Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Gibt es noch Möglichkeiten Felix Tschök zu finden?

210 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: DDR, Entführung, Ungelöst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gibt es noch Möglichkeiten Felix Tschök zu finden?

10.05.2026 um 23:44
Felix Tschök ist ja jetzt, wenn er noch lebt, und davon gehe ich aus, ein erwachsener Mann, der seine Biographie nicht ablegen kann und wird. Er kann auch die Kindheit nicht mehr nachholen.

Trotzdem würde es mich freuen, wenn gerade jetzt in dieser Zeit der Fall noch geklärt wird, vielleicht gelegentliche gegenseitige Besuche möglich sind. Natürlich hat er die Hauptbindung zu den "Eltern", die ihn aufgezogen haben.

Für die echten Eltern von Felix würde vielleicht schon die Gewissheit, dass es ihm gut geht und er lebt, enorm helfen. Ich meine, der Raub des Kindes ist auch verjährt, wenngleich die Eltern das nicht vergessen können.

Ich glaube, es könnte funktionieren, wenn die Eltern von Felix dem Täter/den Tätern verzeihen.


1x zitiertmelden

Gibt es noch Möglichkeiten Felix Tschök zu finden?

13.05.2026 um 18:09
Zitat von IamSherlockedIamSherlocked schrieb am 07.05.2026:Weiß man, ob der bei Felix abgeschlossen war?
Das war ja dann die Reaktion auf die vielen auch einfachen (leeren) KiWa- Diebstähle aus Häusern usw., dass die Eltern sich dann Fahrradschlösser zum Abschließen des KiWa besorgten.
Ja, wurde in der dreiteiligen Doku ganz klar erwähnt, der Kinderwagen war mit einem Schloss fixiert. Laut den Aussagen in den Filmen war es der erste Fall in der DDR, in dem "nur" das Kind und nicht der Wagen oder beides entwendet wurde.


1x zitiertmelden

Gibt es noch Möglichkeiten Felix Tschök zu finden?

13.05.2026 um 18:30
Zitat von XaxisXaxis schrieb:Ja, wurde in der dreiteiligen Doku ganz klar erwähnt, der Kinderwagen war mit einem Schloss fixiert. Laut den Aussagen in den Filmen war es der erste Fall in der DDR, in dem "nur" das Kind und nicht der Wagen oder beides entwendet wurde.
Danke. Hatte die Doku zwar auch gesehen, aber das war mir entfallen.

Werde nochmal schauen.


melden

Gibt es noch Möglichkeiten Felix Tschök zu finden?

01.09.2026 um 17:04
Zitat von sören42sören42 schrieb am 10.05.2026:Felix Tschök ist ja jetzt, wenn er noch lebt, und davon gehe ich aus, ein erwachsener Mann, der seine Biographie nicht ablegen kann und wird. Er kann auch die Kindheit nicht mehr nachholen.

Trotzdem würde es mich freuen, wenn gerade jetzt in dieser Zeit der Fall noch geklärt wird, vielleicht gelegentliche gegenseitige Besuche möglich sind. Natürlich hat er die Hauptbindung zu den "Eltern", die ihn aufgezogen haben.

Für die echten Eltern von Felix würde vielleicht schon die Gewissheit, dass es ihm gut geht und er lebt, enorm helfen. Ich meine, der Raub des Kindes ist auch verjährt, wenngleich die Eltern das nicht vergessen können.

