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In der Freundschaft vom Anderen akzeptiert werden

118 Beiträge, Schlüsselwörter: Freundschaft, Toleranz, Akzeptieren, Akzeptiert Werden
Chu
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In der Freundschaft vom Anderen akzeptiert werden

13.03.2018 um 21:17
Minderella schrieb:Ich erwarte kein Offenlegen, aber ich bin auch kein Freund von Smalltalk und führe schnell mit Menschen tiefergehende Gespräche. Und ja, ich glaub, da hört man schnell raus, ob jemand gegen Homosexuelle ist oder daran glaubt, dass er Engel sehen kann.

Mir fällt wirklich nichts ein, was erst nach Jahren Thema wäre und mich abschrecken könnte - fällt dir ein Beispiel ein?
Na, um jemanden in und auswendig zu kennen müsste man Jahre miteinander sprechen und vorallem jegliche Situationen durchleben. Das, was jemand sagt und das, was er denkt sind manchmal zwei unterschiedliche Dinge. Viele geben sich sehr offen am Anfang und erst später merkt man, dass es gar nicht so ist.
Ich persönlich würde jemanden bspw. niemals verurteilen oder eine Beziehung (in welcher Form auch immer) davon abhängig machen, ob er Engel sieht oder nicht. Aber vllt ist das eben bei mir so, weil ich es nicht tue.

Selbstverständlich gibt es da Beispiele. Man kennt sich zwei Jahre, vorher noch nie bewusst auf Homosexuelle getroffen, war nur mal Gesprächsthema und da war alles super liberal. Dann landet man ausversehen in einer Schwulen- und Lesbenbar (passiert in Köln öfers) und zack...der Blick geht beschämt und/oder angewidert zur Seite. "Ich hab ja nichts dagegen, aber ich will mir das nicht anschauen, das ist eklig" <- so fängt es dann an. Dann reagiert man gelassen auf so ein Kommentar oder weiß nicht was man sagen soll, es folgen Witze und abschätzige Bemerkungen und das wars dann. Davon kann ich dir noch viel mehr nennen. Ich will dir nur zeigen, dass es manchmal unmöglich ist, sowas vorauszusehen, egal wieviel man redet vorher.

Außerdem ändern sich Menschen oftmals mit der Zeit.


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13.03.2018 um 21:32
Chu schrieb:Ich persönlich würde jemanden bspw. niemals verurteilen oder eine Beziehung (in welcher Form auch immer) davon abhängig machen, ob er Engel sieht oder nicht. Aber vllt ist das eben bei mir so, weil ich es nicht tue.
Ich frag mich auch, was schlimm daran sein soll, dass jemand an Engel glaubt und sich von ihnen begleitet fühlt. Schlimm würde ich es nur finden, wenn es wirklich allzu albern wird und ein Megading draus gemacht werden würde. So nach dem Motto, ich klatsche dir dein Himbeereis aus der Hand, weil es den Engeln nicht gefällt und kriege dann noch Asche über mich gestreut.


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Chu
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13.03.2018 um 21:35
Alphabetnkunst schrieb:Ich frag mich auch, was schlimm daran sein soll, dass jemand an Engel glaubt und sich von ihnen begleitet fühlt. Schlimm würde ich es nur finden, wenn es wirklich allzu albern wird und ein Megading draus gemacht werden würde. So nach dem Motto, ich klatsche dir dein Himbeereis aus der Hand, weil es den Engeln nicht gefällt und kriege dann noch Asche über mich gestreut.
Naja und andersrum frage ich mich, was schlimm daran sein soll, wenn man es eben nicht tut. Ich finde nicht, dass sowas jemanden schlecht oder gut macht.
Sicherlich ist politische Einstellung oder Vorurteile nicht besonders toll, wenn sie sehr abwegig oder verschieden sind. Dennoch hat man immer die Möglichkeit, das zu diskutieren oder eben demjenigen die Augen zu öffnen. Wenn da eine Chance besteht, dies tun zu können, dass würde ich das versuchen und den nicht direkt in die Tonne kloppen.


