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Glaube???

58 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Glaube, Glauben ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Glaube???

05.07.2005 um 20:10
@highabove

..wissen beruht doch auf erkenntnis. wie soll ich dann aber wissen können,
ob es gott gibt ? villeicht doch nur durch den glauben ?
also kann ich nur an das glauben, was ich nicht wirklich weiß.


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Glaube???

05.07.2005 um 21:01
@highabove

Mehr wissen zu wollen, als man braucht, ist eine Art Völlerei!

Der Geist des Wiederspruchs und die Lust zum Paradoxen steckt in uns allen...!


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Glaube???

05.07.2005 um 21:16
Hallo,

also bevor ich dumm sterbe föne ich lieber der( geistigen ? ) Völlerei - auch wenn ich einen Glauben haben und mitnichten Atheist bin. Ich weiß schon warum ich diesen Pfad des Gottes von dem ihr hier sprecht verlassen habe, zumal er mir, wie in so vielen Menschen gesellschaftlich aufgezwungen wurde, weil irgend jemand der Meinug war "es sei das beste für mich"..

freundliche Grüsse
Perchto


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Glaube???

05.07.2005 um 21:17
@harlis

..wissen beruht doch auf erkenntnis. wie soll ich dann aber wissen können,
ob es gott gibt ?

Richtig . Wissen beruht auf Erkenntnis . So wissen wir, das nichts dafür spricht, das es einen Gott gibt .

Die Gläubigen entgegnen dann für gewöhnlich mit dem folgenden Satz :
Es spricht auch nichts dagegen, das es einen Gott gibt .

Und diese Aussage ist nunmal : Falsch !

Es spricht nämlich unheimlich viel dagegen, das es einen Gott gibt .

Z.B. : Warum hat ihn noch niemals jemand gesehen, obwohl er doch ein so unsagbar netter und freundlicher, uns alle liebender Kerl sein soll !?

Oder : Warum lässt er soviel Leid auf der Welt zu, obwohl er doch angeblich denkt und alles lenkt und ja auch nichts per Zufall passiert und ja alles von Gott vorbestimmt sein soll !?

Warum muss ein friedliches, kleines Baby im zarten Alter von 3 Jahren an Krebs oder in einem brennenden Autowrack sterben, während ein Schwerverbrecher wie, sagen wir mal Osama bin Laden, bis ins hohe Alter leben darf ?


Du siehst, es gibt eine Vielzahl von unschlagbar guten Gründen, die gegen die Existenz eines alles lenkenden und liebenden Gottes sprechen . Aber trotzdem Glauben genügend Menschen, aller nur erdenklichen Religionen, an den friedlichen, freundlichen, alten weisshaarigen Mann, der gemütlich auf der Wolke hockt .

Ich würde sogar mal soweit gehen, das ich sage, wenn es einen Gott gibt, dann muss er eine ganz erhebliche, sadistische Drecksau sein, an die es zu glauben und ihn zu verehren, eigentlich ein Frevel ist .


Leider verschliessen gläubige Menschen nur alt zu oft ihre Augen vor der Realität . Und Gläubige aufklären lohnt sich leider auch nicht, weil diese Menschen von belegbarer oder logischer Argumentation nichts wissen wollen .

Zu Deutsch : Diese Leute wollen lieber verblendet und in ihrem Glauben bleiben, weil sie vor dem Wissen eine kollossale Angst jeglicher colleure haben .

Dabei wissen sie gar nicht, was sie alles verpassen, was sich durch Wissen für sie erschliessen würde .


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Glaube???

05.07.2005 um 23:07
ich glaube zum teil an rastafari !

Möge dein Geist vor jeder Entscheidung klar wie ein Gebirgsbach sein


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Glaube???

05.07.2005 um 23:09
highabove das stimmt nicht ganz !
gläubige menschen sind oft auch sehr weise und wissen in vielen situationen , was zu tun ist

Möge dein Geist vor jeder Entscheidung klar wie ein Gebirgsbach sein


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Glaube???

05.07.2005 um 23:49
genau, monk

und außerdem stimmt es auch nicht, dass sich alle religionen ein bild von gott machen.
einige glauben, dass das universum und alles darin eine gottheit ist

aber um dieses thema streiten sich die menschen noch weitere 2000 jahre. es ist eigentlich so gut wie sinnlos, andere von dem jeweils anderen zu überzeugen.

ich finde es nur nicht gut, dass highabove gläubige als unwissend darstellt!

