Kerzen schrieb:Nicht umsonst wurde kurz davor den Umgang abgesagt nach Einschätzung durch die DK Behörde und Polizei..
Mir ging es ja um den Umgang, wenn ich salopp von "Reunion mit der Mutter" schrieb. Mir ist jetzt klar geworden, dass es im Sommer 2023 wohl keine Verständigungsbasis mehr gab, vor allem infolge der mutmaßlich versuchten Entführung im November 2022.
Trotzdem dürfte doch SH an einer Lösung der Konfliktsituation interessiert gewesen sein, um endlich mit seiner Patchwork-Familie in DK aus dieser Lage der Observation und Bedrohung ein für alle Zeiten herauszukommen.
Im Sommer 2023 war das jüngste Block-Kind neun Jahre alt, es wären also noch drei bis fünf Jahre gewesen, bis auch das jüngste Block-Kind selbst eine Entscheidung hätte treffen können. Sollten denn die Block-Kinder jahrelang mit Notfallsendern leben müssen? Für alle Familienmitglieder sowie auch für seine Partnerschaft und Berufstätigkeit dürfte doch diese Situation äußerst belastend gewesen sein, psychisch, finanziell, evtl. auch wirtschaftlich.
Die bis Sommer 2023, vor der Beerdigung, in DK erlebten außergerichtlichen Aktionen der Gegenseite im Streit um die Kinder zeigten doch, dass die Gegenseite sich nicht allein auf deutsche und dänische Gerichtsurteile verließ bzw. sie akzeptierte. Und Geld, davon hatte die Gegenseite auch mehr.
Nach der Beerdigung der Großmutter im Juli 2023 eskalierte die Lage dann nochmals: vier Versuche der Rufschädigung/Verleumdung an SH und seinen Anwalt, Entführung der Kinder, vermutlich Morddrohung an SH.
In der Rückschau scheint es so zu sein, dass SH die Situation abwartete, bis die Blocks mit ihren außergerichtlichen und justiziablen Aktionen gegen die Wand fuhren. Dieses Aushalten der Situation dauerte in ihrer Hochphase von November 2022 bis Anfang Januar 2024, ca. 14 Monate. ... Und dauert bis heute, Mai 2026, noch an, Stichwort: safe house, Schutzprogramm ... und könnte noch sehr sehr lange andauern.
Vielleicht finde ich Verständnis dafür, nach einer aussichtsreichen legalen Konfliktlösung gedanklich gesucht zu haben. Familienrichter:innen ist die Gefahr einer solchen Eskalationsspirale sicher bewusst und versuchen daher immer wieder an die Vernunft der Beteiligten zu appellieren, ob man dazu auch den Großvater vor Gericht hätte laden können, keine Ahnung. Vernunft und Anstand, beides missing a long time ago.
Nach einem Krieg handeln womöglich Nachfolger den Frieden aus, zwischen Eltern verbleibt die Pflicht bei den Eltern.