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Felix Nienaber

208 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Felix Nienaber, Munderloh ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Felix Nienaber

18.04.2026 um 13:47
Zitat von TN_TrailblazerTN_Trailblazer schrieb am 07.01.2026:Ich vermute MN hatte relativ früh 1986 oder 1987 eine Verbindung zum Bremer SLH Verein.
Er hat sich nützlich gemacht und Vertrauen erworben. Bedarf an ehrenamtlicher Arbeit bzw. Diensten ist immer vorhanden.

Wer aus diesem Verein hat sich denn bei diesem Jugendlichen MN vorstellen können, mit wem sie es hier später zu tun bekommen!

Wer von seinen Verwandten oder Bekannten war da noch aktiv? Er hat vermutlich bereits im Grundschulalter einige LSHe und Zeltlagerplätze kennengelernt.
Unabhängig von MN, aber auch mit Blick auf ihn, glaube ich sehr wohl, dass es wahrscheinlich ist, dass es Hinweisgeber gibt und evtl sogar Mitwisser oder jemand, der Vermutungen hat. Wenn der Täter Felix tatsächlich einige Zeit irgendwo lebendig versteckt hielt, kann das damals oder rückblickend für Irritationen und Fragen gesorgt haben. Der Täter muss Felix Leichnam längere Zeit versteckt gehalten haben, da gilt das Gleiche. Der Täter muss Felix lebendig und tot transportiert haben. Er muss Felix persönliche Gegenstände in der Zwischenzeit irgendwo gelagert haben. Das kann damals und rückblickend bemerkt worden sein.

Wenn der Täter entsprechende Bezüge und Kontakte in die Gegend hatte, könnte das nachdenklich machen. Es kann Ankerpunkte geben. Es könnte Interesse zu der Gegend aufgefallen sein.

Wenn es tatsächlich ein junger Täter war, könnte er ggf wirklich Kontakte zu Älteren gesucht haben (die nicht unbedingt in die Tat involviert gewesen sein müssen, aber ggf Zeitzeugen oder Hinweisgeber sind). Ich halte es auch nicht für ausgeschlossen, dass es zwei Täter waren. Wenn man bedenkt, dass Felix lebend und tot versteckt gehalten wurde, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Tat nicht alleine sondern eben möglw. zu zweit erfolgte.

Solche Hinweisgeber, Mitwisser, Zeitzeugen sollten dringend öffentlich gesucht werden, bevor sie sich nicht mehr erinnern oder melden können.
Mit Blick auf MN wäre es evtl wichtig zu wissen, ob er Kontakte und Bezüge in diese Gegend hatte (zB Naturparks, Jugendeinrichtungen, Jugendzentren, Schullandheime, Zeltlager, Verwandte, Bekannte, Freunde, Vereine, usw). Aber auch bezüglich anderer bekannter und unbekannter Täter oder Tatverdächtige wäre es interessant, diese Punkte zu prüfen.

Der Fall Felix benötigt dringend öffentliche Aufmerksamkeit und medienwirksame Aufarbeitung.
Er benötigt aktuelle Ermittlungen auf neuestem Stand der Methoden und Möglichkeiten.
Er benötigt eine grundlegende OFA, die ein aktuelles Profil und eine moderne Analyse erstellt. Diese können dann in den Ermittlungen und Verfahren mit bekannten und unbekannten Tatverdächtigen abgeglichen werden.

Welche weiteren Ankerpunkte und Bezüge in diese Regionen könnte ein Täter haben?
Welche Zeugen und Hinweisgeber gibt es noch, wie erreicht man sie und was kann man sonst tun?
Felix und sein Schicksal dürfen nicht vergessen werden.

Die Tat ist bald vierzig Jahre her. Alles außer Mord ist verjährt. (Zeit-)Zeugen und Hinweisgeber und Mitwisser können und sollten sich daher bei der Polizei oder auf entsprechenden Portalen melden.


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Felix Nienaber

24.04.2026 um 10:38
Wenn am 18. Mai ´26 der Prozess gegen Ney in Frankreich im Mordfall Jonathan Coulom beginnt, werden ggf auch neue Informationen bekannt, wie Ney (wenn er deswegen verurteilt werden sollte) dort vorgegangen ist.

Gewisse Parallelen des Mordes an Jonathan z.B. zum Mord an Dennis Rostel oder aber eben auch an Felix sind doch zu erkennen. Dennis wurde entführt und über Tage hinweg in einem gemieteten Ferienhaus festgehalten und erst später ermordet. Dann wurde er in einer Binnendüne vergraben. Auch Felix und Jonathan wurden offenbar nicht sofort nach der Entführung ermordet. Wie lange sie noch lebten ist nicht ganz geklärt. Felix Leichnam wurde sogar noch länger aufbewahrt, bevor er in einem Binnendünengebiet verscharrt wurde.

