Mordfall Gitta Schnieder (1989)
um 00:33Würde ein Gigolo sich denn auf solch ein Ambiente und kure Treffen einlassen? Wäre es denn eine weiter- und tiefergehende Beziehung?Füchschen schrieb:Und der Gigolo zieht mit jeder Trophäe nach Hause, wohl wissend, dass es ein Katz und Maus Spiel ist und die Maus am Ende sterben muss. Das Spiel ist sicher. Gitta Schnieder wird von ihrer heimlichen Liebe niemandem erzählen und sie sagt dem Gigolo genau das.
Wäre es dann nicht eher ein Escort oder Callboy?
Ein Treffen mit Callboy im Wald hätte was Spezielles. Das wären aber teure Outdoortreffen. Aber es stimmt schon, man müsste dann die Möglichkeiten nehmen, die sich bieten.Tita1992 schrieb:Wenn man sich bereits kennt, keine anderen Möglichkeiten hat, und den Hund dabei... warum nicht? Sie hätte den ja schlecht mit nachhause nehmen können.
Dennoch bin ich skeptisch. Einerseits kann ich mir, gerade auch aufgrund der Fragen der Polizei, vorstellen, dass GS einen Liebhaber oder auch Abenteuer gehabt haben könnte. Andererseits bin ich skeptisch, ob sie dann jedes Mal dafür zahlen wollte.
Aber gehen wir mal davon aus, sie hat solche(n) Kontakt oder Kontakte gepflegt. Dann könnte sie diese(n) z.B. über Kontaktanzeigen hergestellt haben.
Der Fall GS war mal Verdachtsfall in Sachen KWW, der ja Kontaktanzeigen inserierte, aber wohl im Fall GS ausgeschlossen wurde. Er hatte aber ja offenbar auch jüngere Begleiter in Lüneburg. Das würde zum Täterprofil passen. Und bei Lüneburg wären wir erneut beim Mordfall Berninger, der im Podcast von der Ermittlerin angesprochen worden war. Interessant ist das schon.


