Origines schrieb:Im Weiteren erkenne ich aber nicht, dass eine von beiden Seiten an den Stellen, wo es vielleicht möglich gewesen wäre, nachgegeben hätte, kompromissbereit gewesen wäre, es Kontaktversuche gegeben hätte oder vermittelnde Positionen. Die Mutter hat ihre Kinder zweieinhalb Jahre nicht gesehen, das finde ich nur krass. Das entschuldigt keine Entführung, aber hätte sie vielleicht vermieden. Denn die Gefahr war ja offensichtlich, spätestens, seitdem die Kinder die Notrufknöpfe erhalten hatten. Müsste man nicht da aufeinander zugehen, der Kinder wegen?
Keine Frage, es ist krass, wenn eine Mutter zweieinhalb Jahre ihre Kinder nicht sieht.
In Anbetracht der drohenden Gefahr, vor allem nachdem die Kinder Notfallknöpfe bekommen hatten, frage ich mich, wie ein aufeinander zugehen der Kinder wegen hätte gestaltet werden sollen, wenn einer sich nicht bewegen will, weil er nicht kompromissbereit bereit ist und auch keine vermittelnden Positionen erkennbar sind.
So hat CB in keiner Weise den Kindern zugewandt reagiert, sondern sofort Strafanzeige gestellt.
Kein Innehalten, keine Rückschau auf das eigene Verhalten, sondern sofort Eskalation und das durchsetzen des eigenen Willens mit mehr als fragwürdigen Mitteln (die, nebenbei bemerkt, alles andere als geeignet sind um Kindern Sicherheit zu vermitteln).
Die eine Partei in der Offensive, die andere in der Defensive.
Da bleibt aus meiner Sicht kaum Raum für ein aufeinander zugehen.
@Rabrec Versuchs mal im Wiki bei der Zeugenaussage von SH beim dazugehörenden Spoiler. Da hat er darüber Angaben gemacht.