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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

1.225 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Berlin, DNA ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

01.09.2026 um 21:16
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:orher wohnte er bei Oma und Mutter in Charlottenburg und vielleicht Neukölln, eine genaue Wohnanschrift wurde nicht genannt. Wäre allerdings mal interessant unter welcher Postanschrift KDS offiziell zu erreichen war!?
Charlottenburg ist nicht Neukölln.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Am 16. Januar 1973 war KDS nachweislich in Berlin
Genau nach einer Quelle dafür, hatte ich gefragt !
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Der Mörder von Reiner Koch hatte vielleicht schon Tage vor der Tat Vergewaltigungsfantasien. Am Tag der Tat ist er zu Fuß oder mit einem Auto in Neukölln unterwegs gewesen, um ein geeignetes Opfer zu suchen.
Das wäre der falsche " Jagdplatz " gewesen.
Jemanden, der auf der Suche nach einem geeigneten Opfer war, hätte wohl eher eine andere Gegend bevorzugt.
Zu viel Betrieb dort, macht das Risiko unkalkullöierbar.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Zur Befriedigung des Geschlechtstriebs wurde Reiner Koch heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen brutal ermordet. Reiner Koch war zur falschen Zeit am falschen Ort, ein Zufallsopfer?
Ich denke eher, das Reiner seinen Mörder schon vorher kannte.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das hatte ich auch schon überlegt, an einen jungen Gast könnten sich Personen die damals im Thomas-Eck verkehrten vielleicht eher erinner
Ganz unabhängig vom Alter des Täters, könnte dies natürlich einer der Stammgäste ( oder auch Gelegenheitsgäste) gewesen sein, dem Reiner schon vorher aufgefallen war. Eventuell sogar von dem Vater erfahren hatte, das er sich ein Fahrrad wünscht. Vielleicht wurde er auch irgendwann in ein Gespräch einbezogen an dem der Täter teilnahm.

Wenn der Täter schon mehrfach mit Reiners Vater gezecht und geplaudert hat, als der Junge hin zu kam, fehlte Reiner sicherlich das nötige Mißtrauen.

Es ist schon etwas Anderes, wenn Reiner, persönlich mit Namen angesprochen von einem ihm flüchtig Bekannten um etwas gebeten wird ,als die Bitte eines Wildfremdem.

Dennoch bin ich der Meinung, das das Zusammentreffen mit dem Täter an diesem Abend Zufällig war.
Der Täter konnte weder wissen, das Reiner die Abkürzung nimmt, boch die genaue Zeit seines Aufbruchs vom
Fußballtraining.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

02.09.2026 um 10:31
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich denke eher, das Reiner seinen Mörder schon vorher kannte.
Das vermute ich ebenfalls.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Dennoch bin ich der Meinung, das das Zusammentreffen mit dem Täter an diesem Abend Zufällig war.
Ich könnte mir weiterhin die Möglichkeit einer Verabredung an besagtem Abend vorstellen, das wurde hier ja auch schon diskutiert.
Laut AZ war es ja an dem Tag so dass
-der Vater früher von der Arbeit kam weil ein Arbeitskollege nicht erschienen war
-der Bruder Stubenarrest hatte
-die Mutter eine neue Putzstelle hatte weswegen sie Abends später kam
-Reiner war nachmittags alleine zuhause als er sich auf den Weg zur Kneipe machte
-laut Wirtin holte Reiner den Schlüssel normalerweise ab, an diesem Tag brachte er dem Vater den Schlüssel
Eine Verabredung nach dem Training wäre für mich für einige Dinge die logischste Erklärung. Es war ihm verboten durch den Park zu gehen, trotzdem tat er es vermutlich. Er trennte sich von seinen Freunden obwohl es bereits dunkel war. Eine Möglichkeit für mich wäre ein jüngerer Täter den er bereits kannte, vielleicht hatte er mit diesem auch schon mal Fußball gespielt. Dieser fragt ihn ob sie sich nach dem Training noch im Park treffen, er habe eine Überraschung für ihn. Als Reiner im Park auf ihn trifft sagt dieser das Geschenk stünde in einem Keller/Schuppen oder ähnlichem, es sei ein Fahrrad was er haben könnte. Dann verlassen beide den Park zu dieser Örtlichkeit.
Ein zusätzlicher Punkt für eine Verabredung könnte meiner Meinung nach sein dass Reiner den Schlüssel zum Vater gebracht hat. Man müsste wissen ob der Vater den Schlüssel morgens zuhause vergessen hat oder ihn zum Beispiel absichtlich dagelassen hat damit seine Frau abends nach der Arbeit in die Wohnung kommt falls er noch in der Kneipe ist und die Kinder schon schlafen. Bei einer Verabredung könnte ich mir vorstellen dass als Reiner den Schlüssel zuhause gesehen hat er ihn dem Vater brachte da er selber nicht wusste ob zum einen die Geschwister zuhause wären und er selber schon wusste dass er nicht wie sonst gegen 18.30 Uhr zuhause sein würde sondern es etwas später werden könnte.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

