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Männlichkeit im Dilemma

259 Beiträge, Schlüsselwörter: Männer, Feminismus, Nice Guy, Maskulismus

Männlichkeit im Dilemma

24.02.2013 um 19:16
kysan schrieb:intelligenz bei männern schreckt oftmals frauen ab
Vielleiche spüren sie dann so eine Art von "Konkurrenz". Oder sie befürchten, dass der intelligente Mann die typischen weiblichen Psychospielchen durchschauen könnte.


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Männlichkeit im Dilemma

24.02.2013 um 19:20
@KillingTime

ODER das ist einfach nur eine behauptung die keineswegs irgendein fundament hat und wird genommen um sich irgendwas einzureden :cat:


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Männlichkeit im Dilemma

24.02.2013 um 19:20
@shionoro

Nein, weil ich habe die gleiche Erfahrung gemacht.


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Männlichkeit im Dilemma

24.02.2013 um 19:25
@KillingTime

und persönliche erfahrungen sind immer viel besser als studien und beweiskräftig...?


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kysan
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Männlichkeit im Dilemma

24.02.2013 um 19:27
@shionoro
wie gesagt der schulsport war da ein gutes beispiel... wenn du mir dafür einen gegenbeweis findest bin ich still. übrigens gibts die tests in der uni auch ;) mit den gleichen kriterien
meines erachtens gibt es eben jobs für die männer besser geeignet sind und manche für die frauen besser geeignet sind. das ist eigentlich auch kein problem wenn es da nicht immer mehr jobs gäbe für die es egal ist wer oder was dafür gebraucht ist.
ich denke die statistiken über arbeitslose männer und frauen dürfte dir hier als guter ansatz dienen das zu sehen.
ich finde es da angenehm dass manche arbeitgeber sich bewerbungen vollkommen ohne namen geschlecht und alter durchlesen... gäbe es nur noch solche arbeitgeber würden wir auch wirklich in einer etwas faireren welt leben.


naja... wieviele männer kennst du die ziemlich intelligent sind, nicht die allerhübschesten sind und gleichzeitig eine verdammt heiße bzw gut aussehende freundin/frau haben?
nicht umsonst hat pro7 mal wieder mit beauty and the nerd den vogel abgeschossen.

@KillingTime
ich glaube die meisten frauen haben ein großes problem damit nicht das zu bekommen was sie möchten. männer denen man nicht ständig etwas ins ohr flüstern kann um sie zu bezirzen werden dementsprechend gemieden denke ich mal.
ich bin kein psychologe aber ich könnte mir vorstellen dass dies ein aspekt ist


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Männlichkeit im Dilemma

24.02.2013 um 19:27
shionoro schrieb:und persönliche erfahrungen sind immer viel besser als studien und beweiskräftig...?
Da ich keiner Statistik traue, die ich nicht selbst gefälscht habe, stelle ich meine eigene Statistik auf ;)


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Männlichkeit im Dilemma

24.02.2013 um 19:32
kysan schrieb:männer denen man nicht ständig etwas ins ohr flüstern kann um sie zu bezirzen
Frauen sind ja auch instinktgesteuert und haben ein genaues Gespür für solche Sachen. Da gibt es Männer, die entweder 'Waschlappen' sind, und sich von ihrer Holden einfach herumkommandieren lassen, oder jene Affenmänner, die zwar viel Muskeln haben, aber wenig im Kopf und die sich mit den 'weiblichen Reizen' dirigieren lassen.

Bei sehr intelligenten Männern hingegen kann $Frau nicht wissen, wie ihre Bezirzungen ankommen. Richtige Nerds und Geeks können sogar völlig immun dagegen sein. Deswegen hält $Frau hier instinktiv Abstand.


