Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon
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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon
16.09.2026 um 20:20die Möglichkeit habe ich ja schon mal erwähnt:cyclic schrieb:Außerdem müsste ein Vertuscher ja Zugang zu dem Rucksack samt Inhalt und vermutlich sogar den Leichen gehabt haben und da wüsste ich jetzt nicht wie ich mir das bei einem komplett Unbeteiligten vorstellen soll.
Was ist wenn die Nachtfotos irgendwelchen Personen gegolten haben die dort etwas Illegales machten?
Und ich habe bisher immer Drogenschmuggel als Beispiel genannt weil der Pianista ja ein Drogen-Hotspot sein soll (es könnte natürlich auch etwas anderes Illegales sein).
Und was ist wenn die Schmuggler einen Tipp von einem (involvierten )Polizisten bekommen haben dass sie ihr Illegales Gut wegschaffen sollten weil irgendwann auch hinterm Mirador nach K+L gesucht werden müsse?
Es ist doch schon ein eigenartiger Zufall dass die Polizei am Mirador bis zum 7.April suchte und in der darauffolgenden Nacht die Nachtfotos stattfanden.
Also bleiben wir doch mal bei deiner in Erwägung gezogenen Möglichkeit dass sie irgendwo unterhalb von CB 2 auf einem sehr grossen Stein festsassen (und zwar dort wo man sie von der CB nicht sehen konnte).Und was ist wenn Schmuggler ihre Ware über den Culebra drüber transportieren mussten?
Eventuell irgendwie per Seilzug über die Seilbrücken oder irgendwie....da die Gefahr bestanden hätte dass die wertvolle Fracht in den Fluss fällt könnte ich mir vorstellen dass diese Personen den ganzen Bereich um die Seilbrücken hell ausleuchteten und genau das könnte Lisanne mitbekommen haben.
Sollte das in etwa so gewesen sein wäre natürlich klar dass die Schmuggler nicht nachts die Polizei rufen würden....andererseits macht es Sinn K+L am hellichten Tag (egal ob tot oder lebendig) zu bergen weil man sich dann die evtl. aufwändige Wegräumaktion der Drogen hätte sparen können.
Und genau das könnte am Morgen des 11.Aprils passiert sein.
Und die Platzierung des Rucksacks und der Leichenteile findet natürlich ein gutes Stück unterhalb der Seilbrücken statt damit eben dort gesucht wird und eben nicht rund um die Kabelbrücken wo sich eben ein Lager oder Ähnliches für Drogen befand.
Mmn könnte dann auch Foto 509 und auch Notfall-SMS an die Eltern von den Schmugglern gelöscht worden sein weil beides einen eindeutigen Hinweis auf den eigentlichen Ort des NL enthalten haben könnte (und da sollte ja keinesfalls gesucht werden).
PS.Es muss nicht haargenau so gewesen sein wie ich es beschrieben habe...;-)
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17.09.2026 um 08:09Ich weiß ja auch nicht, was genau du hier die KI gefragt hast, aber natürlich muss auch dafür eine SD-Karte in der Kamera eingelegt sein. Egal über welche Methode man die Bilder überträgt, von irgendwoher müssen die Bilder ja stammen. Bei der Kamera liegen die auf der eingelegten SD-Karte. Wenn da keine in der Kamera wäre, dann gäbe es auch nichts zu kopieren. Was die KI hier wahrscheinlich meint ist, dass man zur Übertragung nicht zwangsläufig die SD-Karte herausnehmen und in einen Card-Reader am PC anstecken muss, es geht eben auch über andere Wege.schluesselbund schrieb:
direkt per USB-Kabel oder WLAN mit einem Computer oder Laptop zu verbinden. In diesem Fall werden die Fotos direkt auf die Festplatte des Computers übertragen und gespeichert – eine SD-Karte in der Kamera ist dann nicht zwingend notwendig.
