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Gott ist tot oder existiert nicht

98 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Religion, Glaube ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gott ist tot oder existiert nicht

23.08.2025 um 18:56
Das ist irgendwie überzeugend. Da könnte ich nur mit "ich glaube dies oder ich vermute jenes" antworten. Seit längerer Zeit denke ich das wir uns das "Ich" sowieso nur einbilden. Dein Beitrag oben verstärkt eigentlich nur das wir uns gerne schöne Dinge einbilden. Nein, ich kann dem nichts Stichhaltiges entgegenhalten.
Gut möglich daß das Universum keinen Sinn hat.
Kann sein das wir uns nur einbilden müssen das irgendwas Sinn hat, das wir frei sind oder unsterblich weil wir das brauchen um irgendwie leben zu können.
Das macht leider den Samstag nicht gerade besser :/
@Atheos


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Gott ist tot oder existiert nicht

23.08.2025 um 19:17
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Das macht leider den Samstag nicht gerade besser :/
Lass dir den Tag nicht verderben. 😉

Freiheit ist überbewertet - jedenfalls die absolute Freiheit (die es nicht gibt). Für den Menschen ist das auch eher irrelevant, ob es diese theoretische Freiheit gibt, denn unzweifelhaft gibt es ja das Bewusstsein, welches einem die Welt in der Gegenwart darstellt. Man hat ein Ego welches glaubt zu entscheiden, welches dabei aber die Verknüpfungen unseres Gehirns als Erfahrung verwendet um zu entscheiden.

Es ist vollkommen egal, ob das alles einen Sinn hat oder nicht, es kommt nur darauf an, welchem Sinn man ihm selber gibt.


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Gott ist tot oder existiert nicht

23.08.2025 um 19:20
Zitat von AtheosAtheos schrieb:Es ist vollkommen egal, ob das alles einen Sinn hat oder nicht, es kommt nur darauf an, welchem Sinn man ihm selber gibt.
So ist es.

Denkst du, wenn es einen Gott gibt, nur mal angenommen, glaubst du Gott ist absolut frei?


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Gott ist tot oder existiert nicht

23.08.2025 um 19:30
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:glaubst du Gott ist absolut frei?
Ich glaube nicht an Götter. Die Idee übernatürlicher Mächte ist mit vollkommen fremd geworden.

Man kann natürlich Gott als übernatürliches Wesen definieren. In dem Fall wäre es nicht an Ursache-Wirkung-Beziehungen gebunden. Das ist ja der Trick, mit dem man auch die Schöpferrolle rechtfertigt, indem man sagt, die Welt muss erschaffen worden sein, aber der Schöpfer der Welt ist ja ein Gott - für den gilt das selber nicht.

Wie du siehst, sind mir religiöse Denkmuster mittlerweile fremd.

Ich bin der Meinung, dass wir Menschen nur innerhalb unseres Horizontes die Welt erforschen können. Und dieser Horizont ist stark begrenzt. Was es darüber hinaus gibt, weiß kein Mensch - und derjenige der sagt er wüsste es, der ist ein Scharlatan.

Als Menschen sollten wir daher die Demut haben diese Grenzen anzuerkennen und im richtigen Augenblick zu sagen "Ich bin demütig genug zuzugeben es nicht zu wissen". Diejenigen die dann eine geschlossene, für sie vorstellbare Welt, definieren müssen, denen fehlt - sorry, meine Meinung - die notwendige Demut und die Selbstreflektion für die eigenen Grenzen.


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Gott ist tot oder existiert nicht

23.08.2025 um 20:18
Zitat von AtheosAtheos schrieb:Ich bin demütig genug zuzugeben es nicht zu wissen
Du könntest vielleicht auch sagen du bist mutig genug.
Zitat von AtheosAtheos schrieb:und derjenige der sagt er wüsste es, der ist ein Scharlatan.
Scharlatan, das ist ja eher ein allgemeines Wort. Ich denke schon das es Menschen gegeben hat und gibt die Religionen erfunden haben mit guten Absichten und wussten das es nur erfunden ist.