02.09.2026 um 19:05
Zitat von 321meins321meins schrieb:aut Wirtin holte Reiner den Schlüssel normalerweise ab, an diesem Tag brachte er dem Vater den Schlüssel
Eine Verabredung nach dem Training wäre für mich für einige Dinge die logischste Erklärung.
Sehe ich anders.
Der Täter konnte nicht wissen, das sich Reiner nach dem Training, von seinen Kameraden trennte.
Wie im Filmbericht erwähnt, gab es gewisse Unstimmigkeiten beim Training, die wahrscheinlich recht spontan zu diesem Entschluss geführt haben.
Das heißt nicht automatisch, das Opfer und Täter sich nicht im Park (bzw der Grünanlage) getroffen haben.

Aber ich kann mir nicht vorstellen, das hier ein geplantes Zusammentreffen statt fand.
Ich glaube da eher an eine zufällige Begegnung Reiners mit dem Täter.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ein zusätzlicher Punkt für eine Verabredung könnte meiner Meinung nach sein dass Reiner den Schlüssel zum Vater gebracht hat.
So wie ich das bisher verstanden habe, hatten halt nicht alle Personen der Familie einen Wohnungsschlüssel-

D.h. der Vater wäre zumindest bis zum Trainingsende nicht zu Hause rein gekommen.
Hatte man früher irgendwie öfters, das jemand einen Schlüssel in die Kneipe gebracht bekam.
(Habe ich aber auch schon lange so nicht mehr erlebt.)

Inwiefern hängt dies mit einer angenommenen Verabredung zusammen ?
Sehe ich nicht.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

02.09.2026 um 21:43
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Sehe ich anders.
Der Täter konnte nicht wissen, das sich Reiner nach dem Training, von seinen Kameraden trennte.
Im Prinzip gibt Deine Erklärung für mich die Logik für ein mögliches geplantes Treffen. Der Täter konnte nicht wissen dass Reiner alleine durch den Park gehen würde. Natürlich könnte er als Beispiel in der Kneipe gesessen haben, durch den Vater gewusst haben wann das Training zuende ist, könnte in der Nähe abgewartet haben ob Reiner alleine oder mit den Freunden nach Hause geht. Aber es ist finde ich nicht so warscheinlich wie eine Verabredung die beinhaltet dass Reiner entgegen des Verbotes des Vaters nicht durch den Park zu gehen doch dort entlang geht, alleine im Dunkeln was für einen als schüchtern beschriebenen Jungen vielleicht nicht so angenehm ist. Den Freunden aus dem Weg zu gehen wäre vermutlich durch die Abkürzung durch den Park auch nicht gegeben weil er auf der Thomasstraße irgendwann wieder auf diese getroffen wäre denke ich.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Aber ich kann mir nicht vorstellen, das hier ein geplantes Zusammentreffen statt fand.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:D.h. der Vater wäre zumindest bis zum Trainingsende nicht zu Hause rein gekommen.
Ich hatte ebenfalls gedacht dass er bis Trainingsende nicht hereingekommen wäre aber ohne Verabredung hätte Reiner gewusst dass er gegen 18.30 Uhr zuhause gewesen wäre und der Vater auch ohne Schlüssel in die Wohnung gekommen wäre. Nur mit der Möglichkeit einer Verabredung hätte Reiner gewusst dass er vermutlich später als 18.30 Uhr nach Hause kommt und hätte vorsorglich seinem Vater den Schlüssel gebracht.
Alternativ,sollte es in der Familie Koch üblich gewesen sein dass die Wohnungstür abgeschlossen sein muss hätte Reiner natürlich den Schlüssel benötigt zum Abschliessen
da niemand sonst zu Hause war und hätte den Schlüssel danach dem Vater gebracht.
Wobei ich es noch von früher kenne dass man Türen auch mal angelehnt gelassen hat wenn man z.B. den Müll rausgebracht hat, Reichtümer waren in der Wohnung der Kochs vermutlich auch nicht zu erwarten, deshalb bin ich nicht sicher ob das Abschliessen Pflicht war.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