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13.03.2018 um 21:57
@Chu
Ich möchte die Leute nicht nach meinen Vorstellungen verändern. Wenn es sein Ding ist, toleriere ich das. Aber von weitem, wenn es mich zusätzlich einschränkt.
Aber würde ich ihn verändern, würde ich ihn einschränken.
Aber wenn ich dann gehe, schränkt sich niemand ein und alle haben gewonnen.


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Chu
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13.03.2018 um 22:00
Alphabetnkunst schrieb:Ich möchte die Leute nicht nach meinen Vorstellungen verändern. Wenn es sein Ding ist, toleriere ich das. Aber von weitem, wenn es mich zusätzlich einschränkt.
Natürlich nicht. Aber wenn jemand mit sehr rechten Ansichten daherkommt oder eben Homophobie, dann liegt mir etwas daran demjenigen auch eine andere Sichtweise zu zeigen. Ob er sie annimmt, ist immernoch seine Entscheidung. Aber wenn derjenige bspw. ausschließlich solchen Einflüsen ausgesetzt war (Famlie, Freunde, kleines Dorf in dem das eine Grundmeinung ist oder sowas), dann finde ich, dass er ein Recht darauf hat. Das hat nichts damit zu tun, dass ich Menschen so formen möchte, wie ich sie gerne hätte.


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13.03.2018 um 22:04
@Chu
Naja, ich hatte mehr das Beispiel mit den Engeln im Kopf.

Die anderen Dinge sind noch mal etwas komplexer, weil man Einstellungen verändert, nicht aber die Person.

Bei den Engeln müsste ich ja seine Person ändern. Das, was ihn halt ausmacht.


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Chu
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13.03.2018 um 22:08
Alphabetnkunst schrieb:Naja, ich hatte mehr das Beispiel mit den Engeln im Kopf.
Oh achso, sorry!
Ja, ich finde sowas unantastbar. Generell bei Gjeglichem Spirituellen. Ich kann ja nicht das Gegenteil beweisen, also ist das Gegenteil nicht existent und solch Glaube wenig angreifbar. Und das ist in Ordnung, ich finde, das muss so sein. Ich bspw. habe viel mehr Probleme mit den Hardcoreatheisten, die wirklich jeden von ihrem "Glauben" überzeugen wollen, anstatt mir einem gläubigen Moslem. Es ist immer die Art, wie man mit Mitmenschen umgeht und ob man den anderen respektiert. Ich gebe dir da recht!
Alphabetnkunst schrieb:Die anderen Dinge sind noch mal etwas komplexer, weil man Einstellungen verändert, nicht aber die Person.
Naja, kommt drauf an. Einstellungen SIND of die Person und deren Blick auf die Welt. Ändert man den, kann es gut sein, dass sich das in anderen Aspekten auswirkt und sich die Person ändert. Schau, unser Charakter bspw. ändert sich ja auch im Laufe unseres Lebens. Wir bleiben nie gleich, selbst wenn es nur minimale Abweichungen sind.


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13.03.2018 um 22:11
Chu schrieb:Ich persönlich würde jemanden bspw. niemals verurteilen oder eine Beziehung (in welcher Form auch immer) davon abhängig machen, ob er Engel sieht oder nicht. Aber vllt ist das eben bei mir so, weil ich es nicht tue.
Eventuell war das mit den Engeln ein nicht so gutes Beispiel. ;) Ich bin ein sehr wissenschaftlich denkender Mensch. Ich tolerier es natürlich, wenn Menschen an Schutzengel glauben möchten oder etwas in der Art, ähnlich, wie ich auch den Glauben an egal welchen Gitt akzeptiere; ich hatte in meinem Umfeld aber mal einen Fall, wo einer täglich mit Engeln gesprochen und deren „Ratschläge“ umgesetzt hat; das widerspricht so krass meinem rationalen Weltbild, dass ich das nicht ernstnehmen konnte und daher auch Probleme hatte, diese Person in anderen Belangen ernstzunehmen und ich fand es in Ansätzen sogar gefährlich für die Person und sein Umfeld... und das hat sich tatsächlich bereits in den ersten zwei, drei Gesprächen gezeigt.
Chu schrieb:Selbstverständlich gibt es da Beispiele. Man kennt sich zwei Jahre, vorher noch nie bewusst auf Homosexuelle getroffen, war nur mal Gesprächsthema und da war alles super liberal. Dann landet man ausversehen in einer Schwulen- und Lesbenbar (passiert in Köln öfers) und zack...der Blick geht beschämt und/oder angewidert zur Seite. "Ich hab ja nichts dagegen, aber ich will mir das nicht anschauen, das ist eklig" <- so fängt es dann an.
Gut, nun habe ich im Freundeskreis viele Homosexuelle und Transgender, daher käme das Thema sehr sehr schnell auf. ;)


