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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

22.747 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Umfrage, Aliens, Außerirdische ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

17.11.2025 um 19:10
Hier ein Interessantes Video um die Kategorisierung der UAPs (Ausserirdische / Irdische Phänomene / Naturphänomene / Geheime Technologie)

Kurze Zusammenfassung:

Das Video „Sollten wir UFO-Forschung (endlich) ernst nehmen?“ aus der Reihe Terra X Lesch & Co zeigt ein Gespräch zwischen Harald Lesch und Prof. Hakan Kayal über die wissenschaftliche Untersuchung von sogenannten UAPs (Unidentified Aerial Phenomena). Es geht darum, wie moderne Technik helfen kann, unbekannte Flugobjekte sichtbar zu machen und welche Fragen die Forschung aktuell beschäftigt

Youtube: Sollten wir UFO-Forschung (endlich) ernst nehmen? | Hakan Kayal | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co
Sollten wir UFO-Forschung (endlich) ernst nehmen? | Hakan Kayal | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co
Externer Inhalt
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Inhaltsangabe des Videos
Einführung & Vorstellung Harald Lesch begrüßt den Zuschauer und stellt Prof. Hakan Kayal vor, der sich seit Jahren wissenschaftlich mit UAPs beschäftigt.

Motivation zur Forschung
Kayal erklärt, wie er zur UAP-Forschung gekommen ist und warum es wichtig ist, diese Phänomene ernsthaft und methodisch zu untersuchen.

Forschungsansatz
Es wird erläutert, welche Methoden und Technologien eingesetzt werden, um UAPs zu erfassen und zu analysieren – darunter Sensoren, Kameras und Datenanalyse.

Von UFOs zu UAPs
Die Diskussion zeigt, warum der Begriff „UFO“ durch „UAP“ ersetzt wurde: um die Forschung seriöser und neutraler zu gestalten.

Merkmale von UAPs
Kayal beschreibt, was ein UAP ausmacht, wie es sich von bekannten Flugobjekten unterscheidet und welche Beobachtungen bisher dokumentiert wurden.

Mars-Projekt & Astronauten
Es wird ein Forschungsprojekt vorgestellt, das auch im Zusammenhang mit der Marsforschung steht. Zudem wird diskutiert, ob Astronauten darauf trainiert werden, UAPs zu erkennen.

Hypothesen & Häufigkeit
Kayal äußert vorsichtige Vermutungen, was UAPs sein könnten, betont aber die Notwendigkeit wissenschaftlicher Beweise. Auch die Frage, wie häufig solche Phänomene auftreten, wird behandelt.

Wissenschaftlicher Ansatz
Prof. Hakan Kayal erklärt, dass moderne Sensoren und Kameras eingesetzt werden, um unbekannte Flugobjekte systematisch zu erfassen und zu analysieren.

Offene Fragen
Die Natur der UAPs ist noch ungeklärt – sie könnten seltene physikalische Phänomene oder unbekannte Technologien sein. Wichtig ist, dass die Forschung ergebnisoffen bleibt.

Allgemeine Beschreibung
Das Video ist eine wissenschaftliche und sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema UFOs/UAPs. Anstatt Spekulationen oder Mythen zu bedienen, zeigt es, wie Forscher mit moderner Technik versuchen, das Unbekannte sichtbar zu machen. Harald Lesch führt durch das Gespräch und sorgt für eine verständliche Darstellung der komplexen Fragen rund um UAPs.

Alles in allem geht es kurze 20 Minuten.
Aus meiner Sicht interessant das Video bei 5:50, 15:00 und 16:40 sowie das ganze Video.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