Früher gab es ja sowas wie Wissenschaft noch nicht. Die ist meiner Meinung nach aus Glauben oder gerne auch philosophieren, eben vermuten und Nachdenken hervorgegangen.
Früher ~mal sagen vor 5000 Jahren wusste keiner wie die Sonne funktioniert.
Denen blieb nur die Angst vor dem Unbekannten oder eben was passendes Glauben übrig.
Dann hat sich irgendein Häuptling eine Geschichte ausgedacht um seine Kinder zu beruhigen.
Irgendwie nachvollziehbar denke ich.
Irgendwas das Sinn macht und mehr oder weniger sind daraus dann Religionen entstanden.
Ich denke Religionen sind ein notwendiger Teil in der Entwicklung der Menschheit. Auch heute noch.
Manche , leider oft auch ich, können nicht einfach was komplett im Dunkeln lassen. Wenn man da sowieso nicht hinkommt, irgendwie außerhalb von Raum und Zeit, dann kann man da auch irgendwas hinsetzen und Glauben, wenn man es braucht.
Scharlatane ja, das haben natürlich viele gerade Männer als Machtinstrument ausgenutzt.
War selbst Atheist und bin es manchmal noch. Warum ich schwanke weiß ich nicht genau.

Ich weiß auch nicht genau ob Menschen irgendwann ohne Religionen leben können. Ich hoffe das es sich eher zu einer Philosophie mit teils kleinen religiösen Anteilen hinentwickelt. Aber wie das aussieht weiß ich nicht. Grundlage der ~Menschheitsphilosophie wird wohl auf Grund- und Menschenrechte als wichtigstes Fundament aufbauen. Das ist ja schon so 250 Jahre im Gange finde ich. Weiß nicht, in China, Persien oder mal irgendwo bei der griechischen Elite schon viel früher.
Vielleicht gab es das auch schon mehr oder weniger in Ägypten wo der eine alle Götter außer den Sonnengott verboten hat. Ich weiß nicht.
Erwas spekulativ und sicher nicht richtig.

Seit 250 Jahren wohl hier in Europa auf jeden Fall. Und im Untergrund wohl schon seit eh und je als Idee.
Die haben ja da schon in der Steinzeit Gräber gefunden mit Beigaben.
Ich hätte sehr gern gewusst ob diese Menschen damals eher freie Philosophen waren oder einen dogmatischen Glauben hatten. Sehr bedauerlich das es damals noch keine Schrift gab um etwas zu überliefern.
Wie gesagt, ohne wissenschaftliche Instrumente konnten die nur glauben. Und mit dem Erbe versuchen wir gerade weltweit zunehmend das zu verändern. Dauert wohl noch min. weitere 250 Jahre wenn das so weitergeht :/ .

Weiß garnicht ob ich wirklich glaube. Manchmal geb ich mich den Gedanken oder Gefühlen hin ohne bestimmte Religion und dann ist das halt beruhigend. Gefunden habe ich leider absolut nichts handfestes.


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24.08.2025 um 10:30
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Die Fachleute verstehen es nicht.
Ich kenne keine Fachleute. Ich kenne nur solche, die sich zu solchen aufblasen oder von anderen zu solchen aufgeblasen werden.
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Laien machen das besser.
Von "Laien" habe ich nicht gesprochen, sondern davon, die spirituelle Sprache Schritt um Schritt erlernen zu sollen, was sich an jeden richtet.


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24.08.2025 um 11:20
Zitat von LeilanLeilan schrieb:Ich kenne keine Fachleute. Ich kenne nur solche, die sich zu solchen aufblasen oder von anderen zu solchen aufgeblasen werden.
OK, das ist Deine nicht-falsifizierbare Meinung. Mit dieser Einstellung ist zumindest meinerseits kein sinnvoller Dialog möglich.

Grüße
Omega Minus


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24.08.2025 um 13:54
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Mit dieser Einstellung ist zumindest meinerseits kein sinnvoller Dialog möglich.
Du versuchst mir den Begriff "Fachleute" wässrig zu machen und tust so, als ob ich ein kleines Kind wäre, das alles glaubt, was ihm gesagt wird. So missachtest du meine Ansicht über "Fachleute", statt zu hinterfragen, wie es dazu kommt. Ebenso ist es umgekehrt so, dass du nicht erklärst, was denn Gutes an "Fachleuten" zu finden wäre.


