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Übermäßiger Ekel

191 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Ekel, Schutzfunktion ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Übermäßiger Ekel

28.10.2006 um 14:02
Ok..also gestern, als ich vom Hbf Richtung Stadt gelaufen bin, ist mir einTyp
entgegengekommen mit nackten Füßen (also keine Socken), aber dafür mit einPaar
Jesuslatschen. Das ist ja noch nicht mal schlimm. aber das eklige daran war, dasser
dreckige Füße hatte und lange ungeschnittene Fußnägel.

Ich wusste nicht,ob ich
Herpes kriegen oder lachen sollte....


Ich glaube es warendie
ungeschnittenen Fußnägel die mich faszinierten...^^


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Übermäßiger Ekel

28.10.2006 um 21:03
wuah, bestimmt so mit schwarzen, dreckrändern darunter >.< igitt :D


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Übermäßiger Ekel

28.10.2006 um 21:14
tja so is das leben


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Übermäßiger Ekel

28.10.2006 um 22:32
ne bestimmt nich, ausser man ist ein ekel ;)


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Übermäßiger Ekel

29.10.2006 um 02:06
Ist ja auch jedem selbst überlassen...^^...


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Übermäßiger Ekel

31.10.2006 um 08:20
@Doctrine:
Und wenn's die Reinkarnation Jesu war - wg. der Latschen?


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Übermäßiger Ekel

02.04.2008 um 08:04
Ich habe übermäßigen Ekel vor allem was einmal den Boden berührt hat. Egal wie sehr ich sauge, ich sehe ihn voller Dreck und Bakterien, und alles was mit ihm in Berührung kommt als förmlich "kontaminiert". Alles was auf den Boden fällt muss ich sofort abwaschen. Falls das nicht geht, dann habe ich die betroffenen Sachen auch schon weggeworfen.
Diese "Krankheit" habe ich jetzt ca. 12 Jahre, davor war alles "normal". Ich hatte 2 Katzen, die vom Boden auf meinen Schoß, auf mein Bett, auf den Tisch, oder sonstwo springen konnten, und ich hab nichtmal 1/100 Sekunde daran gedacht, dass sie schmutzig sein könnten.
Jetzt sehe ich überall Bakterien wuseln, die man an den Schuhen hatte, die dann auf dem Teppich gelandet sind. Etwas berührt den Teppich, man nimmt es in die Hand, hat dann den "Dreck" an den Fingern..... dann im Gesicht.... in den Haaren..... überall!!!
Ich wasch mir sehr oft die Hände, desinfiziere Türgriffe und andere Sachen.
Darunter haben Partnerschaften schon sehr gelitten.
Jetzt habe ich ein 6-monatiges Kind und ich weiß ehrlich nicht, wie ich es mal auf dem Boden krabbeln lassen soll. Der Gedanke macht mich fast krank.
Keine Ahnung wie ich das wieder loswerden könnte.
Ich wünschte, es würde genauso schnell wieder gehen, wie es vor 12 Jahren angefangen hat.
Es ist eine wahnsinnige Belastung!


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Übermäßiger Ekel

02.04.2008 um 10:14
Tisimene...

Du solltest wohl eher eine Therapie beginnen, denn dein Kind kann nichts dafür, das du solche Zwangshandlungen durchführen musst.
Unter solchen Gesichtspunkten kann sich dein Kind nicht frei entwickeln und deine Ängste färben sich auf dein Kind wieder ab...
Das ist schon heftig...unter einer Schmutzphobie zu leiden...
Bin ich Froh das meine Ekelgrenze sehr hoch gesteckt ist...Das einzige womit ich auch in meinem Beruf hin und wieder zu kämpfen habe, sind ausgewucherte Furunkel und je nach dem Kotze...:):):)


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Übermäßiger Ekel

02.04.2008 um 10:33
Wenn Waschen und Putzen zur Sucht werden

Die meisten von uns lieben es, wenn die Wohnung auf Vordermann gebracht und der Körper frisch geduscht ist. Wer jedoch von Angst getrieben ständig unter dem Zwang steht, die Wohnung putzen oder sich waschen zu müssen, der leidet. Die Grenzen zwischen Reinlichkeit und dem krankhaften Waschzwang oder Putzzwang sind fließend.

Zwangserkrankungen gehören zu den Erkrankungen, die in der Öffentlichkeit weitgehend totgeschwiegen werden. Betroffene schämen sich für ihr "abnormes" Verhalten, sich nicht kontrollieren zu können, versuchen es vor der Umwelt zu verstecken. Einer der bekanntesten Betroffenen ist der amerikanische Multimillionär Howard Hughes, den zeitlebens eine panische Angst vor Schmutz und Bakterien beherrschte.

Wann sprechen wir von Zwängen?

Marotten und Eigenheiten kennt fast jeder Mensch von sich. Die einen erlauben nicht, dass man die Wohnung mit Straßenschuhen betritt, andere müssen beispielsweise den Kleiderschrank nach einem bestimmten System einräumen oder sich nach einem Händedruck die Hände waschen.

