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Geldanlage / Vorsorge

152 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geld, Rente, Vorsorge ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Geldanlage / Vorsorge

30.03.2021 um 12:01
Ich würde bei jeder Investition, die nicht dem Abenteuer dient, sondern vielleicht sogar der Altersvorsorge, immer bedenken:
Welcher reale Wert steckt hinter dem Produkt, in das ich investiere?

Das kann durchaus kompliziert sein.

Welcher reale Wert steckt schon in Coca-Cola? Die ungesunde Zuckerplörre kann es doch nicht sein. Doch, die Firma hat eine immense Bekanntheit, sie hat unglaublich viele Schanklizenzen in der Hand.

Welcher reale Wert steckt in der TUI? Die Bekanntheit und vor allem ihre Destinationen, die haben einen riesigen Wert.

Wert ist also auch nicht rein materiell zu verstehen. Deshlab halte ich Gold immer für eine eher schlechte Anlage.

Ansonsten schließe ich mich den Ausführungen meines Vorredners @Gildonus an.

Von Digitalwährungen würde ich komplett die Finger lassen. Deren Akzeptanz, auf der letztlich ihre Wertbeimessung beruht, kann von heute auf morgen ins Nichts verschwinden. Aus meiner Sicht ist die ganze Sache so seriös wie ein Kettenbrief oder der per spam mail vermittelte Erbantritt eines Prinzen aus dem Kongo.

Der Vorteil eines ETF Sparplans ist ja zB, wenn die enthaltenen Aktien steigen, macht man Gewinn, wenn sie fallen, kauft man in dem Moment fürs gleiche Geld ja mehr Anteil, der bei steigenden Kursen überproportional ins Gewicht fällt, so dass gute ETFs in der Langdistanz gute Ergebnisse bringen.


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Geldanlage / Vorsorge

30.03.2021 um 12:08
Man sollte bei ETFs oder ETF Sparplänen aber auch auf die Gebühren achten, die tatsächlich so zwischen 0,x und 8% liegen können und natürlich erst mal einen Teil des Erfolgs minimieren.

ETF Sparpläne sind auch deshalb so ein gutes Startprodukt, weil sie für den, der ihn abschließt, nahezu wartungsfrei sind. Da sitzt man eben nicht im Sommer blass an einem Computermonitor und schaut auf die Kurse, sondern man schaut im November an einem verregneten Sonntag mal im Vorbeigehen, wie alles so steht. Das hat ja auch einen Wert an sich.


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Geldanlage / Vorsorge

30.03.2021 um 12:14
Was man auch noch empfehlen kann sind echte Vermögensverwalter.
Ich finde die Gebühren ok, 0,4%-0,8% von der verwalteten Summe, aber da hat man jemanden den man persönlich kennt und die Wünsche umsetzt.
Manche sehr gute Anlagen (7-10%/Jahr) sind da aber auch erst ab 200.000 überhaupt zugänglich.


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Geldanlage / Vorsorge

30.03.2021 um 12:43
@abahatschi

Das ist der Punkt. Für einen Vermögensverwalter braucht man erst mal ein Vermögen. Und natürlich gibt es da auch schwarze Schafe. Insbesondere die enthusiastischen Vermögensverwalter / berater, die ihre Provisionen mit Kleinanlegern machen, sind oft schädlich.

Da ist die Wahscheinlichkeit nicht gering, dass Omma Gertrude in ihrem betreuten Wohnen hinterher stolze Inhaberin einer Immobilienbeteiligung auf den Kanaren und eines ADAC+ Schutzbriefs ist, sowie einer Versicherung gegen Eisbergschäden am eigenen Kreuzfahrtschiff. Ach ja, und Berufsunfähigkeit natürlich.


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Geldanlage / Vorsorge

30.03.2021 um 13:23
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Es gibt Fond, die schütten ihre Gewinne oder Dividenden aus, ich halte diese Fonds für steuertechnisch unproblematischer als die Thesaurirenden, bei denen man sich mit fiktiven Ausschüttungen, für die man Steuern zahlen muß, herumärgert.
Das wurde doch 2018 angepasst?