24.11.2025 um 12:17
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb am 15.11.2025:Das Cruisen durch den Asteroidengürtel dürfte mit Sonnenseglern leicht möglich sein.
Sonnensegel sind eher etwas für Ultraleichte Objekte wie Sonden, und die sind nicht wie ein Segelboot Quer oder sogar gegen den (Solar)Wind zu segeln. Der Druck den der Solarwind ausübt beträgt wohl in etwa der Kraft einer Erbse die man auf die Fläche eines Fußballfeldes wirft.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb am 15.11.2025:Nein, ist es nicht.
Du gehst bei Deiner Berechnung von falschen Voraussetzungen aus.
Stimmt, da habe ich mich vermacht.
Ich habe mal etwas gesucht, 217.000t Gold sind bereits abgebaut, etwa 64.000t Gold noch in der Erde, 15.000t Gold gelöst im Meerwasser. Macht also 296.000t Gold, nehmen wir mal an es sind 600.000t Gold in Summe auf der Erde, dann kommt man auf etwa 0.0000000692388489 t/km3 und somit wären im ganzen Asteroidengürtel 978,84t an Gold. Was zwar nach aktuellem Goldpreis über 110 Billionen Euro sind, aber das müsste man auch erstmal fördern.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb am 15.11.2025:Außerdem bringt ein „pro Kubikkilometer“-Vergleich nichts, weil der Asteroidengürtel nun mal fast komplett aus leerem Raum besteht.
Entscheidend sind Masse und typische Mineralzusammensetzung der Asteroiden, nicht das Volumen des Raums dazwischen.
Doch ist vergleichbar.
Ich gehe nicht vom Raumvolumen Komplett aus, sondern vom Volumen der Masse. Und nimmt man mal alle Masse vom Asteroidengürtel zusammen dann kommt man auf eine Kugel mit 1.500 Km Durchmesser. Und diese Volumen habe ich verglichen, die sollten auch gut vergleichbar sein wegen der gemeinsamen Entstehung.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb am 15.11.2025:Rechnet man mit den üblichen Goldgehalten chondritischer Asteroiden, kommt man nicht auf ein paar Hundert Tonnen Gold im Asteroiden-Gürtel, sondern auf einige Billionen Tonnen, so mal als grobe Größenordnung.
Halte Ich für absolut unglaubwürdig!
Der Asteroidengürtel kann sich nicht massiv von der Erdzusammensetzung unterscheiden, er ist ja der Überrest unseres Sonnensystems, somit muss zumindest in groben Zügen, die Zusammensetzung und das Verhältnis ähnlich sein. Dazu kommt das alles Gold nicht in unserem Sonnensystem entstanden ist sondern von Außen eingetragen wurde.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 15.11.2025:Die wären vor Entwicklung der Raumfahrt schon ausgestorben. Echt, bring doch nicht sowas Unsinniges.
Stimmt. Punkt für Dich.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb am 15.11.2025:In ferner Zukunft könnten Fusionsreaktoren Energie für die Antimaterieproduktion liefern,
Eher auch nicht, laut meinen Infos zerfällt bei der Reaktion von Materie und Antimaterie 80% zu Gamma Strahlung. Etwas das man nicht haben will, egal wo. Und man kann auch nicht mehr Energie rausbekommen, da könnte man Fusionsreaktoren gleich direkt nutzen.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

24.11.2025 um 14:03
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:217.000t Gold sind bereits abgebaut, etwa 64.000t Gold noch in der Erde
Also ich glaube nicht, dass wir heute schon über die Hälfte des Goldes der Erdkruste abgebaut haben. Bestimmt existiert noch mehr Gold hochverstreut in den Gesteinen oder es gibt Vorkommen (zum Beispiel unter dem Meeresgrund oder in der Antarktis), welche wir noch nicht abbauen können.
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Eher auch nicht, laut meinen Infos zerfällt bei der Reaktion von Materie und Antimaterie 80% zu Gamma Strahlung.
Die Gammastrahlung ist doch Energie und die kann man nutzen. Auch wäre Antimaterie der Energiespeicher mit der höchsten Dichte.


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24.11.2025 um 18:43
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:dann kommt man auf etwa 0.0000000692388489 t/km3
So weit ich weiß, beträgt die Dichte der kontinentalen Erdkruste ca. 2,7 g/cm³. Wikipedia: Kontinentale Erdkruste Das macht 2,7 Tonnen pro Kubikmeter und 2,7 Milliarden Tonnen je Kubikkilometer.

Dann gehe ich mal von der Wiki-Angabe aus, daß Gold innerhalb der kontinentalen Erdkruste einen Gewichtsanteil von etwa 4 x 10-3 ppmw ausmacht. Wikipedia: Liste der Häufigkeiten chemischer Elemente#Häufigkeiten auf der Erde Dies würde freilich bedeuten, daß pro Kubikkilometer kontinentaler Kruste rund 10,8 Tonnen Gold stecken würden. Das wäre schon mal das gut Hundertfünfzigmillionenfache der von Dir angegebenen Goldmengen pro km³.

