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Vergöttlichung von Menschen

52 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Götter, Halbgott, Apotheose, Vergöttlichung

Vergöttlichung von Menschen

14.07.2016 um 20:24
KL21 schrieb:Nun Buddhisten sind keine Feinde des Christentums und da sie an einen universalen Geist glauben, gehören alle Religionen zusammen und wo bitte soll man dann noch dazugehören ?
Du musst schon meine Beiträge richtig lesen, wenn du mit mir reden willst @KL21
Ich schrieb:
Niselprim schrieb:Nachdem was Jesus Christus selbst sagt und getan hat, ist es eigentlich schon auch so wie du es sagst, nämlich dass jeder das gleiche zählt, egal welcher Abstammung oder Ausrichtung man ist
... als Antwort auf deine Aussage:
KL21 schrieb:An Vermischung denke ich dabei ganz sicher nicht, aber an Toleranz und an die Möglichkeit, das Niemand wissen kann was tatsächlich wahr ist, aber glauben darf, das es wahr ist. Im Buddhismus darf man Christ sein, das wird immer wieder bestätigt, aber im Christentum sieht das anders aus, da darf man außer Christ gar nichts sein, das ist reichlich dogmatisch und wenig dem Verständigungsproblem zuträglich.
Wenn du nun wieder in diese Richtung schwenkst und mir das andichten möchtest:
KL21 schrieb:Und ich finde es ziemlich fragwürdig, das z.B. im Vatikan der Dalai Lama des Öfteren brüskiert wird. Von daher ist mir Pluralismus zwischen den Religionen lieber als jedes engstirnige Dogma im westlichen Christentum.
Obwohl ich dir das schreibe:
Niselprim schrieb: Das soll bedeuten @KL21 man lasse jedem seinen Glauben so wie es für richtig gehalten wird. Also, ich verurteile dich nicht, wenn dir der buddhistische Glaube mehr zusagt.
Dann kann ich dir auch nicht mehr helfen.


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14.07.2016 um 20:30
Kotknacker schrieb:Nö. Mit Nachfolgerschaft tue ich mich in dem Kontext auch schwer. Ein Kriegsherr kann sich schlecht als Nachfolger behaupten. Da gab's sicherlich schon würdigere Kandidaten. ^^
War dann wohl ein schlechter Scherz von dir oder ein Test^^
Kotknacker schrieb:Aber nur so kann man sich sachlich austauschen. In dem Fall zwischen Moslems und Christen sonst fängt es ja schon mit einem konfliktreichen "Schwanzverleich" an. ^^
Nö du @Kotknacker Da bin ich lieber für klare Linien.
Der König ist der König und ein Lügner bleibt ein Lügner.
Niselprim schrieb:Noch nicht. ^^
Wahre Christen werden bestimmt nicht einen Finger krümmen, um irgendjemand zu bekämpfen oder so.


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14.07.2016 um 21:16
@Niselprim
Niselprim schrieb:Wenn du nun wieder in diese Richtung schwenkst und mir das andichten möchtest:
Entschuldige, wenn der Beitrag so rüber kam, ich wollte eigentlich nur noch mal klarmachen, das Buddhisten andere Religionen nicht nur tolerieren, sondern akzeptieren. Also kein Grund für dich, sich angegriffen zu fühlen.:)


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14.07.2016 um 21:33
Ich hatte doch deinen Glauben und somit den Buddhismus längst akzeptiert:
Niselprim schrieb:
Das soll bedeuten @KL21 man lasse jedem seinen Glauben so wie es für richtig gehalten wird. Also, ich verurteile dich nicht, wenn dir der buddhistische Glaube mehr zusagt.


