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Hartz 4 und 400€ Job

1.628 Beiträge, Schlüsselwörter: Arbeit, Hartz 4

Hartz 4 und 400€ Job

25.03.2010 um 15:08
@Gwyddion
jede arbeit ist ehrbar - und jede arbeit hat demjenigen, der sie ausführt, die möglichkeit zu bieten, dass er davon leben kann

kurzfrist, als probe oder um einen einstieg zu bekommen einen minijob anzunehmen steht außer frage - frustrierend wird es, wenn du davon nicht loskommst


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Hartz 4 und 400€ Job

25.03.2010 um 15:25
kurzfrist, als probe oder um einen einstieg zu bekommen einen minijob anzunehmen steht außer frage - frustrierend wird es, wenn du davon nicht loskommst

da gehen wir schweren zeiten entgegen. der "durchschnittsbürger" hat dann 3 jobs, aber es reicht hinten und vorne nicht. mit der privaten altersvorsorge ist es essig und man lebt von einem tag auf den anderen.
wenn man glück hat, dann kann man ja gleich in der fabrik schlafen...


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Hartz 4 und 400€ Job

25.03.2010 um 17:08
@kiki1962

Leben kann man heute von kaum einem Job.. da sehe ich die Zukunft in etwa so wie sie

@styx so schön beschrieben hat, 3 Jobs und in der Fabrik schlafen.

Nun, darum ging es mir auch nicht. Ich wollte nur anmerken, das z.B. der hochnäsige, hochdotierte Manager oder auch Politiker, in einen, wenn auch güldenen, Eimer scheißen müsste, wenn es den ehrbaren, aber dreckigen und schweren Beruf des Installateurs nicht geben würde ^^. Oder das der selbe Herr aufgeschmissen wäre, wenn es keine Möbelmonteure geben würde...

Deswegen ist es wichtig, das fast jeder Beruf produktiver und damit in meinen Augen auch wichtiger ist, wie der des Managers oder Politikers.


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Hartz 4 und 400€ Job

25.03.2010 um 17:10
Huch? Was habe ich denn im letzten Absatz zusammengeschrieben? Egal.. ihr wisst wie es gemeint ist.


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Hartz 4 und 400€ Job

21.04.2010 um 20:06
Ach du Maria! Jetzt ist es raus: Alle sechs Wochen ein neuer Job für die Arbeitslosen!!

Na, ob die das freut? ;)

Reformen : Von der Leyen will Arbeitsmarktpolitik umkrempeln

Berlin. Reform der Jobcenter, Erleichterungen für die Kurzarbeit, Vermittlungsoffensive für Arbeitslose - Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) gibt Gas. Am Mittwoch will sie ihre Projekte durchs Kabinett bringen. Das soll auch Parteifreund Rüttgers in NRW Rückenwind geben.


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Eigentlich sollte Ursula von der Leyen in Washington sein, bei einem G-20-Gipfel. Weil sie nicht fliegen konnte, forcierte die Sozialministerin daheim drei Projekte, die sie heute durchs Kabinett bringen will: Die Reform der Jobcenter, Erleichterungen für die Kurzarbeit und eine Vermittlungsoffensive für Arbeitslose.

Damit will die schwarz-gelbe Regierung nicht zuletzt NRW-Spitzenkandidat Jürgen Rüttgers (CDU) ins Spiel bringen, der eine Grundrevision von Hartz IV gefordert hatte.

Parteifreundin von der Leyen macht Nägel mit Köpfen. Beispiel Kurzarbeit: Sie wurde längst verlängert. Fortan werden die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber bis Ende März 2012 übernommen. So kommt man über die nächsten zwei Winter. Die Kurzarbeit ist der ganze Stolz der Krisenmanager. Ihr es zu verdanken, dass nicht so viele Leute entlassen wurden wie im benachbarten Europa. Fast jeder Besucher aus dem Ausland erkundigt sich bei der Ministerin nach „the Kurzarbeit“, die ähnlich wie „Kindergarten“ ins Englische übernommen wurde. Die Erleichterungen wurden von den Tarifparteien gefordert. De facto wird flankiert, was in der Chemie- und Metallbranche vereinbart wurde. Nach amtlichen Zahlen aus 2009 nutzten kleine und mittlere Unternehmen unter 500 Beschäftigten die Kurzarbeit mehr als Großfirmen. Die Lasten wurden halbwegs fair aufgeteilt: Die Unternehmen kostet es fünf Milliarden, ihre Arbeitnehmer trotz Krise zu halten. Deren Lohneinbußen werden mit 2,6 Milliarden, die öffentliche Förderung mit 5,4 Milliarden Euro beziffert. Es ist wie ein Beschäftigungspakt.