02.09.2026 um 22:54
Zitat von 321meins321meins schrieb:Aber es ist finde ich nicht so warscheinlich wie eine Verabredung die beinhaltet dass Reiner entgegen des Verbotes des Vaters nicht durch den Park zu gehen doch dort entlang geht, alleine im Dunkeln was für einen als schüchtern beschriebenen Jungen vielleicht nicht so angenehm ist
Ich denke , das Einige immer noch von einem Landschaftspark o.Ä. ausgehen.

In der Realität handelt es sich nur um eine Grünanlage, die kaum größer als ein Fußballfeld ist.
Der Weg wie ihn Reiner genommen haben wird ist nur einige hundert Meter lang und es ist keinesfalls stockdunkel dort. Geschweige denn menschenleer

Im Gegenteil. Die Grünfläche wird zu dem Zeitpunkt eher belebt gewesen sein durch Passanten, die von der Arbeit nach Hause kommen. Zudem sicherlich Treffpunkt von Gruppen von Jugendlichen. Hinzu die "Alkoholikerszene" usw.
Der Publikumsverkehr macht ein Auflauern und gewaltsam abgreifen ohne bemerkt zu werden nahezu unmöglich.
Ebenso als Tatort eher auszuschließen

Aber auch, das er im Park verabredet gewesen sein sollte , halte ich für eher unwahrscheinlich.
Ich glaube, das Reiner die Abkürzung eher spontan getätigt hat.

Ein etwaiger Bekannter, der sich , z.B. zum Anschauen eines Fahrrades, mit ihm verabredet hätte um ihn schlußendlich zu mißbrauchen, hätte wohl nicht im Park auf ihn gewartet, sondern näher am Tatort. Es gibt dort um diese Urzeit einfach zu viel Publikumsverkehr. Die Gefahr mit dem Jungen gesehen zu werden , wäre einem geplant vorgehenden Täter zu groß.

Ich schließe dabei aber ausdrücklich nicht aus, das sich Opfer und Täter zufällig im Park getroffen haben.
Ein "Bekannter" des Vaters , der vielleicht schon lange ein Auge auf den Jungen geworfen hatte , sah eine Chance gekommen und lockte den Jungen in irgend einen Keller.

Meiner Meinung nach passierte diese Begegnung aber eher auf der Straße.
Zitat von 321meins321meins schrieb:ch hatte ebenfalls gedacht dass er bis Trainingsende nicht hereingekommen wäre aber ohne Verabredung hätte Reiner gewusst dass er gegen 18.30 Uhr zuhause gewesen wäre und der Vater auch ohne Schlüssel in die Wohnung gekommen wäre. Nur mit der Möglichkeit einer Verabredung hätte Reiner gewusst dass er vermutlich später als 18.30 Uhr nach Hause kommt und hätte vorsorglich seinem Vater den Schlüssel gebracht.
???
Reiner hatte seinem Vater die Schlüsel gebracht, damit dieser in die Wohnung gekommen wäre, während er Training hatte.
Offensichtlich hatte nicht jedes Familienmitglied einen eigenen Schlüssel.