Das Blöde ist, das allermeiste Gold der Erde liegt nicht in Form von Nuggets an der Oberfläche oder in Form von Goldadern wenige Dutzend Meter unterm Erdboden. Das allermeiste ist wirklich wie'n Spurenelement mehr oder minder gleichmäßig feinstverteilt. Praktisch in jedem Stück Stein, in jeder Handvoll Erde, in jedem Liter Magma ist Gold vorhanden. Nur wenig hat sich lokal angereichert, und nochmals wenig davon befindet sich im obersten Kilometer der Kruste. An das allermeiste von diesem Krustengold kommen wir nie und nimmer ran - solang wir nicht die gesamte Erdkruste auf bis 70km Tiefe abtragen und "durchsieben".

Die Erde hat übrigens eine Oberfläche von etwa 510 Millionen Quadratkilometern. 29% davon sind Festland, und zumeist ist die kontinentale Kruste nur 35 km dick. Nehmwa mal 40km (unter Gebirgen kanns bis 80 km dick werden) und ignorieren die Schelfe, die zu den 71% Wasser gezählt werden, jedoch dennoch kontinentale Kruste sind, so kommen wir auf rund sechs Milliarden Kubikkilometer kontinentale Erdkruste zu je 2,7 Milliarden Tonnen je km³. Das macht wenigstens 1,62 x 1019 Tonnen oder 1022 Kilogramm. Und wenn ein 250-Millionstel davon Gold ist, wären das insgesamt knapp 6,5 x 1013 kg oder 1010 t.

Die Masse des Asteroidengürtels liegt bei etwa 3 x 1021 kg. Grob ein Fünftel der Erdkrustenmasse. Bei gleichem Gewichtsanteil Goldes wie in der irdischen Erdkruste wären das schon mal knapp 1,3 x 1010 Tonnen.

Tatsächlich ist der Goldanteil in der Erdkruste nicht vergleichbar mit dem Anteil in den Festkörpern des Sonnensystems. Als die Erde durch Verklumpung/Kollision früher Planetesimale entstand, verflüssigte sich der Protoplanet. Was zur Folge hatte, daß die schweren Elemente ins Innere absanken und die leichten sich im äußeren Bereich konzentrierten. Weswegen die meisten Festkörper (Planeten, große Monde) einen Eisenkern besitzen (unter den schweren Elementen dominiert anteilig Fe). Daß es überhaupt so viel Gold, Eisen, Uran usw. usf. in der Erdkruste gibt, liegt hauptsächlich daran, daß die Erde nach dem Erkalten noch von zahlreichen Asteroiden und anderem Schmott getroffen wurde, welcher auch das schwere Gelumpe enthielt. Das blieb dann oberflächennah, sank nicht bis zum Kern ab.

Auch in den allergrößten Objekten des Asteroidengürtels ist dieses dichteabhängige Sortieren von innen (schwer) nach außen (leicht) passiert. Auf Ceres Gold schürfen ist also so ungünstig wie auf der Erde. Aber die kleineren und kleinsten Asteroiden sind material nicht so durch"sortiert". Da findet sich für gewöhnlich ein anderer Goldanteil pro Tonne als in Krustenmaterial, von Erde bis Ceres.

Wie hoch der Anteil genau ist, weiß ich nicht. Wenn ich aber die Elementverteilung der gesamten Erde heranziehe, stelle ich fest, daß hier der Masseanteil des Goldes ungefähr 25 mal so hoch ausfällt wie nur in der Erdkruste. Wenn das dem Masseanteil bei Festkörpern im Sonnensystem entspricht, steckt im Asteroidengürtel ungefähr fünf mal so viel Gold drin wie in der gesamten Erdkruste. Und das ist nicht bloß fünf mal so viel wie jenes Krustengold, an das wir bereits rangekommen sind und künftig noch rankommen können. Sondern das ist fünf mal von dem Hundertfünfzigmillionenfachen des für uns erreichbaren irdischen Krustengoldes.

