@Justsaying Deine Auswahl ist super. Ich habe einige von dir vorgestellte Bücher aufgerufen. Der Autor Michael Höhn klingt mE aber vielversprechend. Vllt ist es
doch das Buch "Die Taube wird fliegen", Teegarden wird es uns wissen lassen. Übrigens lese ich deine
:) Posts sehr gerne, gleich zu welchen Themen, allemal eine klare angemessene Sprache.
Justsaying schrieb:Da gibt es auch den Dokumentarfilm zu Straßenkinder in Nepal - sehr ähnlich, zu dem, was Du beschreibst.
Danke, ich werde mal schauen, ob die Doku "Kleine Wölfe" auch in meiner Gegend gezeigt wird. Ich kenne jemanden, der eine kurze Zeit bei einer Gastfamilie in Kathmandu gewohnt hat. Die Eheleute hatte gerade eine kleine Tochter bekommen. Aus traditionellen Gründen wurden dem Baby mit Kajal die Augen ummalt, vmtl als Schutz vor Dämonen oder negativen Energien.
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Tod zahlreicher Strassenkindern ungeklärt
Schon seit Jahren werden Polizisten für Vergehen im Dienst nicht gebüsst. Bereits 1993 erschütterten gleich vier Massaker in Favelas die Millionenstadt Rio de Janeiro. Über 50 Menschen, darunter auch viele Strassenkinder, wurden dabei von der Militärpolizei getötet. Die Fälle wurden nie aufgeklärt.
Es heißt, dass weltweit schätzungsweise über 100 Millionen Kinder teils auf der Straße leben (müssen). Hauptsächlich in Lateinamerika, Afrika, Asien oder auch Osteuropa. Die Eltern leben oft in extremer Armut, sind arbeitslos, haben zu wenig Geld für Essen und Unterkunft oder Kinder sind von Geburt an häuslicher Gewalt und Misshandlungen ausgesetzt. Auch Kriege, getötete Eltern, Flucht, politische Krisen usw können dazu beitragen, dass Kinder genötigt sind, sich allein durchzuschlagen. Und wenn es dann in solchen Ländern keine oder nur unzureichende soziale Sicherheitsnetze gibt, laufen sie sehr schnell Gefahr, Opfer von Kriminalität, Drogenmissbrauch oder Menschenhandel zu werden. Oft bleibt ihnen auch der Zugang zu Grundschulbildung und Gesundheitsversorgung versperrt.
Drogenkartelle und Straßenkinder in Latein-Süd-und Mittelamerika sind miteinander unausgesprochen verbunden, denn es ist ein Leichtes, obdachlose/ausgegrenzte Kinder/Jugendliche zu "rekrutieren". Sie werden als Drogenkuriere, Spione oder Kleinkriminelle "geschult", denn Kinder ziehen bei Behörden selten Aufmerksamkeit auf sich.
Es ist tatsächlich erschreckend. Kinder werden degradiert, entwertet und zu einem leicht "ersetzbaren Teil" eines gnadenlosen Getriebes "verschraubt".
Sorry,
@Teegarden, ist nicht ganz das Thema.