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24.08.2025 um 16:12
Zitat von LeilanLeilan schrieb:Du versuchst mir den Begriff "Fachleute" wässrig zu machen
Mit wievielen studierten Theologen hast du dich mal ausgetauscht? Und nein, die haben nicht alle dieselben Ansichten. In ein und derselben Kirche können verschiedene Pfarrer predigen, die theologisch meilenweit auseinander liegen.
Zitat von LeilanLeilan schrieb:und tust so, als ob ich ein kleines Kind wäre, das alles glaubt, was ihm gesagt wird
Nö, das ist Deine Interpretation.
Zitat von LeilanLeilan schrieb:So missachtest du meine Ansicht über "Fachleute", statt zu hinterfragen, wie es dazu kommt.
Keine Misachtung, fehlende Information. Deine persönliche Erfahrungen, die ich nicht kenne. Möchtest darüber reden?
Zitat von LeilanLeilan schrieb:Ebenso ist es umgekehrt so, dass du nicht erklärst, was denn Gutes an "Fachleuten" zu finden wäre.
Kontext, Hintergrundinfomationen, Kenntnisse darüber, wie es zu dem Text kam, wie er entstanden ist, sich verändert hat, usw.

Aus der Bibel selbst heraus wüsste ich nicht, was es damit auf sich hat, dass man zwei Meilen mit jemanden gehen soll, wenn er einen zwingt, eine Meile zu gehen. Ohne Hintergrundinformation ist das schwer verständlich.


Tja, was man so mitbekommt, wenn man Atheist ist, die Freundin als Organistin bei der Kirche angestellt ist (heute wieder einen Gottesdienst musikalisch mitgestaltet) und man halt so manches Gespräch im Kirchkaffee mitbekommt.

Aber da sind wir wieder bei: Erfahrungen. Mein Weg ist nicht Dein Weg.


Ich kenne den Ansatz ‘Fachleute können mir nix bei bringen, ich verstehe die nicht, ich bringe mir das selbst bei’ vor allen Dingen aus der Musik. Und dorten ist meine Erfahrung: autsch. (Und uch kenne da viele Fälle, 30 bis 40 wäre meine Bauchschätzung.) Jetzt wäre due Frage: ist das Spirituelle und die Bibelinteroretation schwerer oder leichter als das Erlernen eines Musikinstruments, sagen wir mal mittlere Kenntnisse? Wenn dieses Unterfangen wesentlich einfacher ist als Musik, dann könnte es doch klappen.

Nota bene:
In beiden Fällen geht auch darum, eine Sprache zu erkernen, Muster zu erkennen, einzuordnen, zu interoretieren, Kontext, …

Grüße
Onega Minus


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25.08.2025 um 09:17
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Theologen ... haben nicht alle dieselben Ansichten. In ein und derselben Kirche können verschiedene Pfarrer predigen, die theologisch meilenweit auseinander liegen.
Ich hätte dich gefragt, warum du mit deiner offenen Frage über das Erzwingen, eine Meile gehen zu müssen, dich nicht an die Theologen wendest. Aber wenn selbst die meilenweit auseinander liegen, dann frag' ich mich, wozu es denn eigentlich in der Bibel steht?


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Gott ist tot oder existiert nicht

25.08.2025 um 09:25
Zitat von LeilanLeilan schrieb:Ich hätte dich gefragt, warum du mit deiner offenen Frage über das Erzwingen, eine Meile gehen zu müssen, dich nicht an die Theologen wendest.
Des Rätsels Lösung kam in einer Predigt.
Zitat von LeilanLeilan schrieb:Aber wenn selbst die meilenweit auseinander liegen, dann frag' ich mich, wozu es denn eigentlich in der Bibel steht?
- Diese Stelle ist AFAIK unstrittig.
- Man fragt sich als Atheist sowiso, wiso ein derart mächtiges Wesen (genannt Gott) eine Art der Kommunikation etabliert, bei der so viel schief gehen kann. In meinen Augen (sic!) ein schlechter Job.
- Was sagt denn Deune spirituelle Antwort?

Grüße
Omega Minus


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Gott ist tot oder existiert nicht

25.08.2025 um 09:30
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Des Rätsels Lösung kam in einer Predigt.
Wenn sie verschiedene Meinungen haben, warum glaubst du denn dieser einen?
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:- Man fragt sich als Atheist sowiso, wiso ein derart mächtiges Wesen (genannt Gott) eine Art der Kommunikation etabliert, bei der so viel schief gehen kann
Was sagt der betreffende Prediger denn dazu?


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Gott ist tot oder existiert nicht

25.08.2025 um 10:03
Zitat von LeilanLeilan schrieb:Wenn sie verschiedene Meinungen haben, warum glaubst du denn dieser einen?
Ich habe bis jetzt keine plausible Alternative gehört ider gelesen. Ich warte ja immer mich auf Deine Analyse.
Zitat von LeilanLeilan schrieb:Was sagt der betreffende Prediger denn dazu?
Habe ihn mangels Interesse meinerseits nicht gefragt.