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Männlichkeit im Dilemma

24.02.2013 um 19:39
kysan schrieb:intelligenz bei männern schreckt oftmals frauen ab
lol ahahahah DAS höre ich wirklich das erste mal xD
kysan schrieb: wieviele männer kennst du die ziemlich intelligent sind, nicht die allerhübschesten sind und gleichzeitig eine verdammt heiße bzw gut aussehende freundin/frau haben?
Ach der Typ kann hässlich und intelligent sein, aber die Freundin soll hübsch sein, das ist doch etwas unfair oder :P: Wieso reicht ihm eine intelligente Frau, die "nicht die allerhübscheste" ist, nicht als Freundin aus? :P:

Ich finde dumme Männer unattraktiv, aber "körperlich unattraktive" Männer sind nun mal auch unattraktiv, egal wie intelligent sie sind :troll: Wieso soll ich einen intelligenten, hässlichen Mann nehmen, wenn ich auch einen intelligenten hübschen Mann haben kann :trollking:
kysan schrieb:wie gesagt der schulsport war da ein gutes beispiel...
Es ist aber Fakt, dass Frauen einfach einen anderen Körperbau haben - dass Frauen Männern im Bezug auf die Kraft in der Regel körperlich unterlegen sind, bestreitet niemand.


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Männlichkeit im Dilemma

24.02.2013 um 19:48
@KillingTime

das is aber keien schlaue idee.

@kysan

Wofür ist schulsport ein gutes beispiel?

>>
naja... wieviele männer kennst du die ziemlich intelligent sind, nicht die allerhübschesten sind und gleichzeitig eine verdammt heiße bzw gut aussehende freundin/frau haben?
nicht umsonst hat pro7 mal wieder mit beauty and the nerd den vogel abgeschossen.<<

Ich kenne leider eine menge männer die nicht besonders hübsch und ziemlich doof sind und ne nette hübsche freundin haben.

Das frauen auf hübsche männer stehen halte ich für ein gerücht, allerhöchstens männer mit einem hohen sozialen status.

Bei Männern wiederum sieht das oft anders aus, da zählt bei vielen wirklich nur das aussehen der frau.


Es gibt keinerlei normale arbeiten (also arbeiten die nix mit möbelpacken zu tun haben) die ein mann oder eine frau per se besser als der andere könnten.


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Männlichkeit im Dilemma

26.02.2013 um 17:31
shionoro schrieb:Ich kenne leider eine menge männer die nicht besonders hübsch und ziemlich doof sind und ne nette hübsche freundin haben.
Ich ich kenne Frauen die nicht besonders hübsch und ziemlich doof sind und auch nette Männer haben :P:

@shionoro
@kysan

Ich finde es nur witzig, dass Männer - die sich selber als Unattraktiv einschätzen - meinen Anspruch auf eine attraktive Freundin zu haben, da sie ja so 'n tollen Charakter haben - aber Mädels mit tollen Charakter ohne 90-60-90 sind ihnen auch nicht gut genug. Selber oberflächlich sein, aber anderen Oberflächlichkeit vorwerfen

Als ich noch 25kg mehr gewogen habe, hatte ich bereits viele männliche Freunde, man verstand sich gut bla bla... als ich dann abnahm bekam ich "Plötzlich" Liebesgeständnisse von allen Seiten und hatte ein ungewohnte Aufmerksamkeit von männlicher Seite... auf so eine "liebe" kann ich jedoch verzichten! Wer mich mit "25kg mehr" nicht wollte, hat mich auch jetzt nicht verdient.
Ich möchte aber hinzufügen, dass ich auch mit "25kg mehr" eine jahrelange feste Beziehung hatte mit jemanden der mich als Mensch mochte und nicht als Pokal zum rumzeigen.

Deswegen habe ich mit "armen hässlichen Männern" kein mitleid :P:


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Männlichkeit im Dilemma

27.02.2013 um 00:38
@C8H10N4O2

da hast du recht,
Vollkommen Recht.

Gerade diemänner die behaupten dass 'die ganzen bitchez doch oberflächlich sind' sind selbst die schlimmsten, jedenfalls oft.

find ich gut was du machst.


