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Vater macht mich krank

89 Beiträge, Schlüsselwörter: Krank, Vater, Bulimie

Vater macht mich krank

08.10.2010 um 12:04
Du sollst Vater und Mutter ehren, doch mit Händen und Füßen dich wehren.

Lass dir den Mist nicht gefallen. Vater hin, Vater her, auch er muss sich zu benehmen wissen. Seinen Erziehungsauftrag hat er "geleistet", nun soll er mal den Rand halten. Lass dich nicht tyrannisieren.

Befreie dich, es wird dir gut tun.


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Ashert001
ehemaliges Mitglied

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Vater macht mich krank

08.10.2010 um 12:05
@Limoneneis

Nimm mal ein Maßband und teile deinen Taillen/Bauchumfang durch die Körpergröße. Wenn der Wert unter 0.5 liegt ist alles in Ordnung, darüber eher nicht.

Bei über Fünfzigjährigen liegt die Grenze bei 0,6, im Alter von 40 bis 50 zwischen 0,5 und 0,6.

Mediziner messen ja heute mehr genau diese "Waist-to-height Ratio" und nicht mehr in diesen sinnlosen Mode Body-Mass-Index, da haben die meisten von uns, einfach nur noch völlig falsche Vorstellungen im Kopf und müssen nur mal aufgeklärt werden, darüber was zu fett ist und was nicht!


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Saniel
ehemaliges Mitglied

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Vater macht mich krank

08.10.2010 um 12:15
@Limoneneis

Wenn Du überhaupt etwas tun willst stelle Deine Ernährung um und treibe Sport... Falls Du Dich wohl in Deiner Haut fühlst bleib wie Du bist und lass Dir von anderen nichts erzählen....

Da Dein Vater ein Idiot vor dem Herrn zu sein scheint würde ich ihn einfach ignorieren.....

Ich habe vor zwei Jahren auch ca. 15 Kilo abgenommen, wenn man sich an kleinen Erfolgen erfreut und sie als Motivation nutzt stellen sich die grösseren von selbst ein....

Abgesehen davon finde ich 65kg bei 1,65 Körpergrösse alles andere als furchtbar, da bist Du eher ein Diamant an dem ein paar Ecken geschliffen werden müssen ;)


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Vater macht mich krank

08.10.2010 um 18:23
@Limoneneis
Limoneneis schrieb:Meine Eltern haben ein Haus und ich habe im OG meine eigene Wohnung. Im Moment kann ich hier auch nicht weg, aus finanziellen Gründen. Ich studiere und naja, ist so halt günstiger
dein vater, so wie du ihn beschreibst ist zwar scheisse,
aber dein eigentliches problem seh ich eher in deiner BEQUEMLICHKEIT!


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Valkyre
ehemaliges Mitglied

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Vater macht mich krank

08.10.2010 um 20:43
Ich sags dir ganz ehrlich @Limoneneis
, lass dich von dem kerl nicht fertig machen, nur weil er dien erzeuger ist hat der noch lange nicht dass recht dich dermaßen zu kritisieren. Fang nicht an dir selbst zu schaden, da würdst ihm nur helfen dich selbst feritig zu machen. Du bist ein gesunder, eigenständiger mensch, der dass recht hat, respekt zu bekommen und akzeptiert zu werden wie du bist.
Frag den Mensch mal wieso er sowas behauptet, wieso er so einen mist von sich gibt obwohl er selbst so "fett" is? Und warum er eigentlich selbst so aussieht, er soll seinen furst gefälligst nciht an dir auslassen.

Ich hab zu meinem offizielen erzeuger auch keinen kontakt, und cih muss ganz ehrlich sagen, es könnte mir nie besser gehn. Diese person hat kein recht dir das leben schwer zu machen. Ich weiß aus eigener erfahrung wie es ist ständig terrorisiert zu werden, und nein, es ist nicht schön.

wenn er meint er könnte sich so verhalten, hat er dich nicht verdient, absolut nicht. Und dass problem mit dem erbrechen hatte ich selbst schon eine zeit lang, hab aber selbst wieder aufhören können, wenn auch mit überwindung.. damit zerstörst du dich nur selbst bitte lasse sein. ;) ich bin selbst nicht dürr sondern durchschnittlich von der figur her und find mich schön wie ich bin. Das solltest du auch tun :) du bist vollkommen in Ordnung wie du bist


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Vater macht mich krank

08.10.2010 um 21:58
@Limoneneis
Limoneneis schrieb:Vor allem weil mein Vater immer Gründe sucht um an mir rumzunörgeln.
Dachte ich mir schon daß da noch was ist, nicht nur die dämlichen Anmachen wegen der Figur.
Sieh zu daß du da so schnell wie möglich weg kommst.