Nun machen die sechs größten Objekte des Asteroidengürtels, 1 Ceres, 4 Vesta, 2 Pallas, 10 Hygiea, 704 Interamnia und 15 Eunomia, bereits 64,9% der Gesamtmasse des Asteroidengürtels aus. Die fallen als geeigneter Schürf-Claim schon mal aus. Und noch zahlreiche weitere, nächstkleinere, werden ebenfalls weitgehend aufgeschmolzen und damit sortiert sein, wobei auch das in der Kruste steckende Gold schlecht erreichbar sein wird. Von der Gesamtmasse des Asteroidengürtels wird - das schätz ich jetzt mal einfach so, ohne Gründe - vielleicht nur ein Promille interessant genug für ein Asteroid Mining sein. Vielleicht sogar nur ein Promille von einem Promille. Nur Asteroiden, die klein genug sind, daß sich ihr Material nicht steinhart verfestigt hat, werden wohl in den Blick genommen werden. Viele kleinere (aber noch immer (zig) kilometergroße Asteroiden sind mehr Schutthalden, Geröllhaufen als "Fest"körper. Aber selbst wenn wirklich nur ein Millionstel des Asteroidengürtels fürs Mining infrage käme, wären das schon mal 750 mal so viel Gold, wie aus der irdischen Kruste geschürft wurden und noch werden. Und es geht ja nicht nur ums Gold, sondern auch um all den anderen Schei*. Praktisch das ganze Periodensystem einmal quer durch.

Na jedenfalls scheint sich nun die Herkunft der astronomisch hohen Vielfachen aus dem früheren Beitrag - die Größenordnungen des Hundertmillionenfachen - aufgeklärt zu haben.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

25.11.2025 um 07:09
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Na jedenfalls scheint sich nun die Herkunft der astronomisch hohen Vielfachen aus dem früheren Beitrag - die Größenordnungen des Hundertmillionenfachen - aufgeklärt zu haben.
Ich denke, sobald es rentieren kann, bei kometen erze abzubauen und auf der erde keine schürfrechte zu bekommen oder preissteigerung durch knappheit, könnte sich in der nahen zukunft einige überlegen den ersten schtitt der versuche zu beginnen, wenn die raumfahrt sowieso privat wird. Denke das dauert keine 100 jahre mehr. Ist gewagt, aber könnte aufgehen.


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25.11.2025 um 09:44
Zitat von continuumcontinuum schrieb:bei kometen erze abzubauen
es muss darauf hinlaufen, dass sowas alles von automaten vorbereitet und dann
auch durchgeführt wird, um längere an - und abreisen von leuten zu vermeiden.
für sowas wäre KI genau das richtige - kommt aber bestimmt schneller als in 100 jahren...
:D


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25.11.2025 um 14:10
Kometen bestehen überwiegend aus Eis. Da wird man keine Erze abbauen.


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25.11.2025 um 18:28
@Marfrank
Weswegen es ja auch um Asteroid Mining und den Asteroidengürtel geht.


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25.11.2025 um 20:07
Zitat von Alien_pnsAlien_pns schrieb:für sowas wäre KI genau das richtige - kommt aber bestimmt schneller als in 100 jahren...
Ja, ist gut möglich. Kommt halt auf verschiedene Faktoren in der Zukunft drauf an, die es ev. noch beschleunigen könnten. ;) :)
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Kometen bestehen überwiegend aus Eis. Da wird man keine Erze abbauen.
Meinte Asteroiden. Kometen könnten dann eher für Wasserquellen herhalten für Raumfahrtmissionen innerhalb des Sonnensystems, wenn überhaupt.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Weswegen es ja auch um Asteroid Mining und den Asteroidengürtel geht.
Ja, genau. Mein Fehler mit Kometen, meinte Asteroiden. Thy for the correction.

Wikipedia: Asteroidenbergbau


Die ungenutzten Reichtümer der Asteroiden:
  • Dank des technischen Fortschritts ist der Asteroidenbergbau inzwischen eine realistische Option, es bleiben jedoch noch erhebliche Hürden hinsichtlich der Kosteneffizienz sowie rechtlicher und ethischer Aspekte bestehen.

  • Die Zukunft des Weltraumbergbaus könnte zur Entstehung des ersten „Billionärs“ und zur Entstehung einer florierenden außerirdischen Wirtschaft führen.