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17.09.2026 um 08:14Manchmal hat man ja auch Läuse und Flöhe. Ich denke, dass das entweder DER Grund war, nicht hinter dem Mirador zu suchen, oder EIN Grund.goldenerReiter schrieb:Und was ist wenn die Schmuggler einen Tipp von einem (involvierten )Polizisten bekommen haben dass sie ihr Illegales Gut wegschaffen sollten weil irgendwann auch hinterm Mirador nach K+L gesucht werden müsse?
Das habe ich mich auch bei den Spürhndem gefragt, ob die auch bei Drogen anschalfen würden, oder ob die rein auf Menschen "spezialisiert" sind.
Das ist in der Tat interessant und mal wieder ein weiterer "Zufall" in diesem Fall.goldenerReiter schrieb:Es ist doch schon ein eigenartiger Zufall dass die Polizei am Mirador bis zum 7.April suchte und in der darauffolgenden Nacht die Nachtfotos stattfanden.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schmuggler oder andere Personen erst so spät auf Kris und Lisanne gestoßen sind und sie vorher nicht bemerkt worden sind. Gerade wenn es zu dem "Job" gehört, nicht entdeckt zu werden und seine Geschäfte zu "verschleiern". Dann ist man sehr wachsam und achtet auf alle Fährten und Spuren. Und es ist Wahnsinn, was z.B. erfahrene Guides alles sehen uns hören.goldenerReiter schrieb:Sollte das in etwa so gewesen sein wäre natürlich klar dass die Schmuggler nicht nachts die Polizei rufen würden....andererseits macht es Sinn K+L am hellichten Tag (egal ob tot oder lebendig) zu bergen weil man sich dann die evtl. aufwändige Wegräumaktion der Drogen hätte sparen können.
Und genau das könnte am Morgen des 11.Aprils passiert sein.
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17.09.2026 um 08:22Wenn wir uns die Nachtfotos so anschauen, drängen sich schon Ähnlichkeitem zu Plinio und seinen Forografien auf.
Wenn ich wen engagieren wollen würde für "Projekt Nachtfotos", dann Plinio.
Die Frage ist halt auch, würde man tatsächlich einen Hinterkopf einer "rothaarigen" Frau posten, wenn kurz darauf so ein Nachtfoto auftaucht...
Es könnte natürlich auch sein, dass das imitiert wurde und genau so beabsichtigt war. Einfach viele falsche Spuren legen.
Wenn ich wen engagieren wollen würde für "Projekt Nachtfotos", dann Plinio.
Die Frage ist halt auch, würde man tatsächlich einen Hinterkopf einer "rothaarigen" Frau posten, wenn kurz darauf so ein Nachtfoto auftaucht...
Es könnte natürlich auch sein, dass das imitiert wurde und genau so beabsichtigt war. Einfach viele falsche Spuren legen.
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17.09.2026 um 08:38Eher nicht, heutzutage gibt es sehr gute Fehlererkennung und -korrektur beim Übetragen von Daten. Ein solcher Flickenteppich ist durch Fehler beim mehrmaligen Kopieren der Dateien nicht zu erklären.köster schrieb:interessante Idee! Oder könnte so ein Daten"sammelsurium" auch entstanden sein als Kopien für den internen oder welchen Gebrauch auch immer in der "Behörde" gezogen wurden?
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17.09.2026 um 08:50Mir fällt gerade auf, dass du wahrscheinlich eher damit meinst, dass man Zugriff auf einen Datenträger hatte, auf dem einfach die Bilder nur teilweise in Form von Kopien vorlagen. Das könnte natürlich durch mehrmaliges Kopieren innerhalb der Behörde entstanden sein.sceptical schrieb:Eher nicht, heutzutage gibt es sehr gute Fehlererkennung und -korrektur beim Übetragen von Daten. Ein solcher Flickenteppich ist durch Fehler beim mehrmaligen Kopieren der Dateien nicht zu erklären.
Allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass hier konkrekt Dateien nur unvollständig vorliegen (z.B. nur EXIF-Daten aber keine Bilddaten), was sich dadurch nicht so ganz erklären lässt.