Zeit ist wie ein Gesicht auf dem Wasser...


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Glaube???

06.07.2005 um 00:09
@highabove

Bevor ich mich jetzt auf eine längere Diskussion einlasse, was du schreibst wurde hier schon oft behandelt.
Meiner Meinung nach ist das kein Argument GEGEN Gott, denn du machst genau das selbe, wie auch die ganzen Religionen.

Du nimmst etwas an (Gott gut, greift ein und lenkt alles) und versuchst es zu widerlegen. Religionen bauen auf solchen Annahmen ihren Glauben auf und versuchen ihn zu beweisen.
Das nennt man Zirkelschluss.

Mal abgesehen davon, dass das keine logischen Konklusionen sind, die du da abhandelst (immerhin wäre Gott, falls existent, dir keine Erklärung schuldig, du musst ja nicht alles verstehen) beziehen sie sich mehr auf eine bestimmte Art von Gottesbild. Es gibt tausende andere Weltbilder.

Was ich vom Konflikt zwischen Glauben und Wissenschaft halte, habe ich in einem anderen Thread schon geschrieben:
-----------------------------------
>>Wissenschaft ist ein Mittel zum Erwerb von Wissen, wie der Begriff ja schon selbst klärt. Wissenschaft ist demnach aber auch frei von Ethik und Moral, es geht nur um Fakten.
Daraus folgt, dass es für die Wissenschaft (Natürlich gibt es auch Ausnahmen)völlig gleich ist, wie die Wahrheit nun aussieht, Hauptsache man findet sie. Theologie ist da anders, sie behauptet etwas und versucht es zu belegen, es ist hier eben nicht egal, was als Ergebnis heraus kommt. Jedoch ist Wissenschaft demnach auch abhänig von Moral und Ethik in irgendeiner Form um "sinnvoll" eingesetzt zu werden, dafür kann Theologie im eigentlichen Sinne keine empirischen Beweise liefern (aber auch nicht wirklich widerlegt werden, da man einfach Dinge annimmt)

Deshalb sehe ich hier auch grundsätzlich keinen Konflikt zwischen "Glaube" und Wissenschaft, möglicherweise aber zwischen Religion (z.B. Islam, Christentum usw) und selbiger.
Fragen wie z.B. nach dem Sinn des Lebens kann die Wissenschaft nicht klären, sie kann uns nur die Fakten liefern. Wenn also jemand unter dieser Voraussetzung sagt er glaubt an Gott, oder er glaubt nicht, so sehe ich darin nicht wirklich einen großen Unterschied, solange das ganze nicht in religiösen Dogmen endet.
Glaube oder Nicht-Glaube steht meiner Ansicht nach also über der Wissenschaft, als Werte-gebende Instanz. Alles was darunter liegt ist Aberglaube.<<
----------------------------------------

Wie du siehst, Realität, Glaube und Wissen sind Dinge die sich widersprechen können, aber nicht müssen! Es gibt so viele religiöse und gläubige Menschen, die dich mit ihrem Wissen locker in den Schatten stellen können. Es gibt auch nicht weniger Atheisten, denen das möglich ist.

Aber Recht hast du in dem Punkt, dass religiöse Dogmen den Menschen oft das Denken und somit auch das Wissen verwehren.

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius
Null - und das nennen sie ihren Standpunkt
(Einstein)



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Glaube???

06.07.2005 um 04:35
xedion65

Sicherlich sind die Auffassung eines " Gläubigen und eines Wissenden " meist grund verschieden . Dann gibts auch noch die, die nicht wissen was ise denn nun glauben sollen und jene, die nicht glauben was man bereits weiss .

Man kann es drehen und wenden wie man will . Glücklich werden muss so oder so jeder selbst . Ich für meinen Teil weiss oder ich weiss nicht . Die blosse Annahme oder der Glaube an was auch immer, würde mich Nachts nicht schlafen lassen . Andere sind da tatsächlich nicht so neugierig und schlucken alles, was man ihnen vorsetzt und wenn es auch noch so widersinnig ist .

In einer Sache muss ich dir vehement widersprechen und zwar in dem Punkt, das die Theologie behauptet und versucht, behauptetes zu belegen .
Das hat die Theologie noch nie so betrieben . Dies ist vielmehr die Arbeitsweise der Wissenschaft .

