Lanigiro schrieb:Ich habe den Podcast ebenfalls gehört. Dabei wird klar, wie sinnfrei es ist, über derartige Fälle zu diskutieren, weil wir die entscheidenden Fakten, Informationen und Spuren etc. gar nicht kennen.
Ja absolut. Was haben wir hier also diskutiert und über Verbindungen zwischen Täter und Opfern spekuliert. Alles aus der Luft gegriffen und nur wilde Gerüchte.
Die Vorstellung, dass die ganze Familie völlig zufällig Opfer dieses Mannes geworden ist, der offenbar dabei war, immer mehr abzudrehen, ist einfach schwer zu verdauen und zu akzeptieren. Man wünscht sich halt viel lieber eine nachvollziehbare Erklärung. Einfach weil das Gehirn darauf programmiert ist, nach causalen Zusammenhängen zu suchen. Aber irgendwie auch weil man so denken muss, dass es willkürlich auch jeden anderen, und damit auch mich und dich hätte treffen können - oder noch schlimmer: in Zukunft treffen könnte.
Schade, dass es wohl keine Antwort mehr darauf geben wird, ob der Täter sich suizidiert hat oder sn einer Verletzung verstorben ist, die er sich im Kampf mit den Opfern zugezogen hat.
Laut dem Podcast hat der Vater es ja wohl geschafft, sich nach der Flucht ins Haus noch mit einem Messer aus der Küchenschublade zu bewaffnen, dass er beim Auffinden noch in der Hand hatte und das blutig war. Es wurde nicht gesagt, wessen Blut sich an dem Messer befand, der Vater könnte sich ja im Kampf mit dem Täter auch selbst damit verletzt haben. Es könnte aber auch sein, dass es ihm gelungen ist, dem Täter doch eine schwerwiegendere Wunde zugefügt zu haben.