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Die Rente ist sicher...?

215 Beiträge, Schlüsselwörter: Zukunft, Rente, Vorsorge, Riester
Scox
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Die Rente ist sicher...?

30.11.2016 um 22:53
@Juvenile

Diese 'Wirtschaftsweisen', von denen Lars Feld einer ist, kannste eh völlig vergessen. Feld ist mit anderen aus der Truppe Mitglied des 'Kronberger Kreises', eines Zirkels innerhalb der Stiftung Marktwirtschaft. Alles neoliberal bis zur Hutspitze. Von Neutralität kann man da nur träumen.

"Ihre Forderungen nach Deregulierung des Arbeitsmarktes, einer stärkeren privaten Vorsorge bei Rente, Pflege und Krankenversicherung, einer Senkung der Unternehmenssteuern, einer Wiedereinführung von Studiengebühren und der Ablehnung eines Mindestlohns entsprechen weitgehend den Positionen der Arbeitgeberverbände. Die Leitungsgremien der Stiftung werden von Unternehmern, Managern und Wirtschaftsverbänden dominiert."

http://lobbypedia.de/wiki/Stiftung_Marktwirtschaft


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Die Rente ist sicher...?

07.12.2016 um 18:28
http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/das_rentendebakel/1180599?datum=2016-12-07

Sehr sehenswert für alle nicht informierten zukünftigen Rentner, oder denen, die bisher nichts davon wissen wollten.

Sendetermine: Siehe eingeblendete Webadresse.


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Die Rente ist sicher...?

08.03.2017 um 14:52
...Vor 2 Tagen kam übrigens ne gute Doku über das Rentesystem in Deutschland im TV.

Die ursprüngliche Idee von Wilfrid Schreiber war eigentlich recht gut...leider wurde sie nur unvollständig umgesetzt.

...dieser Satz fasst es gut zusammen.
Die Reform beruhte maßgeblich auf einer Studie von Professor Wilfrid Schreiber, dessen Konzept allerdings nur unvollständig umgesetzt wurde. Die Studie forderte, dass die „Gesamtheit aller Arbeitstätigen“ einbezogen werden sollte, also auch die „selbstständigen Arbeitstätigen“. Außerdem sollte die Beitragsbemessungsgrenze, also die Einkommensgrenze der Versicherungspflicht, ganz aufgehoben werden. Durch beide Maßnahmen sollte die gesetzliche Rentenversicherung auf ein möglichst großes Fundament gestellt werden, „um die Stetigkeit ihrer Rechnungsgrundlagen über alle möglichen Strukturveränderungen der Wirtschaftsgesellschaft und ihrer Zusammensetzung nach Beruf und Erwerbsart“ sicherzustellen. Schreiber hatte außerdem eine Kinderrente sowie eine Beitragsverdoppelung für Kinderlose vorgesehen, um die Familien finanziell zu entlasten und so den von der jeweils nächsten Generation abhängigen Fortbestand des Systems zu sichern. Der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer lehnte diese Komponenten jedoch ab und setzte sich gegen Bedenken etwa von Ludwig Erhard durch.
Der Grundstein wurde also schon falsch gelegt...nun ja mal sehen wohin das Ganze noch führt....ich befürchte ein kein gutes Ende....meine Generation ("Y") wird wohl diem 1. sein die das zu spüren bekommt....


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Die Rente ist sicher...?

08.03.2017 um 20:46
Ich kann nur eins dazu sagen:
Wer riestert ist selber schuld.

Und ja die Idee der Rente als auch die eigentliche Umsetzung ist sehr gut.
Das man davon nicht reich wird sollte klar sein.


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Die Rente ist sicher...?

10.03.2017 um 01:38
Ich finde das ganze Riester Konzept total hohl.
Wenn es Ziel war, die Rente der Menschen zu verbessern, hätte man auch einfach die Beiträge erhöhen können. :D
Wenn es Ziel war, dass die Menschen mal später eine Rente haben von der die leben können, wenn die selbst vorsorgen, so sagt man hingegen praktisch: Wir nehmen dein Geld trotzdem gerne, selbst wenn du nicht selbst vorsorgst, um dir später eine Rente zu geben von der du nicht leben kannst.
Okeeeee, kann man machen aber dann ist es halt scheiße.


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Die Rente ist sicher...?

10.03.2017 um 06:42
Die Rente war noch nie sicher. Daran hat der Staat auch kein Interesse. Denn es kostet ja Geld. Ob eine private Altersvorsorge sinnvoll oder nicht ist, hängt immer von der Sicht des Betrachters ab. Ich selbst denke, dass der Hausbau deutlich sinnvoller ist. Denn auch wenn es Geld kostet....ist man im Alter in der Regel in seinen eigenen vier Wänden. Kann dann keiner mehr weg nehmen. Bei der Vorsorge sieht das leider ganz anders aus. 


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Die Rente ist sicher...?

10.03.2017 um 12:14
@Manja4
Meine schwiegereltern haben sich hoch verschuldet für den hausbau. Sie werden zu ihrer rentenzeit noch das haus abbezahlen und ob sie das dann noch halten können, ist fraglich. Neben dem weiterhin abzuzahlenden kredit warten nämlich noch betriebs- und sanierungskosten. Nicht selten sind ältere leute mit haus und grundstück völlig überfordert und einfach mal verkaufen geht ebenfalls nicht so schnell und schon gar nicht zu einem preis, der ein angenehmes leben im alter ermöglicht.

Die zeiten, in denen das eigenheim als sichere altervorsorge propagiert wurde, ist eigentlich schon vorbei. erst recht, wenn man in nord- und ostdeutschland wohnt. Eigentum im alter schafft mehr probleme, als es löst.