Ich vermute ja, dass es durchaus weitere Morde und Taten geben könnte, die Ney begangen hat, sowohl in Deutschland als auch in Portugal oder Südamerika und wer weiß, wo noch. Dazu bin ich gespannt, was da noch bekannt werden könnte und inwiefern da überhaupt ermittelt wird.

Den Mord an Felix sehe ich als eine solche mögliche Tat an. Selbst wenn Ney es tatsächlich nicht gewesen sein sollte, muss er tragfähig und gesichert ausgeschlossen werden. Ich halte es aber für sehr gut möglich oder auch wahrscheinlich, dass er es eben nicht war und deswegen muss man in alle Richtungen ermitteln, um nichts und niemanden zu übersehen.

Unabhängig davon, ob Ney nun der Täter ist, hoffe ich, dass im Mord an Felix und auch in anderen Fällen von Missbrauch oder Mord an Kindern/Jungen neu und umfassend ermittelt wird.

https://www.bild.de/news/ausland/mord-prozess-maskenmann-soll-vierten-jungen-11-ermordet-haben-690def475d012ee169d9b98e


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Felix Nienaber

08.05.2026 um 21:26
Ich bin erneut darüber gestolpert, dass in diesem Artikel https://taz.de/Raetselhafter-Kindsmord/!1827020/ von "die Täter" gesprochen wird, also im Plural. Wenn man also davon ausgeht, dass dieser Punkt eine tragfähige These sein könnte, dann würde das durchaus verschiedene Aspekte im Mordfall Felix besser erklären. Zu zweit kann ein Kind besser über mehrere Tage gefangen gehalten werden, ohne dass es dem sozialen Umfeld der Täter verdächtig erscheint. Zu zweit lässt sich die Leiche auch besser transportieren und in ein Waldstück hineintragen und verscharren. Das ginge auch alleine, erweitert aber die Möglichkeiten wenn man dieser These folgte.

Anzunehmen wäre dann nach dieser These, dass jeweils mindestens einem der Täter die jeweiligen fallrelevanten Orte bekannt waren. Z.B. der Ablageort Große Höhe, mglw durch Einrichtungen in der Nähe wie das Schullandheim oder dem Wichernstift, oder die Naturschutzgebiete Große Höhe und Wildeshauser Geest oder das Pestruper Gräberfeld.

Ich bin aber dennoch nicht überzeugt davon, dass es unbedingt mehr als ein Täter gewesen sein muss. Ich kann mich dieser These aber mittlerweile besser annähern.


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Felix Nienaber

20.05.2026 um 19:51
Mittlerweile hat der Prozess im Mordfall Jonathan Coulom gegen Martin Ney begonnen.

Beispielsweise hier Der schwarze Mann/Soko Dennis (Seite 539) (Beitrag von jeandArc) und hier Der schwarze Mann/Soko Dennis (Seite 539) (Beitrag von jeandArc) kann man sich einlesen.

Ich finde es tragisch und interessant zugleich, wie sich verschiedene Aspekte zum Vorgehen im Mord an Jonathan und im Mord an Felix ähneln, gerade auch dass Jonathan offenbar auch so lange festgehalten wurde, bis er sterben musste (wie auch bei Dennis Rostel).

Ich finde aber auch Einblicke in Neys Entwicklung, Heranwachsen und Leben erschreckend und bedeutsam zugleich. Er wollte mit Jungs wie eine Familie zusammen leben. Er fühlte sich schon als sehr junger Teenager zu kleinen Jungs hingezogen, was dazu führte, dass er mit 21 Jahren Stefan Jahr aus dem Internat entführte und ermordete.

MAn braucht es schon eine gewisse Steigerung in der Durchführung solcher Taten und Umsetzung seiner Fantasien. Einen Jungen aus dem Internat zu entführen, bedarf Risikobereitschaft. Das spricht für mich dafür, dass es vermutlich schon zuvor Taten gegeben haben könnte, die noch anders gelagert waren, in denen der Täter noch nicht so abgebrüht und erfahren vorging. Da müsste man im Fall Ney sehr genau prüfen, welche Fälle das gewesen sein könnten.


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Felix Nienaber

05.06.2026 um 13:53
Nun wurde Ney auch in Frankreich wegen des Mordes an Jonathan Coulom zu lebenslanger Haft und Sicherheitsverwahrung verurteilt.

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/maskenmann-martin-ney-in-nantes-zu-lebenslanger-haft-wegen-mordes-an-jonathan-c-verurteilt-a-a53e9cbd-2125-4f69-aa8a-db4f579b80f5

Mir stellen sich nun die Fragen, ob man nun auch in Deutschland und anderen Ländern nochmal genauer prüft, ob Ney für weitere Taten in Frage kommen könnte. Er hielt sich zB in Portugal (Er soll dort angeblich mit Christian B gesehen worden sein) und in Sudamerika auf.