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17.09.2026 um 09:02Vor geraumer Zeit wurde hier berichtet, dass sich einige Wochen vor Kris und Lisanne, Touristen auf dem Pianista "verlaufen" haben, aufgrund schlechter Sicht und Nebel. Sie hätten die Orientierung verloren und hatten auf dem Trail übernachtet. Am nächsten Tag sind sie Sinaproc in die Hände gelaufen.
Weiß dazu jemand mehr? War das hinter dem Mirador? Ich schätze schon. Interessant wäre, was sie bewogen hat, dahinter zu gehen. Es gehört ja nicht zum typischen Wanderweg. Das wäre ja spannend, ob es da einen externen Hinweis von wem gab (den Gleichen vielleicht, den Kris und Lisanne bekommen haben). Auch könnte, FP angenommen, das die zündete Idee für K+L sein, also welche Geschichte man erzählen mag...
Weiß dazu jemand mehr? War das hinter dem Mirador? Ich schätze schon. Interessant wäre, was sie bewogen hat, dahinter zu gehen. Es gehört ja nicht zum typischen Wanderweg. Das wäre ja spannend, ob es da einen externen Hinweis von wem gab (den Gleichen vielleicht, den Kris und Lisanne bekommen haben). Auch könnte, FP angenommen, das die zündete Idee für K+L sein, also welche Geschichte man erzählen mag...
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17.09.2026 um 09:08Weißt du dazu mehr? Hast du da vielleicht einen Beitrag zu? Danke 🌺Anthurium schrieb am 29.05.2026:2. Einige Monate bevor Kris und Lisanne verschwanden, hatten sich zwei andere Touristen hinter dem Mirador verirrt. (Bei schlechtem Wetter hatten sie kaum Sicht.) Am nächsten Tag trafen sie auf Sinaproc, als sie auf dem Rückweg nach Boquete waren. Ganz Boquete wusste, dass sie die Nacht hinter dem Mirador verbracht hatten.
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17.09.2026 um 09:20Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon
17.09.2026 um 09:36Ach danke. Also hat Annju das auch einmal selbst "live" mitbekommen.sooma schrieb:Hier zum Beispiel aus der Diskussion (Zitat Annju):
Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon
17.09.2026 um 10:37Vllt hat Plinio ja etwas gesehen, am 01.04.? Gab es eigentlich neben den Suchmassnahmen immer noch geführte Touren auf den Mirador nach dem 01.04.? Am 02.04. war ja noch nichts bekannt und man würde keine Touristen wegschicken.luna00 schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schmuggler oder andere Personen erst so spät auf Kris und Lisanne gestoßen sind und sie vorher nicht bemerkt worden sind. Gerade wenn es zu dem "Job" gehört, nicht entdeckt zu werden und seine Geschäfte zu "verschleiern". Dann ist man sehr wachsam und achtet auf alle Fährten und Spuren. Und es ist Wahnsinn, was z.B. erfahrene Guides alles sehen uns hören.
Schmuggler hätten bei ihrer Aussage bestimmt angeben müssen, warum sie in der Gegend unterwegs waren. Zum Beeren pflücken oder Fotos machen, hätte wohl niemand abgenommen. Man weiss auch nicht, ob man bei einem Verlaufen die Not der Frauen erkannt hätte oder sich hätte verständigen können. Für Indigene ist es vllt nichts Besonderes, dass Touris von Boquete zur Küste wandern wollen. Und Fremde mit in die eigene Unterkunft nehmen und das Wenige mit ihnen teilen. Und anderntags statt zu arbeiten sich um deren Rücktransport kümmern? Da müsste schon eine Verletzung oder Krankheit vorliegen, vermute ich.
Und sollte man die Frauen in Begleitung gesehen haben, wäre eigenes Kümmern nicht nötig bzw gefährlich.
Dass jemand etwas bemerkt hat, kann ich mir gut vorstellen!
Ja, das kann man in zwei Richtungen denken...luna00 schrieb:Wenn wir uns die Nachtfotos so anschauen, drängen sich schon Ähnlichkeitem zu Plinio und seinen Forografien auf.