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Vater macht mich krank

09.10.2010 um 14:47
@Limoneneis

Hab mal ein wenig über dein Geschreibsel nachgedacht. Dabei ist mir allerdings dann auch wieder eine Menge über meinen Vater eingefallen. Ich denke mal, viele haben mit ihren Vätern, oder manchmal sind es auch die Mütter, gewisse Probleme. Je nachdem, wie die Situation ist und wie die einzelnen Charaktäre sind, und wie man selbst ist - ergeben sich entsprechende Konstellationen. Und eigentlich ist es egal, wodurch sie entstanden sind, in den meisten Fällen bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig als sie hin zu nehmen wie sie eben sind.

In der Regel lässt sich nichts daran ändern, denn sonst würde man etwas ändern ! Man beklagt sich ja nur dann meist über eine Situation oder einen Zustand, eben weil man ihn nicht ändern kann. Sonst würde man es ja tun.
Dein Vater wird sich nicht dadurch ändern, dass du dich über ihn beklagst.
Und ich sag mal so: Wäre die Situation tatsächlich unerträglich, hättest du schon längst deine Sachen gepackt.

Dass du darunter dennoch leidest, nehme ich dir allerdings schon ab. Aber wenn du selbst nicht da raus willst, aus welchen Gründen auch immer, dann bleibt dir eigentlich gar nichts anderes übrig als es erst einmal einfach nur zu akzeptieren so wie es ist. Denn dass sich dein Vater ändern wird, ist eher eine Wunschvorstellung. Darauf darf man eher nicht hoffen. Du selbst könntest deine Einstellung zu deinem Vater ändern. Manchmal gelingt einem das, manchmal nicht. Muss man selbst mal ausprobieren.

Ich habe auch kein besonders gutes Verhältnis zu meinem Vater. Mein Vater wollte nämlich ein Mädchen haben. Als dann der Fabi als Junge zur Welt kam, wurde er vom Vater abgelehnt, weil er nicht den Wünschen und Vorstellungen des Vaters entsprach. Das war sozusagen meine erste Erfahrung gleich nach meiner Geburt.

Sowas tut weh ! Ich bekomme keine Akzeptanz von meinem Vater, eben nur, weil ich von Geburt an eben nicht seinen Wünschen und Vorstellungen entsprach. Stattdessen wurde ich abgelehnt ! Das hat sich bis heute nicht geändert. Und ich kann eine Annahme von meinem Vater nicht erzwingen. Im Grunde ist es der Wunsch nach Liebe. Aber die kann ich nicht erzwingen. Ich muss es eben hin nehmen, dass er nicht bereit ist, mir Liebe zu geben und mich zu akzeptieren wie ich bin. Ich muss das nicht gut heißen, aber ich muss damit leben, ob mir das gefällt oder nicht, verstehst du?

Im Laufe seines Lebens kommen einem dann auch solche Gedanken wie du sie schonmal angesprochen hast, am liebsten möchte man krank werden, damit den Vater bestrafen ! Man würde freiwillig bereit sein, Leiden auf sich zu nehmen, um dem Vater dadurch einen Denkzettel zu verpassen, so wie: Das haste nun davon ! Ja, kenne ich auch. Ist aber wirklich nicht gut. Denn in Wirklichkeit ist es kein bestrafen wollen, sondern ein Schrei nach Liebe ! Ich will, dass du mich liebst !

Aber das kann man eben nicht erzwingen, auch nicht, indem man sich Leid zufügt. Es ändert gar nichts, macht alles nur noch schlimmer und der Dumme ist man selbst dabei.