Ich glaube, es könnte funktionieren, wenn die Eltern von Felix dem Täter/den Tätern verzeihen.
Ja, aber schon einmal daran gedacht, dass Felix gar nicht weiß, dass er geklaut wurde? Es wurde ihm vielleicht die Identität von Martin aufgebrummt.
Es hat nie einer etwas gesagt. Also, woher soll er dann wissen, dass er Felix ist? Er wurde von Russen (ich gehe davon aus, dass es Russen waren, die ihn geklaut haben. Oder Ukrainer oder Belarussen etc.) wie das eigene Kind aufgezogen. Eine Geburtsurkunde gab es ja schon. Die von Martin. (Auch wenn die zwei ein halbes Jahr auseinanderliegen. Aber wenn es keiner hinterfragt, dann ist es so.)
Selbst wenn Felix von dem Fall gehört hat, würde er nie auf die Idee kommen, dass er Felix sein könnte. Warum auch? Seine "Diebe" haben ihn ja wie ihr eigenes Kind großgezogen.
Vielleicht weiß er noch nicht einmal, dass seine Eltern zu der Zeit in der DDR stationiert waren.
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb am 04.05.2026:Man muss den Fall im Kontext der damaligen Zeit sehen.
Ich beleuchte den mutmaßlichen sowjetischen Täter: Er war mindestens Offizier, denn nur ab dieser Stufe durften Soldaten ihre Frauen/ Familie in die DDR mitbringen.
Und warum muss es ein Offizier gewesen sein?
Was hier anscheinend alle vergessen, dass ein Urlauberzug der sowjetischen Streitkäfte von Dresden nach Brest täglich bis zum 07.01. abfuhr.
An den planmäßigen Eilzug E994 nach Frankfurt/Oder waren im Zeitraum 24.12.84 bis 07.01.85 fünf Wagen der sowjetischen Staatsbahnen angehängt. Nur sowjetisches Personal hatte Zugang zu diesen fünf Waggons. Der Fahrkartenverkauf erfolgte personalisiert über die sowjetische Garnison in Dresden.
Quelle: http://www.wo-ist-felix.de/index.html

Der Mann wurde am 06.01. mit Schlitten und Karton gesehen. Vielleicht sind die "Diebe" am 07.01. abgereist.


2x zitiertmelden

Gibt es noch Möglichkeiten Felix Tschök zu finden?

01.09.2026 um 18:44
Zitat von uhurauhura schrieb:Ja, aber schon einmal daran gedacht, dass Felix gar nicht weiß, dass er geklaut wurde? Es wurde ihm vielleicht die Identität von Martin aufgebrummt.
Es hat nie einer etwas gesagt. Also, woher soll er dann wissen, dass er Felix ist? Er wurde von Russen (ich gehe davon aus, dass es Russen waren, die ihn geklaut haben. Oder Ukrainer oder Belarussen etc.) wie das eigene Kind aufgezogen. Eine Geburtsurkunde gab es ja schon.
Ganz genau. Wenn sich da nicht irgendwann jemand "verplappert" hat, wird er das nie erfahren haben. Da alle Papiere vorhanden waren (ausgestellt auf das echte Kind, das in der DDR zurückgelassen wurde) wird er das auch nicht von sich aus bemerkt haben (z. B. weil er später mal eine Geburtsurkunde brauchte und die dann nicht bekam bzw. mit merkwürdigen Angaben).
Zitat von uhurauhura schrieb:Und warum muss es ein Offizier gewesen sein?
Was hier anscheinend alle vergessen, dass ein Urlauberzug der sowjetischen Streitkäfte von Dresden nach Brest täglich bis zum 07.01. abfuhr.
Aber durfte denn ein "normaler" Mannschafts-Soldat seine Familie mit in die DDR bringen oder diese ihn dort besuchen?


1x zitiertmelden

Gibt es noch Möglichkeiten Felix Tschök zu finden?

01.09.2026 um 19:28
Zitat von uhurauhura schrieb:Und warum muss es ein Offizier gewesen sein?
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber durfte denn ein "normaler" Mannschafts-Soldat seine Familie mit in die DDR bringen oder diese ihn dort besuchen?
Das ist der Punkt, der normale sowjetische Soldat, der in der DDR stationiert war, durfte überhaupt nichts. Er hatte ein Bett und einen Spind in einem Schlafsaal. Ausser seiner Kleidung hatte er nichts. Es gab keine Besuche von Familie, Verwandten, Frau oder Freunden in der DDR. Die einzige Verbindung in die Heimat waren Briefe.

Von daher wäre es sofort aufgefallen, wenn militärische Ränge unter dem Offizier ein Kind bei sich führen!