Jeder Jugendliche soll einen „Coach“ bekommen

Beispiel Arbeitsmarkt: Etwa 1,2 Millionen Empfänger von Hartz IV sind älter als 50 Jahre, gut 900 000 sind Jugendliche und etwa 600 000 Alleinerziehende. Das sind die Problemgruppen, um die sich die Agentur für Arbeit verstärkt kümmern soll. Jugendliche sollen nach den Vorstellungen der Ministerin binnen sechs Wochen ein Angebot ihres Jobcenters erhalten. Das kann eine Hilfe sein, um einen Schulabschluss nachzuholen. Es kann auch eine Lehrstelle, ein Job oder bloß eine Beschäftigungsmaßnahme sein. Jeder Jugendliche wird einen „Coach“ bekommen, der ihm beim Übergang in einen Beruf helfen soll.

Besonders angetan ist DGB-Chef Michael Sommer davon, dass auch die Alleinerziehenden gefördert werden sollen. Dazu kommen kleinere Korrekturen. Fortan soll es sich für Kinder von ALG-II-Empfängern lohnen, Jobs in den Ferien anzunehmen. Bisher wurde das Geld auf das Gesamteinkommen der Familie angerechnet. Nun sollen die Kinder Lohn bis zu 1200 Euro behalten dürfen.

Mehr Städte sollen Jobcenter künftig allein betreiben

Beispiel Jobcenter: Sie werden neu strukturiert. Das kann von der Leyen zwar nicht allein mit dem Bundestag durchsetzen. Aber sie hat sich mit den Ländern darauf verständigt, dass die Agentur für Arbeit und die Kommunen unter einem Dach als Arbeitsgemeinschaften (Argen) kooperieren, wobei mehr Städte denn je die Jobcenter künftig allein betreiben sollen. Bisher gibt es 69 „Optionskommunen“. Künftig könnten es 110 werden. Das wäre jedes vierte Jobcenter.

Die Länder könnten über den Bundesrat die Reform nachbessern. Aber der Zeitdruck ist groß. Wer jetzt wackelt, kann das Projekt sprengen. Fakt ist: Die Neuordnung ist eine Auflage des Verfassungsgerichts, das eine Frist bis Ende 2010 setzte.
http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Von-der-Leyen-will-Arbeitsmarktpolitik-umkrempeln-id2882036.html


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Hartz 4 und 400€ Job

10.05.2010 um 17:40
Bundesagentur für Arbeit Eine Million Bürger erhalten zusätzliche Hilfe

04.05.2010, 09:56
Immer mehr Beschäftigte sind wegen ihrer geringen Entlohnung auf staatliche Hilfe angewiesen. Nach Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit (BA), die der Süddeutschen Zeitung vorliegen, erhielten 2009 im Jahresdurchschnitt 1,325 Millionen Bürger Arbeitslosengeld II (Hartz IV), obwohl sie ganz oder teilweise berufstätig waren. Für den Staat wird diese Form der Lohnsubvention zunehmend teurer: Die BA beziffert die Ausgaben mit 10,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.
Dieter Hundt, sieht wegen dieser Zunahme "Fehlanreize bei Hartz IV". Die Freibetragsregelung mache es "attraktiv, sich mit geringem zeitlichen Arbeitseinsatz ein beträchtliches Taschengeld zur Grundsicherung hinzuzuverdienen".
hm - was nun - ? http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/56/510178/text/

herr hundt sieht es natürlich wie er es sehen will - . ..


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