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BlackFlame
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Männlichkeit im Dilemma

27.02.2013 um 01:39
Dilemma... ein großes Wort. Erst dachte ich ja, es wäre womöglich etwas zu groß, aber mir fällt doch kein besseres ein, wenn ich in dieser verrückte Welt dreinblicke. Wobei es ja sogar ein geschlechterübergreifendes Dilemma zu sein scheint.

Dass Männer wie Frauen, Jugendliche wie Erwachsene langsam nicht mehr wissen, wo oben und unten ist, wundert mich kein Stück.

Erst wollen oder sollen alle Supermodels sein und kaum ist man die Ecke gebogen, sieht man ein Plakat, was auf die Gefahren der Magersucht aufmerksam machen will und direkt daneben hängend eins, was vor den Gefahren der Fettleibigkeit warnt.
Zwei Menschen gehen daran vorbei. Der großgewachsene junge Mann mit BMI von 18,9 denkt für einen Augenblick daran, dass ein BMI von unter 19,0 in manchen Kreisen schon als grenzwertig gehandelt wird. Die junge Frau, wenige Schritte hinter ihm, die ebenfalls einen Blick erhaschte, erinnerte sich daran, wie sie sich heut Morgen vorm Spiegel wieder einmal nicht einig wurde, ob sie sich nun eigentlich für zu dünn oder zu dick halten sollte.

Im Buchladen geht die Verunsicherung nahtlos weiter. Ein Ratgeber wie ich meine Kinder zu erziehen habe, noch einer wie ich mich gesund ernähre, einer worauf ich bei Bewerbungsgesprächen achten muss, und noch einer, der mir erzählen will, was man bei einem Date so überhaupt gar nicht und niemals machen sollte.
Patentrezepte wohin man schaut, die aber alle gleichsam für diesen einen ominösen Leser geschrieben sind, der sie allesamt schon gekauft und mehrfach ausgelesen hat.
Überall Optimierungsvorschläge für das kleine völlig verwirrte Individuum, was da gerade dieses Buch in der Hand hält und sich fragt, wer und wie dieser Leser wohl sein mag.

Beim Verlassen des Buchladens erinnert man sich ja dann doch wieder daran, wie fett man ja ist und wandert weiter in den Zeitschriftenladen, wo bunte Titelseiten einem Versprechen machen, die an biblische Wunder erinnern. 5 Kilo in 5 Wochen. Eine andere Zeitschrift überbietet: 5 Kilo in 2 Wochen. Zuschlag erhält aber 10 Kilo in einer Woche.
Am Ende kauft man sie doch alle, weil man ja eigentlich genau weis, dass man an sich keine Ahnung hat, welche Diät überhaupt für den eigenen Körper geeignet ist oder ob man sie überhaupt nötig hat. Da macht man sie doch am besten gleich alle und schaut einfach mal was passiert.

Zu Hause heißt es dann wieder das Selbststudium der Körpersprache aufzunehmen, was aber letztlich auch wieder nur für Verwirrung sorgt.
Nachdem man nun die 50. themenbezogene Website durchgelesen hat, weis man zwar langsam in etwa, wie man bestimmte Signale deuten kann, aber was stellt man denn mit der eigenen Körpersprache an? Man ist zwar nun mit etwas Übung in der Lage den natürlichen Sprachfluss zu verändern, ja sogar fast selbstständig ganze Gedichte aufzusagen, aber was wenn das Gegenüber faul war und sich damit nicht befasst hat und dies dann auf natürliche Weise auswertet und womöglich in einer Situation fehlinterpretiert?
Las man aber nicht letztens erst wieder, dass Natürlichkeit und ganz man selbst zu sein, gerade wieder voll In sind? Aber jetzt hat man doch einmal so fleißig gelernt... Unfair.