Nach Ende des Trainings konnte Reiner davon ausgehen, das wenn nicht der Vater, andere Familienmitglieder schon zu Hause sind.
(Ansonsten hätte er wohl auch gewusst, wo er seinen Vater findet.)
Die Mutter vermisste ihn ja schon zum Abendbrot.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

03.09.2026 um 18:20
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:hätte wohl nicht im Park auf ihn gewartet, sondern näher am Tatort. Es gibt dort um diese Urzeit einfach zu viel Publikumsverkehr. Die Gefahr mit dem Jungen gesehen zu werden , wäre einem geplant vorgehenden Täter zu groß.
Das klingt logisch. Allenfalls könnte ich mir noch vorstellen das der Täter nicht sicher war ob Reiner jemandem etwas von dem Treffen erzählt, er nicht wollte dass andere dann wissen wo er seine Garage/Schuppen/Wohnung hat.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Nach Ende des Trainings konnte Reiner davon ausgehen, das wenn nicht der Vater, andere Familienmitglieder schon zu Hause sind.
Das vermute ich auch aber vielleicht war das nicht ganz sicher so dass Reiner, da er selber wusste dass er nicht pünktlich zu Hause sein würde, den Schlüssel in die Kneipe brachte.
Bei AZ vom 08.10.2025 gibt es dazu sinngemäß folgendes :
-bei Minute 43.49 Frau Koch arbeitete als Reinigungskraft bis in den Abend
-bei Minute 47.10 wird eingeblendet dass Frau Koch um 21.30 Uhr in die Kneipe kommt weil Reiner noch nicht zuhause ist, ich vermute sie ist erst kurz vorher nach Hause gekommen
-bei Minute 53.15 sagt die Wirtin auf die Frage ob Reiner öfter in der Kneipe war "immer dann wenn er den Wohnungsschlüssel abholte"
bei Minute 45.06 wird vom Sprecher gesagt Reiner kommt öfter in die Kneipe, holt den Wohnungsschlüssel oder bringt ihn wieder zurück.
Quelle : https://www.dailymotion.com/video/x9rv4k0

Ich hatte auch noch mal in den Podcast reingehört um zu wissen um was für Fesselmaterial es sich bei Kai-Uwe gehandelt hat da es ja laut Podcast bei Reiner Koch Übereinstimmungen geben soll, laut Podcast Teil 2 Minute 22.35 wird sinngemäß gesagt es hat sich um ein Hanfseil gehandelt was gespannt wird zum Wäscheaufhängen und eine Nylonschnur, beides finde ich persönlich jetzt nicht besonders ungewöhnlich
Quelle : https://moerderischeheimat.podigee.io/53-new-episode


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

03.09.2026 um 19:54
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die Grünfläche wird zu dem Zeitpunkt eher belebt gewesen sein durch Passanten, die von der Arbeit nach Hause kommen. Zudem sicherlich Treffpunkt von Gruppen von Jugendlichen. Hinzu die "Alkoholikerszene" usw.
Der Publikumsverkehr macht ein Auflauern und gewaltsam abgreifen ohne bemerkt zu werden nahezu unmöglich.
Ebenso als Tatort eher auszuschließen
So sehe ich das auch. Ein gewaltsames Verschleppen wäre bemerkt worden, ebenso die Tat, wenn sie an diesem Ort stattgefunden hätte. Allerdings möchte ich aufgrund der damals vorherrschenden Temperaturen und des Wetters vorsichtig bezweifeln, dass der Park zum fraglichen Zeitpunkt wirklich "belebt" war. Das ist aber aufgrund der überschaubaren Größe auch nicht zwingend notwendig um eine Tat oder Entführung gegen den Willen des Jungen zu bemerken.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Aber auch, das er im Park verabredet gewesen sein sollte , halte ich für eher unwahrscheinlich.
Ich glaube, das Reiner die Abkürzung eher spontan getätigt hat.
Davon gehe ich auch aus, da er diese Entscheidung ja ziemlich spontan traf, wohl auch deshalb, weil er zuvor mit den ihn begleitenden Vereinskameraden aneinandergeraten war und deshalb Abstand suchte.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ein "Bekannter" des Vaters , der vielleicht schon lange ein Auge auf den Jungen geworfen hatte , sah eine Chance gekommen und lockte den Jungen in irgend einen Keller.
Oder auch in seine Wohnung oder eben dahin, wo der Täter sich in Sicherheit und unbeobachtet fühlen konnte. Für mich spricht auch sehr vieles für eine ungeplante, spontane Tat. In meinen Augen kannten sich Opfer und Täter sehr wahrscheinlich.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das vermute ich auch aber vielleicht war das nicht ganz sicher so dass Reiner, da er selber wusste dass er nicht pünktlich zu Hause sein würde, den Schlüssel in die Kneipe brachte.
Und weiter:
Zitat von 321meins321meins schrieb:bei Minute 45.06 wird vom Sprecher gesagt Reiner kommt öfter in die Kneipe, holt den Wohnungsschlüssel oder bringt ihn wieder zurück.
Wenn es mehr Familienmitglieder als Schlüssel gab -und davon gehe ich zwingend aus- dann war dieser Ablauf total normal und hatte nicht unbedingt damit zu tun, dass Reiner zum Zeitpunkt der Schlüsselübergabe bereits wusste das er sich verspäten würde. Es klingt für mich so, als wenn der Vater -wenn er nicht daheim oder auf Arbeit war- in der Kneipe weilte und wann immer ein Familienmitglied die Wohnung verließ und niemand mehr daheim war den Schlüssel bei Vater abgab. Wenn umgekehrt niemand in der Wohnung war, bekam man den Schlüssel eben auch wieder bei Vater in der Kneipe. Daraus Rückschlüsse auf eine Verabredung von Reiner zu ziehen, finde ich etwas zu dünn.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

