Zitat von TN_TrailblazerTN_Trailblazer schrieb am 07.01.2026:Ich vermute MN hatte relativ früh 1986 oder 1987 eine Verbindung zum Bremer SLH Verein.
Er hat sich nützlich gemacht und Vertrauen erworben. Bedarf an ehrenamtlicher Arbeit bzw. Diensten ist immer vorhanden.

Wer aus diesem Verein hat sich denn bei diesem Jugendlichen MN vorstellen können, mit wem sie es hier später zu tun bekommen!

Wer von seinen Verwandten oder Bekannten war da noch aktiv? Er hat vermutlich bereits im Grundschulalter einige LSHe und Zeltlagerplätze kennengelernt.
Unabhängig von MN, aber auch mit Blick auf ihn, glaube ich sehr wohl, dass es wahrscheinlich ist, dass es Hinweisgeber gibt und evtl sogar Mitwisser oder jemand, der Vermutungen hat. Wenn der Täter Felix tatsächlich einige Zeit irgendwo lebendig versteckt hielt, kann das damals oder rückblickend für Irritationen und Fragen gesorgt haben. Der Täter muss Felix Leichnam längere Zeit versteckt gehalten haben, da gilt das Gleiche. Der Täter muss Felix lebendig und tot transportiert haben. Er muss Felix persönliche Gegenstände in der Zwischenzeit irgendwo gelagert haben. Das kann damals und rückblickend bemerkt worden sein.

Wenn der Täter entsprechende Bezüge und Kontakte in die Gegend hatte, könnte das nachdenklich machen. Es kann Ankerpunkte geben. Es könnte Interesse zu der Gegend aufgefallen sein.

Wenn es tatsächlich ein junger Täter war, könnte er ggf wirklich Kontakte zu Älteren gesucht haben (die nicht unbedingt in die Tat involviert gewesen sein müssen, aber ggf Zeitzeugen oder Hinweisgeber sind). Ich halte es auch nicht für ausgeschlossen, dass es zwei Täter waren. Wenn man bedenkt, dass Felix lebend und tot versteckt gehalten wurde, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Tat nicht alleine sondern eben möglw. zu zweit erfolgte.

Solche Hinweisgeber, Mitwisser, Zeitzeugen sollten dringend öffentlich gesucht werden, bevor sie sich nicht mehr erinnern oder melden können.
Mit Blick auf MN wäre es evtl wichtig zu wissen, ob er Kontakte und Bezüge in diese Gegend hatte (zB Naturparks, Jugendeinrichtungen, Jugendzentren, Schullandheime, Zeltlager, Verwandte, Bekannte, Freunde, Vereine, usw). Aber auch bezüglich anderer bekannter und unbekannter Täter oder Tatverdächtige wäre es interessant, diese Punkte zu prüfen.

Der Fall Felix benötigt dringend öffentliche Aufmerksamkeit und medienwirksame Aufarbeitung.
Er benötigt aktuelle Ermittlungen auf neuestem Stand der Methoden und Möglichkeiten.
Er benötigt eine grundlegende OFA, die ein aktuelles Profil und eine moderne Analyse erstellt. Diese können dann in den Ermittlungen und Verfahren mit bekannten und unbekannten Tatverdächtigen abgeglichen werden.

Welche weiteren Ankerpunkte und Bezüge in diese Regionen könnte ein Täter haben?
Welche Zeugen und Hinweisgeber gibt es noch, wie erreicht man sie und was kann man sonst tun?
Felix und sein Schicksal dürfen nicht vergessen werden.

Die Tat ist bald vierzig Jahre her. Alles außer Mord ist verjährt. (Zeit-)Zeugen und Hinweisgeber und Mitwisser können und sollten sich daher bei der Polizei oder auf entsprechenden Portalen melden.