...und du kamst nochmal mit:
KL21 schrieb:Nun Buddhisten sind keine Feinde des Christentums und da sie an einen universalen Geist glauben, gehören alle Religionen zusammen und wo bitte soll man dann noch dazugehören ? Jede Religion interpretiert diesen universalen Geist je nach Herkunft auf eigene Weise, das ist schon alles, Fanatismus und Dogmatismus oder Abgrenzung sind da eher für das gegenseitige Verständnis hinderlich.
...da fühlte ich mich sehr wohl nicht angegriffen sondern nicht verstanden, weil du mir davor schon dies unter die Nase gerieben hattest:
KL21 schrieb: Im Buddhismus darf man Christ sein, das wird immer wieder bestätigt, aber im Christentum sieht das anders aus, da darf man außer Christ gar nichts sein, das ist reichlich dogmatisch und wenig dem Verständigungsproblem zuträglich. Und ich finde es ziemlich fragwürdig, das z.B. im Vatikan der Dalai Lama des Öfteren brüskiert wird. Von daher ist mir Pluralismus zwischen den Religionen lieber als jedes engstirnige Dogma im westlichen Christentum.
Obwohl ich darauf so antwortete:
Niselprim schrieb:Nachdem was Jesus Christus selbst sagt und getan hat, ist es eigentlich schon auch so wie du es sagst, nämlich dass jeder das gleiche zählt, egal welcher Abstammung oder Ausrichtung man ist
Was dir wohl nicht gefällt, ist diese Aussage von mir:
Niselprim schrieb:- man soll ja sogar auch seine Feinde lieben :) Allerdings, ob man dazugehört, das steht auf einem anderen Blatt.
... das gekamst du wohl in den falschen Hals.
Der Zusatz mit der Feindesliebe war nur eine Zusatzerklärung dafür, dass ein wahrer Christ in der Nachfolge Christis und nach Seinen Worten und Taten Andersgläubige absolut toleriert und akzeptiert.
Dies bedeutet aber nicht, dass Buddhisten gleich auch Christen sind.


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14.07.2016 um 21:42
@Niselprim
Niselprim schrieb:... das gekamst du wohl in den falschen Hals.
Der Zusatz mit der Feindesliebe war nur eine Zusatzerklärung dafür, dass ein wahrer Christ in der Nachfolge Christis und nach Seinen Worten und Taten Andersgläubige absolut toleriert und akzeptiert.
Ja sicher, das kann gut sein, das ich das mißverstanden habe.:)
Niselprim schrieb:Dies bedeutet aber nicht, dass Buddhisten gleich auch Christen sind.
Nein sie sind nicht Christen, aber Buddhist sein bedeutet universal zu sein, deshalb verhält sich ein Buddhist auch u.A. christlich in dem Sinn, das er Aggresionen gegen sich selbst, gegen andere Lebewesen, gegen die Natur und die Schöpfung insgesamt ablehnt und zu vermeiden versucht. Selbstverständlich gibt es da auch Ausnahmen, aber diese sind dann keine wahren Buddhisten.


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14.07.2016 um 21:47
Mag schon sein so @KL21 Ja, Ein Wort unsers Herrn Jesus Christus; Johannesevangelium:

10,14 Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen, 10,15 wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe. 10,16 Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.

A B E R in meinen Augen wäre es Spekulation, festzulegen, Er hätte die Buddhisten gemeint.
Verstehst du das?


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14.07.2016 um 21:50
@Niselprim
Niselprim schrieb:Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.
Darunter verstehe ich nicht Buddhismus, sondern Vielgötterei und Götzentum. Wo Fetische und Götzen angebetet werden, welche man dann als Götter ansieht.