Er könnte zumindest wissen, in welchem Gebiet die Fotos entstanden sind. Aber nachdem er seine Aussage zurückgezogen hat, wird er sich dazu wohl nicht mehr äussern.
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17.09.2026 um 10:50Ich hatte das gar nicht mehr so auf dem Schirm.sooma schrieb:@luna00
Hier zum Beispiel aus der Diskussion (Zitat Annju):
Beitrag von sooma (Seite 869)
Aber diese/r "Erfahrungsberichte" negiert doch irgendwie das Argument, man "könne sich nicht verlaufen" - was ich jetzt hier schon mehrfach gelesen habe?
Oder verliere ich mittlerweile einfach komplett den Überblick :D
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17.09.2026 um 10:53Mensch hat das einen spöttischen Unterton.sooma schrieb am 19.06.2024:"Manchmal verirren sich die Turistas, aber in der Regel tauchen sie wieder auf oder werden von Suchtrupps gefunden", sagt unser Experte für die Wanderwege, Plinio Montenegro. Solche Gringos kommen hungrig, beschämt und vom Dschungel gedemütigt zurück. Aber zumindest kommen sie zurück."
Beschämt... Gedemütigt... Als würde man kleine Kinder von oben herab tadeln...
Ich denke, hatten sich Kris und Lisanne in einer notahnlihej Lage befunden, was die Notrufe suggeriert, hätten sie um Hilfe gefragt. Ich denke, dafür hätte ihr Spanisch ausgereicht. Die Geburtstagseinladung der Nachbarin haben sie ja auch verstanden, oder die Kernaussage an der Kita Aueo von Maria.Kuno426 schrieb:Für Indigene ist es vllt nichts Besonderes, dass Touris von Boquete zur Küste wandern wollen. Und Fremde mit in die eigene Unterkunft nehmen und das Wenige mit ihnen teilen. Und anderntags statt zu arbeiten sich um deren Rücktransport kümmern? Da müsste schon eine Verletzung oder Krankheit vorliegen, vermute ich.
Würde ich nicht ausschließen, gerade bei Touristen und Frauen. Ich habe Indigene Menschen als sher hilfsbereit erlebt, die gefühlt das letzte Hab und Gut mit einem teilen.Kuno426 schrieb:Und Fremde mit in die eigene Unterkunft nehmen und das Wenige mit ihnen teilen.
Ja, da hast du einen guten Punkt. Da gab es doch Aussagen von Lazaro bzw. seinem Nachbar für den 2. April. Wären Kris und Lisanne in Begleitung gewesen, glaube ich auch nicht, dass sich da jemand eingemischt hätte.Kuno426 schrieb:Und sollte man die Frauen in Begleitung gesehen haben, wäre eigenes Kümmern nicht nötig bzw gefährlich.
Dass jemand etwas bemerkt hat, kann ich mir gut vorstellen!
Darauf können wir nicht hoffen. Es schreit förmlich danach, dass er viel mehr Infos hat...Kuno426 schrieb:Ja, das kann man in zwei Richtungen denken...
Er könnte zumindest wissen, in welchem Gebiet die Fotos entstanden sind. Aber nachdem er seine Aussage zurückgezogen hat, wird er sich dazu wohl nicht mehr äussern.
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17.09.2026 um 11:03Sich in der Richtung zu vertüdeln, zum Beispiel aufgrund schlechter Sichtverhältnisse, oder es nicht rechtzeitig zurück zu schaffen, weil man die Uhrzeit und das schnelle Kommen der Dunkelheit vertüdelt, okay... (Das ist mir auch Mal passiert. Ich kam dann eine Stunde nach Einbruch der Dunkelheit zurück. Und die Orientierung im Regenwald, selbst mit Taschenlampe, ist wirklich nahezu unmöglich. Das war wirklich gruselig und es folgte lieb gemeint: Die Standpauke meines Lebens.). Aber alle sind zurückgekommen. Der Weg gibt es nicht her, stundenlange oder tagelang irgendwo umherzuirren, als wäre es ein Labyrinth oder gar nicht bewohnt/ bewandert (ohne gesehen zu werden, da es ja im Prinzip vor und zurück geht.) @Anthurium meinte ja auch Mal, dass es nur wenige Minuten vom letzten Foto zu einem beliebten Rastplatz ist.Bane77 schrieb:Ich hatte das gar nicht mehr so auf dem Schirm.