Ja was fängt man jetzt mit sich an? Überall will man einem erzählen, wie man zu sein hat, was man zu tun und zu lassen hätte und doch will man sich selbst ja nicht völlig aus den Augen verlieren.
Einmal will der Mann Gentleman sein und wird abgewiesen, beim nächsten Mal angeschnauzt, weil er nicht Gentleman genug war.
Erst ist man zu dünn, dann wieder zu dick, dann zu natürlich, dann zu geschminkt, dann zu dumm, dann zu schlau.....
TILT!


Überall lauern sie nur, diese Optimierer und Patentrezeptdrucker, die einem erzählen wollen, wie scheiße man doch ist und gleichsam irgendwie auch immer ein Angebot parat haben, wie sie uns etwas weniger scheiße machen können.
Wenn wir wirklich so vernunftbegabte Wesen sind, wie wir das uns das immer weis machen wollen, dann wäre es vielleicht einmal an der Zeit, dass wir einmal aufhören immer ein Patentrezept oder diesen ominösen einen Weg es richtig zu machen, zu suchen und wieder anfangen den Ausspruch "Sei du selbst." nicht nur zu hören, sondern auch einmal durch unsere Gedanken wandern zu lassen.
So dass wir vielleicht eines Tages und weil wir es wollen und nicht weil wir gegen irgendetwas rebellieren wollen, tatsächlich wieder einzigartig auch noch stolz drauf sind.
Dafür braucht es letztlich auch keinen, der endlich Grönemeyers Frage beantwortet, wann denn ein Mann ein Mann sei...


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Männlichkeit im Dilemma

27.02.2013 um 02:16
@BlackFlame

Du spricht etwas interessantes an!
Zitat: "Überall lauern sie nur, diese Optimierer und Patentrezeptdrucker, die einem erzählen wollen, wie scheiße man doch ist und gleichsam irgendwie auch immer ein Angebot parat haben, wie sie uns etwas weniger scheiße machen können."

Dazu habe ich folgendes zu sagen:

Wir leben in einer Kontrolldiktatur. Angefangen hat es mit Gesetzen...für Verbrechen, Verkehr, Steuer, Nahrungsmittel, Trinkwasser usw. (die Liste ist sehr lang und jeder weiß was ich meine) ...nur am Rande: Warum soll ich mich im Auto anschnallen? Zu meiner Sicherheit! Und wenn ich es nicht mache? Dann muss ich zahlen! Gefährde ich dann andere wenn ich mich nicht anschnalle? Nein! Also was soll das? ...das ist nur ein Bsp. von vielen. Selbst unsere Moralvorstellungen werden mittlerweile "kontrolliert"...
Es kommen täglich neue "Regeln" dazu(um Durchschnitt 2) und kaum einer hat noch Durchblick in diesem Wust aus Wörtern und wenn jemand daher kommt der sagt er hätte Durchblick (z.B. Anwalt) ...dann glauben wir...
Das selbe "Prinzip der Kontrolle" schleicht sich nun schon seit Jahren in unser Privatleben. Sicher es gibt Normen an die halte ich mich auch...aber ich empfinde die "Meinungsbildung" zu Themen die eigentlich sehr persönlich sind als Terror...und jeder der sich auf so etwas einlässt als Terroropfer(ich verwende diese Ausdrücke bewusst ;) )
Es hat den Anschein, als wollte diese "Kontrolle" ins letzte bischen Mensch eingreifen und es nach einem Bild formen, was einem Ideal entspricht welches wir noch nicht zu erkennen im Stande sind.

lg


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BlackFlame
ehemaliges Mitglied

