher gibt es - die aber alle nicht zu Deiner Beschreibung passen.

„Die Taube wird fliegen“ von Michael Höhn (1985): Ein Jugendfotobuch.
Beschreibung
Wir besuchen Rodrigo. Rodrigo lebt in Chile.
Das sein Leben ganz von der politischen Situation bestimmt wird, merkt der Besucher schnell. Wirtschaftliche Not und Diktatur prägen Rodrigos Alltag. Und das Schlimmste ist: die Geheimpolizei hat seinen Vater verschleppt.
Trotzdem gibt Rodrigo die Hoffnung nicht auf. Er glaubt fest an das, was sein Vater ihm zum Geburtstag auf einen Zettel geschrieben hat: „Freiheit! Und ich weiß sicher: die Taube wird fliegen!“
Quelle:
https://verlag-oberberg.de/produkt/die-taube-wird-fliegen/

Der Chilene A Skarmeta hat zeitweise in Dt. Gelebt.
Von ihm sind die Buecher 'Mit brennender Geduld' und 'Der Aufsatz'.
Letztes geht um eine Kindheit in der Diktatur.


melden

Buch gesucht...

15.08.2026 um 09:07
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Da ging es vorwiegend um Straßenkinder, die sich zu "Kindergangs" zusammenschlossen, da sie in den eigenen Familien statt Geborgenheit nur Gewalt erlebten. Fluchtmittel aus der Realität des Alltags waren für sie Klebstoffe/Lösungsmitteln/Drogenmissbrauch. Um ihren Lebensunterhalt zu sichern, versuchten sie mit "niederen" Arbeiten oder Kleinkriminalität wie Diebstahl und Betteln der Kälte und dem Hunger zu entkommen. Ein Leben ohne Perspektive!
Ich komme erst jetzt zum Antworten. Das hört sich tatsächlich an wie eine Doku die durch das Buch entstanden sein könnte.

Ich glaube das Buch von Anatol Feid könnte es sein. Als ich den Text gelesen habe, haben sich einige Stellen sehr bekannt angehört. Ganz sicher bin ich mir nicht, denn diese ganze Sache mit der Razzia und dem Tod des Jungen, daran kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Vielleicht haben wir in dem Brief auch nach der Schwester gefragt? Oder es ist ein Zweiteiler? Ich muss das ganz in ruhe mal anschauen. Auf alle Fälle schonmal vielen Dank für die Hilfe @Justsaying und @two-cents


melden

Buch gesucht...

16.08.2026 um 01:00
@Justsaying
Deine Auswahl ist super. Ich habe einige von dir vorgestellte Bücher aufgerufen. Der Autor Michael Höhn klingt mE aber vielversprechend. Vllt ist es doch das Buch "Die Taube wird fliegen", Teegarden wird es uns wissen lassen. Übrigens lese ich deine :) Posts sehr gerne, gleich zu welchen Themen, allemal eine klare angemessene Sprache.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Da gibt es auch den Dokumentarfilm zu Straßenkinder in Nepal - sehr ähnlich, zu dem, was Du beschreibst.
Danke, ich werde mal schauen, ob die Doku "Kleine Wölfe" auch in meiner Gegend gezeigt wird. Ich kenne jemanden, der eine kurze Zeit bei einer Gastfamilie in Kathmandu gewohnt hat. Die Eheleute hatte gerade eine kleine Tochter bekommen. Aus traditionellen Gründen wurden dem Baby mit Kajal die Augen ummalt, vmtl als Schutz vor Dämonen oder negativen Energien.

--- --- ---
Tod zahlreicher Strassenkindern ungeklärt
Schon seit Jahren werden Polizisten für Vergehen im Dienst nicht gebüsst. Bereits 1993 erschütterten gleich vier Massaker in Favelas die Millionenstadt Rio de Janeiro. Über 50 Menschen, darunter auch viele Strassenkinder, wurden dabei von der Militärpolizei getötet. Die Fälle wurden nie aufgeklärt.
Es heißt, dass weltweit schätzungsweise über 100 Millionen Kinder teils auf der Straße leben (müssen). Hauptsächlich in Lateinamerika, Afrika, Asien oder auch Osteuropa. Die Eltern leben oft in extremer Armut, sind arbeitslos, haben zu wenig Geld für Essen und Unterkunft oder Kinder sind von Geburt an häuslicher Gewalt und Misshandlungen ausgesetzt. Auch Kriege, getötete Eltern, Flucht, politische Krisen usw können dazu beitragen, dass Kinder genötigt sind, sich allein durchzuschlagen. Und wenn es dann in solchen Ländern keine oder nur unzureichende soziale Sicherheitsnetze gibt, laufen sie sehr schnell Gefahr, Opfer von Kriminalität, Drogenmissbrauch oder Menschenhandel zu werden. Oft bleibt ihnen auch der Zugang zu Grundschulbildung und Gesundheitsversorgung versperrt.

Drogenkartelle und Straßenkinder in Latein-Süd-und Mittelamerika sind miteinander unausgesprochen verbunden, denn es ist ein Leichtes, obdachlose/ausgegrenzte Kinder/Jugendliche zu "rekrutieren". Sie werden als Drogenkuriere, Spione oder Kleinkriminelle "geschult", denn Kinder ziehen bei Behörden selten Aufmerksamkeit auf sich.

Es ist tatsächlich erschreckend. Kinder werden degradiert, entwertet und zu einem leicht "ersetzbaren Teil" eines gnadenlosen Getriebes "verschraubt".

Sorry, @Teegarden, ist nicht ganz das Thema.


melden

Ähnliche Diskussionen
Themen
Beiträge
Letzte Antwort
Literatur: Was war bisher euer teuerstes Buch oder Band?
Literatur, 3 Beiträge, am 16.07.2026 von parabol
Siegelschild am 13.07.2026
3
am 16.07.2026 »
Literatur: Habt ihr einen SUB?
Literatur, 52 Beiträge, am 26.03.2026 von philae
shaiara am 25.02.2012, Seite: 1 2 3
52
am 26.03.2026 »
von philae
Literatur: Buchzitate
Literatur, 226 Beiträge, am 12.08.2026 von Ephialtes
nicole135 am 13.03.2014, Seite: 1 2 3 4 ... 9 10 11 12
226
am 12.08.2026 »
Literatur: Welches Buch lest ihr gerade?
Literatur, 7.775 Beiträge, vor 55 Minuten von Siegelschild
Dr.Manhattan am 29.08.2011, Seite: 1 2 3 4 ... 385 386 387 388
7.775
vor 55 Minuten »
Literatur: MAJOR DIMES
Literatur, 1 Beitrag, am 30.03.2026 von MrCallaghan
MrCallaghan am 30.03.2026
1
keine Antworten