Nemon
Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen
dabei seit 2017Unterstützer
Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen
Sind Verschwörungstheoretiker psychisch kranke Menschen?
05.01.2026 um 12:41@alex1987Groucho schrieb:Na, ist doch super.
Mach doch Threads zu den Themen auf (sofern es die noch nicht gibt) und diskutier die Themen.
Das ist ziemlich genau das, was ich auch gerade antworten wollte.
Aber sag vorher Bescheid, wie viel an sachlicher Argumentation du verträgst ;)
Ich beziehe mich da auf die aktuelle Diskussion bei Allmystery um Mystery und Belegpflicht.
Schon mal vorab: "Lüge" ist so ein typisches Clickbait-Ding. Klar gibt es Lügen, auch dreiste große Lügen. Aber wenn es um Geschichte geht, wie du andeutest, hat das immer so ein Geschmäckle. Was ich so kenne (nicht, dass ich mir viel davon wirklich ansehe), sind die einschlägigen Protagonisten der Szene doch immer ziemlich mühelos mit realen archäologischen Befunden etc. widerlegt. Und mir fällt auch nicht wirklich was dazu ein, wie die beteiligten Wissenschaftsdiziplinen, Geschichte, Archäologie, Anthropologie etc., dazu angehalten werden sollten, ein anderes Weltbild hinsichtlich der Vorgeschichte zu unterdrücken. Und von wem genau mit welcher Intention und Strategie? Die sind ziemlich stark auf Befunde und Belege fokussiert. Die werden wahrscheinlich, wenn sie denn vorliegen, dann zur Kenntnis nehmen, dass es Zivilisationen lange vor der unseren gab. Und dann wird die Geschichte auch umgeschrieben. Aber auch nicht gleich von heute auf morgen. Und Geschichte wird auch ständig umgeschrieben. Aber oft eher in Details und nicht jeder gefundene Tonkrug oder angebliche frühe Hochtechnologie (die Steinblöcke gestapelt hat :lolcry: ) ist gleich epochal. Übrigens haben die "die Nazis" verzweifelt versucht, Belege zu finden, um die Geschichte umschreiben zu können. Ist nicht wirklich mit Erfolg gekrönt gewesen.
Freie Energie ... zu so was gibt es hier doch schon ellenlange Threads, auch zum Lügenbaron Erich von Däniken (da spreche ich wirklich mal von Lügen, weil es und seine Adepten wider besseres Wissen Lügen raushauen und damit eine Agenda verfolgen).
Hier mal ein Blick in einen seriösen und dennoch hoch interessanten Kanal, imo

Die größten historischen Entdeckungen 2024–2025
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.
ZUsammenfassung (von NoteGPT) im Spoiler
Kernpunkte
[00:00 ~ 02:31] Frühzeit der Weinherstellung in Italien
Analyse von über 1.700 antiken Traubensamen aus 25 archäologischen Stätten in Italien zeigt, dass die Weinherstellung dort früher begann als bisher angenommen.
Zwischen 1300 und 1100 v. Chr. traten erstmals Samen mit kultivierten Eigenschaften auf, was auf eine lokale Weinkultur hindeutet.
Dies widerspricht der bisherigen Annahme, dass Wein erst zwischen 1200 und 1000 v. Chr. aus dem östlichen Mittelmeerraum eingeführt wurde.
[02:31 ~ 04:29] Matrilineare Gesellschaft in Neolithischem China
Die DNA von 60 Individuen einer neolithischen Gemeinschaft der Houli-Kultur in Shandong zeigt eine matrilineare Sozialstruktur.
Unterschiedliche mütterliche Linien bestimmten Zugehörigkeit und Bestattung, während väterliche Linien heterogen waren.
Diese Gesellschaftsform bestand über 10 Generationen und zeigt alternative soziale Organisationsformen vor der chinesischen Dynastie.
[04:29 ~ 05:48] Ausbreitung der keltischen Sprache durch kulturelle Diffusion
Zwischen 1200 und 800 v. Chr. verbreiteten sich keltische Sprachen ohne wesentliche Bevölkerungsbewegungen.
Ab etwa 500 v. Chr. kamen neue genetische Einflüsse mit der La-Tène-Kultur hinzu, was auf eine Kombination aus Kultur und Migration hindeutet.
[05:48 ~ 07:36] Blei-Verschmutzung und IQ-Abnahme im Römischen Reich
Eisbohrkerne aus Grönland zeigen einen Anstieg von Blei in der Atmosphäre zur Zeit der römischen Bergbau- und Metallproduktion.
Die Bleikonzentrationen waren hoch genug, um einen durchschnittlichen IQ-Verlust von 2,5 bis 3 Punkten in der Bevölkerung zu verursachen.
[07:36 ~ 08:46] Ankunft der Hauskatzen in China zur Tang-Dynastie
DNA-Analysen widerlegen die Annahme einer eigenständigen Katzen-Domestikation in China vor 5.000 Jahren.
Die heutigen Hauskatzen stammen von afrikanischen Wildkatzen, die zwischen 600 und 900 n. Chr. vermutlich über die Seidenstraße nach China gelangten.
[08:46 ~ 10:56] Revolution der Pferdehaltung vor ca. 4200 Jahren
Eine bestimmte Pferdelinie mit genetischer Mutation für stärkeren Rücken und bessere Zähmung begann, sich schnell über Eurasien auszubreiten.
Dies markiert den Beginn der tatsächlichen Nutzung von Pferden als Reittiere und veränderte Mobilität, Handel und Kriegführung grundlegend.