Ansonsten gebe ich dir Recht. Ich habe den MSCI World zu einem größeren Anteil und den MSCI Emerging Markets zu einem kleinen Teil (daneben einige Einzelaktien) und bin sehr zufrieden. Ich denke, viel entspannter kann es kaum sein.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Welcher reale Wert steckt schon in Coca-Cola? Die ungesunde Zuckerplörre kann es doch nicht sein. Doch, die Firma hat eine immense Bekanntheit, sie hat unglaublich viele Schanklizenzen in der Hand.
Coca-Cola ist auch nicht nur Cola. Sprite, Fanta, Wasser...

Genauso wie McDonalds, die man wegen der Burger kennt, aber man kann ja mal McDonalds und Immobilien googeln.


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Geldanlage / Vorsorge

30.03.2021 um 18:00
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:ETF Sparpläne sind auch deshalb so ein gutes Startprodukt, weil sie für den, der ihn abschließt, nahezu wartungsfrei sind. Da sitzt man eben nicht im Sommer blass an einem Computermonitor und schaut auf die Kurse, sondern man schaut im November an einem verregneten Sonntag mal im Vorbeigehen, wie alles so steht. Das hat ja auch einen Wert an sich.
Als Beimischung habe ich auch ETFs im Depot, allerdings nur als Beimischung die auf maximal 15% des Gesamtdepots gehalten wird.

Die laufen zwar sehr gut, allerdings sind da für mich auch fragen im Raum wie:

- was wenn der Emittent pleite geht ?
- was wenn der ETF-Hype (und es ist tatsächlich ein Hype) abebbt ?
- was passiert mit der Steuer in drölfzig Jahren ? Ich meine ich kann heute nicht sagen welche Gesetze 2050 herrschen.

Zumal ich mittlerweile nur noch "kaufe was ich verstehe". Und ETFs kann man in einfachen Worten zwar erklären, schaut man genauer hin findet man doch noch einiges was unklar ist.

Da halte ich meine Dividendenstrategie für "einfacher".

Obendrein kann man mit Streuung monatlich schnell mal 3-4 Dividenden (und mehr) erhalten was ungemein motiviert.



Und ja, das Buch von Kommer steht auch hier im Regal ;-).


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30.03.2021 um 18:21
Zitat von mokuzaimokuzai schrieb:- was wenn der Emittent pleite geht ?
Was soll dann passieren? Das sollte dann ja als Sondervermögen nicht in die Insolvenzmasse fließen.

Deshalb die ernst gemeinte Frage was außer bei Betrug tatsächlich passieren könnte?


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Geldanlage / Vorsorge

30.03.2021 um 19:35
@mokuzai

Jeder Jexk ist eben anders. Ich halte die Insolvenzrisiken eines seriösen ETF für geradezu vernachlässigbar.

Ich habe eben am liebsten einen ETF Sparplan genau genommen auch da mehrere für den altersbezogenen Vermögensaufbau.

Dazu kommen dann immer Einzelwerte in die ich jeweils immer die gleiche überschaubare Summe stecke. Da würde sogar ein einzelner Totalverlust meine Nachtruhe nicht stören.

Und wenn ich mal weder Lust noch Zeit habe auf Ballhöhe zu bleiben dann laufen die Eckpfeiler ja auch weiter. Das ist auch ein Luxus.

Ich habe ein paar Freunde die ne Zeitlang jede Stunde mit Hochfrequenz kauf und verkauf zugebracht haben. Am Ende standen die nicht besser da. Und meine erste Prämisse ist dabei meine begrenzte Lebenszeit. Ich spare ja um Zeit zu haben bzw um die Zeit aktiv gestalten zu können.


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30.03.2021 um 19:39
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich halte die Insolvenzrisiken eines seriösen ETF für geradezu vernachlässigbar.
Also wenn etwa Black Rock pleite geht, haben wir wahrscheinlich ganz andere Probleme.

Aber ein ETF an sich kann quasi nicht pleite gehen. Selbst wenn Tesla, McDonalds, Apple und Google morgen pleite gehen, müsste er weiterlaufen. Wenn auch auf einem geringeren Level.