Aber diese/r "Erfahrungsberichte" negiert doch irgendwie das Argument, man "könne sich nicht verlaufen" - was ich jetzt hier schon mehrfach gelesen habe?
Oder verliere ich mittlerweile einfach komplett den Überblick :D
Feliciano hat das in einem Interview auch treffend gesagt. Man hätte binnen 10 Tage sie gefunden, tot oder lebendig. Oder irgendwelche Spuren.
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17.09.2026 um 11:13Deshalb bewegt mich das Schicksal der beiden auch so sehr. Ich war mit 24 Jahren über mehrere Wochen täglich zu Zweit im Regenwald unterwegs, teilweise 10 Stunden am Stück oder bei Indigenen übernachtet, wenn wir die Strecke zur Biologischen Station nicht hin und zurück schaffen konnten. Einmal sind wir auf eine Gruppe Wilderer (4 Männer) gestoßen (es war Schutzgebiet), das war wirklich gruselig und mein Herz hat so gerast.
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17.09.2026 um 16:50@luna00Bane77 schrieb:man "könne sich nicht verlaufen" - was ich jetzt hier schon mehrfach gelesen habe?
Die zwei Deutschen die sich nicht "verlaufen" hatten, nicht im wörtlichen Sinne:
Hier gibt es nur sehr wenige Informationen:Anthurium schrieb am 29.07.2025:Es war kein sonniger Tag, als die beiden Deutschen den Pianista entlanggingen. Wegen des sehr dichten Nebels konnten sie vor sich nichts sehen. Sie überquerten den Mirador (sie bemerkten nicht dass sie da waren, sie hatten keine Panorama) und sie gingen in das dahinterliegende Gebiet.
Und: sie hatten den Trail nie verlassen, sie sind die ganze Zeit auf dem Trail geblieben.
https://www.diaadia.com.pa/impacto/sanos-y-salvo-575592
Anthurium schrieb am 21.09.2025:Nut für die Deutlichkeit; die zwei Touristen die sich am 22 August 2013 verlaufen hatten, waren ein Mann (Volga) und eine Frau (Nicole).
Hier gibt es ein Foto von ihnen:
Quelle: El informe de David
Vor Jahren kontaktierte ich sie: Am Tag ihrer Wanderung herrschte dichter Nebel. Sie hatten keine Sicht und bemerkten nicht, dass sie den Mirador erreicht hatten. Also gingen sie einfach weiter. Der Weg unter ihren Füßen war sichtbar, mehr aber auch nicht.
Sie erzählten, sie hätten die Nacht in einer Hütte bei Luis verbracht; ein Einheimischer holte sie auf dem Trail ein und führte sie nach Luis. Der Einheimische setzte dann seinen Weg zu seinem Ziel fort. Nicole hatte große Angst, den Fluss zu überqueren. Sie gingen durch das Wasser, nicht über die Kabelbrücke.
Am nächsten Tag begleitete Luis sie zu dem Fluss(!), den sie erneut überqueren mussten, und zeigte ihnen den Weg nach Boquete. Sie gingen selbst und alleine zurück nach Boquete.
Auf der Boquete-Seite vom Trail trafen sie Sinaproc, der sie seit dem Morgen gesucht hatte. Im Artikel hieß es, Sinaproc habe sie „gerettet“ (rescatados por el Sinaproc), doch das stimmte nicht. Sie gingen alleine zurück und wenn Sinaproc nicht gekommen wäre, um sie zu suchen, hätten sie Boquete alleine erreicht.
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17.09.2026 um 17:49Anthurium schrieb am 21.09.2025:ein Einheimischer holte sie auf dem Trail ein und führte sie nach Luis.