03.09.2026 um 21:51
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das ist aber aufgrund der überschaubaren Größe auch nicht zwingend notwendig um eine Tat oder Entführung gegen den Willen des Jungen zu bemerken.
Richtig erkannt.
Gerade im Winter kann man da von einem zum anderen Ende schauen.

Ob Reiner sich wirklich an das Verbot hielt durch den Park zu gehen, vage ich zu bezweifeln.
Der als extrem streng dargestellte Vater wird ihm (und seinen Geschwistern) verboten haben sich dort aufzuhalten, weil sie da "unter schlechten Einfluss" geraten könnten.
Damit meinte er wahrscheinlich die "langhaarigen" Jugendlichen, die dort herumlungerten.
Das waren aber oft auch nur Jugendliche, die den engen Wohnverhältnissen entfliehen wollten und sich, wie alle Jugendlichen zu allen Zeiten irgendwo in Grüppchen trafen, hier im Park .
Vielleicht das erste Bier trinken, die ersten Flirtereien erlebten, vielleicht die ersten Zigaretten oder den ersten Joint rauchten.
Ich kann mir diese Doppelmoral gut vorstellen, bei der Generation, der die Eltern wohl angehöhrten.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:s klingt für mich so, als wenn der Vater -wenn er nicht daheim oder auf Arbeit war- in der Kneipe weilte und wann immer ein Familienmitglied die Wohnung verließ und niemand mehr daheim war den Schlüssel bei Vater abgab. Wenn umgekehrt niemand in der Wohnung war, bekam man den Schlüssel eben auch wieder bei Vater in der Kneipe.
Ich habe lange nachgedacht und mir ist dunkel in Erinnerung gekommen, das so ein Verhalten wohl gar nicht so unüblich war.
In der Kneipe,in der ich Ende der 70er regelmäßig nach der Schule den Flipperautomaten malträtierte, war auch so ein Stammgast, bei dem sich die Kinder, wenn sie aus der Schule kamen, den Schlüssel vom Vater abholen mussten und ihn auch wieder hin bringen, wenn sie weg wollten.

Aber ich glaube auch, das ganze "Schlüsselritual" der Familie Koch hat gar nichts mit der Tat zu tun,


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

03.09.2026 um 22:29
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Daraus Rückschlüsse auf eine Verabredung von Reiner zu ziehen, finde ich etwas zu dünn.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Aber ich glaube auch, das ganze "Schlüsselritual" der Familie Koch hat gar nichts mit der Tat zu tun,
Ok, vermutlich habt Ihr Recht und es war eine ganz normale Situation. Es war mir nur aufgefallen weil es laut Wirtin bei AZ sonst so war dass Reiner den Schlüssel abholte.


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