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Männlichkeit im Dilemma

27.02.2013 um 08:53
@Eutervogel
Da kann ich weder richtig zustimmen, noch es richtig ablehnen.
Gesetzgebung und Demokratie in seiner Uridee ist an sich etwas sinnvolles und teilweise notwendiges.
Ich fand den Auspruch von Hagen Rether ganz treffend, der es herunterbrach und meinte, dass die Menschen vernünftige Dinge selten freiwillig machen, wie etwa nur 130 zu fahren, weil es weniger Bezin verschleudert als wenn man mit 200 auf der linken Spur herumbrettert.
Oder sich eben anzuschnallen, damit man sich vor allem selbst schützt. Wie oft las man schon von Leuten, die das Risiko in Kauf nahmen und dann mit über 100 Sachen Eigengeschwindigkeit einen Baum umarmten.
Oder auch die gesetzliche Schulpflicht oder gewisse Drogen erst ab 18.
Ich weis es ist bei weitem nicht immer optimal, aber die grundsätzliche Idee dahinter ist schon ganz vernünftig, da Demokratie ja an sich dazu gedacht ist, dass sich eine Gruppe von Menschen darüber austauschen darf, was sie für sich als Gruppe haben möchte.
Dass wir uns davon momentan in Deutschland schrittweise entfernen kann ich aber auch nicht ignorieren, weswegen ich dir teilweise auch zustimmen muss.


Und möglicherweise sollte ich das auch nicht so auffassen, aber mit meinen Aussagen wollte ich gar nicht auf politische Kontrolle bzw. Kontrolle an sich hinaus.
Es kann sein, dass mancher Autor nicht nur Geld scheffeln, sondern die Menschen auch in eine gewisse Richtung bewegen will, aber das steht gar nicht in meinem Fokus.

Ich sehe die Problematik darin, dass wir mittlerweile so offenkundig und fahrlässig widersprüchlich sind, dass der Tilt im Schädel immer öfter schon fast zum zwangsläufigen Resultat geworden ist.
Angefangen damit, dass wir beispielsweise einerseits unser Werteverständnis bewusst verschieben wollen damit Frauen gesellschaftlich einen anderen Status haben, aber gleichzeitig scheinbar gar kein klares Ziel formuliert wird, wohin man damit letztlich überhaupt will.
Es schwirren mittlerweile so viele, teils völlig gegensätzliche und unvereinbare Vorstellungen herum, wie Mann und Frau zu sein hat und gleichzeitig wie man doch nicht mehr zwischen Mann und Frau unterscheiden soll, dass man als Mensch ja gar nicht mehr weis, was man daraus machen soll.
Will man als Mann auch als solcher wahrgenommen werden und sich auch selbst so wahrnehmen? Aber wie ja schon eingangs gefragt wurde: Mann zu sein, was hieße das denn überhaupt?

Genauso werden Frauen von allen Seiten vollgequatscht.
Will sie Karriere machen, so wirft man ihr eiskalt vor, dass sie Teil der neuzeitlichen Rebellion ist.
Will sie stattdessen lieber zeitnah Kinder, so wird sie instantan zu einer Art Streikbrecherin.
Ist sie geschmickt, erzählt man ihr, dass sie ja nur ihre Unsicherheiten verstecken wöllte.
Ist sie dann ungeschminkt, wirft man ihr Fahrlässigkeit oder Faulheit vor oder sie wird wieder zur Anhängerin irgendeiner wundersamen Rebellion.

Das ist Irrsinn und langsam auch ein sehr ernstes Problem.
Wer und wie entwickelt man in so einer Welt schon noch eine Art von Identität und ein Gefühl dafür sich selbst als Mensch und Person zu erfahren und wahrzunehmen?
Dass wir die, die kopflos durch die Gegend rennen und die, die sich anmaßen einen eigenen Charakter zu formen, alle gleichermaßen steinigen ist langsam weder tolerabel, noch zweckmäßig.


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Männlichkeit im Dilemma

28.02.2013 um 20:07
@C8H10N4O2
C8H10N4O2 schrieb:Das aktuelle System ist so, dass man Finanziell und Job-technisch am besten dran ist, wenn man gar keine Kinder hat.
...und wie würdest du es dir anders vorstellen? Es ist nun einmal logisch das jemand der mehr Zeit für den Job aufbringt höhere Karrierechancen hat...?

