Hier ist eine aktuelle Nachricht auf einer türkischen Nachrichtenseite. Habs mal über chatgpt übersetzen lassen. Ein Detail was vorher nicht bekannt war: Zeyneps Bruder Hüseyin İpek schilderte, dass sein Vater seine Schwester gegen 21.30 Uhr ins Bett gebracht habe. Später habe er sie auf dem Sofa gesehen und erneut ins Zimmer gebracht. Danach seien alle eingeschlafen.
Übersetzung:
Der Mordfall der fünfjährigen Zeynep, die vor 39 Jahren in der deutschen Stadt Neuenrade getötet wurde, ist erneut aufgerollt worden. Die Staatsanwaltschaft Hagen hat die Ermittlungen zu dem Mädchen, das in der Nacht vom 14. November 1986 ums Leben kam, wieder aufgenommen. Nachdem das ZDF-Fernsehformat „Aktenzeichen XY… ungelöst“ den Fall erneut thematisiert hatte, gingen bei Polizei und Staatsanwaltschaft zahlreiche neue Hinweise ein. 
Um Hinweise zu erhalten, setzte die Staatsanwaltschaft zunächst eine Belohnung von 5.000 Euro aus. Durch die Unterstützung privater Spender, die die Sendung gesehen hatten, wurde die Belohnung später auf 21.000 Euro erhöht. Die zuständige Staatsanwältin Miriam Polk wandte sich mit einem öffentlichen Appell an die Bevölkerung: „Es kann Menschen geben, die etwas wissen, aber bisher geschwiegen haben. Zeugen einer Straftat können heute nicht mehr bestraft werden, der Täter jedoch kann weiterhin strafrechtlich verfolgt werden.“ 
Zeyneps Bruder Hüseyin İpek erzählt, was in jener Nacht geschah
„Am Morgen bemerkten wir, dass die Tür offenstand“
Zeyneps Bruder Hüseyin İpek schilderte, dass sein Vater seine Schwester gegen 21.30 Uhr ins Bett gebracht habe. Später habe er sie auf dem Sofa gesehen und erneut ins Zimmer gebracht. Danach seien alle eingeschlafen. Gegen 23.00 Uhr sei der Onkel gekommen – da sei Zeynep nicht mehr in ihrem Bett gewesen. Am nächsten Morgen habe die Mutter bemerkt, dass die Tür offenstand. Sie hätten überall gesucht und schließlich die Leiche des Mädchens etwa 100 Meter vom Haus entfernt im Wald gefunden. 
İpek betonte, dass die Familie nicht nur unter dem Verlust, sondern auch unter den fehlerhaften Ermittlungen gelitten habe. Sein Onkel sei einen Monat lang inhaftiert worden, und sein Vater sei eine Nacht im Polizeigewahrsam gewesen, wo Druck für ein Geständnis ausgeübt worden sei. Jahre später habe die Polizei eingestanden, dass die damaligen Ermittlungen fehlerhaft durchgeführt worden seien. 
Laut İpek habe die Staatsanwaltschaft vor etwa drei Monaten Kontakt zur Familie aufgenommen und angekündigt, die Akte erneut zu öffnen. Der neue Staatsanwalt habe erklärt, man wolle ungelöste Fälle noch einmal prüfen. 39 Jahre später hoffe die Familie nun auf eine endgültige Klärung. 
Polizei vermutet Täter im Bekanntenkreis – Familie vermutet Entführung
Nach der aktuellen Einschätzung der Polizei ist es eher unwahrscheinlich, dass Zeynep von einer fremden Person aus dem Haus entfernt wurde. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Mädchen möglicherweise selbst die Treppe hinaufgegangen sei und anschließend von einer Person mitgenommen worden sei, der es vertraute und die es kannte. 
Die Familie betont hingegen, dass sie keinen Verdacht gegen Angehörige oder Verwandte hegt. İpek erklärte: „Das war jemand von außerhalb, möglicherweise mit Droh- oder Lösegeldabsicht. Wir hatten niemals einen Verdacht gegen jemanden aus unserer Familie oder Verwandtschaft.“ 
Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die Ermittlungen andauern, und richtete einen weiteren Appell an die Öffentlichkeit: „Keine Information ist zu klein. Wer etwas weiß, gehört oder einen Verdacht hat, soll sich melden.“ Die Polizei versicherte, dass alle Hinweise vertraulich behandelt und sämtliche Details sorgfältig geprüft werden. 
Quelle:
https://camiahaber.com/2025/12/29/39-yil-once-oldurulen-5-yasindaki-zeynepin-cinayeti-dosyasi-yeniden-acildi/