Die Theologie und die Religionen dieser Welt haben grundsätzlich nur Behauptungen aufgestellt, wovon heute so gut wie nichts mehr haltbar ist .

Ich halte auch aus folgendem Grund die Religionen und Glauben für äusserst verwerflich, weil diese mehr Schaden angerichtet haben und noch anrichten werden, als die Wissenschaft jemals anzurichten im Stande wäre .

Falls dir jetzt die Atombombe in den Sinn kommt.... ;-)

Diese wird, wenn überhaupt, von gläubigen Menschen geworfen werden,...aber ganz sicher nicht,...von Wissenden .

Dies zeigt auch überdeutlich, welch ungeheures Gefahrenpotenzial im Glauben liegen kann . Und nicht zuletzt aus diesem Grunde, halte ich vom Glauben und Religionen :

gar nichts .


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Glaube???

06.07.2005 um 06:34
"Andere sind da tatsächlich nicht so neugierig und schlucken alles, was man ihnen vorsetzt und wenn es auch noch so widersinnig ist . "

Glaube steht m.E. nicht für die unüberlegte Annahme widersprüchlicher Konzepte, im Gegenteil - ein Mensch der glaubt, beharrt nicht auf dem schmalen Grat seines Wissens, sondern ist bereit, sich Dingen zu öffnen, die augenscheinlich nicht greifbar sind. Deshalb steht für mich Glaube mit Neugierde in engem Zusammenhang - und tatsächlich sind es doch auch Gläubige (an was auch immer sie glauben), die oft Jahre oder gar ihr Leben lang um Erkenntnis ringen.
Ich schreibe hier jedoch nicht von Fanatikern, die es wohl auf beiden Seiten gibt, die, ihre Scheuklappen aufgesetzt, nicht in der Lage sind, nach links oder rechts zu blicken.


~There is a landscape larger than the one you see~


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lola6666 Diskussionsleiter
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Glaube???

06.07.2005 um 10:09
ich wollte euch mal allen einfach nur danke sagen für die rege beteiligung an diesen thema

*alle mal ganz doll knuddel*

lola

Nicht das Leben sonder Ihr seid euer schwerster Gegner


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Glaube???

06.07.2005 um 10:55
@_sternschnuppe_
Ich wollte nur einmal sagen, daß Glaube und Wissen einander nicht ausschließen müssen. Oder würdest du sagen, daß jemand nicht mehr glauben kann, wenn ihm zum Beispiel ein Engel erschienen ist und einige Dinge erzählt hat? Das ist mir zwar noch nicht passiert, aber es soll einige Leute geben...

"If you want to imagine the future - imagine a boot stomping into a human face forever"
- George Orwell, "1984"



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Glaube???

06.07.2005 um 14:26
highabove

Es kommt besonders auf den Glauben an. Ich persönlich sehe keinen Unterschied darin, ob jemand den Sinn des Lebens mit Gott beantwortet oder nicht. Es gibt Dinge, die die Wissenschaft nicht klären kann, hier ist Philosophie am Zug. Leider gibt es auch viele schwarze Schafe, so genannte Dogmen, wo ich dir Recht geben kann, die verhindern tatsächlich das Denken.
Das Problem dabei ist einfach, dass eine solche Frage mit Wissen relativ wenig zu tun hat.
Stephen Hawkins ( seines Zeichens Agnostiker) schrieb dazu:

"Und selbst wenn es nur einen Kodex (=Ansammlung von Regeln) gibt, so ist es doch nur ein Kodex von Gleichungen. Was haucht ihnen Leben ein und liefert ihnen ein Universum, dessen Abläufe sie bestimmen können? (...) Auch wenn die Wissenschaft möglicherweise das Problem zu lösen vermag, wie das Universum begonnen hat, nicht beantworten kann sie die Frage: Warum macht sich das Universum die Mühe zu existieren? Ich kenne die Antwort nicht."

Wenn sich jemand solche Fragen mit Gott erklärt, oder eben mit Zufall, Sinnlosigkeit oder was auch immer, so sehe ich darin kein besser oder schlechter, respektive logischer.