[10:56 ~ 12:07] Frühere Entstehung des griechischen Alphabets
Funde von kohlenstoffdatierter Keramik weisen auf griechische Inschriften im 9. oder sogar 10. Jahrhundert v. Chr. hin.
Dies verschiebt die Entstehung des Alphabets um mindestens ein Jahrhundert früher und stellt die Idee eines plötzlichen „alphabetischen Knalls“ in Frage.
[12:07 ~ 13:53] Frühzeitige Metallverarbeitung in Südindien
In Tamil Nadu wurden Belege für Kupfer- und Bronzeverarbeitung ab etwa 1500 v. Chr. gefunden, früher als bisher angenommen.
Spuren von Eisen, die bis 3300 v. Chr. zurückreichen könnten, sind umstritten, würden aber die globale Geschichte der Eisenverarbeitung revolutionieren.
[13:53 ~ 15:04] Quelle des mediterranen Zinns lokalisiert
Zinn, das für Bronze benötigt wird, stammte im 2. Jahrtausend v. Chr. aus Cornwall und Devon in Südwestengland.
Der Transport von Zinn über 4.000 km in den Mittelmeerraum wurde hauptsächlich von ländlichen Gemeinschaften organisiert.
[15:06 ~ 16:58] Phoenizische Kolonien mit geringem Bevölkerungsanteil aus dem Nahen Osten
DNA-Analysen zeigen, dass die Bevölkerung in phönizischen Kolonien im Mittelmeer größtenteils aus lokalen, nicht ausnahmslos „phönizischen“ Menschen bestand.
Phoenizische Kultur verbreitete sich vor allem durch kulturelle Assimilation, Handel und soziale Netzwerke, nicht durch große Migrationswellen.
[16:58 ~ 18:08] Identifizierung von Soldaten im Massengrab in der Mongolei
Ein Massengrab nahe Bayanbulag enthielt die Überreste chinesischer Soldaten, die vermutlich während der Han-Xiongnu-Kriege um 100 v. Chr. getötet wurden.
Dies bestätigt historische Berichte über militärische Auseinandersetzungen an der Grenze des Han-Reiches.
[18:08 ~ 19:51] Frühe Urbanisierung in Mesopotamien mit abweichendem Verlauf
In Shakhi Kora (Irakischer Kurdistan) wurden institutionelle Gebäude gefunden, die auf frühe Zentralisierung hindeuten.
Nach einigen Generationen wurde die Siedlung verlassen und Zentralisierung aufgegeben, was zeigt, dass Urbanisierung kein unvermeidlicher Prozess war.
[19:51 ~ 21:46] Vorfahren der Hethiter entdeckt
Die CLV-Population (Caucasus–Lower Volga) wird als Vorläufer der Hethiter identifiziert.
Diese Gruppe trug zur Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen nach Anatolien bei und füllt eine wichtige Lücke in der Sprachgeschichte.
[21:46 ~ 23:28] Entdeckung einer neuen antiken Sprache in Ḫattuša
174 Tontafeln aus dem Hethiterreich enthalten eine bislang unbekannte Sprache, die von der Provinz Kalašma stammt.
Diese Sprache gehört zum anatolischen Zweig der indoeuropäischen Familie, zeigt aber eine eigenständige Grammatik.
[23:28 ~ 24:40] Neue Erkenntnisse zur Belagerung von Masada
3D-Modellierung zeigt, dass die Römer die Belagerungsanlagen in nur 11 bis 16 Tagen errichteten.
Dies widerlegt die Vorstellung einer langwierigen Belagerung und unterstreicht die Effizienz der römischen Militärtechnik.
[24:40 ~ 26:35] Neue Erkenntnisse zur genetischen Herkunft der Hunnen
Die meisten Menschen im Hunnenreich hatten europäische Abstammung, während nur eine kleine Elite ostasiatische Wurzeln hatte.
Das Hunnenreich entstand als multiethnisches Gebilde mit einer asiatischen Führungsschicht.
[26:35 ~ 28:31] Ursprung der Schrift in Mesopotamien
Graphische Analyse zeigt, dass proto-kuneiforme Zeichen von alltäglichen Siegel-Symbolen abgeleitet sind.
Dies deutet darauf hin, dass Schrift aus praktischen Bildern hervorging, nicht aus abstrakter Erfindung.
[28:31 ~ 29:38] Ältere Datierung der Schriftrollen vom Toten Meer
Radiokarbondatierung und KI-gestützte Handschriftenanalyse zeigen, dass einige Manuskripte deutlich älter sind als bislang angenommen.
Ein Fragment des Buchs Daniel datiert auf 230–160 v. Chr., was nahelegt, dass biblische Texte früher kopiert und kanonisiert wurden.
[29:39 ~ 31:26] Wiederentdeckung eines verlorenen Werkes von Philodemus
Mithilfe von Röntgen- und KI-Technologie wurde eine verkohlte Schriftrolle aus Herculaneum virtuell entziffert.
Das Werk „Über Laster“ des Epikureers Philodemus wurde identifiziert, was einen Einblick in antike Philosophie ermöglicht.
[31:26 ~ 32:34] Fund von Fragmenten verlorener Tragödien des Euripides
In Ägypten wurden Papyrusfragmente mit fast 100 Zeilen aus zwei verlorenen Tragödien gefunden.
Diese Texte stammen aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und bieten neue Einblicke in die klassische attische Dramatik.