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14.07.2016 um 22:07
Wo siehst du da Vielgötterei und Götzentum, wenns doch um die Schafe geht und einen Hirten?
@KL21


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14.07.2016 um 22:18
@Niselprim
Niselprim schrieb:Wo siehst du da Vielgötterei und Götzentum, wenns doch um die Schafe geht und einen Hirten?
Ganz einfach, die Schafe haben mehrere Hirten, also den einen oder anderen Guru, wie z.B. das Kapital, das Ego, die Gier, den Schönheitswahn usw. Doch das ist nicht nur im Christentum, sondern auch in anderen Religionen ebenfalls verbreitet. Da werden Stars und Sternchen angehimmelt und Leute die das Blaue vom Himmel lügen, nur um einen Vorteil zu haben und so ihre Schäfchen hinter sich versammeln. Da werden Menschen zu Pseudogöttern hochstilisiert und das kannst du genaus so gut erkennen, wenn du es willst. Und darunter sind auch solche, welche sich Christen nennen , welche regelmäßig in die Kirche gehen und meinen das dies genügt. Sehr viele echte Christen sind mir in meinem Leben noch nicht begegnet, leider. Dafür aber umso mehr echte Buddhisten und das läßt hoffen.


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14.07.2016 um 22:33
Das was du da erklärst @KL21
hat aber absolut so überhaupt nichts mit dem zu tun, was Jesus Christus sagt.


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14.07.2016 um 22:48
@Niselprim
Niselprim schrieb:hat aber absolut so überhaupt nichts mit dem zu tun, was Jesus Christus sagt.
Das hat alles damit zu tun und wenn du das auf andere Religionen schieben möchtest, dann hast du deinen Herrn und Meister kein bißchen verstanden. Hier geht es im Übrigen um die Vergöttlichung von Menschen und genau deshalb habe ich das Thema angesprochen.. Ich glaube nicht das Jesus Christus derart intolerant war und mit seiner Ansage, andere Religionen meinte oder aber er war selbst Dogmatiker und dann eben nicht der Erlöser.


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14.07.2016 um 23:31
@Niselprim

Zum besseren Verständnis zitiere ich mal Meister Eckhard.

Eine andere, eher philosophische Verbindung ergibt sich durch den christlichen Mystiker Meister Eckhart. In seiner negativen Theologie transzendiert er das personale christliche Gottesbild zu einem nichterkennbaren Einen, das er darin als Nichts bezeichnet, wie etwa in folgendem Zitat aus der Predigt 42 (nach der Quint-Zählung): „Du sollst ihn lieben wie er ist ein Nicht-Gott, ein Nicht-Geist, eine Nicht-Person, ein Nicht-Bild, mehr noch: wie er ein lauteres, reines, klares Eines ist, abgesondert von aller Zweiheit. Und in diesem Einen sollen wir ewig versinken vom Etwas zum Nichts. Dazu verhelfe uns Gott. Amen.“

In der negativen Theologie Meister Eckharts lassen sich viele sachliche Parallelen zur buddhistischen Lehre herstellen, wie insbesondere die des Nichts der negativen Theologie zur buddhistischen Leerheit. Der christliche Religionsphilosoph Bernhard Welte stellt fest, dass sich über Meister Eckhart Christentum und Buddhismus gleichsam „zuwinken“. Besonders durch die beiden japanischen Religionsphilosophen Shizuteru Ueda und Daisetz Teitaro Suzuki hat auf der wissenschaftlichen Ebene ein christlich-buddhistischer Dialog über Meister Eckhart stattgefunden./I]

Wikipedia: Meister_Eckhart#Lehre_von_Gott_und_der_Gottheit


Für mich ist klar, das Gott keine Person darstellt un d eben auch keine darstellen kann, genaus so wenig wie die Erde eine Scheibe ist, was sie für die Urchristen ganz offensichtlich noch war. Diese Ansicht entstammte dem babylonoschen Weltbild, welches der Vorgänger aller darauffolgenden religiösen An schauungen war. Galileo Galilei hat zwar später dieses Weltbild berichtigt, wurde aber lange von dar kath. Kirche nicht anerkannt. Von daher muss dir doch klar sein, das eine Religion oder Weltanschauung wie der Buddhismus, welcher die Welt nie für eine Scheibe hielt, sehr viel weiter war, als das Urchristentum, welche Gott offensichtlich hinter den Wolken vermutete, wo er aber ganz offensichtlich nicht zu finden ist.:)


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