Für den Mord an Jonathan wurde er schon frühzeitig von den deutschen Ermittlern in Betracht gezogen, dann aber von den französischen Ermittlern ausgeschlossen, bis man in Jahre später erst wieder in den Fokus nahm. Gibt es solche Fälle, wo man Ney als Tatverdächtigen zunächst ausgeschlossen hat, in Deutschland auch?

Wie ist es beispielsweise im Mordfall an Felix Nienaber?
Es sind keine öffentlichen Aussagen dazu bekannt, inwiefern Ney als tatverdächtiger überprüft oder ausgeschlossen wurde.
Wenn er als Tatverdächtiger überprüft und ausgeschlossen wurde, nach welchen Kriterien ist das jeweils erfolgt und woran wurden sie gemessen? Sind diese Kriterien dann tragfähig und gesichert bzw unabhängig geprüft? Wir wissen es leider nicht.

Ob Ney im Mord an Felix in Frage kommt, bleibt Spekulation und es muss auch nicht sein, dass er der Täter ist. Aber eine wirklich stichhaltige, gesicherte, unabhängige und tragfähige Begründung als Ausschlusskriterium sollte es dann schon sein. Anderenfalls sollte man nach diesem neuen Urteil gegen Ney doch noch erneut über ein Prüfverfahren im Fall Felix gegen Ney nachdenken. Dazu könnte man ja auch Experten wie Alexander Horn heranziehen.


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Felix Nienaber

11.06.2026 um 16:45
@TN_Trailblazer
Du hattest ja die Theorie, dass Felix´ Mörder einen älteren Mentor gehabt haben könnte. Was glaubst du denn, wieviel älter dieser dann gewesen wäre? Ich meine zwar immer noch, dass es auch ein Täter gewesen sein könnte, aber falls es zwei waren, dann wäre die Frage, welcher typ, wie alt und woher sie sich kannten ja weiterhin interessant. Ich meine, dann müsste dieser Mentor oder aber auch einfach nur Ideengeber und Mittäter ja nicht unbedingt deutlich älter gewesen sein. Vielleicht war er auch nur ca 5 Jahre älter?

Vielleicht kannte man sich dann aus der entsprechenden Homo-Pädo-Szene? So hat man auf homoerotischer Basis evtl das gemeinsame Interesse an Jungs entdeckt?

So konnte man Felix auch gemeinsam transportieren und unterbringen bzw verstecken? Irgendwo in einer geheimen Unterkunft ggf.

Wenn ich mich der Hypothese des Mittäters oder Mentors nähere, dann sehe ich niemanden, der deutlich älter war. Max vierzig eher Anfang zwanzig.


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Felix Nienaber

11.06.2026 um 22:06
@darkstar69
Der Mann war ca. 40 Jahre älter als MN, daher Mentor, wie beschrieben.
Das er noch jemanden anderen hatte ist gut möglich.... aber
- er war vorsichtig, er mußte seinen Partner in der Hand haben und der Überlegene sein, siehe die Partner aus der Berliner Szene...
Wenn da einer nicht machte wie er wollte, wurde erpresst.
- er war immer der, der ein hohes Risiko einging und dabei Spurenvermeider war.
- er hat sein "Ding" möglichst allein durchgezogen, weil besser keine Zeugen und nicht selbst erpressbar werden.
- Später hat er seinen (seine) Helfer vorgeschoben, damit sie und nicht er Spuren hinterließen.
Aber so ausgebufft war MN in seinen ersten Jahren noch nicht.

Aber gemeinsam LSH auskundschaften, gemeinsam in den Urlaub um in Dänemark oder Westfrankreich Ortskenntnisse zu erlangen, ja.
Vorausschauend und unauffällig.
Die "doppelte Buchführung" hat er früh gelernt und unter seinen älteren Helfern, Mentor perfektioniert.

Ich frage mich wer dieser zusätzliche Partner (vor dem Abitur) sein könnte. Ich werde mal darüber nahdenken.


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Felix Nienaber

12.06.2026 um 05:49
@TN_Trailblazer
Ich hadere noch mit dem Alter, wenn es denn überhaupt einen weiteren Täter oder Mentor gab.
Weshalb siehst du diesen Mentor als mindestens 40 Jahre älter an?
Wenn der Mörder von Felix´ einen Mentor hatte oder wenn es tatsächlich zwei oder gar drei Täter waren, dann sehe ich diesen Altersunterschied nicht so groß an.

Hättest Du denn eine Idee , wen Du als Mentor siehst?


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