Ein krankhafter Putz- oder Waschzwang liegt dann vor, wenn
- der Betroffene stark unter seinem Verhalten leidet,
- immer dasselbe Putz-Wasch-Ritual beibehält,
- panische Angst vor Bakterien und Schmutz hat
- in seinem Alltagsleben nur noch an das Putzen denkt und stark beeinträchtigt ist,
- sehr viel Zeit und Energie mit Putzen verliert,
- sein Verhalten als sinnlos und unbeeinflussbar ansieht.

Wer keinen Besuch mehr wegen des Schmutzes empfängt, niemandem mehr aus Angst vor Bakterien die Hand gibt, sofort bei jedem Krümel die Wohnung generalüberholt, seine Hände blutig wäscht, die Familie zu seinen Sauberkeitsritualen zwingt, der leidet unter einer Zwangserkrankung.

Wie entstehen Putz/Waschzwänge?

Putz/Wachzwänge können ganz plötzlich beginnen. Bisher sind die Ursachen noch ungeklärt. Man geht von einer Kombination verschiedener Faktoren aus. Erfahrungen in der Kindheit und Streßsituationen spielen dabei eine Rolle. Eine Erziehung, in der die Eltern zwanghaft ängstlich in Bezug auf Sauberkeit sind und sehr strenge Maßstäbe anlegen, kann zu einer generellen Verunsicherung führen. In einer Krise, z.B. ausgelöst durch eine Trennung, durch berufliche Überforderung oder den Tod eines nahen Angehörigen, neigen Betroffene dann dazu, sich gegen alle Gefahren absichern zu wollen. Die Ordnung und Sicherheit, die sie in der Welt vermissen, versuchen sie sich durch starre Handlungsabläufe und Rituale selbst zu schaffen. Das Zwangsverhalten wirkt angstreduzierend. Sie sind der Meinung, dass sie durch dieses Katastrophen verhindern und ihr Leben schützen können. Beim Waschzwang haben Betroffenen eine panische Angst, sich durch Bakterien und Schmutz zu infizieren. Sind Zwangsrituale erst einmal entstanden, erhalten sie sich selbst. Betroffene glauben, wenn sie ihren Zwang aufgeben würden, würde eine Katastrophe passieren. Eine Überprüfung ihres Verhaltens, indem sie beispielsweise ihre Zwangshandlung einmal nicht ausführen und die Konsequenzen beobachten, erscheint ihnen unmöglich.

Wer bekommt eine Zwangserkrankung?

Wer unter Zwängen leidet, ist weder "verrückt" noch dumm. Betroffene sehen ihr Verhalten selbst als sinnlos an, haben dennoch den Eindruck, es trotz aller Willenskraft nicht unterbinden zu können. Insbesondere leistungsorientierte und empfindsame Menschen sind davon betroffen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Manchmal genügt die Anleitung zur Selbsthilfe, um den Zustand zu bessern. Häufig - abhängig von der Art, Schwere und Zeitdauer der Erkrankung - ist eine Psychotherapie unerlässlich. Der wirkungsvollste Therapieansatz in der Behandlung von Zwängen ist die Verhaltenstherapie, in der Betroffene schrittweise mit ihren Ängsten konfrontiert werden. Ziel ist es, dass die Betroffenen mit den Situationen, die ihre Ängste und Zwangshandlungen auslösen, wieder normal umgehen lernen. Beispielsweise lernt jemand, der unter Waschzwängen leidet, es auszuhalten, seine Hände nicht zu waschen, nachdem er sie sich zuvor extrem schmutzig gemacht hat. Manchmal wird die Therapie für eine befristete Zeit durch Medikamente unterstützt. In den meisten Fällen ist eine wirksame Hilfe möglich und Betroffene können ihre Zeit wieder mit Aktivitäten verbringen, die ihnen Spaß machen.


(PAL-Verlag)


Selbsthilfegruppen für Zwangserkrankungen gibt es eigentlich in jedem grösseren Ort und als Foren im Internet.


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Übermäßiger Ekel

30.05.2010 um 09:19
Hallo Leutz...


Ich kann das euch schon sagen, warum diese "Probleme mit den Zwängen auftreten.. Ich hab selber auch eine Menge Zwänge besessen, (z.B. immer4 alles 20 mal zu hinterfragen oder ob ich das Licht ausgemacht oder den Herd abgeschaltet hab.... aber wie ich sie los kriegte, das werde ich euch besser nicht erzählen..)

Zumindest wurde mir klar, WIE das anscheinend funzt..


Man stelle sich vor..