  • Eine verantwortungsvolle Entwicklung des Asteroidenbergbaus ist von entscheidender Bedeutung für einen gleichberechtigten Zugang zu Weltraumressourcen und Minimierung der Umweltbelastung



Interessant diese Aussage über den Asteroiden Psyche usw.
Ob es stimmt, kann ich nicht verifizieren.
„Der Wert des Eisens im 140 Kilometer großen, metallreichen Asteroiden Psyche wird auf 10,000 Billiarden Dollar geschätzt und übersteigt damit den Wert der gesamten Weltwirtschaft.“
Quelle: https://www.editverse.com/de/Asteroid-Mining/
https://editverse.com/de/exploring-space-astrophysics-a-cosmic-journey/


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02.12.2025 um 15:23
Zitat von continuumcontinuum schrieb am 25.11.2025:Kometen könnten dann eher für Wasserquellen herhalten für Raumfahrtmissionen
richtig!

mineralwasser für die mannschaften der generationenschiffe, oder so - in der zukunft, meine ich...


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20.12.2025 um 19:47
Wollte der US-Führer nicht uns mitteilen, das er beweisen kann, das es verschiedenes Ausserirdisches Leben gibt zu Weihnachten?
Oder was haben die Republikanischen Politiker gesagt gehabt? Weiss nicht mehr genau. Aber dachte die lassen die Bombe platzen. ;)

Ich werde wohl jedes Jahr immer wieder enttäuscht, genau gleich wie mit meinen Vorsätzen. :)


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09.04.2026 um 21:23
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb am 12.11.2025:Phosphin könnte in der Venusatmosphäre durch eine Reaktion zwischen Calcium- oder Aluminiumphospid und Schwefelsäure entstehen. Calcium- oder Aluminiumphosphid könnten bei Vulkanausbrüchen in die Hochatmosphäre geschleudert worden sein.
In den beiden Artikeln, die @continuum zum Thema Phosphin auf der Venus verlinkt hat (Beitrag von continuum (Seite 1.139)), wird erläutert, dass es keinen bekannten abiotischen Prozess gibt, der die Entstehung der Phosphinkonzentration, die auf der Venus gemessen wurde, erklären kann.


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09.04.2026 um 22:09
@Weserdampfer
Zitat von continuumcontinuum schrieb am 14.11.2025:Klar, Phosphin kann auch durch geochemische oder photochemische Prozesse entstehen. Diskutiert werden etwa Vulkanismus, Blitzentladungen oder chemische Reaktionen mit Mineralien. Aber bisher konnte keine abiotische Quelle auf der Venus eindeutig bestätigt werden, das ist mein Stand.
Das jedenfalls liest sich ein bisserl anderser.

Und auch im ersten Link liest sich das dann so:
Phosphin ist ein seltenes Molekül, das auf der Erde nur auf zwei Arten entstehen kann: Industriell oder durch Mikroben, die in sehr sauerstoffarmer Umgebung leben.
[...]
Nach der ersten Entdeckung von Phosphin auf der Venus hatte Greaves‘ Forschungsteam zahlreiche Möglichkeiten durchgespielt. Ihre Berechnungen damals zeigten, dass kein abiotischer Mechanismus so viel Phosphin erzeugen kann, wie die Forschungsgruppe entdeckt hatte.
[...]
Doch es könnte auf der Venus noch bisher unbekannte chemische Vorgänge geben, die Phospin herstellen. „Es gibt eine weit verbreitete Meinung, dass man Phosphin herstellen kann, indem man phosphorhaltiges Gestein in die hohe Atmosphäre schleudert und es mit Wasser und Säure erodiert, sodass man Phosphingas erhält“, zitiert das Portal Space.com aus dem aktuellen Vortrag von Greaves.
Ansonsten gibt es durchaus bekannte Prozesse der Phosphinentstehung, und zwar die, welche hier auf Erden industriell genutzt werden. Diese können hier auf Erden nur nicht natürlich stattfinden, weil es dafür deutlich höhere atmosphärische Drücke und Temperaturen bedarf sowie einer weitgehenden Abwesenheit atmosphärischen freien Sauerstoffs. Auf der Venus gibt es diese Bedingungen jedoch frei haus! Stellt sich also die Frage, ob es auf der Venus im Bereich solch hoher Drücke und Temperaturen genügend der benötigten Ausgangsstoffe, Katalysatoren und werweißwasalles gibt, daß die Phosphinsynthese dort so stattfindet. Wissenwa nich, weder im bestätigenden noch im ausschließenden Sinne. Aber machbar, machbar wärs, auf natürlichem Wege, unter Venusbedingungen.