Gehe Deinen Weg, deinen eigenen, nach deinen Wünschen und Vorstellungen. Ziehe das durch, was du für richtig hälst. Völlig unabhängig wie dein Vater darüber denkt, den wirst du wahrscheinlich nicht ändern können. Und Liebe, Akzeptanz usw... lässt sich eben nicht erzwingen.

In solchen Fällen ist eine räumliche Distanz meistens vorteilhaft. Ich würde es mir daher nochmal überlegen. Die finanzielle Seite, wenn man studiert ist sicher ein wichtiger Aspekt. Aber da müsste sich eine Lösung finden lassen. Denn wichtiger ist, dass man glücklich ist !

Es gibt auch noch die Möglichkeit in WG´s eine relativ preiswerte Wohnmöglichkeit zu bekommen. Oder in Studentenwohnheimen. Da gibt es nur teilweise lange Wartezeiten. Zumindest verschafft man sich durch eine räumliche Distanz auch wieder etwas mehr Luft zum Atmen !

Wenn ich meinem Vater nicht jeden Tag über den Weg laufen muss, dann ist es mir letztlich egal wie er über mich denkt. Ich habe es irgendwann akzeptiert, dass er mich nicht akzeptiert. Es bleibt mir nichts anderes übrig als damit zu leben. Ich lebe ja immerhin für mich und nicht für ihn !

Viele solcher Symptome wie du sie schilderst, sind oft psychisch bedingt. Alles hat ja eine Ursache. Und wenn man sich darüber klar wird, dass ich an der Ursache nichts ändern kann, dass ich Akzeptanz von meinem Vater nicht erzwingen kann, dann beginnt der Körper eben auf seine Art und Weise auf sich aufmerksam zu machen. Die Ursache kann darin liegen, Aufmerksamkeit erzwingen zu wollen.

Solche Symptome verschwinden dann oft auch wieder von ganz alleine, wenn die Konfrontation mit der Ursache wegfällt. Da ist eine räumliche Distanz in vielen Fällen ein besserer Weg als selbst täglich darunter leiden zu müssen, dass man vom eigenen Vater im Grunde keine Akzeptanz erfährt.

Ich kann mit meinem Vater auch nicht darüber reden. Er hat nie so etwas wie Verständnis für mich aufgebaut. Er ist halt so eine Autoritätsperson, die sowieso grundsätzlich immer Recht hat. Falsch liege immer nur ich. Da ist dann drüber reden oder diskutieren einfach nicht drin.

Und in meiner Situation gab es daher nur zwei Möglichkeiten: Entweder weiterhin darunter leiden oder meinen eigenen Weg gehen und Tschüss sagen. Ich habe mich für letzteres entschieden. Mir hat die räumliche Distanz jedenfalls sehr geholfen. Ich kann ja nur von mir selber sprechen. Es ist nicht so, dass sich das Verhältnis zu meinem Vater etwa gebessert hat, das nicht. Aber es belastet mich nicht mehr so, weil ich nicht jeden Tag mit ihm in Konfrontation gerate. Ich habe es akzeptiert, dass ich in seinen Augen ein Nichts bin. Das tut immer noch weh, aber ich kann an seiner Einstellung mir gegenüber nichts ändern. Ich gehe eben meinen Weg und lass ihn seinen gehen. Ich meide ihn so gut ich kann, ich will auch keinen Kontakt mehr. Ich brauche ihn auch nicht, ich komme alleine viel besser zurecht als mit jemand, der mir laufend sagt, was ich alles falsch mache und mich ständig nur kritisiert und mich negativ aufläd. Darauf kann ich auch verzichten !

Also überlegs dir mal, ob ausziehen nicht doch eine Alternative für dich sein könnte. Aus den Augen, aus dem Sinn heißt es ja auch. :D


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Vater macht mich krank

09.10.2010 um 15:00
@Limoneneis
ich würde mir das an deiner Stelle einfach nicht bieten lassen, auch Eltern haben Grenzen und diese wurden deutlich überschritten!
Rede mit ihm und sag ihm, dass es dich verletzt und absolut nicht nötig ist, mit einer erwachsenen Frau so zu sprechen.


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Vater macht mich krank

09.10.2010 um 15:55
@Limoneneis


Mein Tipp: Kontaktabbruch - und zwar sofort, radikal und nachhaltig.

Lebe Dein Leben - nicht das anderer.


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