Was die Theologie anbetrift, so muss ich dir widersprechen. Diese versucht viele Beweise zu erbringen, man denke nur einmal an die ganzen "Gottesbeweise".
Die Wissenschaft hingegen fühlt sich nur der Wahrheit verpflichtet.
Auch ist mir nicht ganz klar welche Behauptungen im Allgemeinen nicht haltbar sind. Es gibt unzählige Physiker, die überzeugte Christen sind, alles dumme Menschen? Das ist meiner Meinung nach viel zu kurz gegriffen.
Abgesehen davon beschränkst du deine Argumentation zu sehr auf Religionen, der grundsätzliche Glaube jedoch, wird hier in keinster Weise auch nur angetastet.

Dass Religionen nur Schaden anrichten ist zudem eine zweifelhafte Aussage, keinesfalls jedoch lässt sie sich auch auf reinen Glauben anwenden.

Wissenschaft und Religion sind 2 verschiedene Paar Schuhe, nachzulesen im Atheisten Thread. Religionen können durchaus viel Schaden anrichten, imho aber nur dann, wenn der Sinn der Religion aus den Augen verloren wird.
Welchen Schaden haben sie denn angerichtet (mit Ausnahme davon, dass viele Menschen nicht mehr zu Denken im Stande sind)?
Kreuzzüge, Hexenverbrennung....wer sich etwas mit der Thematik auseinandersetzt versteht, dass solche Dinge relativ wenig mit Religion allein zu tun haben. (Kennst du noch mehr Beispiele?)

Auf der anderen Seite war Stalin als Atheist (Kommunismus) in seiner Grausamkeit nur von wenigen übertroffen.
Du siehst, Gefahrenpotential liegt nicht im Glauben, sondern vielmehr im Menschen. Urteile nicht zu voreilig und vor allem unterscheide Glauben und Religion. Das sind imho noch einmal 2 grund verschiedene Dinge.
Im Übrigen sieht man anhand der Geschichte (z.B. 3. Reich) sehr gut, wie sich Menschen die Religion zu Nutze machen können, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Hier gebe ich dir Recht, so kann Religion schaden anrichten.
Zudem muss gesagt sein, dass ich den Missionierungsgedanken, den ein paar (wieviel kennst du?) Religionen vertreten auch nicht akzeptieren kann.
Jeder soll glauben was er will, aber bitte ohne sich ständig Dummheit usw. vorwerfen lassen zu müssen. Das ist nämlich auch schon Missionierung und führt zu Konflikten. Ich hoffe mal hier fällt dir was auf :)


>Diese wird, wenn überhaupt, von gläubigen Menschen geworfen werden,...aber ganz sicher nicht,...von Wissenden . <

Dafür würde ich gerne einen Beweis haben, sowohl für die Aussage, dass Glauben Wissen verhindert, als auch dafür, dass Atheisten (sprich deiner Ansicht nach Wissende) grundsätzlich gut handeln. :)



Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius
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(Einstein)



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Glaube???

06.07.2005 um 14:32
_sternschnuppe_

Finde ich gut, was du da schreibst. Wissen und Glaube beschreiben im Optimalfall ein unterschiedliches Spektrum von Dingen.
Fällt Glaube in den Bereich des Wissens, so nennt man das Aberglaube, bestenfalls aber Hypothese.
Es gibt zu viele Beispiele für Gläubige (unabhänig von der Religion), hoch intelligente und "wissende" Menschen, um etwas anderes anzunehmen.
Und selbst wenn dies nur Ausnahmen sein sollten, so ist es doch ein Beweis dafür, dass es im Bereich des möglichen ist. Ausnahmen bestätigen nun mal nicht die Regel, sie widerlegen sie, zumindest in der Wissenschaft.

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius
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Glaube???

06.07.2005 um 21:16
@conspiration

Nein, Glaube und Wissen schließen nicht einander aus, so wollte ich mich auch nicht verstanden wissen.

"Oder würdest du sagen, daß jemand nicht mehr glauben kann, wenn ihm zum Beispiel ein Engel erschienen ist und einige Dinge erzählt hat?"

Wenn jemandem so etwas widerfahren sollte, wird er, sofern er nicht an seinem Verstand zweifelt, diese Erfahrung für sich als Wissen werten und u.U. anfangen zu GLAUBEN - denn wenn mir ein Engel erscheinen kann, was mag wohl sonst noch möglich sein??

~There is a landscape larger than the one you see~


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Glaube???