Das Hirn(das Bewusstsein) erfährt als Kind alle möglichen Verhaltensweisen der Eltern, Tanten, Onkels, Omis, Opis und so weiter, über die Instinkte, die noch auf "automatische Datenerfassung" stehen....
Man kann zwar schon denken, auch als kleines Kind, doch kann man noch NICHT erfassen, in welchem jeweiligen Zusammenhang all das "gesagte(verbotenem /erlaubtem/abzulehnendem/zuwendendem ecetera..) steht..

Wenn jetzt(und das war im und nach dem Krieg sehr häufig) die kleinen Kinder(ich rede jetzt vom Babyalter bis 3 Jahre alt) ständig wechselnde Bezugspersonen um sich herum hatten(damals war ständige Lebensgefahr und Stress für die Eltern, was sie oft daran hinderte , eine wirkliche Bindung zu ihren Kindern auf zu bauen) dann entwickelt sich das kindliche Bewusstsein nicht richtig und auch nicht die Fähigkeit, all das "NEUE" Wissen schön der Reihenfolge nach und der "Farbe"(nach der jeweiligen emotionale Einfärbung sortiert) geordnet im Gehirn abzuspeichern..

Das sind bestimmte Lern-Automatismen, die normalerweise dafür sorgen, damit das kindliche Bewusstsein und sein Gehirn im Wechselspiel lernt, all die aufgenommenen Informationen SO abzulegen, das sich daraus VERSTÄNDLICHE gedankliche Bilder formen können, Denn nur SO kann das Bewusstsein auch wirklich lernen, weil es dann sein gelerntes auch "absichtlich" in seinem kindlichen Verhalten mit einbauen kann und es auszuprobieren(zu testen)..

Kommt jetzt aber zu viel Stress und chaotischen Zuständen während der eigenen Entwicklung hinzu, so kann das Bewusstsein und das Hirn seine "Erinnerungen" an all die gesagten Worte der unterschiedlichen Bezugspersonen nicht mehr richtig oder gar überhaupt nicht mehr zuordnen und all die Wortfragmente sowie deren zugehörigen Bedeutungen werden zu einem "informellen" Datensalat, der nun im unterbewussten abgelegt ist..

Und wie wir ja inzwischen alle wissen, haben Erinnerungen immer eine emotionale Bindung!! (Genauso wie eine Masse eben auch ein elektromagnetisches und ein gravitatives Feld besitzen und damit untereinander /miteinander wechselwirkrn können)

Und diese emotionalen Bindungen haben ebenso eine Wirkung untereinander..

sind es überwiegend "ruhige" Informationen oder schöne Erinnerungen, so kann durch das Unterbewusstein dieses mindestens als "positive" Grunderfahrung katalogisieren..

Sind es dagegen schlechte(das Chaos im und nach dem Krieg), so werden diese Grundeinstellungen negativ "eingefärbt",,,


Mit dem Resultat, das später im Erwachsenenalter all diese im unterbewussten liegenden(falsch zugeordneten Puzzleteile) falsch miteinander verknüpft sind und entsprechend ihre jeweiligen Wirkungen auf die "falschen" Erinnerungen (das als Kind gelernte) überträgt...

Was natürlich zur Folge hat, das bei bestimmten Situationen all die Pfuis und Bahs oder auch all die Igittigitts und Bähs aus der Kindheit entsprechend falsch auswirken, wenn die damaligen Informations-Inputs durch häufig wechselnde Bezugspersonen erstens unterschiedlich interpretiert wurden(jeder hat ja "Andere" Vorstellungen von den Pfuis und Bahs) und zweitens "durcheinander" ins kindliche Unterbewustsein gelangten...


Ich meine, wer den Mechanismus mal "erschaut" hat, dem werden plötzlich ganze Weihnachtsbäume im Kopf klar und merkt endlich, WARUM diese Zwangshandlungen überhaupt entstanden sind..

Und ICH bin auch nur dahinter gekommen, weil ich als Hippie diverse Dinge tat, welche zu einer starken Selbstreflektion zwischen den Bewusstsein und dem Unbewussten führten und mir die Mechanismen zeigten, die da in Wahrheit dahinter stecken...

Und wer einen Vergleich sucht, der braucht nur in die Informatik und in die Datenverarbeitungs-Prinzipien rein schauen, dann wird er selber erkennen, wie wichtig es für einen Daten verarbeitenden Prozess ist, das diese in die jeweilig "richtigen" Beziehungen untereinander/zueinander gesetzt werden, sonst kommt nur "Müll" raus in Form von falschen Zuordnungen, falschen Werten und falschen Wichtigkeits-Prioritäten...

Ich würde es ja gerne im Wiki rein schreiben, aber dazu müsste ich ein Prof. sein oder Quellen haben, die das belegen können, doch leider habe ich nur MEINE eigenen Erfahrungen damit..

Daher kann ich hier nur darauf hinweisen, weil mir eben auf Grund meiner Hippiezeit diese Dinge erst zugänglich wurden..

Vielleicht können ja die entsprechend Betroffenen etwas daraus machen..


In diesem Sinne...................JGC


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