...bzgl. der Altersarmut mal einen kleinen Link.: http://www.ksta.de/ratgeber/private-vorsorge-altersarmut-betrifft-meist-frauen,15189524,13127622.html
C8H10N4O2 schrieb:Durch die Umstände kann man(n) es sich aber einfach machen und der Frau ein schlechtes gewissen einreden,
...naja hört sich für mich schon nach einer gewissen "schuldzuweisung" an...-.-...aber kann mich auch täuschen ;)...


....bzgl. des Threads einen ganz interessanten Artikel des Problems, welches auch ich an dieser Debatte und dem damit verbundenen "Problemen" sehe...:

http://www.zeit.de/2013/10/Boese-Frauen-Gewalt-Verbrechen-Mitlaeuferinnen


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Männlichkeit im Dilemma

11.03.2013 um 11:12
so, mal was zu männlichen Stereotypen

8 Studies That Debunk Male Gender Stereotypes
Nature didn't really design men to be especially rational, aggressive, or insensitive. A lot of that has to do with nurture.

http://www.buzzfeed.com/kevintang/8-studies-that-debunk-male-stereotypes


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Billy73
ehemaliges Mitglied

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Männlichkeit im Dilemma

11.03.2013 um 12:19
für die männer gibts mgtow:

http://www.mgtow.com/


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Männlichkeit im Dilemma

11.03.2013 um 14:41
Typisch männlich?

Als Mann fühle ich mich für meine Familie verantwortlich. Ich weiße meinen Kindern den Weg, höre meiner Frau zu, wenn sie Probleme hat und unterstütze sie. Ich schütze sie aber auch vor Schaden. Wenn sie zum Beispiel wieder aus ist mit Freundinnen und zuviel getrunken hat, hole ich sie ab. Auch sollte man sich als Mann seiner Stärke bewusst sein, dass heißt schwächere Menschen nicht eins auf die Nase prügeln. Ein echter Mann braucht nur einen strengen Blick und eine kräftige mit Stimme mit wohlwollenden Wörtern und dann ist Ruh.


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Männlichkeit im Dilemma

11.03.2013 um 16:05
@ Acc: Ich stimme dir eigentlich in allem zu. Ich denke auch, dass das größte Problem vom OT, wie auch von der von ihm angesprochenen Personengruppe, letztlich die Unmündigkeit ist.

Die Leute, die das Problem von Feindbildern oder anderen Gruppenbildungen vornehmlich in anderen suchen, sind / waren meist selber zu undiszipliniert, "etwas" (sich selber) zu ändern (im zweifelsfall gegen die Meinung der Gesellschaft).

Mich persönlich nervt diese sexismus Debatte. Nicht weil mir die Frauen leid tun und nicht weil mir die Männer leid tun. Sondern weil es mich nervt, mich nicht so entfalten zu können wie ich möchte. Naja entfalten schon, dafür dann aber hier und da immer wieder anecken - das ist der Preis.

@ Tic: Zu deiner Aussage mit dem Malochen: Dich will ich gerne mal sehen, wie du meine Anwendungen entwickelst oder unsere Serverfarm administrierst. So wie du redest, bleibt mir (als jemand der sein Holz noch selber aus dem Wald geholt hat zum heizen und trotzdem einen Bürojob hat) nicht weiter als die Nase zu rümpfen und mit Absicht asozial zu klingen:

"Hätteste eben was gelernt! Erst dumm / faul sein und dann neidisch auf die Arbeit anderer... das haben wir gerne! Ich geh 2 Monate ins Fittnessstudio um deine "schwere Arbeit" machen zu können, was genau machst du, wenn du versuchen wolltest meinen Job zu machen? Mal eben ein paar Jahre studieren? Ich glaube selbst dann könntest du nicht mehr aufholen. Also sei froh dass du dein Smartphone hast und Leute die dir die Kacke dafür entwickeln, anstatt hier so zu tun, als wenn es eine riesen Leistung wäre, sich körperlich zerstören zu lassen, nur weil es nichts besseres gab oder man nichts anderes wollte / konnte."


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