21.11.2005 um 20:23
Ich glaube schon dass es eine Art "höhere Macht" gibt, irgendwie, aber ich glaube nicht an diese Götter und Gebete aus den Relegionen!

denn WENN es etwas höheres gäbe, würde er/ sie/ es dann die Welt SO aussehen lassen? Außerdem finde ich diese ganzen Opfergaben total bescheuert! Da geben manche ihr letztes Hemd dafür, nach dem Tod im Paradies zu landen? Hallo? Wer gibt dir denn eine Vergewisserung dass es NACH DEM TOD gibt? Also: ich glaube an das HIER UND JETZT und dass man das Beste daraus machen sollte... Wer weis schon was später passiert ^^

Ein Realist ist, der auch an das unmögliche glaubt...


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Glaube???

21.11.2005 um 21:08
Ich glaube an die Kraft des Menschen, sich seinem Verstand und dies nicht nur auf rationales bezogen, sondern auch emotional bewusst zu werden.

Daran, dass die Natur es schon recht machen wird, denn sie kam ja auch lange ohne den Menschen aus, wie wir ihn heute kennen.

Ich glaube, dass jeder von uns seine eigene Verantwortung trägt, im Kleinen (alltäglichen) wie im Grossen (sozial gesehen). Ich glaube daran, dass die Natur auch Wege offen hält wenn es gelingt ein besseres Bewustsein füreinander zu erschaffen und den Menschen noch eine grossartige Zukunft bevorsteht.

Ich glaube, dass die "höhere Macht" einzig von uns Menschen ausgeht und damit verknüpft ist was und wie wir es mit unserer Umwelt tun, es kommt alles auf uns zurück !

Ich glaube, dass wir verlernt haben genau hinzusehen, genau hinzuhören und vorallem haben wir nur kurzsichtig gehandelt, seit wir verwöhnt und dekadent nur noch Fasaden anbeten, die ihren eigendlichen Zweck mitlerweile darin haben zu manipulieren und Menschen in gewisse Schichten zu halten bzw Vorurteilen neue Nahrung zu geben.

Ich stehe dem Reinkarnationsglauben heute anderst gegenüber als noch vor ein paar Jahren. Denn eigendlich ist er es, der künftige Generationen miteinschliessen würde, zumindest wenn er sorgsam gepflegt würde, ohne ihn als Drohmittel zu gebrauchen wie es häufig in den monotheistischen Glaubensgemeinschaften immernoch praktiziert wird (Fegefeuer, Hölle, Sündenfall).

Auch diese Anschauungen schaffen wir uns selbst. Hölle oder Himmel sind nur Vorstellungen davon was Angst oder Hoffnung für Kräfte besitzen und welche Formen Unglück bzw Glück für uns vorstellbar erscheinen. Aber ist es nicht sogar so, dass wir hier im Jetzt viel eher die Möglichkeit haben durch unser Verhalten ein glückliches Leben zu führen und dies über unseren Tod hinaus auch für künftige Generationen zu erhalten ?

Ich glaube an die Kraft des menschlichen Geistes und ich glaube daran, dass kein Mensch einem anderen körperliche oder psychische Verletzungen zufügt, ohne dass dies in irgendeiner Weise gesühnt wird. Genauso wird einem aber im Falle der vorausschauenden Menschlichkeit auch dies "entlohnt", selbst wenn erst um einiges später.

Ich glaube an die Selbstheilungskräfte des menschlichen Geistes, wie ich auch an die Errettung jeder einzelnen Seele glaube.

Ich glaube nicht, dass die Menschheit so schnell zugrunde geht, aber es sollte vielleicht doch mal wieder ein Mesias/Erlöser/Reformer kommen, der den anderen wirklich aufzeigt worin ihre Chancen bestehehen. Es ist an der Zeit alte Wurzeln zu finden um neuen Halt für die menschliche Gemeinschaft zu entwickeln...das aber glaube ich nicht, sondern kann es nur hoffen !

Klingt vielleicht abgedreht, aber dies ist mein Glaube, der sich mitlerweile immer mehr herauskristallisiert, aus all den Richtungen mit denen ich mich bisher befasst habe...

Gruss Sis

Gegensätze müssen sich nicht abstossen, vielmehr gewinnt man, wenn man andere Ansichten zulässt, sich selbst erkennt und wertfrei überlegt ob nicht beide Seiten ihre Berechtigung haben...


Das weitaus grösste Glück der Menschen ist, dass Gott ihnen die Fähigkeit der Emotionen gab, leider verlernte der Mensch sie im Alltag zu seinem Vorteil im Umgang mit seinem Gegenüber zu nutzen...



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