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Die Rente ist sicher...?

10.03.2017 um 15:28
Manja4 schrieb:Bei der Vorsorge sieht das leider ganz anders aus.
Ach ja? Wer kann dir denn dein Geld mit welcher Begründung wegnehmen?


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Die Rente ist sicher...?

10.03.2017 um 15:39
Manja4 schrieb:Denn auch wenn es Geld kostet....ist man im Alter in der Regel in seinen eigenen vier Wänden. Kann dann keiner mehr weg nehmen. Bei der Vorsorge sieht das leider ganz anders aus. 
Das ist ein Trugschluss. Mit einem Gebäude sind auch laufende Kosten verbunden. Die Grundsteuer ist noch recht günstig - aber dann können Dinge wie Beiträge zum Straßenbau kommen oder ganz einfach Reparaturen, die auch einige Zehntausend Euro kosten können.
Und nicht zu vergessen, das Zahlungsrisiko, während man das Haus noch abbezahlt

Ein Hausbau /-kauf ist in manchen Konstellationen sicher sinnvoll - aber in vielen auch nicht.
gastric schrieb:Die zeiten, in denen das eigenheim als sichere altervorsorge propagiert wurde, ist eigentlich schon vorbei. erst recht, wenn man in nord- und ostdeutschland wohnt.
Ich weiß nicht, ob das Problem hier eher darin liegt, dass heute mehr Leute Grundeigentum erwerben, die es besser sein lassen sollten. Weil sie sich nur von den niedrigen Zinsen zu etwas verleiten lassen, was sie sich eigentlich nicht leisten können.

In manchen Teilen Deutschlands kommt - wie du richtig sagst - noch hinzu, dass ein Haus quasi unverkäuflich ist. Sobald da was schief geht, ist man ruiniert.


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Die Rente ist sicher...?

10.03.2017 um 15:41
Wenn der Staat Finanzierungsprobleme bekommt, dann wird er sich einen Weg suchen dort zu nehmen, wo es noch etwas gibt.

Bei Hauseigentümern ist so was z.B. durch Zwangsanleihen "möglich", das wird wohl noch etwas dauern.

Gestaunt habe ich bei diesen Meldungen: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Strassensanierung-Bis-zu-140000-Euro-pro-Anwohner,strassensanierung134.html

140.000€ Rechnung für einen Eigentümer, könnte man auch als Enteignung bezeichnen.


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Die Rente ist sicher...?

10.03.2017 um 15:46
stanmarsh schrieb:140.000€ Rechnung für einen Eigentümer, könnte man auch als Enteignung bezeichnen.
Das vergessen eben viele, dass Eigentum auch verpflichten kann. Es kann also sein, dass ich mich an Infrastruktur, die ich besonders nutze, auch mehr als die Allgemeinheit beteiligen muss.
In dieser Höhe ist das eine Menge - aber ich meine, dass dafür die Grundstücksgröße eine Rolle spielt.


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10.03.2017 um 15:52
kleinundgrün schrieb:aber ich meine, dass dafür die Grundstücksgröße eine Rolle spielt.
Spielt sie wohl. 8,37 EUR/qm. Ein 1,6-Hektar-Grundstück ist aber auch eine Ansage.


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Die Rente ist sicher...?

10.03.2017 um 15:53
@kleinundgrün

Ich habe mal einen Bericht gesehen, da wurde es anhand der Gehweglänge geschlüsselt. Pech, wer ein Eckgrundstück hatte.
Geht meiner Meinung gar nicht, insbesondere da solche Kosten für Eigentümer unplanbar sind. Das muss von der Öffentlichkeit getragen werden.
Wenn die Kassen aber leer sind, dann findet "der Staat" Wege um an das Geld der Leute zu kommen. Zuerst geht es an Töpfe die im Zugriff sind, z.B. Konten oder Immobilien. 

Wer jetzt sein Geld in Gold anlegt und dies registriert wird, dann klopft in 20 Jahren vielleicht auch jemand an die Tür und will eine "rückwirkende" Goldsteuer eintreiben.


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10.03.2017 um 15:55
kleinundgrün schrieb:Ich weiß nicht, ob das Problem hier eher darin liegt, dass heute mehr Leute Grundeigentum erwerben, die es besser sein lassen sollten.
Würde ich nichteinmal sagen. Meine großeltern haben jobbedingt eigentum. Als landwirt im osten inkl. vieh und felderwirtschaft war das irgendwo normal stall und hof als eigentum zu haben und auch zu bewohnen. Im alter hätten sie das aber definitiv nicht mehr halten können, wenn mein bruder da nicht auch gewohnt hätte. Weder oma noch opa waren gesundheitlich dazu in der lage einkaufen zu fahren. Sie hätten zwangsläufig umziehen müssen, hätten mit ihrer rente aber auf keinen fall mietwohnung in der stadt und laufende kosten des hauses samt hof finanzieren können. Verkauft hätte man das haus auch nur schwer können aus dem einfachen grund, weil es in einem winzigen kuhdorf liegt und nichteinmal sowas heute alltägliches wie einen inetanschluss besizt (nichtmal der handyempfang geschweige denn umts oder lte ist da ausreichend brauchbar). Das größte problem ist einfach, dass man nicht bis ins hohe alter planen kann. Eigentum kann dich gefangen halten und ruinieren, wenn irgendwas ungeplantes passiert und zwar vollkommen irrelevant, ob man sich das haus leisten konnte oder aufgrund niedriger zinsen zugegriffen hat.


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