Darüber hatte ich heute früh nachgedacht. Hier erkannte der Einheimische wahrscheinlich ihre Not, bei dichtem Nebel die Orientierung zu verlieren. Sie konnten sich verständlich machen. Oder der Einheimische konnte sie überzeugen, dass es besser wäre, bei Luis zu übernachten und erst am nächsten Tag zurückzugehen. Sie mussten vertrauen. Es nahm ein gutes Ende!Anthurium schrieb am 21.09.2025:Am Tag ihrer Wanderung herrschte dichter Nebel. Sie hatten keine Sicht und bemerkten nicht, dass sie den Mirador erreicht hatten.
Falls K+L auch auf jemanden trafen, ist fraglich, ob sie Hilfe wollten und ob sie sich verständlich machen konnten bzw ob sie die Antwort richtig verstanden. Dann wäre es auch eine Vertrauensfrage. Es ist gefühlt etwas anderes, als Pärchen bei Fremden zu übernachten, als wenn zwei junge Frauen von Männern eingeladen werden, bei ihnen zu übernachten! Ich könnte mir vorstellen, dass man dann lieber die Nacht allein verbringt (wenn man nicht medizinische Hilfe oder Nahrung benötigt).
Ob man vom hilfsbereiten Einheimischen und von der Übernachtung bei Luis auch erfahren hätte, wenn das Pärchen verschollen veblieben wäre? Vllt sagt man dann nichts - auch wenn man nichts mit dem Verschwinden zu tun hat.
Ausserdem wurde das Pärchen schon am nächsten Morgen von Sinaproc gesucht. Ich denke, dass Dritte von den Wanderplänen des Pärchens wussten und sofort (abends bei Nicht-Rückkehr) Alarm geschlagen haben.
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17.09.2026 um 18:11Ich glaube dass wir nichts davon gewusst hätten.Kuno426 schrieb:Ob man vom hilfsbereiten Einheimischen und von der Übernachtung bei Luis auch erfahren hätte, wenn das Pärchen verschollen veblieben wäre?
Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass sich der Vorfall mit den beiden im August ereignete – also während der Regenzeit. Es wird häufig behauptet (unter anderem von den Autoren von *LitJ*), dass Einheimische während der Regenzeit nicht über den Mirador hinaus unterwegs seien.
Das ist natürlich nicht der Fall. Die Einheimischen leben dort; sie wissen, wie man sich fortbewegt – und zwar das ganze Jahr über.
Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon
17.09.2026 um 18:43Ganz lieben Dank. Okay, dann sind sie wegen des Nebels weitergegangen, weil sie die Orientierung verloren haben. Da ist natürlich eine ganz andere Geschichte. Bei Kris und Lisanne wissen wir ja nicht, warum sie weiter gegangen sind; Nebel war es ja nicht.Anthurium schrieb:
Anthurium schrieb am 29.07.2025:Es war kein sonniger Tag, als die beiden Deutschen den Pianista entlanggingen. Wegen des sehr dichten Nebels konnten sie vor sich nichts sehen. Sie überquerten den Mirador (sie bemerkten nicht dass sie da waren, sie hatten keine Panorama) und sie gingen in das dahinterliegende Gebiet.
Und: sie hatten den Trail nie verlassen, sie sind die ganze Zeit auf dem Trail geblieben.
Ja, da ist wirklich Blödsinn. Das habe ich auch so erlebt; fortbewegt wird sich immer. Eine Strecke steht nicht mehrere Monate komplett still.Anthurium schrieb:Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass sich der Vorfall mit den beiden im August ereignete – also während der Regenzeit. Es wird häufig behauptet (unter anderem von den Autoren von *LitJ*), dass Einheimische während der Regenzeit nicht über den Mirador hinaus unterwegs seien.
Das ist natürlich nicht der Fall. Die Einheimischen leben dort; sie wissen, wie man sich fortbewegt – und zwar das ganze Jahr über.
Ganz lieben Dank @Anthurium, dass du die Geschichte hier nochmal dargestellt hast.
Ist das übrigens der Luis, den wie auch von K+L kennen? Also Die Luis' Hütte?