Die Lösungsansätze, die mir so bis jetzt begegnet sind und mir so stante pede einfallen:
- Man wartet auf den heiligen Geust, der einen inspiriert.
- Man lebt mit der Vielfalt der Interpretationsansätze, so wie man auch mit den Widersprüchen in der Bibel lebt.
- Man nimmts wörtlich.
- Man versucht den Interpretationsspielraum durch kritische Textanalyse einzugrenzen.
- Man legt die Karte ‘intellektuelle Bankrotterklärung’ und will das ohne Wissen und Logik lösen, mit lustigen Bildern im Kopp.

Wie gesagt, als Atheist ist mir das prinzipiell egal.

Grüße
Omega Minus


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Gott ist tot oder existiert nicht

30.05.2026 um 16:52
Ohne jetzt alle Beiträge durchgelesen zu haben:

1.) Das Worr „Gott“ lädt zu Missverständnissen ein; den wirklich viele verstehen darunter etwas anderes. Selbst in den „Heiligen Schriften“ auf deutsch, im Vergleich zu den ältesten uns erhaltenen Schriften, wird Gott gefühl nach Lust und Laune benutzt. Wenn es wirklich jemanden interessiert kann ich was dazu schreiben.

2.) Die Kirchen, Glaubensgemeinschaften die ich kennen gelernt habe wissen nicht allzuviel, obwohl da viele nette Menschen sind (die gibts aber auch bei Agnostikern, Atheisten, Andersgläubige usw.).

3.) Den großen Geist, das große Bewusstsein und Jesus Christus gibt es. Sie sprechen mit mir. Das mag verrückt und pathologisch klingen. Ist aber so. Wortwörtlich in Nahtoderfahrungen, Träumen und Visionen. Hatte ich alles schon.

4.) Nach meiner Recherche hängt über unserem Bewusstsein ein tiefer Schleier. Eine Decke die uns die Sinne zur echten Realität versperrt. Dieser Schleier wird z.B. bei Nahtoderlebnisse gelockert, oder auch in Meditionen usw. Es gibt auch ganz technische Möglichkeiten.

5.) Nur weil man etwas nicht sieht, bedeutet es nicht dass es etwas nicht gibt.

Meine Erfahrung. Meine Recherche. Meine Meinung. Kein Anspruch auf 100% Weisheit. Jeder darf glauben was er will.


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Gott ist tot oder existiert nicht

30.05.2026 um 17:08
Zitat von SearchingSearching schrieb:Jeder darf glauben was er will.
Eben.
Deshalb würde ich Einbildungen/Erlebnisse/Erkenntnisse, die in Augenblicken gewonnen werden, in denen Organe versagen, das Gehirn nicht adäquat versorgt wird, ein Hormondurcheinander den Körper flutet oder ähnliches Chaos herrscht, nicht zu hoch bewerten.
Aber natürlich steht es jedem frei da anders vorzugehen.


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30.05.2026 um 23:33
Zitat von SearchingSearching schrieb:Den großen Geist, das große Bewusstsein und Jesus Christus gibt es
Was genau sagt dir Jesus?
Die Frage kannst du im Tonfall mit etwas Skepsis, aber mit hauptsächlich ernstgemeinten Interesse verstehen.

Das Thema um diese Person interessiert mich.
Die Zeit damals, und welche Quellen eigentlich vertrauenswürdig sind.
Als Verschwörungstheoretiker zweifle ich die buchstabengetreue Echtheit christlicher und nicht christlicher Quellen an.
Ausgrabungen und solche Dinge sind wieder was anderes.

Eine feste Meinung habe ich jedoch nicht, was mir auch allgemein hinderlich erscheint.

Momentan halte ich es am wahrscheinlichsten ihn, Jesus, wie man ihn damals nicht nannte, als
●der sich selbst vielkeicht noch als Juden sah, der gegen Rom rebellierte und sich nicht beugen wollte
oder vielleicht -sehr waage- als
●Sektenprophet zu sehen.
Für mich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
Das er existierte scheint zumindest nahezu sicher. Ich glaube es aber nicht 100%.
Es könnte auch eine Frau gewesen sein. Wer kann schon das Gegenteil beweisen?

Ein Konflikt mit Pilatus der ihn darauf hin in Folge seiner alleinigen Macht und Verantwortung, als welchen Gründen auch immer hinrichtete, scheint ebenfalls ziemlich sicher.