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13.03.2018 um 22:17
Chu schrieb:Ja, ich finde sowas unantastbar. Generell bei Gjeglichem Spirituellen.
Es ist so, ja, das unterschreibe ich - allerdings, und daher habe ich Esoterik und Homöopathie in einem Atemzug genannt, solang es niemanden gefährdet. Beispiel: Ich akzeptiere, wenn jemand aus seinem Glauben heraus betet, sich auf bestimmte Art kleidet, ernährt o.ä., jedoch akzeptiere ich nicht, wenn jemand ärztliche Behandlung verweigert, sich selbst gefährdet und/oder Kinder/Tiere betroffen sind. Ich hoffe, ich kann ungefähr vermitteln, was ich meine...


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13.03.2018 um 22:17
Chu schrieb:Naja, kommt drauf an. Einstellungen SIND of die Person und deren Blick auf die Welt. Ändert man den, kann es gut sein, dass sich das in anderen Aspekten auswirkt und sich die Person ändert. Schau, unser Charakter bspw. ändert sich ja auch im Laufe unseres Lebens. Wir bleiben nie gleich, selbst wenn es nur minimale Abweichungen sind.
Ich finde, dass der Grundcharakter entscheidend ist.
Wenn jemand homophob ist, kann er dennoch ein hilfsbereiter Mensch sein.
Wenn ich ihm aufzeige, dass seine Einstellung zu dieser Thematik nicht richtig ist und er verändert diese, dann bleibt er dennoch ein hilfsbereiter Mensch. Oder humorvoll, oder, oder, oder.
Er hat dann einfach nur seine Einstellung zu einer Thematik verändert, nicht aber seine Person.

Aber irgendwie hast du nicht ganz Unrecht. Manchmal geht das auch Hand in Hand. Das Leben verändert einen und die Einstellung gleich mit.


