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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

17.283 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Ungeklärt, Feuer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

um 13:41
Zitat von dukeofaragondukeofaragon schrieb:Beim nochmaligen genauen Durchsehen des Threads bin ich gerade hier auf Seite 810 auf eine interessante Unfalltheorie mit RAF-Depotbezügen gestoßen und da würde meiner Meinung nach ziemlich alles zusammenpassen
Ja richtig, darauf bezog ich mich. Unabhängig, ob man der unbewiesenen aber vehement vorgetragenen Story so nun im Detail glauben mag, es ist für mich bislang die einzige Theorie die zumindest sehr viel erklären kann.

Initialer Unfall und dass es ein Versteck im Hölzl gegeben haben soll kann man auch unabhängig voneinander sehen, ergeben aber gerade in Kombination sehr viel Sinn.

1) Unfall: Ein, auch nur bedingt Ortskundiger, späterer Täter verpasst fast die schlecht erkennbare Einfahrt, latscht auf die Bremse und die im Sightseeing-Modus dahincruisenden L's rasseln hinten drauf. Was der Fahrer nicht brauchen kann ist Polizei, also bequatscht er die L's da zu warten, um irgendwas zu arrangieren. Später, wieder vom Schreck erholt, wollen die L's dann doch die Polizei einschalten und das kann der Täter nicht zulassen. Sein eigenes Fzg. muss der Täter dabei irgendwann irgendwo abgestellt haben, der Fußmarsch zurück ins Holzl erklärt wenigstens z.T. die Verzögerungen.

2) Verstecktes Lager: Das muss der Täter nun auflösen und braucht dafür eine gewisse Zeit (eher einige Stunden als weniger Tage). Das erreicht er durch die Fahrt nach Nürnberg. So dick kann die Spur ins Holzl gar nicht sein, dass die Polizei dort schon am nächsten Tag oder auch nur den nächsten Tagen aufkreuzt. Zwar macht er einen hoffnungsfrohen Versuch die Spur durch eine Zugfahrt zu verwässern, aber da keine Züge mehr fahren, pfeift er darauf und nimmt das zweite Taxi. Er räumt das Versteck, aber bereinigt nicht den Tatort. Macht im dieser Theorie alles Sinn und (für mich) bisher in keiner sonst.

Die Basis-Idee eines versteckten Lagers klingt erstmal a-priori unwahrscheinlich (wie Doppelmorde an Campern auch selten aka. unwahrscheinlich sind), aber das wird für mich durch das Erklärpotential mehr als wettgemacht.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

um 15:03
@cyclic
Ich stimme deinen Ausführungen absolut zu. Wenn das Doublettenfahrzeug auf der B304 nach Norden hin unterwegs war - und in dieser Richtung ist der links abzweigende spätere Tatortweg erst sehr spät sichtbar -, musste PE relativ abrupt bremsen und Ls haben vermutlich mit ihrer linken Stoßstange den abbiegenden Wagen rechts hinten gestreift und dies würde absolut zum späteren Spurenbild am Erdwall in Altenfurt passen.
Die Zeitverzögerung zwischen Ankunft um etwa 1500 Uhr und den Schüssen um circa 1800 Uhr würde sich so auch erklären lassen und dass die Ls diese Wartezeit für eine Kaffeepause im Schatten genutzt haben. Ebenso auch eine Erklärung für die späte Abfahrt des WOMO gegen 2000 Uhr, denn der Täter hatte da noch viel in der Zwischenzeit zu erledigen. Und wie du richtig vermutest, wäre der Tatort auch durch die zweite Taxipanne wegen der von SA auf SO in der Nacht nicht vorhandenen Zugverbindung nicht so schnell entdeckt worden. Und auch die vielen verschiedenen Fahrtziele auf der zweiten Taxifahrt dienten der Spurenverwirrung. Dass er den Taxifahrer immer nach der Uhrzeit gefragt hatte, lässt sich folgendermaßen erklären. Ihm ist vermutlich in Nürnberg siedendheiß eingefallen, dass er die Einstiegshilfe beim Rangieren und möglichst schnellem Abflug mit dem WOMO überfahren hatte und die dann noch deutlich sichtbar am Wiesenrand lag und deshalb auch die Eile wieder ins Hölzl zu gelangen. Denn es hätte ja nur jemand zufällig vorbeikommen können, der sich über die herrenlose kaputte Einstiegshilfe wundert, dann genauer sich umsieht, die Sonnenbrille, das Stuhlbein und mehrere abgefeuert Patronenhülsen und vielleicht sogar noch ein paar Blutspuren (der starke Regen setzte ja erst gegen 0700 Uhr morgens ein) entdeckt und schon wäre die Gegend voller Polizei, die dann das bei der dann erweiterten Tatortabsuche nur provisorische RAF-Depot und vielleicht sogar das Doublettenfahrzeug entdeckt hätte. Das Depot befand sich bestimmt nicht viel weiter als 1km vom Tatort. Und ich habe jetzt auch im Internet zu diesem Thema einmal recherchiert nach RAF-Aktivitäten in Südbayern und da war ja auch der versuchte RAF-Sprengstoffanschlag auf eine Kaserne in Bad Reichenhall, d.h. die RAF-Terroristen und auch ihre Handlanger/Unterstützer waren dort unten logistisch aktiv und daher ist die Depotexistenz dort ziemlich wahrscheinlich und wenn dies im Hölzl war, würde sich vieles in diesem mysteriösen Fall logisch erklären lassen.


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