Erst ab Offizier kam die Familie in Form der Ehefrau und den leiblichen Kindern mit. Diese hatten dann in den Kasernen eigene Wohnungen, eigene Kaufhalle (Russenmagazin genannt) und eigene Schulen mit Lehrern aus der Sowjetunion. Auch diese Offiziere empfingen in der DDR keinen Besuch aus der Heimat.

Das Zivilpersonal, z.B. der Russenmagazine, der Lehrer, Verwaltung, etc, bestand oft aus den Ehepartnerinnen von Offizieren, der Rest hatte auch keine Familie mit, denn wenn die Lehrerin z.B. einen Lokführer als Ehemann hatte, was sollte der in der fernen DDR in der Kaserne?

Wenn wir also einen Täter aus dem Militär vermuten, muss er mindestens Offizier gewesen sein. Oder er war eine der Zivilpersonen, Lehrer, Arzt, Verwaltung, sonstige zivile Bereiche.

War es ein Täter aus der sowjetischen Politik, Diplomat, Politoffizier, oder KGB, dann ist das sowieso nochmal was anderes, die hatten ganz andere Freiheiten. Die wohnten auch oft normal mitten in der Stadt unter der DDR Bevölkerung.


1x zitiertmelden

Gibt es noch Möglichkeiten Felix Tschök zu finden?

02.09.2026 um 09:36
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:Erst ab Offizier kam die Familie in Form der Ehefrau und den leiblichen Kindern mit
Und warum gab es dann diese Urlaubszüge? Das verstehe ich dann nicht. Diese hätte es dann doch nicht geben brauchen.

Und warum sollte ein Offizier mit einem Schlitten durch die Gegend ziehen? Dieser hatte doch bestimmt ganz andere Möglichkeiten.
Macht für mich irgendwie keinen Sinn.

Deswegen glaube ich nicht, dass es ein Offizier war.


1x zitiertmelden

Gibt es noch Möglichkeiten Felix Tschök zu finden?

02.09.2026 um 11:10
Alle Soldaten und Zivilpersonal kamen mit Zügen und nach paar Monaten hatte man auch Urlaub oder wurde ausgewechselt. Und KGB und weitere werden auch diese Züge genommen haben.

Wir reden hier von ca 500.000 ständig in der DDR stationierten sowjetische Personen, Militär und Zivil. Das ist ein massiver Umlauf, für diese Masse brauchst du natürlich einen Linienverkehr.

Nebenbei noch haben die Offiziere mit Frau und Kindern auch ihren ganzen Hausrat in Containern mitgebracht. Die blieben oft jahrelang. Diese Transporte habe ich als Kind oft gesehen.
Zitat von uhurauhura schrieb:Deswegen glaube ich nicht, dass es ein Offizier war.
Wie gesagt, muss ja nicht. Zivilpersonal, KGB, Medizinisches Personal, politische Mandatsträger.
Was wir aber zu hundert Prozent sagen können, es war kein normaler Soldat. Diese Gruppe scheidet aus.


1x zitiertmelden

Gibt es noch Möglichkeiten Felix Tschök zu finden?

02.09.2026 um 12:23
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:Zivilpersonal, KGB, Medizinisches Personal, politische Mandatsträger.
Was wir aber zu hundert Prozent sagen können, es war kein normaler Soldat. Diese Gruppe scheidet aus.
Hhmm. Und woher weiß man das?
Gut, ich bin nicht in der DDR zu den damaligen Zeiten aufgewachsen und kann dementsprechend nichts dazu sagen.
Konnte mir halt auch nichts unter Urlaubszug vorstellen.
Eine Zivilperson könnte ich mir schon vorstellen.

Kann mir hier einer sagen, warum man bei einem Kleinkind mehrere Venenöffnungen vornehmen muss. Welche Krankheiten muss man sich darunter vorstellen? Da es ja professionell gemacht wurde, könnte ich mir vorstellen, dass dieses in einem Krankhaus der russischen Stationierten gemacht wurde.
Und was ist das Untere Krankenhaus der GSSD indem die Krankenschwester, die nichts sagen möchte, gearbeitet hat?
Sorry für die vielen Fragen, aber ich kenne mich mit den russischen Militär oder dem der DDR nicht aus.

