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Imperiale Kriegsführung?

30 Beiträge, Schlüsselwörter: Armut, Hunger, Reichtum, Länder, Kriege
The.Secret
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Imperiale Kriegsführung?

07.03.2007 um 21:40
Ich meine damit andere Länder einzunehmen um sie einer gewissen Ordnung zuunterwefen...
ich rede jetzt vorallem von den Ländern in denen Bürgerkriege ect.herrschen...


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Imperiale Kriegsführung?

07.03.2007 um 21:49
@sunrise73

Solche Kriege und interventionen müssen nicht mit dem Begriff"imperiale Kriegsführung" gekennzeichnet werden. Imperiale kriegsführung" was ist das? Die Kriege der imperien zeichnete das aus was ich auf der letzten Seite beschrieben habe. Wenn heute kriege im Auftrag der UNO geführt werden so sind das keine imperialen Kriege.Der letzte Golfkrieg jedoch war wieder eher dieser Tradition zuzurechnen. Dieintervention in Afghanistan wieder nicht - da von der UN sanktioniert.

Imperienim allten Stil gibt es keine mehr. Und wenn auch die USA als imperiale Macht angesehenwird. So ganz stimmt diese Sicht eben nicht. Die Politik der USA trägt manchmal noch Zügeimperialer Politik - mehr aber auch nicht. Und immer wenn sie in dieses Fahrwasser gerät,dann missrät auch das Engagement.


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The.Secret
Diskussionsleiter
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Imperiale Kriegsführung?

08.03.2007 um 07:57
@jafrael
Ja das stimmt wohl... ich denke der letzte wirklich imperiale Feldzug warwohl der von England... als sie die Kolonien einnahmen...


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immortel
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Imperiale Kriegsführung?

08.03.2007 um 09:26
Wäre auch dafür, sudan anzugreifen! Was Omar al-Bashir da angerichtet hat istunmenschlich.Die US-Amerikaner ignorieren ihn.Das kann ja wohl nicht wahr sein.Saddam fürseine Taten erhängen und Omar al-Bashir,der viel schlimmer ist, einfach ignorieren.


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Imperiale Kriegsführung?

08.03.2007 um 11:57
Ja das stimmt wohl... ich denke der letzte wirklich imperiale Feldzug war wohl der vonEngland... als sie die Kolonien einnahmen...



Das hat jede Großmachtdamals so gehandhabt. Das Britische Empire lebt in Erster Linie vom Freien Handel.

Sie haben viel Subtiliere Methoden angewand als reine Militärische Konfrontation


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immortel
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Imperiale Kriegsführung?

08.03.2007 um 12:04
@Fedaykin :
Welche subtilere Methoden meinst du?


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Imperiale Kriegsführung?

08.03.2007 um 12:06
Na zum Beispiel den Opiumkrieg.


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bartsimpson
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Imperiale Kriegsführung?

08.03.2007 um 14:01
"Die alten Imperien führten Eroberungskriege und besetzten die eroberten Länder - siewurden Teile des Imperiums.

Die heutigen Kriege dienen nur mehr sehr bedingtdiesem Ziel. Sicherung von Rohstoffen - das ja - aber nicht mehr Landbesitz oder garEinverleibung von Territorien."

das verwalten dann die marionetten-regierungen.


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bartsimpson
ehemaliges Mitglied

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Imperiale Kriegsführung?

08.03.2007 um 14:39
allein schon in die geschicke eines anderen landes einzugreifen, die nationalesouveränität zu untergraben ist imperialistisch. und man muss nicht einmal über dengroßen teich schauen um imperialismus festzustellen: die eu ist nichts anderes als einimperialistisches großprojekt, massiv vom deutschen großkapital beeinflusst undbefürwortet. alleine die tatsache ein gemeinsames heer aufzustellen das weltweitinterventionsfähig ist und in erster linie kapitalinteressen verteidigt ist offenimperial.

aber noch thront der imperialistische hegemon über allem, die usaselbst. auch wenn die europäischen versuche darauf hinauslaufen ein gegengewicht zuamerika zu bilden - gelingen wird das in absehbarer zeit nicht. das mag mit daran liegendas man als zuträger des us-imperialismus ganz gut bedient ist und das auch dieeuropäischen staaten vom jetzigen weltsystem profitieren. andererseits liegt das antrojanischen pferden die die usa in der eu haben, amerikatreue länder, und ich persönlichnehme an aus angst vor der militärischen allmacht der amerikaner.

"in dieserneuen art von krieg ... gibt es keine neutralen staaten oder geographische grenzen. wiroder die anderen. man ist entweder für uns oder gegen uns." schrieb die washington postam 14. sept. 2001. und der neokonservative intellektuelle michael leeden sprach am10.03.2003 im national review online von einem szenario das sich gegen die eigenen(ehemaligen?) verbündeten wendet: "ich denke, chirac wird uns vor, während und nach demkrieg die stirn bieten, weil er mit dem radikalen islam und den arabischen extremistenein großes los gezogen hat ... wenn das zutrifft, werden wir den krieg gegen den terrorweit über die grenzen des mittleren ostens in das herz europas fortsetzen müssen. unddort, wie im mittleren osten, sind unsere schärfsten waffen politisch: der öffentlichbekundete wunsch nach freiheit durch die völker jener staaten, die sich unsentgegenstellen. bedarf für ein resistance-radio freies-frankreich?"

eineneigenständigen weg bzw. eigenständige kapitalistische nationalstaaten und interessen sindin augen der amerikanischen elite nicht zu dulden, die kleinen räuber haben dem großenräuber zuzutragen. in der logik eines michael leeden erscheint dann auch das schönefrankreich als schurkenstaat. es läuft dann doch eher auf einen ultra-imperialismus, umes mal mit karl kautsky zu halten, statt einem machtwechsel imimperialistisch-kapitalistischen system hinaus.


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