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13.03.2018 um 22:22
Minderella schrieb:Eventuell war das mit den Engeln ein nicht so gutes Beispiel. ;) Ich bin ein sehr wissenschaftlich denkender Mensch. Ich tolerier es natürlich, wenn Menschen an Schutzengel glauben möchten oder etwas in der Art, ähnlich, wie ich auch den Glauben an egal welchen Gitt akzeptiere; ich hatte in meinem Umfeld aber mal einen Fall, wo einer täglich mit Engeln gesprochen und deren „Ratschläge“ umgesetzt hat; das widerspricht so krass meinem rationalen Weltbild, dass ich das nicht ernstnehmen konnte und daher auch Probleme hatte, diese Person in anderen Belangen ernstzunehmen und ich fand es in Ansätzen sogar gefährlich für die Person und sein Umfeld... und das hat sich tatsächlich bereits in den ersten zwei, drei Gesprächen gezeigt.
Ooookay, jetzt wird es doch etwas klarer! Sorry. Ich dachte eher, du wärest diejenige mit dem Hang zu Engeln und würdest Menschen ablehnen, die das nicht teilen. War falsch verstanden, oder?
Und jetzt kann ich auch verstehen, was du meinst. Keine Extreme ist gut. Zu viel in eine Thematik reinsteigern ist gefährlich - am meisten für die eigene Person. Das macht mehr sinn, absolut.
Minderella schrieb:Gut, nun habe ich im Freundeskreis viele Homosexuelle und Transgender, daher käme das Thema sehr sehr schnell auf. ;)
Okay, das stimmt. Ich bin jetzt mal von dem 0815 Kleinstadtgedöns ausgegangen.
Minderella schrieb:Es ist so, ja, das unterschreibe ich - allerdings, und daher habe ich Esoterik und Homöopathie in einem Atemzug genannt, solang es niemanden gefährdet. Beispiel: Ich akzeptiere, wenn jemand aus seinem Glauben heraus betet, sich auf bestimmte Art kleidet, ernährt o.ä., jedoch akzeptiere ich nicht, wenn jemand ärztliche Behandlung verweigert, sich selbst gefährdet und/oder Kinder/Tiere betroffen sind. Ich hoffe, ich kann ungefähr vermitteln, was ich meine...
Richtig. Deswegen meinte ich weiter oben "solange es im rechtlichen Norm" bleibt. Damit schloss ich auch die Eigen- und Fremdgefährdung mit ein. Sobald diese aufkommt, ist es nicht mehr tolerierbar.
Alphabetnkunst schrieb:Ich finde, dass der Grundcharakter entscheidend ist.
Wenn jemand homophob ist, kann er dennoch ein hilfsbereiter Mensch sein.
Wenn ich ihm aufzeige, dass seine Einstellung zu dieser Thematik nicht richtig ist und er verändert diese, dann bleibt er dennoch ein hilfsbereiter Mensch. Oder humorvoll, oder, oder, oder.
Er hat dann einfach nur seine Einstellung zu einer Thematik verändert, nicht aber seine Person.

Aber irgendwie hast du nicht ganz Unrecht. Manchmal geht das auch Hand in Hand. Das Leben verändert einen und die Einstellung gleich mit.
Ja natürlich. Ich implizierte ja auch, dass man sich, wenn man sich länger kennt, eben durch solche Dinge dann nicht mehr aus der Spur werfen lässt. Ein Mensch besteht aus vielen Facetten und diese sollte man als ganzes nehmen und dann schauen, was rauskommt.
Klar bleibt er hilfsbereit. Aber vielleicht wird er dadurch noch hilfsbereiter, vorallem Homosexuellen gegenüber, die er bis dato vermied. wenn man lernt liberal zu denken und zu tolerieren, dann hat man eine ganz andere Einstellung zu Menschen und schließt nicht mehr bestimmte Gruppen aus. Gerde bei Hilfsbereitschaft ist das eigentlich von Vorteil.


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13.03.2018 um 22:30
Chu schrieb:Ooookay, jetzt wird es doch etwas klarer! Sorry. Ich dachte eher, du wärest diejenige mit dem Hang zu Engeln und würdest Menschen ablehnen, die das nicht teilen. War falsch verstanden, oder?
Und jetzt kann ich auch verstehen, was du meinst. Keine Extreme ist gut. Zu viel in eine Thematik reinsteigern ist gefährlich - am meisten für die eigene Person. Das macht mehr sinn, absolut.
Aaaaah, ok! :D Nein, wie gesagt, bin sehr wissenschaftlich denkend und tue mich schwer damit, wenn andere ihr Leben so sehr von unwissenschaftlichen Dingen abhängig machen. In Maßen ok, und wenn das Gespräch erst nach Monaten oder Jahren auf so ein Thema kommen würde, gehe ich davon aus, dass es nach meinem Maßstab „in Maßen“ ist. Das habe ich versucht, zu sagen, aber nicht ganz glücklich ausgedrückt.
Chu schrieb:Okay, das stimmt. Ich bin jetzt mal von dem 0815 Kleinstadtgedöns ausgegangen.
Großstadt. Würde behaupten, wer hier homophob ist, ist es nicht aus Überrumpelung oder Unwissenheit, sondern aus Überzeugung... :-/
Chu schrieb:Richtig. Deswegen meinte ich weiter oben "solange es im rechtlichen Norm" bleibt. Damit schloss ich auch die Eigen- und Fremdgefährdung mit ein. Sobald diese aufkommt, ist es nicht mehr tolerierbar.
Gut, nun ist es rechtlich ok, viel Geld für homöopathische Mittel auszugeben. Aber weiß, was du meinst mit „rechtlicher Norm“ und ich glaub, wir haben da am Ende schon eine sehr ähnliche Meinung und formulieren sie nur anders.


