ApexOne schrieb:Ist das "Feminismus"? Eine Frau zu loben die ihren Job macht?
Wer mich kennt: Ich ziehe grundsätzlich meinen Hut vor Menschen unabhängig ihres Geschlechts, die bestimmte Berufe und Arbeiten machen und auch durchhalten.
Und in etlichen anstrengenden Berufen dürften aber auch nach wie vor die Frauen dominieren. Und private Erziehungsarbeit, bleibt auch noch heute an den meisten Frauen hängen.
Frauen müssen nicht erst im Baugewerbe anheuern (sei aber jeder gegönnt, wenn sich dafür interessierend), um zu erfahren, was harte, belastende Arbeiten sind.
ApexOne schrieb:Warum nicht, traust es ihnen nicht zu?
Und ob ich ihnen das zutraue.
Beweisen ja etliche Frauen schon längst. Das wollte ich damit sagen. Die wissen längst, was harte, belastende Arbeiten sind und brauchen sich da von den Männern ganz sicher nichts anhören.
Und ich bin auch der letzte, der irgendwelche Vorbehalte für Frauen in Handwerksberufen hätte - kenne ich es selbst gar nicht anders. Und in meiner Ausbildung neigten eher ich und einige andere Kollegen zum Jammern und nur den Feierabend herbeisehend - während Kolleginnen sehr tatkräftig und engagiert ohne zu Jammern bei der Sache waren.
ApexOne schrieb:Ist freiwillig oder unfreiwillig? Woher weisst Du das? Schon mal nicht normalen Ehepaaren gesprochen? -> "Wir haben entschieden das sie das macht".
In den meisten Fällen gehe ich schon von Freiwilligkeit oder zumindest von notgedrungener Freiwilligkeit aus. Außerdem ändert das ja nichts an der Arbeit an sich.
Mein bester Freund bemüht sich aber auch nach der Arbeit für Frau und Kind so gut es geht da zu sein und hängt sich selbst nach Feierabend noch voll rein.
Er ging damals übrigens auch als Mann bzw. Vater in Elternzeit. Warum auch nicht.
Wäre ich Vater, hätte ich diesen Wunsch auch. Könnte mir sogar vorstellen mich auch noch länger um Kinder und Haushalt zu kümmern und würde Frau bspw. Karriere machen wollen.
Und woher ich das weiß, man liest es halt, dass Erziehung größtenteils noch immer an den Frauen hängenbleibt.