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Geldanlage / Vorsorge

31.03.2021 um 10:38
Neben meiner Eigentumswohnung und meiner relativ hohen monatlichen Zahlung für eine Zusatzrente, habe ich etwas getan, wovon Experten abrieten.

Ich ließ mir bei allen Prämien, Überstunden und sonstigen außerplanmäßigen Zahlungen die Sozialabgaben (inkl. Pensionsbeiträge) und Steuern abziehen.

Wenn ich in mein staatliches Pensionskonto schaue, habe ich schon jetzt einen monatlichen Pensionsbetrag, den viele Personen (falls überhaupt) erst zu Rentenbeginn zur Verfügung haben.
Leider habe ich jetzt noch keinen Anspruch auf Auszahlung - dafür muss ich noch fast 20 Jahre warten.
In diesen fast 20 Jahren zahle ich weiter brav meine Staatspension von meinem Gehalt ein, dadurch erhöht sich diese noch.

Ich glaube nicht, dass bei uns jemals eine staatliche Einheitspension kommen wird.

Mit meiner schuldenfreien Eigentumswohnung, meiner Staatspension und meiner freiwilligen Zusatzpension werde ich im hohen Alter unbeschwert leben.


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Geldanlage / Vorsorge

31.03.2021 um 17:11
Hallo @waytogo , hallo @alle !
Zitat von waytogowaytogo schrieb:Aber ein ETF an sich kann quasi nicht pleite gehen.
An der Stelle wäre ich mir nicht so sicher.

Wenn es sich um einen "physisch replizierenden" ETF handelt, bin ich nahe bei dir. Die Fondgesellschaft selbst könnte eine Schwindelnummer sein oder der Fond wird wegen mangeldem Interesse eingestellt wenn man gerade im Minus ist. Das soll alles schon mal vorgekommen sein.

Bei einem Swap basierenden Fond könnten da auch im wesendlichen die Staatsanleihen von "Tacka - Tucka Land" drinn sein, die man mit lang laufenden Optionsscheinen a la Lehman "aufgepimmpt" hat. Wenn da DAX - ETF drauf steht, muß da nicht unbedingt DAX drin sein. Die Finanzbrache war schon immer erfinderisch, wenn es um "das Beste" des Anlegers geht. Bei der Vielzahl an ETF´s, die es neuerdings gibt, stelle ich mir die Frage, ob es genügend Aktien am Markt gibt um die Fonds überhaupt alle physisch zu replizieren zu können.

Ich hoffe es sieht bei der Schilderung jeder die potentielle Gefahr.


Gruß, Gildonus


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31.03.2021 um 20:15
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Bei einem Swap basierenden Fond könnten da auch im wesendlichen die Staatsanleihen von "Tacka - Tucka Land" drinn sein, die man mit lang laufenden Optionsscheinen a la Lehman "aufgepimmpt" hat. Wenn da DAX - ETF drauf steht, muß da nicht unbedingt DAX drin sein. Die Finanzbrache war schon immer erfinderisch, wenn es um "das Beste" des Anlegers geht. Bei der Vielzahl an ETF´s, die es neuerdings gibt, stelle ich mir die Frage, ob es genügend Aktien am Markt gibt um die Fonds überhaupt alle physisch zu replizieren zu können.

Ich hoffe es sieht bei der Schilderung jeder die potentielle Gefahr.
Danke für die Ausführung. Ich hatte beim Kauf schon darauf geachtet, aber gerade doch nochmal zur Sicherheit nachgeschaut. Beide sind keine Swap basierenden Fonds.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Wenn es sich um einen "physisch replizierenden" ETF handelt, bin ich nahe bei dir. Die Fondgesellschaft selbst könnte eine Schwindelnummer sein oder der Fond wird wegen mangeldem Interesse eingestellt wenn man gerade im Minus ist. Das soll alles schon mal vorgekommen sein.
Wenn Black Rock ein Schwindel ist, haben wir wahrscheinlich alle Probleme. :)


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