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13.03.2018 um 22:32
Chu schrieb:Selbstverständlich gibt es da Beispiele. Man kennt sich zwei Jahre, vorher noch nie bewusst auf Homosexuelle getroffen, war nur mal Gesprächsthema und da war alles super liberal. Dann landet man ausversehen in einer Schwulen- und Lesbenbar (passiert in Köln öfers) und zack...der Blick geht beschämt und/oder angewidert zur Seite. "Ich hab ja nichts dagegen, aber ich will mir das nicht anschauen, das ist eklig" <- so fängt es dann an. Dann reagiert man gelassen auf so ein Kommentar oder weiß nicht was man sagen soll, es folgen Witze und abschätzige Bemerkungen und das wars dann. Davon kann ich dir noch viel mehr nennen. Ich will dir nur zeigen, dass es manchmal unmöglich ist, sowas vorauszusehen, egal wieviel man redet vorher.
Ich war mit einem Mann befreundet der schwul war und ich kann nur sagen das es die besten Freunde sind die man haben kann. Ja, ich war auch mit ihm in eine Schwulenbar und da ging kein Blick beschämt nach unten. Die Männer haben mich dort kaum beachtet, das störte mich aber nicht weiter, weil ich wusste ja wo ich war.
Ich habe mich trotzdem super gut unterhalten und ich wurde auch nicht blöd angeschaut. Ich finde es zwar auch nicht so toll wenn sich zwei Männer abknutschen, aber das kann ich gut tolerieren und ich muss ja auch nicht hinschauen, wenn es mich dermaßen stören würde.


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13.03.2018 um 22:32
@Chu
Ja, genau. :)


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13.03.2018 um 22:36
Minderella schrieb:Aaaaah, ok! :D Nein, wie gesagt, bin sehr wissenschaftlich denkend und tue mich schwer damit, wenn andere ihr Leben so sehr von unwissenschaftlichen Dingen abhängig machen. In Maßen ok, und wenn das Gespräch erst nach Monaten oder Jahren auf so ein Thema kommen würde, gehe ich davon aus, dass es nach meinem Maßstab „in Maßen“ ist. Das habe ich versucht, zu sagen, aber nicht ganz glücklich ausgedrückt.
Echt sory nochmal. Ich habs wirklich völlig falsch verstanden :D
Ja, genau so sehe ich das auch. In Maßen ist das wichtigste Wort bei allem. Jetzt kann ich auch verstehen, was du meinst, wenn so krasse Extreme aufeinander kallen. Das muss nicht mal böse enden, aber oft hat man einfach nichts gemein für eine Beziehungsgrundlage.
Sharasa schrieb:Ich war mit einem Mann befreundet der schwul war und ich kann nur sagen das es die besten Freunde sind die man haben kann. Ja, ich war auch mit ihm in eine Schwulenbar und da ging kein Blick beschämt nach unten. Die Männer haben mich dort kaum beachtet, das störte mich aber nicht weiter, weil ich wusste ja wo ich war.
Ich habe mich trotzdem super gut unterhalten und ich wurde auch nicht blöd angeschaut. Ich finde es zwar auch nicht so toll wenn sich zwei Männer abknutschen, aber das kann ich gut tolerieren und ich muss ja auch nicht hinschauen, wenn es mich dermaßen stören würde.
Naja, aber ich sehe da nichts verachtendes bei dir, deswegen ist das doch okay. Weder von deiner Seite aus, noch von den Leuten in der Bar.
Ich bn da eben extrem liberal. Das ist einfach so, ich glaub, das liegt wirklich an Köln. Man wächst Hand in Hand auf und es ist total normal. Merke es auch, wenn ich besuch aus anderen Teilen Deutschlands habe und viele dann leicht irritiert sind. Wirklich krass, dass das noch heute so ist.