Letzteres passt ja dann zu den christlichen, wissenschaftlich bestätigten mehrfach verfälschten römischen Quellen, Stichwort Judenchristen und die zunehmende vergötterung von Jesus im Verlauf der Zeit.

Ich muss dir sagen, dass ich nichts gegen den eigenen Zweifel an deinen Aussagen tun kann.

Das ist, wie du vielleicht nachvollziehen kannst immer ganz empfehlenswert wenn man noch nie miteinander gesprochen hat. Außerdem kennen wir uns ja nicht.
Trotzdem, nur wenn du möchtest, und zufällig Zeit hast, würde ich sehr gerne alles, jede noch so unbedeutende Kleinigkeit dazu von dir hören.

Hintergrund: Mich interessiert jede Perspektive die man zu der Person, oder wie man es für sich definiert, einnehmen kann.
Heute glaubt ja ein zunehmend größerer Teil der Menschen, dass wir alle nur Menschen sind. Glaube gut und schön - und wichtig. Aber die Konsequenz ist doch, auch rückblickend jede Person nur als Mensch anzusehen.
Ist diese Ansicht deiner Meinung nach falsch?
Ich meine, die Physik war ja vor 2000 Jahren die selbe.

Ich bin nicht bereit Dinge die sehr lange zurückliegen in einer Art Traum- oder Phantasiewelt sehen zu wollen, auch wenn es sich noch so sehr nach Weihnachten und Kerzengesang anhört und anfühlt. Aber wie du schon sagtest, jeder kann glauben was er will. Ich suche nur einen Meinungsaustausch und hoffe einige interessante Dinge von dir zu hören.

Ein Kompromiss der mir sehr gefällt, ist, dass man eine Art höheren menschlichen Geist ohne Bezug auf die reale Person von damals eben Jesus nennt.
Man nennt einfach Liebe und Hoffnung in sich selbst und das was uns Menschen vereint Jesus- ohne das man sich Christ nennt.

Man könnte dazu eine umfangreiche neo(jüdische) Sekte entwickeln in der man diesen Jesus als einen von vielen Lehrern oder gar Prophetähnlich darstellt.

Eine Gruppierung die sich den allgemeinen jüdischen Hauptglaubensrichtungen sozusagen unterordnet, in einem noch nicht existierenden zweiten äußeren Kreis dieses Glaubens, wobei jedoch die Mitglieder dieser neuen Gemeinschaft Mitleid mit den Christen haben, weil sie alles falsch verstehen, und hoffen sie schließen sich der jüdischen Sekte an, solange bis ein Ausschuss aus mehreren Rabis in Israel, und nirgends wo sonst, langfristig ihnen erlaubt sich rechtlich jüdischen zu nennen, durch die Anerkennung des zweiten äußeren Kreises, was jedoch realistisch und bei bester Formulierung nur bei den liberalen eine Chance hätte.

Handschriftlich habe ich schon ein längeres Dokument dazu in mehreren Seiten verfasst, es aber aufgegeben, obwohl ich fest davon überzeugt bin, das es möglich wäre es so zu formulieren, dass es bei niemandem auf Ablehnung stoßen könnte, außer in Rom.
Da ich zugegeben in der Überzeugung das diese Sekte Sinn ergibt, realistisch eher eine eigene Geistesstörung vermute die ich nicht erkenne, aber annehme, verfolge ich gerade dieses Projekt nicht weiter.

Der feste Glaube es ergäbe Sinn ist unerschütterlich. Der Glaube an mich selbst jedoch nicht, was genauso gut wie schlecht und somit komplett unwichtig ist.

Es ist wohl aus der Überzeugung der allgemeinen Menschenrechte und Gleichberechtigung heraus naheliegend, dass, wenn Jesus der Geist der römischen Kirche ist, es in Anbetracht der geschichtlichen Verbrechen des Vereins fragwürdig erscheint, ob hier Schriften nur zum Machterhalt umgeschrieben und erweitert wurden, so wissenschaftliche Erkenntnisse, oder ob das Handeln der katholischen Kirche in den letzten ~1800 Jahren so eins zu eins das ist, was wir Menschen als unendliche Liebe und Mitgefühl bezeichnen würden, zumal beide Überzeugungen die Frage nicht vertuschen können, ob der Glaube an einen aufopferungsvollen allliebenden Menschen namens Jesus überhaupt glaubwürdig ist.

