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Konvertieren - Psyche spielt verrückt

Konvertieren - Psyche spielt verrückt

18.02.2017 um 18:22
@Kotknacker
Auf sich selbst muss man im Buddhismus auch achten. Wie soll man denn anderen helfen, wenn man selbst kaputtgeht?


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Kotknacker
ehemaliges Mitglied

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Konvertieren - Psyche spielt verrückt

18.02.2017 um 18:42
@CountDracula
Ja natürlich ist das A und O jedes spirituellen Weges. Selbstannahme, - vergebung und - liebe dann klappt es auch mit dem Nachbarn :vodka: gute Ergänzung.


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Konvertieren - Psyche spielt verrückt

18.02.2017 um 19:08
@Kotknacker
Der Buddha hatves ja auch mal mit strenger Askese probiert. Er hat auf das Essen verzichtet, bis er gemerkt hat, dass er damit die Erleuchtung nicht erlangen kann. Also hat er die strenge Askese aufgegeben und einen mittleren Weg zwischen Askese und Völlerei eingeschlagen: Er hat wieder gegessen, aber nicht zum Spaß, sondern um nicht zu sterben.


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Kotknacker
ehemaliges Mitglied

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Konvertieren - Psyche spielt verrückt

19.02.2017 um 13:38
@CountDracula
Warum wird buddah dann immer eher rundlich und überernährt dargestellt?


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Konvertieren - Psyche spielt verrückt

20.02.2017 um 16:51
@Kotknacker

Der Ursprung

Der lachende Buddha oder auch Glücks Buddha genannt, war  eine populäre Figur der chinesischen und japanischen Volksreligion.  In Japan trug er den Namen „Hotei“ und in China „Budai”. Er war auch als „der Liebende“ oder „der Freundliche“ bekannt und basiert auf der Geschichte eines chinesischen Mönchs, der vor tausend Jahren lebte.
Sein chinesischer Name „Budai“ bedeutet “Stoffsack” und bezieht sich tatsächlich auf den Stoffsack, den der Mönch immer bei sich trug. Er war stets gut gelaunt, gütig  und stand ursprünglich für die Tugend der Selbstgenügsamkeit. Es wird ihm zudem nachgesagt ein Zen Meister gewesen zu sein und gilt als eine Inkarnation des „Buddhas der Zukunft“. Sein Lachen auf den Lippen, welches er nie verlor, machte ihn zu seinem Markenzeichen und brachte ihm den Spitznamen „Lachender Buddha“.
Die Legende
Laut einer alten Legende bereiste der Mönch eine Stadt nach der anderen und rief bei allen Menschen, die er auf seinem Weg begegnete Freunde und Glück hervor. Er zog alle Menschen um ihn herum magisch in den Bann, vor allem Kinder genossen seine Gesellschaft. Kindern mit Süßigkeiten und Spielzeugen zu beschenken machte ihn berühmt. Nachdem er die Menschen beschenkte legte er seinen Stoffsack ab, beginn zu lachen und steckte die Menschen um ihn herum mit seinem Lachen sofort an. Das gemeinsame Lachen, zeigte ihm, dass  seine Mission erfolgreich  war und darauf hin zog er weiter, um weiter sein Glück und seine Freude zu verbreiten.

Die Kraft des Lachens

Budai war ein Mann weniger Worte, er sprach wenig. Die wenigen Sätze, die er sprach, waren Antworten auf Fragen, die ihm gestellt wurden. Die Menschen fragten ihn wieso er das alles tat. Er erklärte, dass das Schenken von Süßem ein Symbol des Gebens war. Je mehr wir geben, desto mehr bekommen wir zurück. Sein Stoffbeutel war ein Symbol für all die Probleme, die die Menschen in ihrem Leben entgegen treten müssen.  Genauso wie er seinen Stoffbeutel ablegte und beginn zu lachen, so müssen wir auch Probleme angehen. Statt sie zu fürchten, müssen wir uns von diesen distanzieren und über sie lachen. Egal ob wir lachen oder weinen, unsere Probleme  ändern sich nicht. Die Magie liegt beim Lachen und bei ihrer Kraft. Budai glaubte fest daran, dass die Kraft des Lachens unsere Probleme kleiner und einfacher zu bewältigen  machte.
Budai hatte ein sehr gutes Verständnis, schon damals. Wenn wir lachen, produziert der Körper ein gutes Gefühl und schüttet dabei Hormone und Enzyme aus. Wenn wir uns gut fühlen blicken wir auch auf unsere Probleme ganz anders und sie scheinen nicht mehr so schlimm zu sein wie anfangs gedacht.
Stets mit einem Lachen auf den Lippen, selbst als er starb verging ihm die Freude am Leben nicht. Als er spürte, dass seine Zeit gekommen war, bat er seine Gefährten seinen Körper zu verbrennen. Da das Verbrennen von Körpern nicht zum Brauch des Zens gehört,  waren sie verwundert aber erfüllten ihm seinen letzten Wunsch. Als sie nach dem Tod seinen Körper in Brand setzen beginn ein Feuerwerk zu erleuchten. Er versteckte Feuerwerkskörper in seinen Taschen bevor er starb, um den Menschen eine letzte Freude zu bereiten, selbst nach seinem Tod.


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