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14.03.2018 um 11:04
Chu schrieb:Wirklich krass, dass das noch heute so ist.
So geht es mir eben auch. Und ich finde halt auch Sätze wie "Ich finde es zwar auch nicht so toll wenn sich zwei Männer abknutschen" recht grenzwertig - weil, warum? Aber die Diskussion gehört natürlich nicht hierher. ;)

Mir ist übrigens doch eine Sache eingefallen, wegen der ich eine Freundschaft nach Jahren beendet habe: Ein Freund hat sich nach jahrelanger Ehe von seiner Frau getrennt - er hat sich dann in epischer Breite bei mir darüber ausgelassen, wie schrecklich es doch sei, dass er jetzt noch so viele Jahre für die gemeinsamen Kinder zahlen muss und daher nicht jedes Jahr mit seiner neuen Freundin große Fernreisen machen kann. Das fand ich so vollkommen daneben und inakzeptabel, dass ich die Freundschaft daraufhin beendet habe. (Sieht man, dass mich das Thema aus dem Thread hier doch nachhaltig zum Nachdenken gebracht hat? ;) )


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14.03.2018 um 11:11
Ein paar Gemeinsamkeiten wird man schon haben müssen für eine echte Freundschaft. Glaube jedenfalls ich.

Wenn jemand sich, wie hier bereits erwähnt (weiß aber nicht mehr von wem), für Esoterik und Glubolis interessiert - okay. Meiner Erfahrung nach verstehen sich aber viele dieser Befürworter auch als Missionare.
Und ab dann bin ich raus.
Sie sollen gern an alles glauben, vielleicht hat man auch einen guten Draht zueinander aber allzu intensiv (und am Ende noch bevormundend) monologisiert werden... nee, ohne mich.

Wie Heidi Klum sagen würde: Ich habe heute leider kein Freundschaftsbändchen für dich gehabt
Oder so ähnlich :D


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Chu
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14.03.2018 um 11:43
Minderella schrieb:So geht es mir eben auch. Und ich finde halt auch Sätze wie "Ich finde es zwar auch nicht so toll wenn sich zwei Männer abknutschen" recht grenzwertig - weil, warum? Aber die Diskussion gehört natürlich nicht hierher. ;)
Natürlich ist das grenzwertig. Aber eben dennoch ein gutes Beispiel. Und wie gesagt, wenn jemand sowas von sich gibt, den man kaum kennt, oder ein langjähriger Freund, dann ist das irgendwie nochmal anders zu händeln.
Minderella schrieb:Mir ist übrigens doch eine Sache eingefallen, wegen der ich eine Freundschaft nach Jahren beendet habe: Ein Freund hat sich nach jahrelanger Ehe von seiner Frau getrennt - er hat sich dann in epischer Breite bei mir darüber ausgelassen, wie schrecklich es doch sei, dass er jetzt noch so viele Jahre für die gemeinsamen Kinder zahlen muss und daher nicht jedes Jahr mit seiner neuen Freundin große Fernreisen machen kann. Das fand ich so vollkommen daneben und inakzeptabel, dass ich die Freundschaft daraufhin beendet habe. (Sieht man, dass mich das Thema aus dem Thread hier doch nachhaltig zum Nachdenken gebracht hat? ;) )
Voll verständlich! Und ebenfalls ein gutes Beispiel dafür, das manche Dinge erst nach Jahren kommen. Sowas ist nicht hinnehmbar und zeugt von Egoismus. Genau das, was auch viele Feundschaften kaputt macht. Auch wenn er vorher ein liebender Vater gewesen war...Menschen ändern sich. Manchmal erschreckend!
KFB schrieb:Ein paar Gemeinsamkeiten wird man schon haben müssen für eine echte Freundschaft. Glaube jedenfalls ich.
Richtig!
KFB schrieb:verstehen sich aber viele dieser Befürworter auch als Missionare.
Das ist der Punkt: Alles ist ertragbar. In Maßen!


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