Er hätte ja auch an einem ganz normalen Tag Pilatus aufsuchen können. Aber nein. Er hatte einen Plan und brachte seine ganzen Leute damit in Gefahr. So handelt niemand der in reiner Liebe unterwegs ist, sondern nur einer der Unruhe stiften will.
Da soll mich doch der Teufel holen wenn der Papst aus Rom das Tor der allgegenwärtigen Liebe bewacht.

Also entweder steht die römische Kirche wirklich verbunden im Geiste mit Jesus, was bedeutet er war ein Mensch der zu allem bereit ist beim erreichen seiner Ziele, wozu katholiken ja auch bereit waren, besonders im Schlechten, oder es gab diesen netten Menschen, seine Quellen wurden vollkommen verfälscht, was Gewinner in der Geschichte immer machten mit der Hoheit über die Wahrheit- und Geschichtsschreibung, nur dann werden wir nie wissen wer es wirklich war.

Umfangreiche Ausgrabungen am Tempelberg und sonstigen, möglichen Stellen in Israel geben da vielleicht in ferner Zeit bessere Details, aber das werden wir nicht mehr erleben.

Dieser Jesus ist wahrscheinlich zu Beginn seines Lebens ein Jude gewesen oder hat sich zumindest selbst noch als solcher verstanden der einen aus seiner Sicht jüdischen Aufstand gegen Rom plante, selbstständig handelte, sich womöglich jüdischen Geistlichen aus Sturheit nicht unterordnen wollte, somit streng genommen wohl kein Jude mehr war, politische Zusammenhänge nicht detailliert verstand, wortgewannt aber auch gewaltbereit* war wegen seinem selbstüberschätzten Ego, letzteres* was übrigens hervorragend die Katholiken beschreibt.

Und sollte Jesus doch so eine Art Woodstock Vorläufer gewesen sein, sieht man doch in der Geschichte, dass gute Ideen immer zur Machtausübung von den Mächtigen genutzt wurde, erstaunlicherweise sogar um die eigenen Wurzeln zu vernichten, ganz so als ob die angebliche Wahrheit von Jesus nur mit der Vernichtung der Vergangenheit zu schützen sei.

Das Jesus oft als weißer, blauäugiger, blonder Erzengel am t erscheint, könnte einen doch mal ins Zweifel bringen ob »er« wirklich so aus sah.
Nur wenn man sich ertappt, zu erkennen, dass Zweifel beim Elfenbein Jesus angebracht ist, warum geht man die Brücke nicht gedanklich weiter und zieht alles gerechtfertigter weise in Zweifel?
Wir haben doch ohne direkten Bezug zum Thema Buddha. Eine Person die viel glaubwürdiger einen Jesus darbietet. Lacht viel, sitzt nur rum, sieht viele Farben und Geister, einfach top.

Jedenfalls sind das bei Jesus und den uralten Dokumenten ausgesprochen viele Indizien die für mich darauf hindeuten, dass da ein außerordentlicher Hokuspokus seitens Rom zusammengelogen, gemordet und ergaunert wurde.

@Searching
Wie gesagt, was auch immer du da siehst oder von was du träumst, es ist wahrscheinich nur ein Teil von dir selbst, das du wiederum mit diesen Bildern und Namen verbindest.
Erzähle es doch bitte trotzdem.


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Gott ist tot oder existiert nicht

01.06.2026 um 12:14
Für alles, was die Menschheit sich nicht erklären kann, zieht man etwas
Übernatürliches heran.


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Gott ist tot oder existiert nicht

um 11:26
Ich persönlich glaube ebenfalls nicht an einen Gott im klassischen Sinn und ehrlich gesagt auch nicht an ein höheres Bewusstsein, das alles erschaffen hat oder lenkt. Was ich mir allerdings durchaus vorstellen kann, ist, dass es Dinge gibt, die wir heute noch nicht vollständig verstehen oder erklären können. Die Wissenschaft hat in den letzten Jahrhunderten immer wieder Phänomene nachgewiesen, von denen Menschen früher nicht einmal wussten, dass sie existieren. Es gab auch Dinge, die Menschen für Wunder hielten, die aber heute erklärbar sind. Deshalb würde ich nicht behaupten, dass wir bereits alles über die Welt wissen.

Der Unterschied ist für mich aber, dass ich daraus nicht automatisch auf einen Schöpfer oder eine göttliche Instanz schließe. Deshalb sehe ich mich eher als Atheistin, die offen dafür ist, dass es noch vieles zu erforschen gibt. Nur eben nicht unbedingt in religiöser Richtung.


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