@C4ISR
Du scheinst dich da wirklich mit auszukennen und bist dort aufgewachsen. War es in den frühen 80ern üblich, dass auch höhere Ränge mit einem Schlitten durch die Gegend zogen?


1x zitiertmelden

Gibt es noch Möglichkeiten Felix Tschök zu finden?

03.09.2026 um 21:01
Zitat von uhurauhura schrieb:dass auch höhere Ränge mit einem Schlitten durch die Gegend zogen?
Die Frage ist, ob die in ihrer Freizeit Zivilkleidung tragen durften. Ich weiss es nicht mehr.
Ausgang hatten wohl alle und an den Standorten wie in meiner Stadt, wo die 3.Armee stationiert war, waren Soldaten alltägliches Stadtbild, ebenso die Zivilpersonen, auch mit Kindern.
Also ist es durchaus möglich, dass höhere Ränge mit einem Schlitten unterwegs gewesen sein könnten, falls sie Zivilkleidung tragen durften.
Zitat von uhurauhura schrieb:Welche Krankheiten muss man sich darunter vorstellen?
In der modernen Kindermedizin wird eine Venenöffnung (heute meist Venesectio genannt) nicht durchgeführt, um Blut abzulassen, sondern um in einem extremen Notfall Lebensretter-Medikamente und Flüssigkeit zuzuführen, wenn alle normalen Versuche scheitern.

Betroffene Krankheitsbilder und Zustände bei Kleinkindern:

Schwere Dehydration (Austrocknung): Hervorgerufen durch infektionsbedingte Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. schwere Rotavirus- oder Salmonellen-Gastroenteritis), wenn das Kind kollabiert ist und die peripheren Venen durch den niedrigen Blutdruck unsichtbar und dünn wie Haare sind.

Septischer Schock: Bei einer schweren Blutvergiftung (Sepsis), wenn das Herz-Kreislauf-System des Kleinkinds versagt.
Quelle: Google Ki


melden

Gibt es noch Möglichkeiten Felix Tschök zu finden?

04.09.2026 um 08:38
@C4ISR
Danke.
Nun müsste man nur noch rausbekommen, ob die höheren Ränge Zivilkleidung tragen durften.
Wenn ja, könnte ich mir vorstellen, dass dieser dann auch mit einem Schlitten unterwegs war.


melden

Ähnliche Diskussionen
Themen
Beiträge
Letzte Antwort
Kriminalfälle: Entführung einer Millionärs-Gattin in Norwegen
Kriminalfälle, 197 Beiträge, am 02.09.2026 von 1899Ost
mrsjacquie am 16.01.2019, Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
197
am 02.09.2026 »
Kriminalfälle: Kunstraub in Dresden
Kriminalfälle, 941 Beiträge, am 04.04.2026 von emz
JamieStarr am 25.11.2019, Seite: 1 2 3 4 ... 45 46 47 48
941
am 04.04.2026 »
von emz
Kriminalfälle: Vermisst: Ines Heider aus Hermsdorf/Thür. seit dem 04.01.1990
Kriminalfälle, 428 Beiträge, am 04.01.2026 von Slaterator
Pinus_Nigra am 09.02.2018, Seite: 1 2 3 4 ... 20 21 22 23
428
am 04.01.2026 »
Kriminalfälle: Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?
Kriminalfälle, 4.818 Beiträge, am 08.06.2026 von Volvic
Ashert001 am 21.05.2010, Seite: 1 2 3 4 ... 238 239 240 241
4.818
am 08.06.2026 »
von Volvic
Kriminalfälle: Zwei Leichen in Güllebecken bei Dresden entdeckt
Kriminalfälle, 40 Beiträge, am 03.08.2025 von anthe
lupida am 08.04.2025, Seite: 1 2
40
am 03.08.2025 »
von anthe