Wurde freilich nach continuums Beitrag bereits besprochen.


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09.04.2026 um 22:35
@perttivalkonen

Das, was du in deinem Beitrag von 22.09 Uhr zitierst und schreibst, ändert nichts an der Tatsache, dass es aus wissenschaftlicher Sicht keinen bekannten (also keinen wissenschaftlich beschriebenen) Prozess gibt, der die Entstehung der Phosphinkonzentration, die auf der Venus gemessen wurde, erklären kann.


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09.04.2026 um 22:38
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:dass es aus wissenschaftlicher Sicht keinen bekannten (also keinen wissenschaftlich beschriebenen) Prozess gibt, der die Entstehung der Phosphinkonzentration, die auf der Venus gemessen wurde, erklären kann.
Das darfste erst einmal belegen.


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09.04.2026 um 23:04
Es gibt keine bekannte (also keine wissenschaftlich exakt beschriebene) chemische Reaktion, die die Entstehung der Phosphinkonzentration, die auf der Venus gemessen wurde, erklären kann. Dies geht aus dem folgenden Abschnitt des zweiten Artikels hervor, den @continuum verlinkt hatte:
Keine der denkbaren chemischen Reaktionen wäre in den Venuswolken möglich oder würde genügend Monophosphan produzieren, um die gemessenen Werte zu erklären. Auch Mikrometeoriten als „Importeure“ der Substanz schließen die Forscher auf Basis ihrer Berechnungen und Modelle aus. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Blitze die Entstehung des Phosphins fördern, doch auch dies passt nicht zu den Daten: „Zwar gibt es Blitze auf der Venus, aber weit weniger als auf der Erde“, so Greaves und ihr Team. „Ihre Produktion von Phosphin läge um mehr als das zehn Millionenfache zu niedrig.“ Was aber bleibt dann? Bisher ist die Antwort auf diese Frage offen. „Wenn kein bekannter Prozess das Phosphin in der oberen Atmosphäre der Venus erklären kann, dann muss es von einem zuvor auf der Venus nicht als plausibel erachteten Prozess erzeugt werden“, konstatieren die Wissenschaftler. „Das könnte eine unbekannte Photochemie oder Geochemie sein, aber auch Leben.“
https://www.wissenschaft.de/astronomie-physik/die-venuswolken-enthalten-phosphin/


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09.04.2026 um 23:23
Früher bezeichnete man die "Außerirdischen" noch als Götter.


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10.04.2026 um 05:48
@Weserdampfer
Wenn kein bekannter Prozess das Phosphin in der oberen Atmosphäre der Venus erklären kann, dann
sollte man sich vielleicht nicht auf die obere Atmosphäre als Entstehungsort beschränken. Dort existieren die von mir angesprochenen Bedingungen nämlich auch gar nicht, tiefer schon.

Alles schon gesagt worden hier im Thread.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 14.11.2025:Gerade in Bodennähe existieren die Bedingungen hohen Drucks und hoher Temperaturen, auf die ich mich seit Jahren beziehe für eine abiogene PH3-Synthese auf der Venus.
mal als Beispiel zitiert...
Zitat von HumboldtHumboldt schrieb:Früher bezeichnete man die "Außerirdischen" noch als Götter.
Ja, den Unsinn hat auch EvD - Friede seiner Asche - regelmäßig unters Volk gestreut, natürlich ohne den groben Denkfehler darin zu bemerken. Wenn der Gottglaube auf Alienbesuche zurückgeht, wie sollen die Aliens dann für Götter gehalten, mit Göttern verwechselt worden sein? Erst Gottglaube, dann Verwechslung.

Aber wenn Gottglaube auch ohne Aliens entsteht, dann wurde womöglich auch nie ein Besuchs-Alien je für einen Gott gehalten. Müßte man schon aufzeigen, wenn doch.


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10.04.2026 um 10:59
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Es gibt keine bekannte (also keine wissenschaftlich exakt beschriebene) chemische Reaktion, die die Entstehung der Phosphinkonzentration, die auf der Venus gemessen wurde, erklären kann. Dies geht aus dem folgenden Abschnitt des zweiten Artikels hervor, den @continuum verlinkt hatte:
Und jetzt kommen wir wieder mal zu einem grundsätzlichen Problem im Umgang mit Wissenschaft.
Als der Nerd, der ich bin, wenn ich es zulasse, bin ich dem Prinzip gefolgt, dass man die Originalquelle vorziehen muss. Populäre wissenschaftsvermittelnde Literatur kann okay sein. Aber auch hier muss man kritisch sein.

Ich also in das Original-Paper eingestiegen. Leider sehen wir nur den Abstract oder müssen bezahlen. Aber kein Problem, denn der entscheidende Punkt, um des es jetzt geht, ist davon nicht betroffen. Es geht sich darum, dass die Autoren um Jane s. Greaves zurückrudern mussten. Bereits zwei Monate, nachdem der Artikel erschienen war, um den es hier bei Allmy geht, wurde dies der Publikation nachgereicht.

Kurz, der Datensatz war fehlerhaft und musste rekalibriert werden:
20 November 2020 Editor’s Note: The authors have informed the editors of Nature Astronomy about an error in the original processing of the ALMA Observatory data underlying the work in this Article, and that recalibration of the data has had an impact on the conclusions that can be drawn. Nature Astronomy is working with the authors to resolve the matter, but in the meantime, readers are cautioned against using the paper’s quantifications for the ALMA part of the dataset.

Matters Arising to this article was published on 16 July 2021

An Addendum to this article was published on 16 July 2021
Quelle: https://www.nature.com/articles/s41550-020-1174-4

Und hier das Addendum, in dem der Sachverhalt von den Autoren selbst beschrieben wird (July 2021):
https://www.nature.com/articles/s41550-021-01423-y

Und jetzt zum Punkt:

Die Aussage, dass es keine bekannte abiotische Reaktion gibt, die die PH₃-Konzentration erklären kann, stammt aus Greaves et al. 2020 und war explizit an deren damalige Modellannahmen gekoppelt. Die Autoren haben später im Addendum selbst eingeräumt, dass die ursprüngliche Datenverarbeitung fehlerhaft war und dass der nach Korrektur verbleibende Befund weder die ursprünglich angegebene Konzentration noch deren statistische Signifikanz erreicht – sodass diese Schlussfolgerung in der damaligen Form nicht mehr haltbar ist. Bzw., so meine Auslegung, dass die statistische Signifikanz nicht stark genug ist, um eine biotische These überzeugend zu supporten.

Es hat wohl eine Experten-Diskussion gegeben, die ich nur kurz überflogen habe. Ich kann ja auch wieder nur formale Fehler im System detektieren und den Sachverhalt selbst nicht durchdringen. Aber diese Headline und deren Herleitung verstehe auch ich: "Volcanically extruded phosphides as an abiotic source of Venusian phosphine" Als Beispiel für eine inzwischen offenbar explizit durchgerechnete abiotische Alternative sei also Truong & Lunine (PNAS 2021) genannt: Die Autoren zeigen, dass phosphidreiche Gesteine aus dem tiefen Venusmantel durch episodischen Vulkanismus an die Oberfläche gelangen und in den Schwefelsäurewolken effizient zu PH₃ umgesetzt werden können. Dies in einer Menge, die mit der nach Korrektur verbleibenden Konzentration von 1–5 ppb kompatibel wäre: https://doi.org/10.1073/pnas.2109747118 bzw. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8307446/

Korrigiere mich, falls ich etwas falsch verstanden habe. :brille:


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

10.04.2026 um 13:09
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Ja, den Unsinn hat auch EvD - Friede seiner Asche - regelmäßig unters Volk gestreut, natürlich ohne den groben Denkfehler darin zu bemerken. Wenn der Gottglaube auf Alienbesuche zurückgeht, wie sollen die Aliens dann für Götter gehalten, mit Göttern verwechselt worden sein? Erst Gottglaube, dann Verwechslung.

Aber wenn Gottglaube auch ohne Aliens entsteht, dann wurde womöglich auch nie ein Besuchs-Alien je für einen Gott gehalten. Müßte man schon aufzeigen, wenn doch.
Man ersetze das Wort "Außerirdische" durch "Überirdische", dann versteht man vielleicht worauf ich hinauswollte.


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